Hallo Ofenkäse, hallo an alle anderen,


    auch ich leidete bzw. leide ähnlich. Reizdarm, Gluten und Histaminunverträglichkeiten...


    So häftig, dass es überraschend kommt, kenn ich es zwar nicht, doch ich kenne auch beinahe jedes WC an allen Orten, an denen ich schon einmal war. Das schlimmste für mich sind nicht allein die Bauschmerzen und das Popo-weh nach unzähligen Toi-Gängen, sondern die Einschränkungen im Alltag. Besonders in der Freizeit.


    Nicht selten sitze ich am Abend auf der Couch, sehe einen Film und werde neidisch, wenn die Menschen darin unbeschwert essen gehen können und danach noch den Abend genießen. Teilweise unvorstellbar.


    Doch nach jahrelangem suchen, kann ich nur sagen: Diäten können helfen und den Kopf versuchen zu entspannen auch. Denn wenn die Ärzte (wie auch bei mir - inkl. Magen- und Darmspiegelung) nichts organisches feststellen können, kommt es vom Kopf. Und genauso wie du es beschrieben hast, bin auch ich ein sehr aktiver Mensch, der sich oft und sehr viel aufläd. Und genau da liegt der Hund begraben. Unser Körper, ob wir das wollen oder nicht, kommt manchmal nicht ganz mit.


    Auch wenn es schwer fällt: Lass es ruhiger angehen und besorg dir Fachliteratur zum Thema Reizdarm. Koche und lebe danach - zumindest zeitweise. Dann wird's zumindest besser händelbar.


    PS.: War froh, dass ich damals wach war bei der Magen- und Darmspiegelung. Denn sonst hätte ich aufgrund der häufigen Schmerzen nicht geglaubt, dass in mir drinnen alles ok ist.


    Hier noch zwei Empfehlungen: Buch: Reizdarm-endlich ruhe im bauch und ne Website: www.vimada.de. Die haben auch Rezepte.


    Alles gute für dich - und nicht aufgeben. Schlimmer werden kann es doch nicht ;-)