Sehr starke Magenschmerzen (manchmal) nach essen.

    Hallo,

    mein Vater leidet seit nun gut 3 Monaten gelgentlich an sehr starken Bauchschmerzen nach dem essen (nicht unmittelbar nach dem essen, sondern meist ein paar Stunden später). Das Krankheitsbild beschreibt mein Vater so: Stechende Schmerzen im oberen Bereich des Bauches, ausbreitend auf den ganzen Bauchraum (es fühlt sich an, als ob der Magen entzündet ist).

    Mein Vater krümmt sich dann immer vor Schmerzen und hatte auch schon Atemnot gehabt (aufgrund der sehr starken Bauchschmerzen).

    Beim ersten mal hatten wir sofort den Notarzt gerufen, da sich mein Vater nicht bewegen konnte, geschweige denn aufstehen und auch wir Panik hatten.


    Im Krankenhaus ging es ihm nach erbrechen besser und nach einer Magenspiegelung wurde er entlassen (bei der Magenspiegelung wurde nichts gefunden).


    Diese, ich nenne sie mal "Anfälle", häufen sich aber in letzter Zeit: da mein Vater erkannt hat, dass es ihm nach dem Erbrechen besser geht, zieht er sich meist aufs Klo zurück und erbricht. Ihm geht es auch tatsächlich besser, für den Moment. Aber das kann langfristig keine Lösung sein. Heute war mein Vater wieder im Krankenhaus (ich meine die hatten ihn geröntgt und ein CT gemacht) aber dabei wieder nichts gefunden. Ich meine, dass auch eine Blutuntersuchung durchgeführt wurde, aber auch da wurde nichts festgestellt.


    Anzumerken wäre noch: die Magensäure meines Vaters ist sehr aggressiv (so hat es der Arzt beschrieben) weswegen er Pantoprazol Tabletten einnimmt (seit ca. 6 Jahren inzwischen).

    Außerdem haben die Ärzte etwas an der Niere und Leber festgestellt, jedoch meinten sie, dass es nichts mit den Bauchschmerzen und erbrechen zu tun habe.


    Da die Ärzte in meiner Umgebung meinem Vater bis jetzt nicht helfen konnten, hatte ich gehofft, dass hier jemand möglicherweise ähnliche Erfahrungen hat und diese mit mir teilen könnte.


    Vielen Dank im voraus.

  • 7 Antworten

    Viele Dank für die vielen Antworten.

    Die Galle wurde untersucht, unaufällig.

    Reflux meint mein Vater nicht zu haben (wir wissen aber auch beide nicht ganz so genau, was das ist).

    Bei der mesenteriale Ischämie sollte man doch aber mit der Zeit auch abmagern oder? Da man schließlich weniger Nahrung aufnimmt.


    Mit der Lebensmittelallergie ist es schwierig. Mein Vater hat teilweise einen ganzen Monat Ruhe. Diese Woche hatte er aber drei mal diese "Anfälle" gehabt.


    Ich sage aber meinem Vater, dass er beim nächsten Arzt Besuch auf jeden Fall diese Dinge ansprechen muss (Lebenmittelallergie, Reflux nach den Tabletten und chronisch mesenteriale Ischämie)

    Ich schon, und auch Übelkeit.

    Grundsätzlich würde ich meinen ganzen Verdauungstrakt untersuchen lassen. Mein Magen kann auch Probleme machen wenn eigentlich der Darm ursächlich ist. Es könnte auch sein dass ihm zeitweise Galle in den Magen schwappt, man sieht es nicht immer in der Spiegelung. Unverträglichkeiten austesten lassen, Dünndarmfehlbesiedellung ect.

    Säure ist immer agressiv, man merkt es halt nicht wenn sie da bleibt wo sie hingehört. Ich versteh nicht ganz warum er die Tabeltten nimmt. Ist seine Schleimhaut angegriffen im Magen?

    Tatjana6472 schrieb:

    Ist seine Schleimhaut angegriffen im Magen?

    Ich meine, dass er genau deswegen die Tabletten nimmt.


    Er ist heute auf jeden Fall nochmal zum Arzt gefahren (er hat da irgendeine CD von dem letzten Krankenhausaufenthalt mit irgendeiner Untersuchung bekommen (CT?)).