Ich habe nie Abführmittel gebraucht, da ich nur Durchfall hatte, was genauso schlecht ist wie Verstopfung

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    Dass dein Bauch noch dick ist nach nur 5 Tagen ist ganz normal und auch dass du Schmerzen hast. Das mit den Blasenbeschwerden solltest du evtl. untersuchen lassen ... hast du niemand der einen Urin beim HA vorbei bringen kann? Viel trinken ist auch wichtig nach einem Katheter.


    Du musst dich einfach noch schonen, nach der kurzen Zeit kann das noch nicht besser sein.

    Hi Erna,


    eigentlich unmöglich, dass sie Dich entlassen ohne sicher zu sein, dass Deine Verdauung gut klappt. Einmal mit Abführmittel ist als Nachweis recht knapp.


    Ich bekomme seit OP ohne Probleme Movicol und auch Mukofalk auf Rezept. Nach einer OP kann das rezeptiert werden.


    Noch unmöglicher, dass Du schmerztechnisch nicht abgedeckt bist!


    Als Schmerzmittel halte ich Tropfen für geeigneter, um den Magen-Darmtrakt nicht noch zu belasten.


    Es gibt einige Schmerzmittel die keine Verstopfung machen!!


    Wenn man Schmerzen nicht zu Beginn behandelt können sie chronisch werden – also nicht zu tapfer sein!


    Mich hat man von Anfang an schmerztechnisch unterversorgt – nun hab ich ein Schmerzsyndrom Grad 3.


    Evtl hätte ich das heute nicht wenn ich nach der OP mal etwas wirklich Hilfreiches bekommen hätte.


    Für Urinkontrollen habe ich immer Combur Teststreifen zu Hause.


    Wenn was zwickt prüfe ich selbst nach – erst wenn da etwas anzeigt geh ich zum Hausarzt deswegen. Das Gefühl für die Blase ist nicht wieder normalisiert bisher........oft ist Blut im Urin – auch wenn keine Bakterien zu sehen sind fühlt es häufig sich gereizt an.


    Wenn Nitrit nachweisbar ist bekomme ich Monuril 3000. (kam erst 2 mal vor)


    Was die Pflege in der Klink angeht habe ich es ähnlich erlebt.


    Inzwischen habe ich ja sämtliche Unterlagen bekommen – die überwiegend russischen Schwestern haben die Dokumentationen teilweise frei erfunden.


    Zum Glück habe ich noch Kontakt mit den Zimmernachbarinnen – habe also Zeugen.


    Ich hoffe, dass Du mehr Glück hast und freue mich auf Deine Berichte.


    :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*


    LG


    *:)

    Danke für Eure Antworten!


    Ich höre Gott sei dank das sich im Darm was tut aber bis heute ist noch nichts gekommen.


    Heute geht es mir schon besser. Die Schmerzen sind erträglich und die Hausärztin hat mir von der Apotheke Med. zukommen lassen. Einmal Schmerztropfen und einmal Abführmittel was ich aber wieder selbst bezahlen mußte. Ich rufe nachher mal die Kasse an da ich ja befreit bin und bloß eine kleine Rente bekomme. Vor der OP hat Sie mir gesagt das Sie Movicol auch mit Befreiung nicht verschreiben darf weil eine Diagnose fehlt. Jetzt denke ich das ich doch nach einer OP eine Diagnose habe oder nicht?


    Beim Pipi machen ist es heute auch besser .......werde mir aber Teststreifen besorgen.


    liebe Grüße an Euch! @:)

    Zitat

    Vor der OP hat Sie mir gesagt das Sie Movicol auch mit Befreiung nicht verschreiben darf weil eine Diagnose fehlt. Jetzt denke ich das ich doch nach einer OP eine Diagnose habe oder nicht?

    Ich denke das zahlt die Kasse nur wenn es in Verbindung mit einem Betäubungsmittel (BTM-Rezept) verordnet wird ??muß aber dann auch auf dem BTM-Rezept draufstehen, so kenne ich das von meiner Mutter??. Abführmittel werden sonst generell (auch bei Befreiung) nicht von der Kasse bezahlt.

    @ Erna:

    ich kenne es auch so, dass man Abführmittel immer selbst bezahlen muss u. das geht ganz schön ins Geld. Deshalb habe ich mir dann günstigen Milchzucker aus dem Supermarkt geholt. Allerdings hat das nicht so eine Wirkung wie Abführmittel bzw. wirkt bei jedem verschieden.


    LG u. gute Besserung! @:)

    Danke für Eure Antworten @:)


    Die Schmerzmittel bekomme ich so aber die Abführmittel muß ich laut Entlassungsbrief einnehmen und dachte das es wenigstens nach so einer OP verschrieben werden darf.


    Naja,egal.....es scheint ja sowieso nicht zu helfen.


    Ich bin doch schon etwas genervt von meiner ganzen Klo-Geschichte. Ich hoffte es geht jetzt besser aber heute ist der 3 Tag...... aber nach dem abführen. Man redet sich ein das der Darm ja erst voll sein muß bevor was kommt.


    Ich habe seit 20 Jahren alles ausprobiert was es auf dem Markt gibt......Flohsamen und vieles andere. Seit der OP habe ich nicht mehr geraucht weil ich das gleich ausnutzen wollte um den Absprung zu schaffen aber im Moment denke ich eine Zigarette und ein Kaffee könnten helfen. Ich bleibe aber erstmal noch stark.


    liebe Grüße an alle!

    Zitat

    Abführmittel werden sonst generell (auch bei Befreiung) nicht von der Kasse bezahlt.

    Sorry Ihr Lieben.........


    ich bekomme seit Jan 2011 sowohl Movicol als auch Magrocol regelmäßig verschrieben und zahle nur den Eigenanteil.


    Es gab in all der Zeit nicht einmal ein Problem damit.


    Für Tilidintrpf. bezahle ich gar nichts dazu (das ist abhängig von der KK – die Apotheke kann das jeweils nachsehen)


    Die BTM´s brauchen bei mir auch nen Eigenanteil.


    (bin nicht befreit bisher)


    LG *:)

    Hallo Nixe!


    Ich habe gestern noch mit der Kasse telefoniert und die sagten das ist eine Entscheidung der Ärztin. So ein Mist.......


    Sagt mal Ihr Lieben: Konntet Ihr nach der OP auch so schlecht auf,s Toilettchen?


    Besteht die Hoffnung das es besser wird? Heute sind ja erst 7 Tage vorbei aber wenn ich dran denke das alles umsonst war und sich der Darm wieder so ausweitet das alles von vorne losgeht könnte ich verzweifeln. Ich hatte mir gewünscht das ich vieleicht jeden Tag auf Örtchen kann und alles gut wird. :-(

    dann mußt du liebe erna die ärztin wechseln wenn deine rente nicht ausreicht.


    einen arzt der mir nichts aufschreiben will auf dem roten rezept könnte ICH mir jedenfalls finanziell nicht leisten. :|N


    es tut mir sehr leid, daß es mit deiner verstopfung noch nicht besser geworden ist trotzt op vielleicht bessert sich das noch. :°_ :°_ :-( ":/ :°_

    Zitat

    Ich habe gestern noch mit der Kasse telefoniert und die sagten das ist eine Entscheidung der Ärztin.

    Das sagen die bei der Kasse immer :(v . In Wirklichkeit ist es so, dass die Praxen da ganz genaue Vorgaben haben (eine Freundin arbeitet in einer HA-Praxis) und wenn sie die nicht einhalten kommen sie in den Regress.

    Zitat

    Konntet Ihr nach der OP auch so schlecht auf,s Toilettchen?

    Ja, viele haben nach so einer OP das Verstopfungs-Problem.

    Zitat

    Besteht die Hoffnung das es besser wird? Heute sind ja erst 7 Tage vorbei aber wenn ich dran denke das alles umsonst war und sich der Darm wieder so ausweitet das alles von vorne losgeht könnte ich verzweifeln. Ich hatte mir gewünscht das ich vieleicht jeden Tag auf Örtchen kann und alles gut wird. :-(

    Sicher, ich war am Anfang auch ziemlich niedergeschlagen, weil ich ständigen Stuhldrang hatte und dann bis zu 10 x am Tag Durchfall.


    Du darfst jetzt mit den Stuhlregulierungsmaßnahmen nicht sparen, sonst belastet das die Darmnaht zu sehr. :)*

    Zitat

    ich bekomme seit Jan 2011 sowohl Movicol als auch Magrocol regelmäßig verschrieben und zahle nur den Eigenanteil.

    Das liegt aber daran das du Opioide nimmst, das Tilidin und wohl noch was andere, damit in Kombination bekommst du das, weil die Medikaemente in Stufe 2 und 3 gerne Opstipation machen.


    Daher musst du das nicht bezahlen ;-) würdest du die BTMs nicht nehmen müsstest du das Zeugs auch selber zahlen

    Zitat

    Das liegt aber daran das du Opioide nimmst, das Tilidin und wohl noch was andere, damit in Kombination bekommst du das, weil die Medikaemente in Stufe 2 und 3 gerne Opstipation machen.

    sorry – nein.......


    ich bekam Movicol und Mukofalk bereits seit OP verschrieben (mein Arzt sagte er dürfe das wegen der OP)


    Tilidin bekam ich erst Monate später als der BB zusammenklappte.............noch später erst Targin......


    Übrigens haben Tilidin und Targin die Beimengung von Naloxon.....welches dafür sorgt dass es eben keine Verstopfung macht wie andere Mittel.


    Eben deswegen ist die Auswahl an Medis arg eingeschränkt :-(


    Übrigens hatte ich erst am 7ten Tag nach OP überhaupt etwas "produziert"........und danach Durchfälle..(obwohl ich keine Resektion hatte – nur Rektopexie)


    Ausserdem seit dem ersten Bissen nach der OP einen Reizdarm mit heftigen Krämpfen......


    Erna – schildere doch Deiner Ärztin nochmal Deine finanzielle Lage und berichte ihr vom Telefonat mit der KK – dass du weisst, dass sie es verschreiben darf.


    Ansonsten bitte den Operateur bei der Nachkontrolle darum.


    Oder Du gehst ambulant noch zu nem Koloproktologen zusätzlich deswegen.


    LG