Ständig Übelkeit was kann das sein...

    Hallo liebes Forum.


    Ich hab folgendes Problem und zwar hab ich seit 4 bis 5 Wochen mit ständiger Übelkeit zu kämpfen. Sie ist auszuhalten aber behindert doch sehr im Alltag.


    Zu meiner Vorgeschichte. Angefangen hat es im September letzten Jahres mit Magendrücken und brennen. Es wurde dann eine Magenspiegelung gemacht und folgendes kamm raus.

    Eine leichte Speisenröhrenentzündung Grad A und eine leichte chronische c Gastritis mit einer kleinen Hernie 2 cm.

    Sollte dann Omeprazol nehmen die aber irgendwie nichts brachten. Nach absetzen der Medis wurde das Sodbrennen noch schlimmer und es hielt sich 2 Monate bis zum Januar ungefähr. Dann kammen auch noch Schluckbeschwerden dazu. Also wieder 2 Wochen PPI und dann Spiegelung unter PPI einnahme ...

    Befund:

    Leicht geröteter Magen, Speiseröhrenentzündung abgeheilt und 2 cm Hernie.


    Sollte PPI noch eine Woche weiter nehmen und dann wieder absetzen.

    Dann nur noch bei Bedarf einnehmen.

    Das Sodbrennen wurde auch immer besser und Magendrücken war komplett weg. Bis halt vor 4 bis 5 Wochen ich wieder leichte Probleme mit dem Magen bekamm und für eine Woche PPI einnahme. Am letzten Tag der Einnahme wurde es mir Abends übel. Die Übelkeit blieb bis heute, am Anfang kamm sie immer mal wieder am Tag und jetzt ist sie durchgehend.


    Bitte könnt ihr mir Ratschläge geben was ich tun kann. Beim Arzt war ich letzte Woche, der meinte eine leichte Gastritis und ich soll Iberogast nehmen. Sollte es nicht besser werden dann für 2 bis 3 Wochen PPI.


    Ich entschuldige mich für den langen Text. Aber bitte helft mir...???

  • 20 Antworten

    Hallo,

    ich musste auch schon mal Omeprazol nehmen, was bei mir aber überhaupt nichts brachte, das Zeug scheint nichts zu bringen.


    Aber nun zu deiner Frage, nimmst du irgendein neues Medikament seitdem das mit deiner Übelkeit angefangen hat?


    Du könntest auch eine Lebensmittelunverträglichkeit haben, wodurch deine Beschwerden kommen, isst du seit deiner Übelkeit etwas neues?


    Ich würde an deiner Stelle Iberogast nehmen, wie der Arzt sagte, bei mir hilft das immer sehr.

    Das Problem ist ich habe schon fast 1 Woche Iberogast eingenommen ohne Wirkung.

    Essen tue ich eigentlich nicht ungewöhnliches. Man hat bei mir eine Laktoseintoleranz raus gefunden.

    Lass aber schon jegliche Milch weg gelassen.

    Hab halt Angst vor etwas bösen... aber hatte ja erst vor 4 Monaten eine Magenspiegelung...

    Erdbeerplantage01 schrieb:

    Isst du säurehaltige Sachen?

    Viel Obst, trinkst du Cola, etc.?

    Alkohol?

    Hast du viel Stress, bedrückt dich was sehr stark?

    Ich will ehrlich sein, ja es bedrückt mich so einiges. Seit der Diagnose Speiseröhrenentzündung komm ich schwer aus dem Grübeln raus. Da ich doch sehr viel Angst vor einer Krebserkrankung habe. Mir ist wirklich durchgehend schlecht...

    Obst immer mal wieder vor allen Bananen. Cola oder sonstiges sehr selten. Auch Alkohol sehr selten.

    Bater W. schrieb:

    Nimmst Du Medikamente ein, welche die Magenschleimhaut reizen könnten? Wenn ja, bitte die jeweilige Packungsbeilage durchlesen.


    Oder Nahrungsergänzungsmittel?

    Medikamente hatte ich im September vor der Spiegelung genommen.

    Im Juli letzten Jahres nahm ich an die 20 Ibu 600. Dann im August fingen die Beschwerden an.

    Tobi1987 schrieb:

    Na dann weißt Du ja jetzt, was definitiv der Auslöser ist, bei einer Gastritis vom Typ C. Dass C steht im übrigen für chemisch, als sollte auf der Hand liegen, mit den ganzen Ibus....

    Ja aber das ist doch jetzt schon fast 10 Monate her... seit dem kein Ibu mehr nur manchmal Kopfschmerztabletten. Ich hab so Angst vor Magenkrebs.

    Ohhh, da sei mal ganz beruhigt, eine chron. Gastritis kann sich seeehr lange hinziehen. Bei meiner letzten, reaktivierten Gastritis, die ich leider wieder durch Dummheit ausgelöst hatte, hab ich gut wieder ein dreiviertel bis ganzes Jahr Symptome verspürt, ähnlich wie bei der letzten. Natürlich hatte ich auch wieder Angst vor Schlimmeren, aber wenn es das gewesen wäre, wäre ich sicher nicht mehr da. Und ein Verlauf von 10 Monaten bei Magenkrebs kann ich mir eher nicht vorstellen, da Du da schon ganz andere Sorgen hättest, als hier zu schreiben. Erstens Mal ist Magenkrebs extrem selten und auch Dein Alter würde jetzt nicht dafür sprechen. Natürlich gab es auch schon Ausnahmen, aber da gab es entweder familiäre Vorbelastung, oder diese hatten Gastritis A o. B. Diese beiden erhöhen nämlich das Krebsrisiko um ein Vielfaches.

    Tobi1987 schrieb:

    Ohhh, da sei mal ganz beruhigt, eine chron. Gastritis kann sich seeehr lange hinziehen. Bei meiner letzten, reaktivierten Gastritis, die ich leider wieder durch Dummheit ausgelöst hatte, hab ich gut wieder ein dreiviertel bis ganzes Jahr Symptome verspürt, ähnlich wie bei der letzten. Natürlich hatte ich auch wieder Angst vor Schlimmeren, aber wenn es das gewesen wäre, wäre ich sicher nicht mehr da. Und ein Verlauf von 10 Monaten bei Magenkrebs kann ich mir eher nicht vorstellen, da Du da schon ganz andere Sorgen hättest, als hier zu schreiben. Erstens Mal ist Magenkrebs extrem selten und auch Dein Alter würde jetzt nicht dafür sprechen. Natürlich gab es auch schon Ausnahmen, aber da gab es entweder familiäre Vorbelastung, oder diese hatten Gastritis A o. B. Diese beiden erhöhen nämlich das Krebsrisiko um ein Vielfaches.

    Danke für deine Antwort das beruhigt mich doch sehr...

    Es sind sogar nur 4 Monate gewesen wo ich zur 2ten Spiegelung war.

    Darf ich dich fragen was du für eine Gastritis hattest und was du dann dagegen tust? Nimmst du dann PPI?

    Innerhalb von 4 Monaten einen Krebs zu entwickeln, halte ich schon für sehr unwahrscheinlich.

    Ich hab/hatte eine chron. Gastritis Typ C. An diese war/bin ich aber eigentlich selber schuld gewesen. Zuviel Kaffee/Cola...in den Jugendjahren seeeehr viel Alkohol und Zigaretten, da zerstört man sich mit dem ganzen Zeug schon mal die Schleimhaut. Beim ersten Ausbruch 2011 hab ich PPI´s genommen, da ich da noch nicht wusste, dass diese viele NW haben und auch so sehr schlecht sind. Beim zweiten Mal 2017, hab ich es dann die erste Zeit wieder mit PPI´s versucht, dann bin ich aber auf Heilerde gestoßen und auch auf andere pflanzliche Produkte wie Iberogast und Gatrovegetalin. Hat alles wieder ne Weile gedauert. Hatte auch als es 2017 anfing gut 7 kg abgenommen, da ich über 2 Wochen absolut nix essen konnte. Nun kann ich wieder alles essen und hab statt nur die 7 kg gut 15 kg wieder drauf. Zudem gab es einen für mich unschönen Stressauslöser bei der 2. Gastritis 2017, die diese sicher wieder reaktiviert hat.

    Bei mir ist das Problem, das ich Angst habe wieder Speisenröhrenentzündung zu bekommen... dann irgendwann dadurch Krebs.


    Ich halte ja auch nichts von den Ppis aber vielleicht sollte ich sie doch besser nehmen. Hast du deine Ernährung komplett umgestellt.

    Aber eine Reflux hast du nicht oder?

    Selbst wenn, dauert es Jahre, oder sogar Jahrzehnte bis sich daraus ein Krebs entwickelt.


    Nehmen kannst Du sie natürlich trotzdem und vor allem solltest Du auch, wenn die verschrieben wurden. Ich persönlich halte davon nichts und greife bei Beschwerden lieber zu pflanzlichen Mitteln.

    Nein, meine Ernährung hatte ich nicht umgestellt und ein Reflux wurde bei mir damals auch nicht diagnostiziert bei meiner Gastroskopie 2012.

    Tobi1987 schrieb:

    Innerhalb von 4 Monaten einen Krebs zu entwickeln, halte ich schon für sehr unwahrscheinlich.

    Ich hab/hatte eine chron. Gastritis Typ C. An diese war/bin ich aber eigentlich selber schuld gewesen. Zuviel Kaffee/Cola...in den Jugendjahren seeeehr viel Alkohol und Zigaretten, da zerstört man sich mit dem ganzen Zeug schon mal die Schleimhaut. Beim ersten Ausbruch 2011 hab ich PPI´s genommen, da ich da noch nicht wusste, dass diese viele NW haben und auch so sehr schlecht sind. Beim zweiten Mal 2017, hab ich es dann die erste Zeit wieder mit PPI´s versucht, dann bin ich aber auf Heilerde gestoßen und auch auf andere pflanzliche Produkte wie Iberogast und Gatrovegetalin. Hat alles wieder ne Weile gedauert. Hatte auch als es 2017 anfing gut 7 kg abgenommen, da ich über 2 Wochen absolut nix essen konnte. Nun kann ich wieder alles essen und hab statt nur die 7 kg gut 15 kg wieder drauf. Zudem gab es einen für mich unschönen Stressauslöser bei der 2. Gastritis 2017, die diese sicher wieder reaktiviert hat.

    Wie oft nimmst du Heilerde und wie dosierst du sie? Vor oder nach dem Essen?