Stauende Blähungen und zig Mal Stuhlgang am Tag

    Oh man, es nervt langsam.


    Also vor der Menopause hatte ich schon mein Leben lang durchweg stauende Blähungen, die nur schwer rauskamen. Etliche Untersuchungen über Jahre brachten nichts, bis ich mich damit abfand.


    Jetzt seit der Menopause ist der Stuhlgang auch noch nervig geworden. Früher ging ich einmal am Tag, da kam in einem Rutsch alles und fertig, das Thema war für den Tag erledigt.


    Nun ist es so, dass ich eigentlich pausenlos muß, immer so ein Stuhlgangsgefühl habe, auch immer was am Ausgang ist. Ich mach unzähliche kleine Häufchen am Tag. Wie kann ich den Darm dazu bewegen, gefälligst zu sammeln und alles mit einemmal oder zwei bis dreimal auszuleeren, aber nicht dieses Pausenlose...


    Ok, ich kann das einhalten. Ich muß jetzt nicht deswegen im Haus bleiben, weil ich pausenlos muß, aber nervig ist es ja doch. Nachts muß ich zwar nicht, aber da merke ich den Blähstau im Darm, was auch nervig ist...ewig dieser Bauchdruck. {:(


    Weiß jemand einen Rat? %:|

  • 11 Antworten

    Ist denn alles ausgeschlossen worden von Histaminintoleranz, Fruktoseintoleranz, Laktose und Gluten.


    Und dann die Frage: Sind Stuhlproben auf Candida, Pilze und Würmer untersucht worden? Findet man ja auch nicht immer direkt und man kann das Ergebnis verbessern indem man drei mal am Tag ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Obstessig trinkt, drei Tage vor der Stuhlprobeentnahme.


    Möglich neben all dem anderen, ist auch eine mangelhafte Mineralstoff-, Vitaminversorgung. Deshalb eine ungenügende Verdauung, was ein voluminöser Stuhl zur Folge hat und deshalb mehr Stuhlgang.


    Mögliche Ursachen, lang anhaltender Stress, schlechte Verdauung, Mängel und dadurch evt. auch Intoleranzen.


    Aber vielleicht kommen noch andere Tipps.

    Danke für all die Antworten. @:)


    Ja, Streß ist das, was ich derzeit am meisten unterschreiben kann. Dauerhafter und richtig tiefer, existentieller Streß. Bekomme ständig psychische Schocks verpasst und laufe schon rum wie unwirklich.


    Aber irgendwie will ich nie glauben, dass sich das auf meinen Darm auswirken kann.


    Aber vielleicht geht das ja wirklich. ":/

    Zitat

    Aber irgendwie will ich nie glauben, dass sich das auf meinen Darm auswirken kann.

    Das wäre schon mal ein Schritt, denke ich. ;-) Eine Bekannte von mir leitet eine Selbsthilfegruppe für Angst- und Panikpatienten und da ist solches ein gängiges Thema. Nicht wenige haben hier mit Sodbrennen und auch mit häufigem oder gar keinem Stuhlgang zu tun und mit den entsprechenden Begleiterscheinungen.

    Zitat

    Aber irgendwie will ich nie glauben, dass sich das auf meinen Darm auswirken kann.

    Das wäre schon mal ein Schritt, denke ich. ;-) Eine Bekannte von mir leitet eine Selbsthilfegruppe für Angst- und Panikpatienten und da ist solches ein gängiges Thema. Nicht wenige haben hier mit Sodbrennen und auch mit häufigem oder gar keinem Stuhlgang zu tun und mit den entsprechenden Begleiterscheinungen.

    Ich bin jetzt eben mit sehr schwerem Rucksack eine längere Strecke gelaufen. Dabei lösten sich Gott sei Dank wenigstens ein paar Blähungen. Obwohl ich eigentlich von der Gesamtkondition her zu schlapp war, zwang ich mir den langen Weg auf. Meinem Bauch hat es etwas gut getan.


    Caramala...ich staune immer wieder, was nicht alles psychisch sein kann.


    Klar weiß ich, dass einem die Dinge auf Magen und Darm schlagen können, aber ich dachte da ehr in Richtung Magenweh und normalem Durchfall. Meine Beschwerden fand ich zu eigenartig dafür. ":/

    Es heißt ja nicht, dass neben der Psyche, dann keine reale Krankheiten auftreten können, wie Intoleranzen und Candida ect. Die Psyche beeinträchtigt ja nachweislich auch das Immunsystem, wenn sie zu lange belastet wird. Das ist schon recht komplex, denke ich.


    Ich würde mal schauen lassen wie der Vitamin D Spiegel, B12, Ferretin, Selen, Zink und Mangan sind. Daran hängen hunderte von Enzymen und andere Stoffwechselprozesse. Vielleicht ist da an irgendeiner Stelle etwas ganz aus dem Lot, was gar nicht so selten ist.


    Selen lässt sich leicht decken mit ein, zwei Esslöffel Kokosflocken am Tag, alles andere ist schwieriger, wenn Magen- und Darm aus dem Gleichgewicht sind.