Subileus im Dünndarm, nächste Woche Op

    Hallo,


    ich mach nochmal einen neuen Thread auf, da mein Gastroenterologe sich seit Donnerstag sicher ist, dass ich einen Subileus im Dünndarm relativ weit oben hab, er vermutet durch Briden, weil ich schon so oft operiert wurde. Er hat im Ultraschall aufgestaute Dünndarmschlingen mit Pendelperistaltik gesehen. Ich leide seit Januar wie ein Tier, höllische Schmerzen und kann praktisch keine feste nahrung zu mir nehmen. Kurze Besserung hatte ich dann durch das Medikament Domperidon, aber richtig helfen tuts nicht und die Nebenwirkungen sind sehr unangenehm. Soll deshalb operiert werden, laparoskopische Bridenlösung. Ich bin damit einverstanden, weil ich einfach nicht mehr kann. Wollte nur gerne nochmal bisschen was wissen, worauf ich mich da einstellen muss. Bin ja schon echt Op-erfahren, bin mir aber nicht sicher, ob das nun wirklich so eine kleine Sache ist oder womit muss ich rechnen???


    Danke für eure Infos!!


    Viele Grüße,

  • 398 Antworten

    Hallo cordu,


    leider werde ich Dir da kaum weiterhelfen können, denn bei mir wurde das mit einem großen Bauchschnitt gemacht, weil laparoskopische Eingriffe bei mir nicht mehr möglich sind. Außerdem mussten sie bei mir den gesamten Dünndarm auseinandernehmen, da er durch Briden total eingeschnürt war. Das war dann auch eine 8-Stunden-OP.


    Wenn man das laparoskopisch macht und es nur eine Stelle ist, solltest Du eigentlich ziemlich schnell wieder fit sein. Wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück!


    Liebe Grüße


    Angie

    Hallo liebe Angie,

    danke dir für die guten Wünsche. Ich bete natürlich inständig, dass meine Op so wenig Gemeinsamkeiten wie möglich mit deiner hat!!!


    Eigentlich hätt ich gern, dass die reingucken, Briden durchtrennen, wieder alles zu machen und zwei Tage später bin ich zuhause! ;-D


    Oder ist das etwa unrealistisch???


    Kann vielleicht mal einer was dazu schreiben, dem es nicht wie Angie ergangen ist? Bitte, bitte.


    Vielen Dank schon mal! :)*

    Und...

    bemühen die sich dann, möglichst viele Verwachsungen zu lösen (habe auch am Dickdarm immer Probleme damit, erst im Dez. wegen Subileus im KH gewesen, ging aber ohne Op), oder machen die nur genau die Stränge weg, die den Dünndarm einschnüren???

    Liebe Cordu!

    Ich kann dir zwar nicht weiterhelfen, aber ich möchte dir ganz viel Glück für die OP wünschen! Ich wünsche dir weiterhin, dass du dann endlich beschwerdefrei bist, du hast ja auch schon so viel mit deinem Magen-/Darmtrakt durchgemacht! Wir haben uns ja schon in Gabys Faden unterhalten! Ich denke ganz fest an dich und wünsche dir ganz dolle gute Besserung!:)^:)*@:):)^:)*@:):)^:)*@:):)^:)*@:):)^:)*@:):)^:)*@:):)^:)*:)^:)*@:):)^:)*@:)


    Es tut mir total leid, dass es so gekommen ist u. nicht anders zu beheben geht.:°_:°_:°_


    Liebe Grüße!


    Britta

    Hallo cordu,


    schon möglich, dass Du nur 3 oder 4 Tage stationär bist (inkl. Aufnahmetag). Wenn man schon mit der Kamera in den Bauch geht, schaut man natürlich auch noch nach weiteren therapiebedürftigen Briden und durchtrennt sie. Allerdings solltest Du im OP-Vorgespräch darauf hinweisen, dass da evtl. auch noch weitere Verwachsungen sind. Dann gucken sie genauer ...


    Liebe Grüße


    Angie

    Danke,

    euch allen für die lieben Wünsche, das macht Mut! :)^


    Ich werde von meinem "Haus- und Hof-Chirurgen" operiert, der hat mir auch schon 70 cm Dickdarm "geklaut" und die Gallenblase hat er auch auf dem Gewissen. Insofern denke ich, dass ich gut aufgehoben bin, er kennt meinen Bauch besser als ich.;-D Der ist im Heilig Geist in Köln.


    Wenn es mir danach endlich mal besser geht, mach ich das jetzt gerne noch mit, ich kann einfach den jetzigen Zustand nicht mehr ertragen. Hoffentlich ist es dann auch wirklich besser, denn mein Gastroenterologe meint, erst danach wissen wir, ob ich tatsächlich auch eine Motilitätsstörung des magens und Dünndarms habe oder nicht. Also, bitte mal feste Daumen drücken!


    Viele liebe Grüße an alle,

    Hallo liebe Cordu,


    ich habe schon die ganze Zeit im Forum verfolgt, dass es Dir gar nicht gut geht. Oh weh, und jetzt ist wohl bei Dir die Spitze des Eisberges erreicht.


    Zu Deiner bevorstehenden Bauchspiegelung kann ich eigentlich nur aus eigener Erfahrung sagen: Achte darauf, dass der Chirurg eine Adhäsionsbarriere benutzt, um neuen Verwachsungen vorzubeugen. Denn sonst hast Du innerhalb kurzer Zeit mit Sicherheit wieder die gleichen Probleme mit Verwachsungen.


    Meine gaslose Bauchspiegelung wurde damals auch mit einer solchen Barriere gemacht. Leider konnten bei der OP nicht alle Verwachsungen gelöst werden, aber einen weiteren Eingriff muss ich nicht unbedingt haben. Trotzdem bin ich sehr froh, dass ich die Bauchspiegelung über Endogyn habe machen lassen, weil es mir vorher sehr schlecht ging.


    Das Forum hat auch eine sehr informative Webseite, wo interressante Infos über Vewachsungen zu erfahren sind:


    http://www.endogyn.de


    Es gibt inzwischen genügend Erfahrungswerte, die aussagen, dass eine entsprechende Barriere bei Bauchoperationen sinnvoll ist. Leider scheuen sich viele Operateure und Krankenhäuser aus Kostengründen davor.


    Du bist ja auch homöopathisch etwas orientiert; informiere Dich mal, es gibt da ganz gute Globulis wie Staphisagria, die man nach gleich nach einer OP einnehmen kann. Hierdurch sollen weitere Verwachsungen und Verklebungen verhindert werden.


    http://www.habeebee.de/gesundheit/endotipps.htm


    Wenn ich das vor meiner Bauchspiegelung schon gewußt hätte, hätte ich mit Sicherheit das Mittel auch genommen.


    Ich wünsche Dir für Deine OP alles alles Gute und hoffentlich ist danach endlich Schluss mit den ewigen Schmerzen und Beschwerden.


    Muss ja nicht so lange dauern, wie bei mir, das waren nämlich 4 Stunden und es gab eine Woche später noch den sog. Second Look zur Nachkontrolle.


    Alles Liebe und Gute


    Gisela

    Hallo Gisela,


    die Adhäsionsbarrieren wurden schon ziemlich intensiv erforscht, und lt. diverser Kliniken (u.a. Charité Berlin) bringen sie nichts, was von allgemeingültiger Bedeutung wäre. Ich kenne diverse Patientinnen, welche die endogyn-Methode, aber auch die herkömmliche Methode hinter sich haben. Die Ergebnisse unterscheiden sich absolut nicht. Wirklich positive Ergebnisse sind bei allen laparoskopischen Eingriffen durch einen fähigen Operateur zu erwarten, egal, ob mit oder ohne Barriere. Bei der offenen Methode ist's leider eher ein Glücksspiel, aber das ist ja bekannt.


    Bei mir ging's im Sommer 2004 aber nicht mehr, da Blase und Darm nicht mehr richtig funktionierten, von den Schmerzen mal ganz zu schweigen. Es war von vornherein klar, dass kein laparoskopischer Eingriff mehr möglich ist. Ich kämpfe zwar mit erneuten Verwachsungen, aber so katastrophal wie damals ist es bis heute nicht - und dies trotz des damaligen großen Bauchschnitts!


    Liebe Grüße


    Angie

    Hallo Monsti,


    bei mir wurde wie bei Dir aufgrund meiner Vorgeschichte von verschiedenen Ärzten jeglicher Eingriff, auch eine Laparaskopie abgelehnt.


    So war ich heilfroh, endlich einen wirklich guten Chirurgen bei Endogyn gefunden zu haben, der den Eingriff vornahm und zu dem ich vor allen Dingen volles Vertrauen hatte.


    Er hatte mir auch gleich von Anfang an gesagt, dass er mir nicht garantieren könne, dass mit einem Eingriff meine Probleme gänzlich behoben werden könnten. Trotzdem bin ich heilfroh, dass ich den Eingriff gewagt habe, sonst würde es mir heute sicherlich nicht so gut gehen. Ob meine momentanen Beschwerden wirklich von den Verwachsungen kommen, ist auch nicht so ganz klar.


    So ist es völlig verständlich, dass gerade bei Verwachsungen oftmals mehrere Eingriffe notwendig sind. Aber ob ich das wirklich noch einmal mache, weiß ich nicht. Erst einmal abwarten. Ich mache seit einiger Zeit eine Darmsanierung mit meiner Heilpraktikerin und habe auch schon die ersten Erfolgserlebnisse.


    Mittlerweise frage ich mich schon oft: Sind das jetzt Verwach-


    sungsprobleme oder liegt es an meiner Darmflora?


    Was die Abhäsionsbarrieren angeht, so gehen da die Meinungen und Erfahrungen der Experten wohl doch etwas auseinander.


    Außerdem ist es auch von Patient zu Patient ganz unterschiedlich, ob Verwachsungen überhaupt Probleme machen. So kenne ich genügend Leute, die zwar Verwachsungen haben, aber absolut keine Beschwerden dadurch. Somit wird das alles nur noch viel komplizierter.


    Ich habe gerade gestern hier im Forum einen Bericht gelesen, wo eine Frau sogar einen Gen-Test wegen ihrer ständigen Verwachsungbeschwerden durchführen ließ, wo man feststellte, dass Ihr Körper mehr Klebstoffe produziert als normal üblich.


    http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/48770/


    Ich möchte hier aber keine größere Diskussion deshalb anzetteln.


    Hauptsache ist, dass Cordu einen guten Chirurgen gefunden hat, der eine ordentliche OP bei ihr durchführt, so dass es ihr dann endlich wieder besser geht.


    Das sollten lediglich ein paar Hinweise und Tipps von meiner Seite sein. Entscheiden muss dann jeder für sich selbst.


    Dir wünsche ich auch alles Gute, habe schon mitbekommen, dass Du leider immer noch mit Deinen Beschwerden kämpfst


    Gisela

    Hallo Cordu


    Bei mir war es nicht so dramatisch,hatte aber ja auch nur eine Verwachsung am Coecum,die durchtrennt wurde.Meine OP liegt nun 4 Monate zurück und es geht mir nach wie vor gut!Ab und an merk ich da einen leichten Druck wenn der Darm voll ist,aber das liegt wohl daran,das der Darm da schön umwickelt war mit Verwachsungen und man nur die Verbindung zur Bauchdecke durchtrennt hat.Ich denke,das sich dadurch der Darm da nicht so dehnen kann wie normal.Aber das ist ein Klacks im Gegensatz zu vorher(2 Subileus mit rektaler Blutung incl. Dünndarmfehlbesiedelung)


    Drück dir die Daumen,das alles glatt läuft!!!


    Das wird schon!

    Liebe Cordu!

    Meine Daumen sind alle gedrückt, dass du nach der OP nicht mehr so leiden musst!:)^:)^:)^:)^


    Ich denk' an dich u. drück' dich mal ganz feste!:°_:°_:°_:°_:°_


    Liebe Grüße!


    Britta

    Hallo,

    vielen Dank euch allen für die vielen Infos und die Tips!!:)^


    Gisela, das mit der Homöopathie ist ein guter Hinweise, werde meine hausärztin dafür nochmal ansprechen!


    Mit der Op-Zeit bin ich jetzt doch etwas erschrocken, zumal ich denke, bei mir ist einiges zu tun, da auch der Dickdarm von Verwachsungen betroffen sein wird (war ja erst im Dez. wegen Subileus im KH :-(). Mein Problem ist immer die Narkose, ich vertrag die so schlecht, danach bin ich komplett im Eimer. Nach der Darm-Op vor fast zwei Jahren (die ging 4,5 Stunden) war ich zwei Tage auf Intensiv und hab gekotzt wie nur was und mein Kreislauf ließ sich überhaupt nicht stabilisieren. Und dabei haben die extra schon eine kombinierte Narkose mit Rückenmarksbetäubung gemacht, zur besseren Verträglichkeit!{:( Wenn die mich wieder so lange zudröhnen, dauert es auch umso länger, bis ich wieder auf den Damm komme!%-|


    Na ja, jetzt mal nicht den Mut verlieren, vielleicht wirds ja ganz kurz und einfach!!:-/:-/


    Ich hoffe einfach nur sooooo sehr, dass ich danach mal RUHE hab! Dafür würde ich grad alles tun!


    Schönen Tag euch allen!:)*

    Liebe cordu2

    wie du schon weißt, hab ich keine ahnung von dünn- oder dickdarmops, nur von speiseröhrenop und von bakterien und co, da ich dich aber trotztem kennengelernt habe und deine starken beschwerden immer verfolgt habe wünsche ich dir trotzt darmoperationsunwissenheit alles gute und viel erfolg, damit du nicht mehr so leiden mußt wie bisher, noch am rande wollte ich sagen, daß vielleicht nach deiner operation vielleicht eine anschließende regelmäßige osteopathische behandlung (in langen zeitabständen zwischen den sitzungen), vielleicht neue darmverwachsungen verhindern kann?ich meine, bevor sie erst wieder so schlimm geworden sind!?


    ob es hilft weiß ich nicht, aber wollte ich dir trotztem als idee mitliefern, damit du vielleicht nicht nochmal so schnell operiert werden mußt.


    aufjedenfall alles gute und viel viel viel erfolg bei der operation wünscht dir sofia/ex cidalia@:)@:)@:)@:)


    auf ein Neues Leben!!


    Alesia


    tatsächlich kann auch eine fehlbeziedlung der dünndarmflora auch stärkste schmerzen verursachen, hab ich alles hinter mir


    mit cordu2 hat das jetzt aber nichts zu tun, diese bemerkung jetzt sie gilt nur für dich@:)@:)

    Hallo sofia!

    *:)*:)*:)*:)


    Danke dir für die lieben Worte!


    Ja, Ostheopatie soll gut helfen. Im letzten herbst wollte ich das schon mal machen, da hatte keiner mehr Kapazitäten frei, aber nächsten Dienstag hab ich meinen ersten Termin! :)^ Also noch vor der Op, wegen meiner ganzen Bauchprobs sollte ich das eh machen und ich denke, nach einer Verwachsungs-Op ist das sicher eine Möglichkeit, die nächste so weit wie möglich hinauszuschieben!


    Ich hoffe, dir geht es zur zeit gut!@:)@:)


    Viele Grüße,

    Hallo cordu,


    zur Osteopathie kann ich Dir folgendes sagen: Nach etlichen Spitalsaufenthalten am Ende des letzten und Anfang des heurigen Jahres hatte ich die Schnauze voll von allem was irgendwie mit Krankheit zusammenhängt. U.a. war ich schon seit 3 Monaten nicht mehr bei meiner Osteopathin, mit dem Ergebnis, dass ich sie gestern mit der Bitte um einen neuen Termin angerufen habe, weil ich die Schmerzen nicht mehr aushalte. Während der laufenden Therapie dachte ich immer wieder, sie sei möglicherweise überflüssig. Ist sie nicht, wie ich inzwischen weiß.


    Bei der Adhäsiolyse möchten sie bei Dir nur die allernotwendigsten Verwachsungsstränge kappen und den Bauch ansonsten in Ruhe lassen. Wie Gisela schreibt, bedeuten Verwachsungen nicht zwangsläufig, dass man auch Beschwerden hat. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du im OP-Vorgespräch Deine Beschwerden ganz genau beschreibst.


    Liebe Grüße


    Angie