Triple Therapie gegen H. Pylori Einnahme, ich bitte dringend um Rat!

    Hallo! Ich bin jetzt seit über vier Monaten krank. Mein Arzt meinte, dass ich einfach nur eine einfache Gastritis hätte und verschrieb mir Pantoprazol, was nur minimal und nicht wirklich lange meine Beschwerden verbesserte. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und verlangte eine Magenspiegelung. Durch die Magenspiegelung wurde herausgefunden, dass ich an H. Pylori erkrankt bin. Daraufhin wurden mir für 10 Tage 2x Amoxicillin 1000g und 2x Clarithromycin 500mg plus Pantoprazol verschrieben. Ich habe letzte Woche Donnerstag am Abend die erste Dosis genommen. Jetzt habe ich sogesagt 9,5 Tage lang die Tabletten genommen (mich förmlich dazu gezwungen, da die Nebenwirkungen echt nicht ohne waren), morgen früh müsste ich quasi meine letzte Dosis nehmen. Nun habe ich komischerweise seit gestern das Problem, dass mir bei der Einnahme von Amoxicillin (sind übrigens Brausetabletten, die einen sehr gewöhnungsbedürftigen Geschmack haben) so übel ist, so dass ich mich fast übergebe. Die vorherigen Tage habe ich die Einnahme eigentlich ziemlich gut überstanden, das kam also ganz plötzlich, ohne Grund. Ich hab mir davor beim Austrinken immer die Nase zugehalten und ein Stück Banane bereitgelegt, damit ich sie sofort danach zerkauen und somit den ekligen Geschmack etwas verdrängen kann. Heute habe ich mich noch dazu gezwungen die Dosis zu nehmen, jedoch ist mir seitdem so schlecht, so dass ich heulen könnte (ich war echt kurz vorm Spucken). :°(

    Meine Frage ist, inwieweit es jetzt schlimm wäre, wenn ich die morgige und letzte Dosis nicht zu mir nehme? Versuchen würde ich es zwar noch (will jetzt nicht einfach aufgeben), jedoch befürchte ich, dass ich mich morgen wirklich übergeben könnte, dann bringt die Einnahme auch nichts, da die Antibiotika dann auch wieder draußen sind und mehr Tabletten habe ich ja auch nicht mehr. Außerdem habe ich eine extreme Brechphobie, so dass ich danach sicher gar nichts mehr zu mir nehmen könnte (was natürlich kontraproduktiv wäre, weil mein Körper schon so geschwächt ist). Ich wäre für jeden Rat dankbar!

  • 42 Antworten

    Ich würde die letzte Dosis auch auf jeden Fall nehmen. Mir ging es ähnlich, musste mich die letzten Tage der Therapie zwingen, die Tabletten runterzuschlucken. Es war echt eine Qual. Die Dauer der Einnahmen belief sich bei mir auf 14 Tage. Sollst du das Pantopazol weiternehmen? Der Gastroentrologe meinte ich soll diese zwei Wochen in der Dosierung 80 mg noch weiterschlucken. Merkst du den schon eine Besserung? Bei mir ist es ein Auf und Ab. Die Antibiotikatherapie habe ich vor 8 Tagen beendet und leide noch unter täglicher Übelkeit und Schmerzen. In anderen Threads habe ich gelesen, es kann mit entsprechender strengen Schonkosteinhaltung noch Monats dauern, bis man größtenteils beschwerdefrei ist. Der HP hat bei mir eine starke Gastritis ausgelöst. Konnte monatelang fast nichts essen, hoffe dass es bald bergauf geht.

    Danke für deine Antwort!

    Oh man, 14 Tage, da will ich mich mit meinen 10 Tagen gar nicht mehr beschweren. Aber toll, dass du die Therapie trotzdem bis zum Ende durchgezogen hast!

    Bei mir hat H. Pylori auch eine chronische Gastritis ausgelöst! Auf dem Diagnosezettel vom Krankenhaus (hab meine Magenspiegelung dort gemacht), steht, dass ich Pantoprazol 8 Wochen lang nehmen soll. Mein Arzt selbst ist gar nicht darauf eingegangen (hat mir nur das Rezept für die Antibiotika in die Hand gedrückt und das war's). Deswegen wollte ich morgen noch mal zum Arzt, um nachzufragen, wie ich das Pantoprazol denn jetzt weiternehmen soll. Ich glaube nämlich auch, dass der H. Pylori vllt weg ist, mein entzündeter Magen aber noch nicht ganz. Daher ernähre ich mich schon seit über 4 Wochen von Schonkost.

    Ich hatte vor der Therapie mit Druck im Oberbauch zu kämpfen, später kam da noch Sodbrennen hinzu. Der Druck scheint weitestgehend zurückgegangen zu sein, nur nach dem Essen merke ich noch ein wenig Druck, aber die Ursache ist ja dann klar. Hast du denn auch vor der Therapie Übelkeit und Schmerzen gehabt? Du Arme, dabei hofft man doch, dass es einem nach der Therapie besser geht (hab aber auch schon öfters gelesen, dass das nicht immer der Fall ist). Ich hatte das vor der Therapie z.B. nicht, jedoch sind dann eben während der Therapie diese Nebenwirkungen aufgetreten. Ich hoffe, dass sie nach der heutigen Beendigung erst mal wieder weggehen. Ich wünsche dir eine rasche Genesung und dass du so bald wie möglich wieder ganz fit bist!

    Kurzes Update:

    Ich habe es geschafft! ;-DMit ganz viel Überwindung und tiefes Ein- und Ausatmen habe ich die Tabletten runtergeschluckt. Allein der Gedanke, dass die Therapie erst mal zu End ist, gibt mir Ruhe. Hoffentlich kann ich dadurch alle anderen ermutigen, nicht aufzugeben, sondern stark zu bleiben. Es lohnt sich!

    Das ist doch super. Ich drücke dir die Daumen, dass es jetzt nur noch aufwärts geht.

    Bei mir fing es vor 3,5 Monaten erst mit Völlegefühl an, konnte nur noch kleine Portionen essen und war schnell gesättigt. Dachte erst es käme vom beruflichen Stress und es würde sich wieder legen. Falsch gedacht. Nach einem Monat kamen dann die Magenschmerzen, gefolgt von Übelkeit hinzu. Irgendwann konnte ich es nicht mehr aushalten und wurde von meinem Hausarzt in die Klinik geschickt. Dort wurde Blutbild,Ultraschall, Magenspiegelung und CT gemacht, doch alles ohne Befund. Ich wurde trotz Schmerzen wieder entlassen. In der Klinik gab man mir Pantoprazol, welches ich die nächsten 3 Wochen weiternehmen sollte, obwohl ich laut Befund ja nichts hatte. Die Beschwerden wurden immer schlimmer, so das mein Mann die Woche darauf den Notarzt rief, der mich wieder in eine andere Klinik brachte. Auch dort wieder Blutbild, Ultraschall und noch MRT, wieder alles unauffällig, nur die Leberwerte etwas erhöht. Nach Hause geschickt. Mir ging es aber immer schlechter, so dass mein Hausarzt mich nach einer weiteren Woche als Notfall in die Uniklinik einweisen ließ, in der Hoffnung, dass dort die Ursache gefunden wird. Hier entschied man noch mal eine Magenspiegelung durchzuführen und siehe da, eine schwere Gastritis wurde festgestellt. Die Ergebnisse der Gewebeproben sollte ich nach einigen Tagen erfragen. Obwohl die Magenschleimhautentzündung wie nach einem Befall des HP aussieht, konnte dieser in den Gewebeproben nicht eindeutig nachgewiesen werden, mit der Begründung, dass ich bereits das Pantoprazol eine Zeitlang einnahm und das das Ergebnis verfälschen kann. Es wurde noch eine Stuhlprobe angeordnet und hier wurde ein massiver Befall mit HP festgestellt. Therapie verschrieben bekommen und jetzt auf Besserung hoffen. Am Freitag habe ich einen Termin bei meiner Gastroentrologe. Wahrscheinlich müssen auch meine erhöhten Leberwerte überprüft werden, die aber wahrscheinlich von den Schmerzmitteln kommen, die ich in den Kliniken bekam. Die Einnahme von PPI macht mir etwas Sorgen, weil ich oft gelesen habe, dass es oft schwer ist, wieder davon wegzukommen, obwohl ich sagen muss, dass ich nicht das Gefühl hatte, dass sie mir geholfen hätten oder noch helfen.

    Was mich stutzig macht, ist, dass der Arzt, der die 2.Magenspiegelung gemacht hat, gesagt hat, dass man die Magenschleimhautentzündung bereits in der ersten Magenspiegelung hätte sehen müssen. Obwohl die ja angeblich ohne Befund war. Und da angeblich dort nichts zu sehen war, kam auch keiner auf die Idee, dass ich Gastritis hätte und man bei mir schon Reizmagen diagnostizierte und es auf die Psyche schob :(

    Ach du meine Güte! Drei Magenspiegelungen ohne ein richtiges Ergebnis, das gibt's doch nicht! Die Ärzte sagen einem doch immer, dass man H. Pylori am sichersten mit einer Magenspiegelung diagnostizieren kann:-/dass man das erst nach einer Stuhlprobe entdeckt hat (die Ärzte ja eigentlich gar nicht als Ersttest empfehlen), ist echt blöd. Man möchte ja glauben, dass die Ärzte weitestgehend recht haben, aber ich hab auch schon paar falsche Diagnosen erlebt und letztendlich wurde alles nur schön geredet..

    Ich hab auch vor der Magenspiegelung Pantoprazol genommen und die Ärzte meinten, das sei auch kein Problem, ich sollte es nur am Tag der Magenspiegelung nicht nehmen. Ich hatte nämlich auch davor mal gelesen, dass PPI das Ergebnis verfälschen könnten, deswegen hatte ich Angst, dass es nun bei mir zu spät wäre. Bei einem Atemtest mag es wohl stimmen, da soll man ja zwei Wochen vorher die PPI absetzen. Aber eigentlich macht das PPI nichts gegen die Bakterien selbst, sondern nur gegen die Magensäure, die im Überschuss den Magen weiter reizen könnte. Letztendlich wurde ja bei mir durch die Gewebeproben direkt der H. Pylori festgestellt.

    Ja, ich hab auch Angst, dass ich das PPI nicht mehr richtig absetzen kann. Ich hatte sowieso vor, es langsam auszuschleichen. Mal sehen was der Arzt sagt :-/ die dauerhafte Einnahme von PPI ist ja auch gar nicht so gut für den Körper..

    Ach, den Kommentar mit der Psyche musste ich mir auch anhören. "Das liegt alles nur am Stress, machen sie mal Pause für die nächsten Tage, dann ist es auch wieder weg." Drei Wochen lang hab ich geglaubt, dass es stimmt und siehe da, der H. Pylori wurde entdeckt. Von wegen "nur Stress".%-| ein Bekannter von mir ist Arzt in der Uniklinik und da er selbst mal ohne es zu wissen mehrere Monate an H. Pylori erkrankt war, hat er mir gesagt, dass ich lieber nicht einfach glauben sollte, dass es nur am Stress liegt, wenn ich doch schon so lange Schmerzen habe. Ihm selbst wurde damals auch gesagt, dass er einfach nicht mit Stress umgehen könne und deswegen vllt sein Medizinstudium abbrechen sollte. Gott sei Dank hat er sich aber dadurch nicht einschüchtern lassen und eine Magenspiegelung verlangt, so dass er danach erfolgreich die Triple Therapie überstanden hat und doch Arzt geworden ist. Ich wünschte, ich hätte schon viel eher eine Magenspiegelung gemacht, dann hätte ich vllt nicht unnötig länger leiden müssen, aber ja, jetzt ist die Therapie erst mal vorbei.

    Hast du während der Therapie eigentlich auch Probiotika zu dir genommen? Das soll vor allem gegen die geschädigte Darmflora helfen und im weiteren Sinne kann es auch die Beschwerden lindern. Eigentlich sollten die Ärzte heutzutage stets darauf hinweisen, während der Therapie Probiotika zu sich zu nehmen (mein Arzt hat es z.B. nicht gemacht und ich bin nur zufällig durch eigene Recherche darauf gestoßen.. deswegen habe ich es auch erst ab dem dritten Tag der TT zu mir genommen und nicht direkt von Anfang an). Das hat mir vor allem sofort bei Durchfall geholfen und meine Verdauung schien deutlich besser zu laufen, als die Tage davor. Ich hab übrigens Omni Biotic 10 AAD genommen, welches extra für die Leute hergestellt wurde, die für ne längere Zeit Antibiotika zu sich nehmen müssen, die leider auch die guten Bakterien im Darm abtöten. Auch nach der Therapie soll ich es nehmen, bis die Packung leer ist. Dadurch würde meine Darmflora erst mal wieder gestärkt werden. Ich kann es dir nur herzlichst empfehlen, falls du Probiotika nicht sowieso schon nimmst. Vllt regeneriert sich dann dein Körper schneller, so dass auch die Nebenwirkungen langsam weniger werden. Ich drücke auch dir die Daumen! Hoffentlich bist du nach dem Arzttermin etwas schlauer, was deine jetzige Kondition angeht :)

    Auch ich bin erst durch Recherchen im Internet darauf gestoßen, dass man zeitgleich zur Antibiotikaeinnahme Probiotika unterstützend einnehmen soll. Ich habe mich dann nochmal von der Apothekerin beraten lassen uns Sie empfahl mir zur Therapie "SymbioLakt pylori" einzunehmen. Das würde die Eradikation optimieren. Auch ich fing mit drei Tagen Verspätung an. Nach Beendigung der Antibiotikatherapie soll ich jetzt erst "SymbioFlor 1" und dann zusätzlich "SymbioFlor 2" einnehmen, und das über mehrere Monate.


    Mich würde mal interessieren, wie deine Schonkosternährung aussieht. Momentan esse ich seit einem Monat vorwiegend Kartoffel, Karotten, Sellerie, Kürbis, Fenchel und Haferbrei, kein Fleisch, keine Milch, kein Obst, keine Eier, keine Milchprodukte, kein Brot, nichts Süßes, trinke kein Alkohol und rauche nicht.

    Es heißt, man soll basische Nahrungsmittel zu sich nehmen, leider gehören zu diesen zum Beispiel auch Zwiebeln und Knoblauch und die tun meinem Magen momentan bestimmt nicht gut.

    Ich ernähre mich auch von den gleichen Lebensmitteln (also hauptsächlich basisch). Ein bis zwei Zwieback esse ich gelegentlich auch, vor allem morgens, als "Nachtisch", oder wenn ich einfach mal Hunger auf was Süßes habe. Reis tut mir auch gut, wobei man dann besonders darauf achten sollte, gründlich zu kauen. Ansonsten sind Bananen auch super und natürlich lecker, vor allem in Kombination mit Haferbrei! Heute habe ich mich zum ersten Mal getraut, abends ein bisschen Forelle (im Ofen gebacken und nicht gewürzt) zu meinen gekochten Kartoffeln und Möhren zu essen. Ich hoffe, dass es kein übles Nachspiel gibt (bis jetzt geht's mir noch gut) X-\ die ganzen letzten Wochen habe ich mich nicht getraut, etwas anderes einzunehmen, aus Angst, es würde nur schlimmer werden. Langsam denke ich aber, dass das so nicht weiter gehen kann, da mein Körper schon so geschwächt ist und durch die sehr einseitige Ernährung nicht so viele Nährstoffe geliefert bekommt, als sonst. Man muss sich einfach ganz langsam an die Sachen herantasten. Vllt probiere ich die nächsten Tage mal ein paar Früchte aus, wie reife Birnen, säurearme Äpfel, Honigmelonen, Khakis, Aprikosen und Pfirsiche. Laut mehreren Seiten sollen diese nämlich auch eher basisch sein und den Magen nicht allzu reizen. Die frischen Vitamine würden mir jedenfalls gut tun. An mageres Fleisch wie Pute oder Hühnchen traue ich mich noch nicht wirklich ran, aber wenn es mir in den nächsten Tagen besser geht, versuche ich es vllt auch damit. Ich beneide wirklich alle, die nach der Triple Therapie alles essen konnten, was sie wollten :°(

    Ich nehme seit einer Woche dreimal am Tag ein Esslöffel Leinöl, soll die Heilung der Magenschleimhaut unterstützen. Und zu dem soll es viele Vitamine und Mineralstoffe beinhalten. Es sollte aber auf jeden Fall kaltgepresst und von guter Qualität sein, am besten Bio.

    In meine pürierten Gemüsesuppen mach ich immer etwas Curcuma rein, soll auch sehr gut sein.

    Darf ich dich fragen, welchen Reis du nimmst? Habe gelesen, dass polierter Reis nicht geeignet ist.

    Oh ja, über das Leinöl habe ich auch nur gutes gelesen. Findest du, dass es dir einigermaßen hilft? Vllt würde ich mir das dann auch mal besorgen.

    Hab auch einige Posts über Kokoswasser gefunden, das soll anscheinend auch nicht schlecht sein (auf einer Seite wurde sogar empfohlen, direkt am ersten Tag einer auftretenden Gastritis nichts zu essen und nur einer Kokoswasserkur zu machen, sehr interessant). Ich hab mir jetzt erst mal etwas Kokoswasser von DM besorgt, hoffentlich bringt das wirklich was (ist nämlich nicht so billig). Außerdem habe ich mir noch ein paar Gläser Babybrei geholt, die säurearme Früchte enthalten. Hoffentlich kann ich damit meinen Vitaminmangel ausgleichen.

    Ja, das mit dem polierten Reis

    hatte ich auch gelesen (scheinbar haben wir überwiegend die gleichen Seiten gefunden ;-)). Meinen Reis habe ich vom Asiamarkt, da er mir immer sehr gut schmeckt. Ob er jetzt poliert ist, kann ich nicht genau sagen, aber wenn ich mich nicht täusche, dann sieht er sogar poliert aus..? Also er ist schön weiß und sauber. Hatte deswegen auch erst mal Angst, den überhaupt weiter zu essen, aber bis jetzt habe ich noch keine Probleme gehabt (ich ess den wegen der Gastritis schon etwas länger). Meine Familie ist auch langsam genervt von mir, da ich anscheinend zu sensibel und ängstlich geworden sei, was meine Ernährung angeht (vllt haben sie ja recht, aber lieber pingelig sein, als die Gastritis zu verschlimmern 8-().

    Wie geht es dir denn zur Zeit? Hat sich da was gebessert? Übrigens, vllt trifft es nicht auf dich zu, aber ich habe gemerkt, dass mir nur übel wird, wenn mein Magen wieder "leer" ist, sprich immer 2-3 Stunden nach der letzten kleinen Mahlzeit. Nach dem Essen geht's mir dann eigentlich wieder ganz ok.

    Das tut mir echt so Leid, dass die Beschwerden bei dir schon so lange andauern.. ich fühl mich echt schlecht, da ich sogar wieder einen guten Appetit habe und die kleinen Portionen echt gerne zu mir nehme :(

    Es freut mich, dass es bei dir bergauf geht und du dich schon auf dein Essen freuen kannst. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen :-D.

    Mit der Ernährung sehe ich es so wie du, bin da auch sehr vorsichtig. Die Angst ist halt da, dass es sich wieder extrem verschlimmern könnte. Meine Familie hat aber noch für meine Essenssituation Verständnis. Liegt wahrscheinlich daran, dass sie noch genau wissen, wie es mir erging als es ganz schlimm war.

    Bei mir ist es immer noch ein Auf und Ab, gestern war es erträglich und heute morgen bin ich schon mit Übelkeit aufgewacht. Nachdem Essen war es immer noch nicht besser.

    Ob mir das Leinöl hilft, ist durch das Auf und Ab der Symptome schwer zu beantworten. Ich nehme es halt auch wegen der Nährstoffe und den zusätzlichen Kalorien. Zumindest fühle ich mich nicht so schlapp. Durch die Schonkost nimmt man halt nicht so viele Kalorien zu sich und soviel abnehmen möchte ich auch nicht mehr....

    Was mich ärgert, ist die Tatsache, dass ich nicht mehr viel Unternehmen kann. Längeres Einkaufen zum Beispiel schlaucht mich sehr, bin auch schon seit zwei Monaten krankgeschrieben und kann mir momentan mit meinen Symptomen überhaupt noch nicht vorstellen, arbeiten zu gehen. Bin in der Schulkindbetreuung tätig und das würde ich stressbedingt nicht schaffen. Der Urlaub fiel dieses Jahr leider auch ins Wasser...

    Zuhause sein mit meiner Familie oder beim Spazierengehen im Wald mit unserem Hund empfinde ich zur Zeit am angenehmsten. Geht's dir ähnlich?


    Das mit dem Kokoswasser habe ich auch gelesen, kannst ja dann berichten, wie es gewirkt hat.

    Aloe Vera Gel soll ja auch sehr hilfreich sein. Vielleicht hat es ja jemand versucht und kann berichten.

    Babygläschen mit Gemüse habe ich mir auch besorgt. An die mit Fleisch traue ich mich noch nicht heran.


    Was hat denn dein Arzt zu der Einnahme von Pantoprazol gesagt? Wie lange sollst du es noch nehmen?

    Mir geht es da genauso wie dir! Bin jetzt auch seit über einem Monat krankgeschrieben und jede Art von Aktivität belastet mich. Zuhause fühle ich mich zur Zeit auch am meisten wohl, da ich hier alles habe, was ich brauche und ich mich ausruhen kann. Bin während der Therapiezeit einmal mit unserem Hund spazieren gegangen und schon nach einer nicht allzu langen Strecke mussten wir kehrtmachen, weil ich sonst fast zusammengebrochen wäre. So schwach war mein Körper also geworden..

    Also ich muss ehrlich sagen, das Kokoswasse hat zwar keine Nebenwirkungen gehabt, aber es hat mir leider überhaupt nicht geschmeckt und mir war danach leider auch ein wenig schlecht. Ich liebe den Geschmack von Kokosnuss, vllt war ich deshalb so naiv und hatte gedacht, es würde lecker, frisch und süß schmecken. Vielleicht ist es auch nur Geschmackssache, aber das Kokoswasser trinke ich jetzt erst mal nicht mehr :_D

    Langsam glaube ich auch, dass ich nicht mehr allzu viel rumexperimentieren sollte, sondern einfach geduldig mit den Mitteln, die ich schon habe und die auch gut helfen, weitermachen sollte.

    Gestern hat eine Kollegin meinen Arzt vertreten, aber sie konnte mir genauso gut weiterhelfen. Ich hab ihr den Befund vom KH gezeigt, wo dann eben stand, dass ich die PPI noch 8 weitere Wochen nehmen sollte. Ich dachte, dass man vllt schon die vorherigen Wochen der PPI Einnahme von den 8 Wochen abziehen könnte, aber gemeint ist wirklich, dass man jetzt noch mal 8 Wochen PPI nehmen soll. Ich hab sie gefragt, ob das nicht ein wenig zu lange sei, da ich persönlich nicht so gerne so lange PPI nehmen wollen würde, und sie konnte mich gut verstehen, da sie auch kein großer Fan davon ist, jedoch sei es in meinem Fall schon nötig. Der Magen brauche einfach ne lange Zeit um sich wieder zu regenerieren. Das mit dem Ausschleichen hat sie aber auch angesprochen. Ich solle es ganz langsam und Schritt für Schritt angehen. "Bis Sie die Dosis erfolgreich minimiert haben, so dass Sie sie absetzen können, sollten die 8 Wochen auch schon fast vorbei sein." Hoffentlich hat sie recht ":/

    Hallo,

    Wie geht es dir denn jetzt paar Tage nach der Therapie?


    In welcher Dosis sollst du das PPI täglich die nächsten Wochen einnehmen?


    Das mit dem Herumexperimentieren werde ich auch erstmal sein lassen. Habe im Internet gelesen, dass Manukahonig bei Gastritis helfen soll. Daraufhin hat ihn mir meine Tochter gleich bei Amazon bestellt. Nachdem ich gestern drei Teelöffel über den Tag verteilt genommen habe, ging es mir heute schlechter als sonst. Ob es wirklich von diesem Honig kam, weiß ich aber nicht so genau....???Zumindest ist ja viel Zucker drinne und den soll man ja momentan meiden. Hat da jemand Erfahrungen? Ich werde mich die nächste Zeit erstmal auf mein Leinöl und Kukuma beschränken.