Übelkeit wochenlang, da zu wenig weiße Blutkörperchen?

    Hallo.


    Ich habe jetzt seit fast 4 Wochen (cira seit dem 15.-17. November) immer wieder Probleme mit Übelkeit und leichten Bauchschmerzen.


    Als ich am Anfang beim Arzt war wurde das ganze als Magendarm-Virus abgestempelt und auch nach 2 Wochen wurde mir gesagt "Es kann mal passieren, dass das so lange dauert". Für mich war das ganze aber unlogisch, da ich noch nie Probleme mit Magendarm hatte und auch während der ganzen Zeit nicht erbrochen hatte.


    Seitdem sind meine Symptome einzig und alleine Übelkeit bis leichte Bauchschmerzen (nie starke, nie krampfartig). Durchfall hab ich so direkt nicht, aber oft einen sehr wässrigen Stuhlgang nach dem Essen. Wichtig ist vielleicht auch, dass ich das ganze nicht durchgehend habe. Mal habe ich für einen halben Tag Ruhe, dann geht es mir wieder mal für 2h richtig mies.


    Ich habe mittlerweile das Gefühl, es ist etwas besser geworden, aber verschwunden ist das ganze noch lange nicht.


    Letzte Woche habe ich den Arzt gewechselt, der Neue hat eine Blutuntersuchung gemacht. Eine Stuhlprobe gebe ich morgen ab und wenn nötig werde ich auch bald eine Magen bzw. Darmspiegelung machen. Allerdings ist das ganze halt höchst seltsam, da ich nur Übelkeit habe. Selbst beim Abtasten habe ich das Problem, dass er keine gefährliche Stelle findet und es drückt auch dabei nirgendswo.


    Heute kamen die Blutwerte an. Zu wenig weiße Blutkörperchen. Das hatten Ärzte bereits letztes Jahr bei mir festgestellt. Jetzt weiß trotzdem niemand weiter. Was kann man denn dagegen tun? Dass diese Übelkeit endlich aufhört?


    Vielleicht hat ja einer von euch ähnliche Erfahrungen oder kennt sich ein wenig damit aus. Ich weiß ihr seid keine Ärzte und ich stehe ja auch noch in regelmäßigen Kontakt mit meinem Arzt, aber vielleicht finde ich ja auch auf diese Art einen guten Rat, der mir hilft.

  • 6 Antworten

    Manchmal hat man Läuse und Flöhe zusammen und das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.


    Wenig Leukos können ein Zeichen von einem Virusinfekt sein. Da würde ich mal die ganze Palette an Blut abnehmen lassen, ob EBV dahinter stecken könnte, Pfeifferschen Drüsenfieber oder so.


    Und mit dem Darm wird es auch ein Infekt sein, eine Stuhlprobe könnte da weiterhelfen.


    Was eine Darmspiegelung da bringen soll, ist mir nicht ganz klar in dem Zusammenhang.


    Ich würde mal Heilerde schlucken, Retterspitz innerlich eine Flasche verdrömeln, beide Sachen räumen den Magen gut auf.


    Homöopathisch Okoubaka D 6 Globuli, mindestens 5 x täglich 5 Globulis machen auch jeglichem Infekt den Garaus.

    @ Verhueter

    Meine Ernährung ist vollkommen okay. Seit ich die ganze Sache bekommen habe, achte ich da wirklich gut drauf. Lebensmittelunverträglichkeiten bzw. Allergien hatte/habe ich überhaupt nicht.

    @ BenitaB.

    Deine Antwort hat bei mir ein paar Fragen aufgeworfen. Danke erstmal für eine Hilfe, aber ich bin mir bei einigen Sachen nicht sicher, wie du es meinst.


    Was heißt denn 'eine ganze Palette Blut abnehmen'? Dachte eigentlich eine Blutprobe reicht erstmal? Was denn noch?


    Zu EBV habe ich mich gerade etwas belesen, wie kann man denn diesen Virus feststellen? Geschweige denn, was dagegen machen? Oder bekommt man den gar nicht los und muss einfach abwarten?


    Stuhlprobe gebe ich wie gesagt morgen ab. Eine Darmspiegelung hatte mir sonst mein Arzt vorgeschlagen, wenn wir keinen anderen Grund für mein leiden finden.

    Zitat

    Zu EBV habe ich mich gerade etwas belesen, wie kann man denn diesen Virus feststellen? Geschweige denn, was dagegen machen? Oder bekommt man den gar nicht los und muss einfach abwarten?

    Na, eben das meine ich, Palette an Blutabnahmen. Internist oder so. Muß man die Serologie auf Antikörper testen.