Unverhältnismäßiger Klopapierverbrauch

    Ich habe einen fast 18-jährigen Sohn der Unmengen an Klopapier verbraucht. Und es wird immer mehr.


    Gerade heute Morgen hatte ich mich geärgert, daß die Rolle wieder mal leer war und habe eine neue geholt. Selber habe ich dann 4 Blatt gebraucht. Danach meinen Sohn geweckt.


    Er braucht morgens immer über eine halbe Stunde nur für den Toilettengang wobei ich nicht mal sicher bin, ob er überhaupt Stuhlgang hat.


    Heute morgen nach seiner "Sitzung" flitze er an mir vorbei und holte eine neue Toilettenpapierrolle.


    Das heißt er hat eine ganze Rolle verbraucht. 200 Blatt!


    Das kann doch nicht mehr im Rahmen des "normalen" sein.


    Zusätzlich verbraucht er auch beim Händewaschen sehr viel flüssige Handseife. In 3 Tagen ist ein 500-ml-Spender leer.


    Ähnlich verhält es sich mit Duschgel und Shampoo.


    Jeden Versuch mit ihm zu reden blockt er ab.


    Ich weiß nicht mehr weiter. Professionelle Hilfe möchte ich aber möglichst (noch) nicht in Anspruch nehmen. Zudem wüßte ich gar nicht an wen ich mich da genau wenden müßte.


    Hat hier vielleicht jemand eine Idee oder einen Rat wie man meinem Sohn helfen kann?


    Danke

  • 44 Antworten

    war als kind schon so...ganz schlimm ist es im laden an der ganzen so guuuut riechenden seife vorbei zu gehen...es ist nicht mit jeder seife so...die muss eine bstimmte art von geruch haben..dann wasch ich und wasch ich und wasch ich..bis die seife weg ist...warum auch immer kein plan:|N

    Ich würde da auch auf einen zwanghaften Reinigungsdrang tippen, sowohl was die Hände als auch was den Popo angeht. Seit wann hat er das denn? Gabs irgend ein Erlebniss, das ihn dazu gebracht hat oder hat er das schon länger?

    Parsi, Dein Frage war nicht Dein Ernst, oder? ???


    Lies mal den Beitrag von Ice-cream. Dann erkennst Du das mögliche Problem oder haste es schon verstanden?


    Moliva, wüsste auch nicht wohin man sich wenden sollte. Evtl. Termin beim Hausarzt machen, der überweist dann bestimmt weiter. Viel Erfolg. :)*

    Sorry, wenn es falsch rübergekommen ist.


    Natürlich nervt es wenn man jede Woche beim Eikaufen mit 2 bis 3 Großpackungen Klopapier aus dem Laden kommt.


    Aber darum geht es nicht. Ich möchte meinem Sohn helfen! Wie kann ich rauskriegen was ihn quält?


    Ich habe eine ganze Rolle Klopapier in einen Wäschekorb abgerollt. Das ist sehr viel!


    Diese Menge hat nichts mehr damit zu tun, daß man den Po nicht sauer bekommt. :-(


    Außerdem wäre es kein Problem, wenn das "mal" passiert. Aber es ist immer so.

    Kann das sein, dass er im Bad ornaniert - benutzt das Papier vielleicht um etwas auszulegen? Das würde auch den Vebrauch an Handwaschseife erklären. Wobei er ist ja schon 18, wie hat er das dann vorher gemacht ...

    Jetzt lest doch mal die Eröffnung richtig. Eine Rolle Klopapier für eine Sitzung ist viel zu viel, auch wenn der Kerl Durchfall hat. Ich würde nur noch das ganz billige einlagige Recyclingpapier Marke "Bahnhofstoilette" kaufen an dem er sich seinen Allerwertesten wundscheuert, dann merkt er mal am eigenen Leib wie nervig das ist.


    Dein Sohn hat offenbar einen zwanghaften Reinigungsdrang. Sowas kommt manchmal durch traumatische Erlebnisse. Ich würde ihn sanft drauf ansprechen und wenn das nicht hilft mal zum Psychologen gehen und Rat holen wie man sich als Mutter am Besten verhält.

    Zitat

    Ich würde nur noch das ganz billige einlagige Recyclingpapier Marke "Bahnhofstoilette" kaufen an dem er sich seinen Allerwertesten wundscheuert, dann merkt er mal am eigenen Leib wie nervig das ist.

    Der Junge leidet wohl unter einer Zwangskrankheit - da änderst du auch mit miesem Klopapier nichts. Der scheuert sich wund bis aufs Fleisch und hört nicht damit auf. Schlechter Rat !!


    Eine Zwangskrankheit muß therapiert werden.

    Zitat

    benutzt das Papier vielleicht um etwas auszulegen?

    Das wäre stimmig - er "tapeziert" die Klobrille bevor er sich draufsetzt, weil er Angst vor Bakterien auf der Klobrille hat ?


    Du solltest ihn wirklich vorsichtig zum Arztbesuch bewegen.