Verstopfung - oder mehr?

    Halli Hallo,


    ich habe seit ein paar Tagen mit Verstopfung zu kämpfen und wollte mal eure Meinung dazu hören, was ich akut am besten machen soll.


    Ich habe Vorgestern gemerkt, dass ich nicht richtig aufs Klo kann, der Kot war ziemlich hart und beim Drücken wollte es nicht raus. Einen Tag gewartet und es wollte immer noch nicht, bis auf ein paar kleine Kugeln. Ich habe dann ein Dulcolax Zäpfchen genommen und konnte dann auf's Klo. Danach hatte ich immer noch das Gefühl, dass nicht alles leer ist. Heute morgen, ca 20 Stunden später bin ich dann auf die Toilette gegangen und hatte einen ganz normalen Stuhlgang (Größe, Konsistenz waren regulär) ohne Probleme. Bis auf das Gefühl, dass immer noch nicht alles raus ist. Nun hab ich aber das Problem, dass es jetzt anscheinend wieder (oder eher immer noch?) verstopft ist? Ich habe auch leichte Blähungen, die aber normal entweichen. Und der Kot ist auf jeden Fall im Dickdarm/After Bereich also ich schätze zumindest nicht irgendwo mitten im Darm und kommt nicht an oder so.


    Ist das Vermutlich nur eine normale (etwas umfangreichere?!) Verstopfung oder kann das auch etwas anderes wie ein Darmverschluss sein? Ich habe keine Schmerzen, keinen Fieber, und ich fühle mich bis auf das Gefühl, das ich muss (wobei das nicht wirklich stark ist eher so als ob man gerade nicht auf's Klo gehen möchte) auch ganz normal. Ich mache mir aber dennoch sorgen. Falls wichtig ich hatte schon zwei mal eine vorher Verstopfung. Die erste war 2012 nach einer 20km Wanderung im Sommer vermutlich ohne genügend Flüssigkeit ( :)= ) also wg. Dehydration. Und die zweite war Anfang August nach einer Reise (anderes Essen und so)


    Diesmal sind die Gründe denke ich meine Ernährung und sehr viel Stress die letzten 3 Monate und meine Ernährung werde ich auf jeden Fall in Richtung Gesund umändern. Egal was auch die Ursache sein mag. Wenn ich so darüber nachdenke habe ich in letzter Zeit wirklich ziemlich ungesund gegessen. Toastbrot, Fertigprodukte, oft ziemlich fettig, (fast) kein Gemüse oder Obst und vermutlich habe ich zu wenig getrunken. Ich habe Ende September nicht viel gegessen und dann wieder schlagartig mehr. Dazu kommt in den letzten 7 Tagen vermehrt stopfendes Zeug wie Bananen, (Fertig)Kartoffelbrei, Milchreis und Schokolade (Weihnachtssachen) hinzu. Ist das sehr nahe liegend, dass es daran liegt, oder sollte ich lieber zum Arzt gehen?


    Ich habe gedacht gleich mal in meinem Einkaufsladen zu schauen, ob ich dort Leinsamen oder Flohsamen finde und diese ausprobieren soll. Hat damit jemand Erfahrungen? Ich möchte ungern Abführmittel verwenden und würde dies nur tun wenn es anders nicht mehr geht. Und ist es besser erstmal weniger zu essen und zu warten bis alles "raus" ist oder spielt das keine Rolle?


    Gruß,


    Simon

  • 7 Antworten

    Du setzt Dich ganz schön unter Druck wegen einer Stuhlverstopfung, denkst sogar an einen Darmverschluss! Das kannst Du nun wirklich vergessen (ein Darmverschluss tut anders :)z ) Zudem hattest Du nach Einnahme von Dulcolax etwas Stuhlgang, das ist doch dann alles o.k. Es gibt nun mal Zeiten, wo man etwas verstopft ist- dann ist es wieder besser, zudem bist Du auf einem guten Weg mit Leinsamen bzw. Flohsamenschalen- eigtl. hilft das schon mal gut (bitte dazu vermehrt trinken).


    Dulcolax-Tropfen hin und wieder (die man nach Bedarf besser dosieren kann als Tabletten) kann ich Dir auch empfehlen.


    Und wichtig: Mach da kein Problem draus- es ist keins *:)

    Hallo Clondyke ja das mag schon sein, dass ich mir zu viele Sorgen mache, aber lieber zu viel als wenn es mal zu spät ist. Meiner Meinung nach. Anscheinend hat sich bei mir eine kleine Hämorrhoide gebildet? Wenn ich auf Toilette bin und drücke kann ich so einen kleinen Knubbel der sich weich anfühlt und nicht größer als eine Erbse ist direkt am Schließmuskel fühlen. Sonst fühlt sich alles normal an. Er tut aber nichts weh oder juckt kann es dennoch sowas sein? Des Weiteren konnte ich gerade mehr oder weniger normal auf Toilette. Wenn man es als normal bezeichnet leicht mit dem Finger nachzuhelfen indem ich gegen den Knubbel gedrückt habe bzw ein wenig dem nachgeholfen habe rauszukommen. Teilweise waren noch kleine harte Stückchen dabei, aber die Mehrheit hatte eine Gesunde Konsistenz. Und dadurch das ich seit ein paar Tagen viel mehr trinke und Obst/Gemüse esse fühle ich mich auch schon direkt irgendwie besser.

    Meint ihr es ist nötig vielleicht doch mal zum Arzt zu gehen? Weil wenn ich keine Verstopfung hatte bin ich alle 1-2 Tage auf Toilette gegangen und mittlerweile kam seit dem 10.10 ca 3 Uhr morgens bis auf heiße Luft rein gar nichts. Es fühlt sich auch nicht so an als ob da tatsächlich Kot ist der nicht raus will, sondern eher so als ob es sich anfühlt als ob man die ganze Zeit muss auf Grund der Hämorrhoiden die gegen den After drücken?!


    Ich habe auch gestern extrem wenig Gegessen (sehr viel weniger als sonst) und diesmal nur gesunde Sachen wie einen Joghurt, Weintrauben, zwei Pflaumen, 1 Esslöffel Geschrotete Leinsamen Morgens und Abends ein Vollkornbrötchen und ein (ja, vielleicht nicht so Gesund lol) Käsebrötchen. Dazu viel getrunken. Kann es sein dass das einfach länger zum Verdauen braucht als Fertigzeug? Vor allem wenn mein Körper eher ungesundes Essen gewohnt ist? Mein Magen hat auch geknurrt und ich habe leichte Blähungen (denke wegen der Leinsamen). Außerdem so ein komisches Ziehen unter dem Bauchnabel was aber nicht weh tut oder so.


    Wie gesagt beim Pressen kann ich am After einen weichen Knubbel fühlen, schätze Hämorrhoide Grad 2 und bin mir nicht sicher ob man das behandeln lassen muss oder ob es nach ein paar Tagen sich von selbst wieder reguliert. Ich meine mich zu erinnern so etwas ganz früher 2012 (siehe ersten Beitrag) schon mal gehabt zu haben das ging aber dann plötzlich wieder so schnell weg wie es kam

    Merkst Du eigentlich, dass Du Deine ganzen Fragen selber beantwortest (schlechte Ernährungsgewohnheiten, Stress, plötzliche Umstellung auf "gesundes Essen", Hämorrhoiden beim zuvielen Pressen...).


    %-|


    Natürlich kannst Du zum HA gehen, der/die wird Dir genau dasselbe sagen, wie die Mitschreibenden hier...


    Ernähre Dich künftig gesünder, trinke genug und bewege Dich ausreichend. Dann klappt's wunderbar mitm Großen Geschäft...


    Notfalls mal 1-2 Löffel Laevolac auf nüchternem Magen und Fenchel-Anis-Kümmel Tee, wenn Du mehr als 3 Tage (!!!) nicht aufs Klo konntest.


    Ach ja und bitte, hör auf mit dem Finger nachzuhelfen. Ist einerseits voll unhygienisch und irritiert nur das Gewebe da unten. :(v

    Hallo. Letzte Nacht konnte ich kaum schlafen, da mein Magen ziemlich heftig am Rumoren und aufgebläht war. Der Magen hat sich wirklich ziemlich hart angefühlt, außerdem alle paar Minuten ein Ziehen oder so am Bauch. Ich hatte die ganze Nacht über starke Blähungen und schon in Erwägung gezogen vielleicht doch mal Nachts zum KH zu fahren dies aber dann gelassen.


    Kann ich das einfach auf die "Ernährungsumstellung" zurückführen oder ist das vielleicht doch nicht so ganz normal? Ich habe eine Verstopfung noch nie so heftig und lange am Stück erlebt und kann mich nicht erinnern jemals einen harten Bauch gehabt zu haben. Jedenfalls konnte ich gerade auf Toilette und dort kam zumindest eine kleine Menge raus. Dies ohne Probleme und viel Druck.


    @SumiKlee Ich ziehe einfach nur alles was mir in den Sinn kommt in Erwägung und hoffe auf Erfahrungen von anderen. Tut mir leid falls es dir so vorkommt, als beantworte ich all meine Fragen von selbst. Vielleicht übertreibe ich ein wenig und sollte es lassen im Internet zu lesen was alles passieren könnte und mir unnötig Panik zu machen. Andererseits ist es gut die Symptome gefährlicher Dinge wie einem Verschluss zu kennen, so dass man zumindest sofort den Notruf wählen kann.

    Dann erkundige Dich mal genau (wenn es Dir sicherer erscheint auch telefonisch bei Deinem HA) welche Symptome im Falle eines Darmverschlusses auftreten - meines Erachtens aufgrund Deiner Schilderung bist Du davon weit entfernt...


    Solange Du noch Stuhlgang hast, arbeitet Deine Darmmuskulatur ja noch - bei einem Darmverschluss geht gar nichts mehr. Hinzu kommt, dass bei einem Darmverschluss idR sehr starke Schmerzen (kolikhafte Bauchkrämpfe) auftreten, die Du ja so - zumindest entnehme ich das Deiner Beschreibung - nicht hast.


    Und langsam kenne ich mich nicht mehr aus: Du sprichst von tagelanger Verstopfung (wie lange eigentlich?) und gleichzeitig davon, Du warst

    Zitat

    gerade auf Toilette und dort kam zumindest eine kleine Menge raus. Dies ohne Probleme und viel Druck.

    Dann gib Dir bitte noch ein bisschen Zeit, es klingt als wäre Dein Verdauungssystem bereits wieder beim "Arbeiten" (darum auch der rumorende Magen) und es normalisiert sich alles wieder...

    Ich kann Dir mal eine Erfahrung berichten. Mal kann man gut, mal weniger gut, alles ist normal. Lies das Buch Darm mit Charme, da kannst Du 1000 normale Variationen lesen, wo Du Deine auch problemlos einordnen kannst.


    Beschäftigungen mit Finger im Hintern dagegen sind unnormal und die ganze Denke, der komplette Fokus nur darauf dagegen haben was mit der Psyche zu tun.


    Wenn man gar nicht kann, kann jedenfalls ein Irrigator helfen, das ist nix anderes als ein stinknormaler Einlauf, seit Jahrzehnten bewährt .


    Darmverschluss: da bist Du so was von schnell mit dem Notarztwagen in der Klinik, Schmerzen zum Abdrehen, Erbrechen von Kot, weil die Schose nach oben losgeht.


    Du isst falsch, dann iss einfach besser, mit Leinsamen, Flohsamenschalen, dazu viel trinken, viel Obst und Gemüse und ich denke, dann flutscht das...