Hallo zusammen,


    habe den Faden verfolgt und mich teilweise darin wieder gefunden. Zwei Mal habe ich nun die Darmspiegelung absagen müssen, weil ich einfach dieses Moviprep nicht schlucken konnte.


    Geruch und Geschmack führten dazu, dass der Magen einfach dicht machte. Es fühlt sich an, als würde ich die Speiseröhre auffüllen, was letztendlich etwas schmerzt.


    Den Stationsarzt nach einem alternativen Mittel gefragt, sagte mir dieser, gibt es nicht.


    Hier lese ich nun von Fleet.


    Vermutlich wird es noch andere Mittel geben.


    Was kann und sollte ich tun? Meine anhaltenden Bauchbeschwerden und harter Stuhl machen eine Untersuchung einfach erforderlich.


    Hardy

    Sicher gibt es andere Mittel. Wir verwenden im KH unter anderem Prepacol. Das ist eine kleine Flasche, vielleicht 200ml und 4 Tabletten. Man muss nur das Zeugs trinken und dann ordentlich Flüssigkeit nach Wahl hinterher. Und eben die 4 Tabletten nehmen.


    Ich verstehe gar nicht wieso man manche Patienten immer quälen muss, wenn man sieht das es so gar nicht geht

    Hm mein Abführmittel heißt Phospho-Soda-Lösung. 100 ml. Eine Abends vorher und eine am Morgen.


    Die Menge ist ja mehr als akzeptabel, da ich es verdünnen darf nach Lust und Laune. Offen hatte ich die Flasche noch noch nicht. Hoffentlich nicht zu schlimm.


    Dann ist das also keine Narkose? Wie fühlt sich das denn an? Ich kenne es von der Narkose so, dass die einen das spritzen und man ist quasi direkt wieder wach und alles ist geschehen. Jedenfalls bei einer kurzen wie bei meinen Weisheitszähnen.


    Ich will da ja nicht ständig aufwachen und dann verfalle ich nachher in Panik. :(

    Wie ist das? Als die mir die erste hälfte gespritzt haben hat sich alles gedreht, dann haben sie mir den Rest hinterher gegeben, ich hab schon noch was mitbekommen (bei mir wa es eine Magenspiegelung) aber ich kann mich nur noch an sehr wenig erinnern. Ich bin nachher aufgefordert woden mich aufzusetzten und hab das auch gemacht und war eigentlich rel. wach.


    Bei eier richtigen Narkose bist du ja nicht in der Lage dich selber zu bewegen, das musst du aber bei einer Darmspiegelung, du sollst Schmerz nach Möglichkeit auch noch wahrnehmen, um zu verhindern das der Darm perforiert wird oder ähnliches. Du wirst kaum was wahrnehmen, vielleicht mal einen kurzen Schmerz zwischendrin, aber dich vermutlich hinterher nicht mehr daran erinnern

    Also ich finde es eigentlich ganz Ok mit den 2 Litern Moviprep. Natürlich schmeckt das Zeug widerlich. Aber da ich morgen meinen Termin erst um 13 Uhr habe, brauche ich heute Abend nur einen Liter zu trinken und morgen früh dann noch den zweiten. Und ein Liter ein wenig verteilt über eine Stunde schön mit Limo oder Hagebuttentee dazwischen geht ganz gut.


    Aber wenn ich hier von manchen lese die 4 Liter Präperate trinken müssen kann ich nur den Kopf schütteln. Welcher Arzt besteht noch darauf? Und warum? Wirken die besser als die Lösungen bei denen man nicht so viel trinken muss?

    Ich musste das Zeugs auch vor ca 2 Wochen trinken und es war grausam! Ich versteh nicht, warum es da nichts anderes gibt. Patienten müssen doch schon genug leiden. Dann müssen sie auch noch sowas trinken! Und der Stationsarzt machte auch noch blöde Sprüche! So wie.. gut das ich das nicht trinken muss und das geschieht ihnen recht! Warum? Hab ich was getan? ??? Hahaha das brauch man dann!


    Eine Narkose ist es nicht was man bekommt. Man wird nur weggedämmert. Man bekommt von der Untersuchung nichts mit, was ich nicht schlimm finde! Und danach schläft man noch etwas und ist dann wieder fit!

    Das Abführen (bei mir war es 3 L Endofalk Tropic) ist schon das Unangenehmste an der Sache. Wobei der Geschmack von Endofalk Tropic gar nicht so schlimm ist. Der erste Liter ging auch noch ganz gut, am Schluss hat es dann ganz schön Überwindung (da Übelkeit auftrat) gekostet.


    Meine Darmspiegelung wurde mit Sedierung (Dormicum 5 mg + Dolantin 50mg) durchgeführt und war auch gar nicht schlimm - hab auch überhaupt keine negative Erinnerung. Mir ging es danach gut und ich war auch schnell wieder wach, aber am Nachmittag ging es mir dann total schlecht (Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit,Zittern, lichtstarre Pupillen). Mein Hausarzt der mich dann besuchte sagte ich schaue aus als ob ich auf einem Tripp ;-) wäre. Er hängte mir dann eine Infusion mit MCP an und trotzdem musste ich weiter erbrechen. Auch am nächsten Tag stand ich immer noch total neben mir.


    Aber bitte keine Angst haben, bei mir war es nicht das Domicum das mich so aus der Bahn geworfen hat sondern das Dolantin - ich vertrage nämlich keine starken Schmerzmittel, das muß ich halt beim nächsten Mal sagen, hab es bis dahin auch nicht gewusst.