So, wie versprochen melde ich mich nach der OP zurück.


    Bei mir ist bis jetzt alles super. Ich hab deswegen auch schon zig mal auf Holz geklopft.


    Tag 0: Anreise und Aufnahme


    Tag 1: Frühs Nüchtern – Magenspiegelung mit Narkose, Narkose gut vertragen


    Tag 2: Frühs Nüchtern für OP LINX-Band, nach Aufwachphase und leichtem Stau bei Wasser trinken ist dann beim Abendbrot alles ok. Nix bleibt hängen, alles rutscht durch.


    Tag 3: Frühs nüchtern wegen Röntgenbreischlucktest – Alles ok. Magnetband sitzt und hält dich. Ab dem dritten Schluck lässt es durch.


    Tag 4: Drainagen ziehen vor dem Frühstück – Schlauch reißt und Rest bleibt drin. Mini-OP. Also wieder frühs nüchtern.^^ Narkose wieder gut vertragen. Essen und Trinken läuft immer noch super. Und soweit kein oder kaum Reflux/Sodbrennen.


    Tag 5: Entlassung. :-DYeah. Knapp 350 km wieder heim gefahren. Nachdem der ADAC Starthilfe geben musste, weil ich das Licht angelassen habe. :D


    Also Zusammenfassung:


    Bis jetzt keine Schluckprobleme, nix hängen geblieben. Ich habe mir allerdings vorher schon angwöhnt alles mindestens 30x zu kauen. Schwarzbrot hab ich sogar mehr als 60 mal gekaut.^^


    Aufstoßen kann ich auch. Übelkeit hab ich keine verspürt.


    Falls nix besonderes mehr auftritt, muss ich auch nicht zu einer Nachkontrolle per Gastroskopie.


    Ich melde mich ab und zu wieder oder falls ihr Fragen habt.

    Heute, Tag 5 nach der OP ist zum ersten Mal was kurz stecken geblieben. Und das fühlt sich schon sehr angsterregend an, wenn es das erste Mal auftritt. Ist dann aber von allein durchgegangen. Zum Glück kann ich aufstoßen und so durch den Platz dann das Essen zum weiterrutschen bringen.

    Tage 6- 8 nach der OP:


    Es ist tagesweise und auch teilweise tageszeitweise unterschiedlich.


    Vor allem Tag 7 und 8 waren recht unangenehm, dass ein paar mal was stecken geblieben ist. Ab und zu hatte ich auch das Gefühl von Sodbrennen (oder die Speiseröhre ist durch das Steckenbleiben und durchpressen gereizt). Manchmal geht das Aufstoßen gut, manchmal gar nicht.


    Bis jetzt ging jedoch immer alles durch und ich musste nix wieder hoch holen.


    Das Sodbrennen ging immer recht schnell und einfach weg, indem ich Wasser oder Tee getrunken habe.


    Heute ist Tag 9 nach der Op, mal schauen wie es wird.

    Ich bin ab Mittwoch auch im Krankenhaus. Am Freitag bekomm ich dann, wenn die PH-Metrie nicht dagegen spricht, den Linx-Ring.


    PPIs habe ich bereits abgesetzt. Weiß jemand, wie es mit Tabletten wie z.B. Gaviscon aussieht?

    Gaviscon macht nichts aus Marco


    aber vorsichtshalber vorher den art fragen, aber da es mechanisch wird, hat dies nichts mit der säure zu tun, aber vor der einnahme unbedingt den Internist und chirug fragen.


    Tsantos


    wenn du keine schluckstörungen hättest nach einer linx op wäre dies unnormal, die ersten 3 Monate sollen die extremer sein als bei der fundoplicatio op, dafür gehen die dann angeblich für immer weg. so lautet meist die aussagen von chirugen, ob dies stimmt weiß ich nicht.


    Tsantos das mit dem Sodbrennen nach der op linx oder fundoplication ist völlig normal, muß sich erst alles einspielen.


    keine angst.


    lg sofi @:)

    @ sofia34-39 jahre alt

    Die Op habe ich im Evg. KH Castrop-Rauxel machen lassen.


    Ich hatte einen Schlauch im Bauch liegen, womit etwas Wundflüssigkeit abgelassen wurde. Als der gezogen werden sollte, ist der Schlauch aufgrund von Materialfehler gerissen.


    Also Mini-OP, eine der vorhandenen Nähte nochmal kurz geöffnet und den Schlauch unter der Haut raus gezogen.

    danke Txantos


    danke für die berichte du mußt aufjedenfall sehr sehr viel geduld haben, einige Monate


    so schnell geht es nicht, gerade von der linx sagen die operierten hier im Forum daß die Schluckbeschwerden schlimm sind aber naher las ich hier des Öfteren daß sie immer mehr nachlassen und die Situation besserte.


    jetzt abwarten und tee trinken


    berichte ruhig weiter wäre lieb


    lg sofi :)_

    ja, ich lese hier ja schon eine ganze Weile mit. Und gerade die Berichte von Saloon zeigen ja die Entwicklung sehr gut auf.


    Ich mach mir da auch keinen Stress, mittlerweile weiß ich ja, dass nix passiert wenn mal was stecken bleibt.

    ich bin hiatoplastik erfahrende


    die schluck Probleme begannen bei mir erst NACH 10 tagen


    hielten ca. 6 Monate ganz extrem an konnte da nur breikost essen


    nach 6 Monaten konnte ich feste kost essen aber langsam und nur mit anfeuchten von fleisch usw. also trocken Brot oder reis usw. ging nicht.


    das ging alles so ca. 1,5 jahre lang


    bis nach ca. 1,5 jahre sich wohl per einen zufall (lange geschichte) wohl meine Manschette gelockert hat und ich seitdem genauso gut schlucken kann wie vor der op


    dafür hab ich extremen Reflux seit diesem tag hab mich auch nie wieder untersuchen lassen im Krankenhaus auch keine Magenspiegelung.


    meine op war im Januar 2004


    seit ca. September 2005 (wo vermutet wird daß sich die manschette gelockert hat)hat sich der Reflux im vergleich zur zeit vor der op massiv verschlimmert so daß ich auf ppis angewiesen bin täglich. dafür kann ich aber genauso gut und schnell schlucken wie vor meiner op. vor der op brauchte ich keine ppis.


    lg sofi


    p.s. im frühjahr 2004 machte ich im berliner charitte eine breikostkontrastmitteluntersuchtung dabei wurde festgestellt, daß der im Januar verschlossene zwerchfellbruch auf einer seite gerissen war, also nur ca. 4 Monate nach meiner op hatte auch eine anstatt 1,5 cm bruch einen massiven großen bruch dadurch 6 cm.