also Pflaumen hab ich jetzt: weg konnte ich nicht wegen der Infusion, holen wollte mir auch niemand welche, hab ich sie mir vom Taxi bringen lassen (15 Euro :)) Ich bin Privatpatient aber ich glaube, wenn sie hier Linx für Kassenpatienten machen, macht das derzeit nur der Horbach oder ist auf jeden Fall dabei aber wissen kann ich das natürlich nicht wirklich. PD heißt Privatdozent, das hat nichts mit Behandlungen zu tun.

    PD ist ein habilitierter "Professor" der keinen Lehrstuhl hat und deshalb sich nicht Professor nennen darf. Vorlesungen hält der trotzdem oder muss es sogar, ansonsten: Dr. habil. Pürieren muss ich die Pflaumen nicht, ich esse seit heute früh ganz normal, nur kauen, kauen, kauen

    @ Sofia

    Und dort gibt es auch einen richtigen Professor ;-D . War nur Spass, ich habe selber auch noch nicht gehört das sie es machen, aber erwartet man von so einer Klinik.


    Kann man eigentlich überhaupt ein Linx-Band einsetzen wenn man schon mal eine Fundoplicatio gemacht hat, und diese nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.


    Gruß *:)

    ich liege hier rum, habe Zeit und denke viel über die Sache nach. Ich hab auch inzwischen viel mit dem PD :) drüber geredet. Und ich hab mir die Sachen zu Linx und Fundo im Netz angeschaut. Ich schreib mal, was ich so drüber denke: die Fundo darf nicht zu weit sein, sonst funktioniert sie nicht. Sie darf aber auch nicht zu eng sein, sonst geht nix durch. Das ist die Kunst. Das kann man verpfuschen (wie 2009 meine Achillessehne in Suhl) oder Weltklasse machen (wie die spätere Achillessehnenplastik durch Prof. (!:)) Hennig in Erlangen). Die Fundo dient aber auch dazu, dass sich der Magen nicht mehr durch das Zwerchfell schiebt. Das Zwerchfell sollte aber auch intakt sein, denn es hilft durch Druck von oben dem Schließmuskel. Also Bruch vernähen, am besten mit Netz (und dann vorsichtig leben, damit das nicht wieder reißt) Beim Linx kann man die nötige Größe gut ausmessen, bei der Fundo macht es die Erfahrung oder Intuition. Es gibt aber wohl auch Verfahren mit einem endoskopischem Messballon. Die Schwierigkeit besteht nun darin, einen Arzt zu finden, der Weltklasse ist und dies nicht nur behauptet. Für Kassenpatienten kommt die Schwierigkeit dazu, zu diesem Arzt vorgelassen zu werden. Nicht unbedingt, weil die Professoren raffsüchtig sind (gerade die Chefärzte sind oft Idealisten) sondern weil ihnen die Zeit fehlt, die ganze Welt zu retten. (kommt gerade Frühstück, ich mach mal ne Pause) :)

    ...wenn ich Kassenpatient wäre und hätte ein schwieriges Problem und wüsste schon (Forum) wer mir helfen kann, dann würde ich es wie folgt machen: 1. zur Kasse gehen, fragen, ob sie wegen meines Spezialproblems die Kosten für Prof./PD XY in Hohe des 2,8-3,5fachen der GOÄ übernehmen. Die Antwort wird NEIN sein. Dann frage ich, ob sie das 1fache übernehmen. Ggf. JA. Schriftlich geben lassen! 2. ich verabschiede mich von dem Gedanken, dass ich alles bezahlt bekomme und plane für meine Gesundheit soviel Geld ein wie für/statt Auto und Urlaub. (als Sozialfall denke ich erst mal nicht weiter drüber nach und mache Schritt 3. 3.: Ich rufe in der Klinik an und verlange das Privatsekretariat von Prof./PD XY. Ich vereinbare einen Termin. Die Frage ob ich privat versichert bin, beantworte ich mit JA! Ich gehe zum Termin. Bei der Anmeldung beantworte ich die Frage nach meiner Versicherung indem ich sage, ich sei Selbstzahler. Ich unterschreibe alles cool und lese es später zuhause! ich bespreche alles ausführlich mit dem Doc. Das kann bis zu einer Stunde dauern, kostet aber nur 20-50 Euro, mehr kann er nicht abrechnen, er hofft, dass er mit der OP sein Geld verdient. Im Gespräch labere ich nicht rum, gebe kurze Infos, antworte konzentriert auf Fragen und höre gut zu. Wenn der Doc fragt oder am Schluss erkläre ich ihm ehrlich meine KV-Situation und verspreche, mich vorher um die Kohle zu kümmern, notfalls im Voraus zu zahlen und mache das dann auch. Wenn wir uns einig sind, bitte ich um einen Kostenplan incl. Privatstation im 2-Bett-Zimmer. wichtig! : Ich besorge mir vorher alle meine alten Befunde, auch wenn das Stress ist, und nehme sie zum Termin mit! Will er sofort Untersuchungen machen, muss ich IMMER zuerst die ungefähren Kosten erfragen und dann entscheiden. Sonst schleust der mich einmal rund durch die Klinik für 1000 Euro. (Aber was will er untersuchen, wenn man Befunde hat.) Will er doch Untersuchungen haben, muss man mit ihm abklären, dass die ggf. als Kassenpatient gemacht werden. Das dürfte ihm egal sein, da verdient er eh nichts dran. (kleine Pause)...

    @ saloon

    ich habe eine gute Chirurgin für meine Fundo gefunden gehabt. In Stuttgart. Diese Frau ist absolut Weltklasse. Sie hat auch genügend Erfahrung, macht mittlerweile am Tag 2-3 Stück davon.


    Grüße, Gaby


    ps: Mir wäre die Linx-Methode viel zu riskant und bei weitem noch nicht genug getestet.

    und eins versteh ich immer noch nicht: Was sagen die Linx-Chirurgen darüber, wie sich das mit dem MRT verhält? Was empfehlen sie für Ersatzuntersuchungen, wenn mal ein MRT gebraucht werden würde???


    Auf einem CT sieht man längst nicht so viel, besonders keine feinen Sachen. Aber auf die kommt es oft an.


    Und dann?


    Wenn nur per MRT eine Krankheit richtig festgestellt werden kann (Krebsarten, usw.), was dann?


    Was wissen die Ärtze da für Lösungen?


    Grüßle

    @ZPK es gibt bestimmt sehr viele gut gemachte Fundos. ich hatte unter Nexium fast keine Probleme und hab mich für Linx entschieden, weil man es einfach wieder raus nehmen kann. Dann ist wieder alles wie vorher. Nur der Bruch ist dann noch repariert. Als Alternative zu MRT bleibt nur CT. da muss man halt etwas pokern. :)

    Tag 4: gut wie gestern, aber nicht viel besser. Endlich Stuhlgang. :) Essen muss man kauen. Große Brocken gehen nun mal nicht durch. Hat man doch einen hängen: etwas trinken, überm Klo nach vorn beugen, versuchen aufzustoßen, die Speiseröhre fördert den Brocken wieder raus. Alles eine Frage der Technik :)=

    zu ct/mtr


    mann kann nicht alles haben ihm leben


    ich finde die speiseröhre ist viel wichtiger.


    wenn es um ein anderes organ ginge, welches mit linx operiert werden soll was nicht lebenswichtig ist also fürs überleben usw., dann würde ich auch sagen, daß ich die konvetionelle methode bevorzugen würde und mtr schon sehr wichtig.


    aber bei der speiseröhre sehe ich es anders, die speiseröhre ist ZU wichtig, und mann hat noch die ct möglichkeit, mann kann nun mal nicht alles haben.


    was privatpatient angeht usw.


    da denke ich nicht daß dies so wichtig ist, hab damals selber zusätzlich 2.500 euro als selbstzahler dazu bezahlt um vom chef operiert zu werden in hamburg (nicht uke),(zusätzlich zu den ca. 7.500 euro die meine staatliche kasse dazu zahlte)


    und gebracht es mir nichts, im gegenteil, ich denke im nachhinein, wäre vieles anders gelaufen bei mir, wenn ich mich vom oberarzt, ohne zuzahlung hätte operieren lassen.


    ich hab hier schon gute und schlechte fundoergebnisse mitbekommen von chefchirugen im faden und privat.ich hatte nur gefragt ob du privatpatient bist, weil sie sich da so gut um dich kümmern, lungentherapie usw., nicht wegen der op ansich.


    ich bin sehr neugierig wie es weitergeht, was ißt du so am tag jetzt dort im krankenhaus und was machst du so da den ganzen tag?ist ja total aufregend von einem patient LIVE alles erzählt zu bekommen.


    erzähl gerne alles, sehr interessant.


    hallo frodewin


    ja ich weiß in hamburg gibt es in eppendorf einen professor. ;-D


    saloon


    eppendorf?


    weiß nicht, in hamburg würde ich mich nicht operieren lassen also ich persönlich, möchte es nicht.

    was meinst du mit nicht viel besser saloon? :-)


    welche symptome, veränderungen seit der op spürst du, wo schmerzen wo nicht.


    was hat sich so geändert seit der op?, kannst du es beschreiben? *:) @:)

    ah lese jetzt erst deinen letzten beitrag


    nur keine angst


    wie gesagt auf den infoseiten zur linx und auch was die userin hier schrieb eine mutter


    wird das mit den schlucken noch eine ganze weile noch so bleiben und kann sogar schlimmer werden


    aber dafür wenn sich das eingependelt hat, wurde es bei der userin hier im faden die verena schlagartig viel besser auch in einer zeitschrift las ich von einer frau die ähnliches schrieb, die war auch mit der linx methode operiert worden und das mit dem schlucken war nach einigen monaten wieder gut.


    also keine angst daß bleibt nicht so.das ist nur am anfang so. :-)


    wenn nexium dir half wieso hast du dich eigentlich operieren lassen, hast du nexium nicht vertragen? *:) @:)

    ich war unter Nexium fast beschwerdefrei aber nur, wenn ich ein paar Regeln strikt befolgt habe: 1. kein Essen nach 18 Uhr. 2. weite Kleidung (Latzhose). 3. Bettkopfteil hoch stellen. Ab und zu konnte ich im einen oder anderen Punkt sündigen, aber nicht mehr als 2 Tage hintereinander. Das alles bringt unendliche praktische Probleme mit sich die ich hier jetzt garnicht weiter ausbreiten will. Trotzdem habe ich im Lauf der Jahre eine ganz schleichende Verschlechterung gemerkt (leichter Druck, Kratzen im Hals etc.) Dann das Kalziumproblem mit dem Osteoperoserisiko und und und. Ich habe (Fundo wollte ich nicht, da das Magenkrebsrisiko danach erhöht ist und mein Opa an Magenkrebs gestorben ist) seit 20 Jahren auf solch ein (externes) Verfahren gewartet und kann mir als Techniker die Funktion gut vorstellen. Mir geht es heute vor allem deshalb nicht viel besser als gestern, weil es gestern schon Top war. Ich habe keine Schmerzen mehr, nur beim Schnellen Atmen und Atemtraining etwas. Ich esse fast normal weshalb ich dann das Kauen manchmal vergesse. Ich fühle mich wie vor der OP, nur ohne Sodbrennen und Reflux. :)^ ich glaube übrigens dass große Brocken nie wieder durchgehen werden, da die Kette irgendwann am Anschlag ist. Ich werde in Zukunft einfach alles vor dem Kauen mit der Gabel zerdrücken oder Fleisch in kleine Würfel schneiden. und wenn man 2, 3 mal erlebt hat, was passiert, wenn man es mal vergisst, hat das schnell seinen Schrecken verloren.