Hi so nun nochmal nach guten 10 Wochen:


    Also ich trinke vor dem essen immer ein paar Schlücke Wasser und dann geht alles durch. Ich war gestern auf einer Hochzeit und habe Unmengen ohne Probleme gegessen. Allerdings langsam.


    Sodbrennen ist weiterhin weg, auch nach einer Menge Alkohol gestern.

    Ich hatte gestern morgen zum ersten Mal so eine richtige Blockade.


    Habe Toast mit etwas Käse und Salami drauf gegessen ohne Butter.


    Irgendwie, da ich auf dem Weg zu einem Wettbewerb war in Gedanken und "Zeitdruck" und nicht daran gedacht langsam zu essen.


    Direkt nach dem ersten "Schluck" merke ich einen unangenehmen Druck hinter der Brust. Dann direkt ein Schluck Wasser - Druck wird deutlich größer und unangenehmer. Noch ein Schluck... Wasser kommt mir schon fast aus dem Mund wieder raus, da die Röhre richtig "zu" war. Dachte ich muss mich übergeben und habe mich kurz sehr unwohl gefühlt.


    Bin zum Bad, musste auf dem Weg dorthin schon etwas würgen und zack.... Linx macht auf, Druck weg, und alles absolut gut.


    Habe dann ruhig weitergegessen und es gab keine Probleme mehr.


    Verspüre aktuell ein leichtes Brennen um das Linx herum. Also nicht IN der Speiseröhre sondern definitiv von außen.


    Denke das ist das "Verwachsen" vom Ring?


    Nachher um halb 12 kommen endlich die Klammern raus. So langsam jucken die unangenehm und bei einer Wunde finde ich die Eintrittsstellen etwas errötet.


    Denke nach dem Entfernen wird der Berührungs"schmerz" auch deutlich angenehmer.


    Ich kann zwar schon seitlich auf dem Bauch schlafen und teils ganz minimal auf dem Bauch, aber man merkt die Klammern definitiv.


    Ach auf dem Event heute, habe ich über den Tag verteil 3 Bratwurstbrötchen gegessen (an Steak traue ich mich noch nicht)


    zwei Feine und eine Grobe... die Grobe war etwas anstrengender zu kauen, damit es einen "Brei" gibt.


    Habt ihr Tipps, auf welches Essen ich demnächst umsteigen sollte? Darf ja nicht zu weich sein, damit der Ring nicht "geschlossen" festwächst.


    Gruß Lukas

    Moin,


    ok ich melde mich (da ich eh momentan zu viel Zeit habe^^) etwas regelmäßiger.


    Heute ist Tag 11 post OP.


    Gestern kamen die Klammern ja raus. Hat quasi null geschmerzt.


    Außer bei 2,3 Klammern, da hat es die zarte Arzthelferin nicht geschafft die Zange fest genug drücken zu können und somit haben die Klammern sich nicht wie gewollt "gebogen"


    Wollte schon fragen ob ich nicht mal kurz selbst Hand anlegen soll, aber mit ein zwei mal hin und her und einem leichten Ziehen waren auch diese dann draußen.


    Einstichstellen waren ja schon leicht entzündet bzw halt rötlich und es fing etwas an zu jucken.


    Nun einen Tag darauf sieht man davon schon deuuuutlich weniger davon.


    Was ich beim Essen nun mache ist vorher ein zwei Schluck Wasser zu trinken und selbst da merkt man direkt nach dem Aufstehen, dass das Wasser auch erst mal etwas schwierig durch geht. Es drückt kurz, man hat das Bedürfnis "nachzudrücken" damit es rein geht aber paar Sekunden später ist alles ok und ich kann relativ normal Frühstücken.


    Nehme zwischendurch auch eher wenig bis gar keinen Schluck Wasser.


    Vorhin war ich kurz bei meiner Mutter und da gab es Hähnchenschnitzel. War etwas schwerer fein zu kauen, aber auch hier keine Probleme gehabt.


    Leider habe ich erst am 29.9 einen erneuten Termin mit dem Arzt um noch einige offene Fragen stellen zu können.


    So weiß ich nicht wie ich mit dem Arbeiten nächste Woche umgehen soll?


    Laut der einen Arzthelferin hieß es ich kann nach 2 Wochen "Vollgas" geben, aber das widerspricht ja eher dem, was ich bisher las.


    Und ich hab nun mal teils schwerere Arbeit zu verrichten, wo auch schon mal der ganze Körpereinsatz gefordert wird.


    Nächste Woche wäre auch Frühschicht und da kann man ja eher schlecht "nen Ruhigen schieben".


    Meine Hausärztin sagte gestern aber schon, dass sie gerne noch eine Woche dran hängt. Die Wunden sind ja auch immer noch nicht komplett verheilt usw.


    Das wären dann 3 Wochen AU. Ist das Ok oder für so eine OP zu lang?


    Darauf die Woche hätte ich Nachtschicht (da kann ich definitiv ruhig machen und Pausen einteilen) und danach 2 Wochen Urlaub (mit Reise nach Griechenland)


    Möchte wirklich ungern durch zu forsches Handeln irgendwas verschlechtern. Ich weiß ja auch noch nicht mal zu 100% ob am Zwerchfell genäht wurde oder nicht.


    Alleine da ließt man ja oft von monatelangem Ausfall mit (Kraft)Sport


    Gruß


    Lukas

    Hi Lukas,


    ich würde an Deiner Stelle im Krankenhaus anrufen und um Rückruf des betreffenden Arztes bitten. Es sind wichtige Fragen, die nur er auf die schnelle beantworten kann.


    Beispiel: Zwerchfell.


    Beste Grüße

    Habe ich ja angefragt, aber ich soll bis zum 29.09 warten.


    Für mich steht also eigentlich schon fest, dass ich noch die eine Woche zuhause bleibe. Die Nachtschicht nehme ich mit, da kann ich mir dann wirklich einteilen wie und was ich arbeite und danach habe ich Urlaub.

    Hallo Zusammen,


    Nun sind es schon über 1,5 Jahre mit dem LINX Band. Meine OP und Post OP Beschreibung sind ca. auf Seite 37 oder 38.


    Mir geht es gut. Beim Essen brauche ich manchmal was zu trinken, da ich zZ auch einige Zahnprobleme habe und daher nicht so sorgfältig kauen kann wie ich sollte.


    Aber mit nem großen Schluck Wasser ist es überhaupt kein Problem.


    Sodbrennen... was'n das ??? Nee im Ernst, habe ich schon gelegentlich. Da bin ich dann aber immer selbst Schuld. Entweder zuviel gefuttert, zuviel geraucht, oder auch mal zuviel Kaffee...


    Nach wie vor kann ich die OP immer noch vorbehaltlos empfehlen.


    Ich habe gerade auch einige der letzten Seiten hier gelesen und mitbekommen dass Einige, ich nenne es mal Verdauungsprobleme, einige Zeit nach der OP haben.


    Die hatte ich auch.


    Durch das Absetzen der PPI, von einem Tag auf den Anderen, musste sich die ganze "Chemie" im Verdauungstrakt erst wieder einpendeln. Da hat mir das damals noch nicht so beworbene KIJIMEA super geholfen. Ich habe es als quasi Kur über einen ganzen Monat genommen und habe seit dem keinerlei Probleme mehr mit Blähbauch, Durchfall, Völlegefühl etc. Leider kostet es mittlerweile recht viel, aber es hilft. 2 Kapseln am Tag und man merkt schon nach einigen Tagen Besserung. Das soll jetzt keine Werbung sein! Es gab bis vor einem Monat auch noch UNISTOP auf dem Markt welches den selben Bakterienstamm B. bifidum MIMBb75 als Wirkstoff hatte, aber leider sind die vom KIJIMEA Hersteller übernommen worden, so das die zZ scheinbar die einzigen Anbieter sind >:(


    Allen "Neulingen" in der LINX Familie wünsche ich gute Besserung. Macht euch nicht verrückt wenn es die ersten Monate noch zwickt und zwackt. Es ist normal dass man nach einem solchen Eingriff auf jede Kleinigkeit achtet :=o


    Viele Liebe Grüße

    Hi 20JahrePPI,


    ich nehme wie Du auch praktisch seit der Markteinführung ppi's.


    Angefangen damals mit Omeprazol und bis jetzt Esomeprazol.


    Ich hoffe ich kann nach der Endostim OP die Dinger auch absetzen oder reduzieren.


    Vor dem auf einmal absetzen habe ich wegen des oft erwähnten Rebound Effekts etwas bammel. Auf vielen Seiten steht, dass man die Tabletten über längere Zeit ausschleichen sollte. Dies aber nur wenn man nicht operiert wurde, sondern um von dem Zeug wegzukommen.


    Ich nehme wegen Rheuma Cox2 Hemmer. Ich hoffe ich komme trotz dieses Schnerzmittels ohne ppi's aus. Kläre ich noch mit Dr.Schulz.


    Grüße

    ...jetzt 3 1/2 Jahre nach der Linx OP bei Dr. Horbach damals noch in Schwabach, jetzt Prof. Horbach in Fürth, Schön Klinik.


    Wie schon oft beschrieben, geht es mir super. Ich muss gut kauen oder mit viel Flüssigkeit nachspülen.


    Vor ein paar Wochen hatte ich wieder Magen-Probleme. Aber es lag an ziemlich vielen Ibuprofen, die ich wegen Knieproblemen eingenommen hatte. Bei einem Gespräch mit Prof. Horbach hat er mich drauf gebracht. Ich hab das Zeug abgesetzt, inzwischen geht es mir wieder gut...

    Schöne Grüße aus dem Ruhrgebiet...hatte am Donnerstag wieder so einen Anfall zwischen der Brust... seit der OP am 23.6. hatte ich das nicht...kann vom Linx kommen...kann sein das man den dehnen muß...oder doch eine andere Ursache...weiß noch nicht ob ich jetzt mit Dr. Schulz in Verbindung treten soll oder erst beim nächsten Anfall...Was würdet Ihr machen?

    Schöne Grüße aus dem Ruhrgebiet...hatte am Donnerstag wieder so einen Anfall zwischen der Brust... seit der OP am 23.6. hatte ich das nicht...kann vom Linx kommen...kann sein das man den dehnen muß...oder doch eine andere Ursache...weiß noch nicht ob ich jetzt mit Dr. Schulz in Verbindung treten soll oder erst beim nächsten Anfall...Was würdet Ihr machen?

    Hallo,


    danke für deinen Tipp. Ich werde gleich mal danach suchen, denn leider habe ich bis jetzt immer noch keinen festen Stuhl gehabt. Eher das totale Gegenteil :=o :-X


    Einen leichten Blähbauch habe ich auch.


    Könnte hier evtl Heilerde helfen? Davon habe ich noch vom Versuch auf PPI zu verzichten, noch einiges hier.


    Aber eigentlich wollte ich auch nichts mehr nehmen, was die Magensäure (unter)bindet. Da ich ja hier keinerlei Probleme habe.


    Hin und wieder bleibt mir mal was vom Essen hängen, auch wenn ich recht ordentlich kaue. Aber dann sind das auch eher "riskante" Speisen (Hamburger mit recht wenig Soße z.B)


    An sich bin ich aber immer noch topp zufrieden. Die Narben heilen auch immer besser und der feste "Knubbel" unter dem größten Schnitt verschwindet auch so langsam.


    Könnte theoretisch schon auf dem Bauch liegen


    Gruß Lukas

    Ihr könnt mich gerne unter hopfensee@arcor.de anschreiben.


    Da kann ich Euch auch meinen Bericht von der Re-Operation vom Juni 2016 mailen..ohne persönliche Daten..nur die Diagnosen und was gemacht wurde...leider bekomme ich diesen Bericht nicht kopiert..habe ihn einscannen lassen


    Habe übrigens am 5. Oktober ein Beratungstermin bei Dr. Schulz.

    Moin,


    bedingt durch den anhaltenden Durchfall habe ich mir nun mal für "akute Fälle" Loperamid geholt und eine 28er Packung von dem Kijimea. Also gerade einmal für 14 Tage und das für 27€.... Aber wenn es hilft?


    Wie lange hat es bei euch gedauert, bis der Magen und Darm sich wieder normalisiert hat?


    Eventuell spezielle Speisen meiden bzw bevorzugen?


    Gruß


    Lukas

    Bei mir ist die Linx-Op nun ein Jahr her. Wurde in der Schön-Klinik von Prof. Horbach operiert. Seit dem


    ersten Tag war das Sodbrennen weg. Auch kein Ausschleichen oder so. Wenn zu ist, ist zu.


    Ich muss zwar nicht so sorgfältig kauen wie in den ersten Wochen, aber wenn ich zu hastig esse oder zu trockenes (Semmel) muss ich mit Wasser nachspülen.


    Ich bin etwas verwundert über die Erwartungen mancher Linx-Patienten bezüglich Druck im Bauchbereich und


    Blähungen. Mir wurde schon vor der OP mitgeteilt, dass ich mehrere Monate nur stilles Wasser werde trinken


    können. So war es auch und dennoch hatte ich Probleme. Das liegt daran, dass nicht bei jedem kleinen Aufstoßen


    in den ersten Wochen, die Muskulatur in der Lange ist, den Ring zu öffnen. Zwischenzeitlich kann ich Cola, Limo etc.


    alles trinken, verzichte aber auf spritziges Wasser.


    Das einzige Manko ist, dass der Ring die Speiseröhre (zumindest bei mir) nicht so dicht verschließt, dass immer noch


    Magensäuredämpfe aufsteigen können. Das spürt man nicht direkt, aber die Stimmbänder werden im Verlauf des Tages


    gereizt und dadurch die Stimme heißer. Im Urlaub war es deutlich besser, da ich nicht so viel reden musste.


    Dennoch war es für mich der einzige Weg. Fundo wäre für mich (da nicht reversibel) nur die letzte Möglichkeit


    gewesen. Ich würde es jederzeit wieder machen. Die eigentliche OP war nicht schmerzhaft, nur das genähte Zwerchfell


    war anstrengend in den ersten Wochen. :)^