P.S. Fürs Abnehmen habe ich auf alles Süße verzichtet und tue das zu 99% immer noch. Dies ist sicher neben der Gewichtsabnahme ein wichtiger Grund dafür, das ich keine Probleme mit Reflux etc. mehr habe.

    Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 49 Jahre alt, wiege 76 kg und habe seit März extreme Beschwerden mit Sodbrennen, Aufstossen und kann nur sehr wenig essen. Habe fast 15 kg abgenommen. Diagnose nach Magenspiegelung: Refluxösophagitis Grad II. PPI brachten nur am Anfang etwas, 80 mg Pantoprazol. Das Problem ist, dass ich die Tabletten nicht mehr vertrage (Übelkeit, Brechreiz) und es sich immer mehr verschlechtert. :(v


    Nun ist seit Ende Mai noch Atemnot dazugekommen, die Schluckbeschwerden nehmen zu vor allem abends.


    Bin auch seitdem in psychiatrischer Behandlung, Benzodiazepine helfen: da kann ich auf einmal essen wie ein Wolf und habe auch Hunger und merke kaum Beschwerden. Nun werden die aber aus med. Gründen wieder langsam abgesetzt und mir geht es schlechter als je zuvor :( täglich Atemnot, totales Schwächegefühl, Müdigkeit und Traurigkeit . Ich hab das Gefühl mein Leben ist im A***!


    Ich muss versuchen mich irgendwie zu motivieren, sonst schaffe ich das nicht.


    Überlege so schnell wie möglich eine OP machen zu lassen! Bin mir nur nicht sicher ob Fundoplicatio, Endostin oder LINX?

    Hallo miteinander,


    In diesem Thread war ja leider länger nichts los. Ich hoffe, ich kann noch einige Informationen sammeln und zwar geht es darum, dass ich mir zu 80% sicher bin (80%, weil ich bisher keine PH-Metrie o.ä. hatte,nur eine diagnostizierte (kleine) axiale Hiatushernie und eine chronische Antrumgastritis.) Aber ich leide seit 1,5 Jahren erschwert an Schluckstörugen, Heiserkeit bis Stimmversagen, grundsätzliche eingeschränkte Stimmbelastbarkeit und Verdauungsstörungen und Schmerzen / Schleimbildung im Kehlkopfbereich. Und ich weiß nicht mehr weiter. Ich kann kaum meinen Alltag meistern, ich weiß überhaupt nicht, wie ich weitere Arztbesuche mit der Arbeit kombinieren soll, zum einen, weil ich starre Arbeitszeiten habe und zum anderen kann ich nach Arbeit in klimatisierter Luft erst recht nicht mehr sprechen. Wie habt ihr das alles überstanden? Laut HNOS sind die Abstriche aus dem Kehlkopf immer ohne Befund, weshalb für mich eigentlich nur noch Stiller Reflux als Option übrig bleib. Zumal alle anderen Symptome auch dafür sprechen. Nach dem Esseb z.B. Darf z.B. Keine falsche Bewegung machen, ganz zu schweigen von Bücken. Aber auch Autofahren ist mittlerweile zum Problem geworden. Ich denke deshalb schon seit längerem über eine OP nach, frage mich aber, ob es nicht reichen würde, die Hernie zu schließen und den Magen wieder nach unten zu verlagern, so dass der Muskel wieder von selbst schließen kann. Da hier ja viele davon berichten, dass der Stille Reflux sich nicht gebessert hat, möchte ich den Schritt eines größeren Eingriffs vermeiden, aber so wie jetzt kann ich auch nicht weitermachen, da die Ärzte mich nicht wirklich ernst nehmen, fühle ich mich total hilflos. Kennt ihr Spezialisten im Rhein-Main-Gebiet, die ihr empfehlen könnt? Im Allgemeinen würde ich auch längere Wege auf mich nehmen. Das jetzt ist ja kein Zustand, abgesehen davon, dass die Spätfolgen ja auch nicht außer Acht zu lassen sind. Ich hätte jetzt fast durchgängig 40mg Panto abends genommen, aber das Gefühl, dass dadurch meine Verdauung total brachliegt, nach 2 Tagen Absetzen geht es meinem Magen besser, aber der Hals ist noch schlechter, sollte ich auf andere PPI umswitchen? Mein Hausarzt hat mir die damals verschrieben, als es hieß, ich soll sie bedarfsweise nehmen, sie seien die am besten wirksamsten und nebenwirkungsärmsten PPI.


    Ich weiß nicht mehr weiter und würde mich über eure Erfahrungen und Tipps freuen, OP ja oder nein? Andere Änderungrn? Ich esse schon nicht mehr nach 17 Uhr, aber so richtige Hilfe hat es auch nicht gebracht, vielleicht auch, weil tagsüber bei, Autofahren etc. der Reflux begünstigt wurde. Aber ich kann ja jetzt auch nicht gar nichts mehr machen... ???


    Zu meinen körperlichen Daten: Ich leide schnell an einem Blähbauch? Außerdem ist mein Bauch auch meine Schwachstelle. Ich habe eigentlich kein Übergewicht 50kg, 1,60m), aber einen Bauch, ich versuche zwar, diesen irgendwie wegzukriegen, weil ich denke, er drückt zusätzlich auf den Magen, zumal ich hin und wieder unter Verstopfung leide. Aber bevor der Bauch weniger wird, wird alles andere weniger. :°(

    Was spricht gegen eine 24h PH Metrie.Danach weisst du ob du Reflux hast.Ihr habt dort unten doch gute Reflux OP Zentren.


    Ich kann deine Not gut nachvollziehen.Mir geht es ähnlich weil ich :-( nachts kaum noch Schlaf bekomme wegen der Schmerzen hinterm Brustbein.Leider muss ich noch 5 Wochen auf meine PH Metrie warten.

    Hallo Bobo2015, hast du vielleicht Namen von Spezialisten, die ich ansteuern könnte oder kannst mir Tipps geben, worauf ich achten sollte? Meine nächste Anlaufstelle ist mein Hausarzt und dann ggf. nochmal der Gastro, der die letzte Spiegelung gemacht hat, wobei er ja meinte, er sähe nichts in der Speiseröhre und dass der Schließmuskel nicht mehr schließt, läge einfach daran, dass ich über 30 bin.


    Ich muss gestehen, ich bin nicht sonderlich scharf auch eine 24 Stunden PH-Metrie, aber wenn es sein muss, überstehe ich das bestimmt auch irgendwie - ich bin halt extrem anfällig für Würgereiz, sobald sich nur ein Endoskop meiner Rachenschleimhaut nähert, deshalb stelle ich mir etwas, das 24 Stunden oder länger dort befestigt ist, horrormäßig vor. Allerdings wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dann natürlich, muss ich da durch. Allerdings lese ich hier ja immer wieder, dass der Stille Reflux auch trotz Linx oder Fundoplico (heißt doch so, oder?) nicht verschwindet. Sodbrennen im Bauch oder hinter dem Brustbein ist bei mir nur eine gaaaaaanz seltene Erscheinung, kann mich kaum noch daran erinnern, wann ich das das letzte Mal hatte. Dafür aber eben diese Missempfindungen, Schluckstörungen und Stimmstörungen im Kehlkopfbereich. Gibt es jemanden, der den stillen Reflux mittlerweile besiegt hat (auch durch da Linx-Band vielleicht)? Hat es einfach länger gedauert?


    Ich kenne jedoch auch jemanden, dem es ähnlich geht und der auch nicht viel Schlaf bekommt aufgrund des nächtlichen Sodbrennens, das muss wirklich sehr sehr unangenehm sein und du fühlst dich bestimmt auch hilflos, wenn das auftritt, oder? Dass man so lange auf einen Termin warten muss, ist wirklich schlimm, gerade, wenn man etwas hat, das die Lebensqualität dermaßen einschränkt, dass ein normales Leben kaum noch möglich ist. :°(

    Neues von mir ich gehe am 12.6.2017 ins Knappschaftskrankenhaus nach Bottrop zur Weiterbehandlung..da es durch den Tod von Dr. Schulz und den Wechsel des Oberarztes in die Helios Klinik als Chefarzt dort zur Zeit nicht weitergeht...deshalb hatte ich ja auch im März noch mal Botox gespritzt bekommen..was aber nicht so angeschlagen hat...wie beim ersten Mal....


    Ich habe ja seit der Linx-Op Probleme auch mit dem Kehlkopf...hatte ich vorher nicht...und ich war in einem KH wegen Kehlkopfspeigelung ..geht nicht bei bei meiner HNO-Ärztin weil ich den Mund nicht aufbekomme...und da geht es durch die Nase..mit einem speziellen Gerät...und da war noch etwas anderes mit der Nase nicht in Ordnung ..ist aber chronisch...und so habe ich um einen Bericht für meine HNO-Ärztin gebeten..weil bei diesen Spiegelungen immer rausgekommen ist ...Rötung zwischen Speiseröhre/Kehlkopf und die Diagnose heißt: LARYNGITIS GASTRICA::: Bei mir jetzt noch mal Diagnostik gemacht..bevor operiert wird oder eine andere Lösung als im Bericht von Castrop gefunden wird....das heißt die Manometrie...die empfand ich als nicht so schlimm...da ja nur etwas in die Nase kommt...und dann im Hals ist...es gibt aber auch die Möglichkeit ..während einer Magenspiegelung eine Kapsel einzusetzen und die sendet dann Daten...dann die Manometrie...die ich nicht gerne mache...weil ich meinen Hals/Schlucken nicht ruhig halten kann...und dann wird ein CT gemacht ...wie es mit der Rekonstruktion und dem Linx aussieht........werde berichten..wenn ich wieder aus dem KH bin...2 Übernachtungen sind geplant..wieviel es mehr werden...oder nicht ...kann ich nicht sagen.....und ich weiß nicht...ob ich schon geschrieben habe...das in dem anderen ..KH in Herne...nicht in dem ich meine Erstoperation mit Linx hatte....ein Vortrag über Sodbrennen war....mit verschiedenen Referenten...und wo die Ärzte sagten..das sie von diesen "Kettchen" schon viele entfernt haben..und sie nicht auf dieser Schiene mitgeschwommen sind...und die normale Magen-Operation sind ja alle minimal-invasiv...im Nachhinein war für mich die Entscheidung Linx die falsche Entscheidung...weil ich mich seit der Operation mit Problemen herumärgern muß..die ich vorher nicht hatte...und letztes Jahr hatte ich "nur" 5 Magenspiegelungen...Botox wird auch in einer Magenspiegelung gespritzt.

    @ Bobo2015:

    Also das ist zwar meine persönliche Einschätzung, aber ich denke, das kommt gut hin. Das Zwerchfell darf auf keinen Fall wieder/weiter reißen.


    Ich bin 1,93m groß und wiege 92kg, da geht 25kg vorsichtig bestimmt. Aber ansonsten würde ich unter 20kg bleiben.


    Man sollte auch nicht ruckartig heben.


    Ich habe 2 25-27kg Hunde, die heb ich ab und zu ganz vorsichtig hoch. Das ging bisher sehr gut.


    Bei einem 40kg Sack Estrich-Beton nehm ich einen Kumpel mit und ein 50 Liter Bierfass roll ich umher und hol mir einen zweiten Mann zum hoch heben.


    Wegen des Hebens oder Kraftsport sein Zwerchfell zu ruinieren und dann die Speiseröhre bis hin zu Krebs, ist mir zu leichtsinnig! Mal ganz davon abgesehen, dass ich so ein ganz normales Leben führen kann.


    Mir geht es jetzt schon ungefähr 1 Monat wieder sehr gut, muss nichts säureblockendes /hemmendes nehmen!


    Grüße, saloon

    Hallo melde mich nach dem 26. Juni weil ich da erste Besprechungstermin habe...und die Manometrie hat der Chirug in den Räumen der Gastros gemacht...ich hatte jetzt einige Untersuchungen..die ich teilweise noch gar nicht hatte...bin gespannt ob OP..


    oder andere Möglichkeit....


    und es wurde gesagt...sie verwenden den Linx nur noch selten..wenn es jemand unbedingt möchte...


    Lg aus dem Ruhrgebiet

    Das HnO Centrum Düsseldorf schaue ich mir tatsächlich mal genauer an. Vielen Dank?

    @ Hopfensee:

    Das mit der Layringitis Gastrica ist interessant, ich habe nämlich auch häufig das Gefühl gehabt, meine Nase wäre nach dem Schlaf auf einer Seite zu - haupstächlich, wenn ich abends gegessen hatte. Der HNO hat jedoch niemals etwas darüber gesagt, dass er Anzeichen sieht, dass da was hochkommt, nur im Kehlkopfbereich sah er die typischen Schwellungen und Rötungen.


    Ich bin gespannt, was bei deinen Ergebnissen rauskommt und was sie dir empfehlen.


    Ich habe demnächst auch einen Termin bei einem HNo, der auch diese PH-Metrie macht, mal gucken, was dieser sagt.

    Hallo---wollte mich mal kurz melden..war jetzt in Bottrop zur Diagnostik..weil es in Castrop-Rauxel zur Zeit kein "Vorwärts" gab..bin gründlich untersucht worden...habe aber meinen Bericht noch nicht...vor 2 Wochen hatte ich einen Termin zum Gespräch...und da hieß es ...erst einmal keine OP...die ist nicht einfach so mit zwei Schnitten getan..sondern kompliziert....ich hatte dort Untersuchungen die ich noch nie hatte...unter anderem ein Brause-Ct...mußte morgens nüchtern 2 kleine Ahoi Brausepulver schlucken und dann hatte ich unter anderem ein CT vom Bauch und eins vom Rücken...auf jeden Fall sitzt der Linx noch richtig..und die Rekonstruktion konnte man auch sehen...


    Weiß nicht...wieviel Perlen ich habe...die hier in der Gruppe..die den Linx haben..wisst Ihr das?


    Melde mich wieder..wenn der Bericht da ist.


    Lg von Hopfensee

    Kurze Rückmeldung auch von mir mal wieder.


    Mittlerweile habe ich kaum noch Hänger beim Essen und das, obwohl ich doch noch recht schnell und grob esse.


    Aber weiterhin habe ich das Problem, dass ich recht häufig plötzlich starke Darmaktivität habe und dann schnell auf Toilette muss.


    Arzt sagt, dass es an zu viel Luft liegt, die ich mit schlucke und die nicht mehr ungehindert oben raus kann. Regt wohl alles den Magen und Darm an.


    Ich versuche ja immer wieder mal mich beim Essen und Trinken zu zügeln, aber so richtig bekomme ich das nicht hin. Gerade, weil das Essen so mega gut runter geht ;-)


    Habe auch keinerlei Sodbrennen oder sonstige Probleme seit der OP.


    Einzige - aber da bin ich mir nicht sicher, ob es vom Linx oder von der Brustwirbel kommt - habe ich so 2-3 x ein Zwicken hinter der Brust verspürt und "Herzstechen" und nen Klos im Hals.


    Das passiert aber immer dann, wenn ich allgemein sehr stark Rückenschmerzen und Verspannungen habe.


    Gruß Lukas

    Hallo!


    Ich bin 33 Jahre alt und leide seit dem 19 Lebensjahr unter starkem Sodbrennen.


    2006 hatte ich schon eine Fundoplikatio welche die ersten Jahre auch wirklich gut funktionierte , leider ist diese durch (wahrscheinlich zu viel Sport und schweres heben) wieder "aufgegangen", sodass ich in den letzten Jahren jede Menge an Esomeprazol geschluckt habe, um das Leben irgendwie erträglich zu machen. Viele Untersuchungen später war klar ich komme um eine erneute op nicht herum, in der Klinik wurde mir aber gesagt das die neue Fundo nicht noch einmal Laparoskopisch möglich sei wegen der Vernarbung. Für mich stand aber schon fest das ich auf keinen fall einen Bauchschnitt machen lassen würde und habe mich dann erkundigt wer mich laparoskopisch operieren würde.


    Dr Siemssen in der MIC Berlin hatte mir dann versichert das die op definitiv auch laparoskopisch möglich sei und das er wenn er den Bauchraum von innen sieht entscheiden würde ob er eine erneute Fundoplikatio oder ob evtl vielleicht ein Linxband in frage kommt.


    Am 26.06.2017 war es dann endlich so weit, ich hatte um 11.46 Uhr den op Termin und war dermaßen gespannt was mich wohl erwartet wenn ich aufwache...Fundo oder LINX?


    Schnell war klar ich habe ein Linxband... Die freude war echt groß, jedenfalls die ersten Tage!


    Am 27.06.2017 durfte ich dann auch schon langsam anfangen zu essen, aber natürlich nur kleine Portionen aber dafür 5 mal am Tag. Schnell stellte ich fest das ich große Schwierigkeiten beim schlucken hatte und nichts so richtig durch wollte, alles ging nur unter Schmerzen oder ich hatte einen starken Druck in der Speiseröhre.


    Das Problem mit dem Schlucken zog sich nun über 13 Tage so dahin und hätte ich in diesen 13 Tagen nicht das Med1 Forum und die vielen Berichte von Saloon gelesen ich glaube ich wär in der Zwischenzeit zurück nach Berlin gefahren und hätte das LINX entfernen lassen. Es gab Tage da wollte da nicht einmal Wasser durch rutschen.


    Am 09.07.2017 wurde es auf den Schlag besser und zum ersten mal hatte ich wieder Freude am essen. Seit dem Tag kann ich nun wirklich wieder alles essen, auch wenn ich mal etwas weniger kaue und es rutscht alles sehr gut durch. Ok manchmal benötige ich noch etwas Wasser damit sich alles gut durch die Engstelle quetscht, aber von den anfänglichen Problemen keine Spur.


    Großes Dankeschön an Saloon für Saloon seine ausführlichen berichte in diesem Forum, du hast mir echt geholfen!!!!