keine angst


    wie gesagt hier war eine userin verena auf der ersten seite bei der ging es gut aus


    und auch in einer frauenzeitschrift las ich was positives, mit bild von der frau, also ein interview die hatte auch die linx kette.


    ich wünsche dir jedenfalls das alles super wird


    für dich und für uns hier, die wir nach alternativen zur fundoplicatio warten.

    @ Sofia:

    zu deinem Fall ist mir noch eingefallen: das mit Chefarzt/Oberarzt ist leider nicht so, wie du es schreibst. Zuerst einmal ist nicht sicher, wer dich überhaupt operiert hat, da du den Operateur nicht gesehen hast. Du hast garantiert unterschrieben, dass der Chef im Verhinderungsfall vertreten werden darf. Selbst was im OP-Bericht steht ist unerheblich. Der Spezialist bei meiner Achillessehne war nachweislich kurzfristig erkältet und nicht da. Im OP-Bericht stand er aber, den habe ich mir von der Schwester zeigen lassen. Operiert hat mich dann ein Ahnungsloser. Es stimmt, manche Chefärzte machen nur noch Verwaltung und haben keine Ahnung mehr von den neuesten Methoden etc. Da ist der zweite Mann dann der bessere. Das hab ich mal in Erlangen so gemacht, hab mir nen Termin beim Oberarzt geben lassen. Da stellte sich dann raus, dass der Pneumologe war, keine Ahnung von meinen problemen. Der hatte halt gerade Zeit. Wenn du sicher gehen willst, geht es nur so: Kriege raus, welcher Arzt gut ist (egal wo in Deutschland, in Urlaub fährt man auch Hunderte km), lasse dich von dem operieren und stelle sicher, dass er es auch tut. Sag ihm einfach, du hättest nur zu ihm genug vertrauen und es wäre dir wichtig, ihn kurz vor der narkose zu sehen. Viel Glück!

    Tag 5: Gestern kurz vorm Schlafen einen Anflug von Sodbrennen (klar, die Säure schießt jetzt rein, ich hätte das Nexium ja langsam abgesetzt, man nennt das glaube ich ausschleichen, aber der Doc wollte es so, von sowas hat dann eben der Chirurg keine Ahnung :)) heute früh alles ok. Kein Reflux!

    Muss schon schmunzeln, Saloon, wenn ich Deine Hinweise lese.


    Du scheinst ja ganz schön "durchs Ohr gebrannt" zu sein inzwischen, was Profs und Chirurgen, Narkoseärzte, OP-Vorbereitungen usw. angeht! :-D Es übt sich mit den Erfahrungen, die man macht, gell? ;-)


    Aber Deine Tipps sind pfiffig.

    @ Renessance:

    machen wir und nix vor, letztendlich geht es um Leben oder Tod! Da stecke ich meine ganze Kreativität rein, natürlich ohne Hysterie (man darf einem Arzt bis zu einer gewissen Grenze ruhig vertrauen). Andere lassen ihr Auto nur bei Abt tunen und waschen es mit enthärtetem Wasser mit der Hand. Aber in der Klinik glauben sie dem Pförtner, wenn der einen weißen Kittel anhat. Mein Auto ist leider etwas schrottig. Und noch etwas. Ein Arzt ist kein Hellseher. Der will nicht jeden Tag Rätsel lösen nach Motto: "mir tut irgend etwas weh" man kann da ruhig etwas solide Vorarbeit leisten. Und ich mache da vor mir nicht halt. Ich bin gut vorbereitet in die Klinik, körperlich fit und trainiert, 3 kg "Übergewicht" zum Zusetzen. Ich bin nett und freundlich, nerve nicht, höre gut zu, halte mich an Anweisungen...

    saloon

    auch ich finde Deine Beiträge echt super und informativ @:)


    Was mich mal noch interessieren würde: Du hast was geschrieben von Fettgewebe das sich bei der Hernie gebildet hat.


    Ist das irgendwie problematisch?


    Ich meine mich erinnern zu können, dass im Refluxfaden mal jemand was geschrieben hat, dass ihm ein Chirurg gesagt hätte, je länger die Hernie besteht umso mehr Fettgewebe bildet sich dort und das wäre dann irgendwann mal problematisch, wenn man operiert würde, weil dadurch das Freipräparien von Vagusnerv usw erschwert werden würde und die Gefahr dass der Nerv dadurch verletzt würde, steigt. Insofern sollte man laut Aussage dieses Chirurgen nicht zu lange warten, bis man sich operieren lässt ???


    Weisst Du da was genaueres darüber?


    LG

    Was saloon zu Oberärzten und Chefärzten schreibt, sehe ich genauso. Man muß sich schon vorher genau informieren, ob der Chefarzt noch genügend OPs macht oder ob der Oberarzt da kompetenter ist. Daher muß man das vorher eben genau erfragen.


    Die andere Seite: Gastroeneterologen gegen Chirurgen. Auch da muß man überlegen, wo die Interessen liegen und dann für sich selbst entscheiden. Wenn man aber dann aber noch das Glück hat (wie bei mir) daß auch der Chirurg (Chefarzt) von einer OP abrät, ist ja eigentlich alles gesagt.


    Ich habe ja schon leichte Veränderungen in der Speiseröhre und trotzdem keine OP, daher habe ich mich mit Verlaub gesagt, schon ein wenig gewundert, daß Du Dich zur OP entschlossen hast. Aber Du hast Dich ja vorher gut informiert und für die Linx-OP (wenn überhaupt) wäre Schwabach definitiv auch meine bevorzugte Adresse.


    Hoffe, Du bleibst hier weiter am Ball! *:)

    um das freipräperieren ging es oft in den Gesprächen, aber der Doc hat nicht den Eindruck gemacht dass das für ihn ein Problem wäre. Das mit dem Nerv war mir neu, das würde aber bedeuten, dass der Chirurg Magenspezialist sein muss und schon mal 1000 Magen laparoskopisch gesehen haben sollte. Das ist wirklich eine Kunst. Mir hat mal in Erlangen Prof. Wiegand die Nase operiert, der war in Deutschland fast der einzige, der Tumore am Hörnerv ohne Verlust des Gehörs operieren konnte. Da hat man immer seine extrem ruhigen Hände gesehen, der hat bestimmt anders gelebt, als wir alle. Kein Alkohol und so... ich hatte schon gewisse Probleme. Ich gebe zu, ich bin etwas Technik-verliebt und mir gefällt Linx. Der Rest ist leider: no risk -no fun ]:D

    reene ich muß auch schmunzeln...


    am besten nehme ich den saloon mit zu meiner nächsten op und auch bitte ich ihn am op tag vor der narkose aufzupassen daß mein gewünschter chirug auch da ist. :-D