vergraule nur ja saloon nicht! Ich finde seine Beiträge sehr informativ und stimme zum großen Teil auch mit seiner Einschätzung von Chefärzten und Oberärzten überein. So wie saloon bin ich aber auch Privatpatient, glaube aber nicht, daß bei gesetzlich Versicherten die Behandlung schlechter ist. Nur können sie vielleicht wirklich bei der Arztwahl nicht so ganz mitentscheiden.

    heute würde ich auch sagen: kurz vor der op, noch vor der narkose auf ein kurzes gespräch mit dem chirugen bestehen, und noch ein 2 minuten augensmalltalk im op saal vor der narkose.


    und ich würde eher nach dem bauchgefühl gehen, was ich damals nicht tat, da ich ein kopfmensch bin. das bauchgefühl weiß viel mehr als das gehirn.

    @ Paulamarie

    Du glaubst nicht daß die Behandlung gesetzlich versicherter Patienten schlechter ist.


    Ich glaube eher, daß Privatpatienten zur Zeit viel schlechter dran sind als Kassenpatienten.


    Es kam neulich wieder ein Bericht im TV, daß viele private Kassen einfach nur abzocken und letztendlich bei den Ärzten gleich wenn nicht sogar schlechter behandelt werden. Weil sich die viele Ärzte einfach bei den Kassenpatienten sicherer sind an ihr Geld zu kommen.


    Ich als Kassenpatient bin bei meiner Bandscheiben-OP vom Chefarzt operiert worden (weil nur er das damals gemacht hat) und bei der Fundoplicatio wars das gleiche. Da ist es egal ob privat oder nicht.


    Hab auch schon öfter in Praxen nachgefragt ob man zwischen privat und gesetzlich unterscheidet. Man hört immer öfter nein. Denn wenn die das machen würden (so excessiv wie früher) hätten sie heutzutage viele Anzeigen am Hals.


    Grüßle

    Satz ausgebessert. grins:


    Es kam neulich wieder ein Bericht im TV, daß viele private Kassen einfach nur abzocken und letztendlich die Patienten bei den Ärzten gleich wenn nicht sogar schlechter behandelt werden. Weil sich viele Ärzte einfach bei den Kassenpatienten sicherer sind an ihr Geld zu kommen.

    Zum Übergewicht: (auf die anderen Sachen gehe ich mal nicht ein ;-) ) Ich hatte mein Wunschgewicht erreicht und hab lediglich zu Weihnachten nicht aufs Gewicht geachtet, da waren die 3 kg schnell drauf. Ohne OP hätte ich mich mehr zurückgehalten. Es war zwar nicht nötig, weil ich gut essen konnte, aber es hätte ja Komplikationen geben können. Das kann man etwas seltsam finden, aber kennt ihr das nicht: "In der Not ist der Dicke dünn und der Dünne tot".


    Zum Vagusnerv: (Aussage vom Doc): Der Nerv ist dick und gut zu sehen, speziell weil man heute HD-Technik bei der Laparaskopie benutzt. Man muss aber wissen wo er ist, also Erfahrung haben und bei manchen Leuten sitzt er an einer etwas anderen Stelle. Operiert man da einfach drauf los, ist er durch, leider, sorry für die Betroffenen, nicht wirklich reversibel.


    Er sagt, er bekäme oft die Leute mit dem kaputten Nerv von woanders, man könne aber eigentlich nichts machen. Auf mich hat das den Eindruck gemacht, dass man schon ziemlich blöd sein muss, wenn man ihn durchtrennt. Aber schiefgehen kann natürlich immer was.


    Ich schreib doch was zur Freundlichkeit. Ich glaube, auf etwas bestehen, oder jemanden mitnehmen, der etwas kontrolliert, kann man vergessen, da werden die einfach sagen: "das geht nicht". Wenn man aber irgendwie eine Beziehung zum Arzt aufbauen kann, was nicht schwer ist, da der den ganzen Tag nur kranke unzufriedene Nervensägen zu sehen bekommt, dann tut er einem eben auch mal einen Gefallen. Vor Einleitung der Narkose da zu sein, kostet ihn eine wertvolle Viertel Stunde, die er eigentlich nicht hat und die ihm niemand bezahlt. Aber seinem neuen "Kumpel" noch mal kurz die Hand drücken, dass macht er dann doch gerne.

    Bin wieder zuhause. Schnell noch was zum Status: Das Röntgen war in Ordnung, ich durfte alles anschauen, geil der lustige Ring im Körper und wie der Brei durch rutscht. Dann hat er mich auf den Kopf gestellt und es blieb alles drin. Der Ring weitet sich derzeit noch nicht sehr weit, wenn die Speiseröhre trainierter ist, dann geht da noch ne Menge.


    P.S. Warum soll ich beleidigt sein? Keine Sorge!

    bevor das falsch rüber kommt, ich bin kein Schauspieler, wenn mir der Dr. Horbach nicht wirklich sehr sympatisch gewesen wäre, hätte ich mich auch nicht versucht "einzuschleimen". Der ist echt ein netter Kerl. Und bestimmt geht er vor der OP zumindest zu jedem, der danach gefragt hat. Manche Chirurgen wollen das auch nicht, um nicht abgelenkt zu werden, die sehen den Körper wie ein Werkstück und gehen erst ran, wenn alles abgedeckt ist und nur das OP-Feld zu sehen.