hallo!


    ich nehme nun seit ca. 3 monaten cipralex 20mg. das ist laut arzt und beipackzettel die höchstdosis.


    ich habe angst und panik. mir geht es mit dem medikament ganz gut!


    bei der steigerung der einnahme habe ich sehr wenig nebenwirkungen gehabt, zum glück. ab und zu leichte übelkeit, starkes schwitzen, gewichtszunahme und müdigkeit-das war es auch schon. hätte schlimmer sein können!


    aber auch wenn ich das zeug jetzt erst so "kurz" nehme habe ich schon angst, wenn ich es irgendwann absetzten bzw. ausschleichen lassen soll. ich habe da schon einige horrorgeschichten gelesen :°(.


    einen tag habe ich sie auch mal nicht genommen, weil ich es zeitlich irgendwie verplant hatte. da hatte ich mich trotzdem gut gefühlt-aber das mittel ist ja im körper und sicher auch nicht so schnell abgebaut.


    ich versuche immer den gedanken des absetztens zu verdrengen. ich sage dann immer, ich nehme das zeug jetzt bis zum sankt nimmerleins tag... :-/. ich weiß, dass es für den körper nicht sonderlich gut ist, ihn damit vollzupumpen. vielleicht, wenn ich es länger genommen habe und mich super fühle traue ich mich. mindestens 6 monate muß man es sowieso nehmen und der arzt sagte meine angst/panik ist sehr stark ausgeprägt :°(.


    ich weiß leider keinen grund dafür und somit auch nicht, woran ich arbeiten muss... deshalb habe ich noch mehr angst, dass es gleich wieder kommt nach dem absetzten, denn die ursache ist ja nicht "behoben".


    das ist schon eine mist situation, wenn man da drin steckt!!!


    mich würde es interessieren, wie es bei euch gelaufen ist mit absetzten usw...


    lg *:)

    Hallo Sonnenschein81,


    Cipralex hatte ich auch... und bin kugelrund geworden, weil eben u.a. auch der Appetit angeregt wurde.


    Da ich mittlerweile 43 bin, gehen die Pfunde eben nicht mehr so locker und leicht wieder runter. Ich bin bereits seit 1 1/2 Jahren von den Tabletten weg und immer noch dabei, annähernd mein Gewicht zu bekommen. Aber in Spitzenzeiten waren es 15 kg + . Und ich bin eigentlich eher schlank und achte auch sehr darauf. Für mich war das dann eigentlich wirklich ein schlimmer Nebeneffekt.


    Genommen habe ich die Dinger gut 3 Jahre. Und: klar ging es mir gut. Depressionen weg und immer alles rosarot!


    Aber ich hatte bereits auch eine komplette Psychotherapie hinter mir. Und ich lebe heute eben auch mit meinen Depressionen. Die gehören zum Leben dazu, auch wenn es manchmal bitter ist.


    Ich denke heute, dass Nutzen/ Leistung und Nebenwirkungen bei diesen Medikamenten in keinem Verhältnis steht. Und die Gefahr in Abhängigkeit zu geraten ist verdammt groß. Leider wird dies von fast allen Ärzten aber abgestritten. Ich denke, dass derartige Medikamente einfach zu leichtfertig verschrieben werden.


    Auch Dir drücke ich die Daumen, dass Du schnell und gut von dem Zeug wegkommst. Das Thema Übelkeit, erst recht Kopfschmerzen und starke Depressionen hatte ich ebenfalls.


    Alles Gute


    bombo

    Hallo!


    Mir sagte man das das Mittel NICHT abhängig machen kann :-/


    Mcht mir keine angst :-(!


    Ich habe bereits 45 Std. therapie hinter mir, ohne erfolg.


    ich habe jetzt eine neue therapeutin gesucht, weil mein anderer keine zeit hatte. Ab september geht es los. Ich bin auch guter Hoffnung was das angeht.


    Bei dem anderen Therapeut waren die 45 Std. über 2,5 Jahre verteilt. Es war absolut keine regelmäßigkeit da :(v; dieses jahr hatte ich nur 1 Termin... Naja aber ich hoffe es wird besser.


    danke euch *:)

    Hallo Sonnenschein 81,


    meine Therapie hat ebenfalls 2 1/2 Jahre gedauert, allerdings war ich 2x pro Woche bei meinem Arzt. Der sagte mir, dass es ganz ganz wichtig ist, dass eine Therapie im Fluß bleibt, also keine großen Unterbrechnungen hat. Da ich heute sagte, dass meine Therapie das Beste war, was ich jemals gemacht habe, stimmt das vermutlich auch. Meine Therapie lief übrigens ganz ohne Medikamente ab. Auch hier hatte mein Therapeut eine klare Meinung: Tabletten helfen nur solange, wie man/ Frau sie nimmt. Das eigentliche 'Problem' wird dadurch nicht gelöst.


    Das eine solch lange Zeit für eine Therapie notwendig ist, ist mir heute auch bewußt. Nach erst rund 2 Jahren ergaben sich für mich Lösungen und ich habe meine Probleme erkannt.


    Deshalb, ganz viel Glück und Erfolg in Deiner Therapie!


    bombo

    SoNNenSchein_81

    Zitat

    aber auch wenn ich das zeug jetzt erst so "kurz" nehme habe ich schon angst, wenn ich es irgendwann absetzten bzw. ausschleichen lassen soll.

    Ne, da brauchst du keine Angst zu haben. an deiner Stelle würde ich zum Arzt gehen und ihm sagen, was das Medikament bei dir bewirkt (wie lange nimmst du es?)


    Weisst du, nicht jedes Medikament reagiert gleich auf alle Patienten. Manchmal müssen mehrere ausprobiert werde, bis das richtge gefunden wird.


    :)*:)*:)*

    Sonnenschein*:)


    ich muss leider zurücknehmen was ich geschrieben habe. Haben mir gerade deinen Text noch einmal durchgelesen und stelle fest, dass mir Fehler unterlaufen sind.

    Zitat

    ich habe angst und panik. mir geht es mit dem medikament ganz gut

    Das ist doch super. Auch, dass du so wenig Nebenwirkungen hast.:)^

    Zitat

    aber auch wenn ich das zeug jetzt erst so "kurz" nehme habe ich schon angst, wenn ich es irgendwann absetzten bzw. ausschleichen lassen soll

    Medikamente, die man über längerem Zeitraum nimmt werden immer sehr langsam ausgeschlichen, aber da kannst du deinem Arzt vertrauen;-)


    Denk jetzt noch nicht über´s Absetzen nach.


    Ach ich bin schon seit 5 Jahren in Behandlung und immer noch nicht ok


    Bei einem dauert´s länger beim anderen kürzer.


    Viel Glück für September:)*:)*:)*

    Hallo Leute! Bin grad am überlegen ob ich es nicht nochmal überlegen soll und die dosis erhöhen sollte/bzw das stationär zu machen und zu erhöhen, so dass mir nix passieren kann. is das sinnvoll?


    oder soll ich lieber mit dem zeug aufhören ?


    Bitte um Rat.


    weil angeblich soll 25mg saroten nicht wirklich viel sein, laut forum hier....wobei mein arzt was anderes sagt,,,jetzt kenn ich mi net mehr aus.


    :|N

    Hallo


    Ja ich versuch es mal mit langsam absetzen, ist das Beste. Nichts überstürzen, auf ein paar Tage mehr kommt es ja jetzt auch nicht mehr an. Hab heut morgen ne 150 mg Trevilor Kapsel aufgemacht und etwas raus gemacht, weiß nicht wieviel aber auf alle Fälle ist das kribbeln schon mal weg. Jetzt schau ich mal wie es mit dem Schlafen heute wird.


    Danke*:)

    Zitat

    Nichts überstürzen, auf ein paar Tage mehr kommt es ja jetzt auch nicht mehr an.

    Manche müssen über Wochen und Monate absetzen, um die spezifischen Absetzsymptome zu vermeiden.


    Also wenn es tatsächlich ums Absetzen geht, kann ich diese Seite empfehlen - da gibt es jede Menge Tipps, sogar Absetzpläne usw.


    http://www.adfd.org/

    Hallo Leute! Bin grad am überlegen ob ich es nicht nochmal überlegen soll und die dosis erhöhen sollte/bzw das stationär zu machen und zu erhöhen, so dass mir nix passieren kann. is das sinnvoll?


    oder soll ich lieber mit dem zeug aufhören ?


    Bitte um Rat.


    weil angeblich soll 25mg saroten nicht wirklich viel sein, laut forum hier....wobei mein arzt was anderes sagt,,,jetzt kenn ich mi net mehr aus.