Also ich kann das schon auseinander halten, ob es von meinem gleichgewichtsorgan herrührt oder von meinen Muskeln. Auch wenn du es dir wünschst. Ich habe keinen phobischen Schwindel. Und das beharren auf irgendwelchen ach so offensichtlichen küchenpsychologischen Diagnosen, könnt ihr euch echt schenken

    Dann geh in die Muskelambulanz einer Uniklinik und stell Dich dort vor. Wenn Dein Neurologe die Überweisung verweigert, soll er Dir das schriftlich mit Begründung geben, damit Du was gegen ihn in der Hand hast.


    Was meinst Du, wie schnell Du die Überweisung hast.


    Wenn DIE nix finden, tja, dann wird da wohl auch nix Schlimmes sein


    hab ich heute ja schon zweimal vorgeschlagen.


    Und WENN es muskulär bedingt ist, dann sieht das Dein Neurologe und dann wird er eine Überweisung in die Muskelambulanz bestimmt nicht verweigern. Und wenn es wirklich so schlimm ist, wie Du sagst, dann bekommt Dein Neurologe auch einen zügigen Termin für Dich.


    Aber Du musst es halt wollen. Kommt halt auf den Leidensdruck an.

    Danke Joker :-)


    Eine meine Schwerpunkte ist Psychosomatik da ich in Neurologie arbeite und 30% unsere Patienten haben nach Diagnostik psychosomatische Störungen.


    Sehr pauschalisierte Überblick:


    Organische Krankheit ohne Depression: wenig Symptomen, variieren nicht. Meistens wenig Krankheitsangst - auch bei schwere Erkrankung, sehr oft Verdrängung/Verharmlosung der Erkrankung. Oft Verständnis für Psyche. Tue oft beginnende Symptomen als harmlos ab.


    Psychisch (nicht dissoziative) : viele Symptomen, entsprechen keine neurologische Störung, irrationale Krankheitsängste, überhöhte Körperwahrnehmung. Streiten ab, dass die Symptomen psychisch sein könnten.


    Du hast eindeutig ein psychosomatische Störung. Man kann das alleine an die Symptomen sehen. Auch: durch die verwendete Sprache. Organisch Kranke drucken sich ganz anders als psychosomatische Patienten aus. Wissenschaftlich belegt und man erkennt die Signalen.

    Sag mal, was willst du eigentlich? Ich habe nichts von Psyche geschrieben. Mir ist es egal, was du hast. Ich habe mich lediglich dazu geäußert, dass Schwierigkeiten das Gleichgewicht zu halten, die sich in einem Wegkippen des ganzen Körpers zur Seite hin äußern sollen, nicht ihr Ursache in den Fuß bzw. Waden/Schienbeinmuskeln haben können. Das ist einfach nichht möglich, und da kannst du 10mal sagen, dass es sich so anfühlt...


    Die einzige Schwäche, die dazu führen kann, dass der Oberkörper sich beim Laufen mehr zu Seite neigt, ist die des gluteus medius, eines Beckenmuskels. Dabei verliert man aber nicht das Gleichgewicht oder hat das Gefühl dies zu tun; es handelt sich vielmehr um einen Kompensationsmechanismus des Körpers (sog. kompensierter Trendelenburg-Gang).


    Das, was du beim Undrehen beschreibst, hat zudem absolut nichts mit der Muskelfunktion zu tun, sondern entweder mit Vertigo bzw. mit Ataxie. Das lässt sich ganz einfach selbst testen (zumindest die Gang und Standataxie): wenn du auf einem gedachten Seil einen Fuß vor den anderen setzen kannst und dabei einigermaßen (das muss nicht exakt sein) die Linie halten kannst, ist alles okay. Wenn du mit geschlossenen Füßen stehenbleiben kannst, ist ebenfalls alles in Ordnung.

    Sparo, du hast doch selber geschrieben, das du läuft wie eine betrunkene. Das ist bei Muskelschwäche so nicht. Das ist bei gleichgewichts Problemen so.


    Ich hatte selber mit beiden meine Erfahrungen sammeln können.


    Bei Schwindel/Gleichgewichts Problemen versucht man es auszugleichen mit Armen. Wenn man merkt das man kippt, im letzten Moment mit Füße auszugleichen. Fuß dahin machen wo man meint(unbewusst), am besten ist um nicht zu fallen.


    Schaft nicht Grade zu laufen.


    .


    Bei Muskeln hat man nicht das Gefühl man kann die Balance nicht halten. Man merkt das die Muskeln ein nicht mehr halten. Bei einen gewissen Muskelschwache Grad kann folgen sein z.b stehen auf beiden Beinen mit geschlossen Augen geht gut für eine gewisse zeit, aber nicht richtig laufen, weil das andere Bein nicht schafft das Gewicht alleine für ein 2 Sek zu halten, bei Fußwechsel.


    Weil ein Bein alle die vermehrt Kraft nicht schafft.


    Man kippt aber nicht zu Seite, ehr knickt das Bein ein, wenn die Muskeln es nicht mehr schaffen.


    Man versuch dann kleine schritte zu laufen und die zeit so gering wie Möglich zu halten um auf ein Bein zu sein.


    Füße hebt man nicht groß hoch. Traut sich kaum ein Fuß hochzuheben.


    Noch ein bzw. konnte stehen, aber habe alleine nicht geschafft erst auf die Beine zukommen oder mich abzustützen beim aufstehen, weil vermehrt Kraft benötigt wurde. Wartet bis man richtig steht, um sich nicht mehr festzuhalten.


    Wenn Muskeln noch besser sind, gehen von kurze strecken noch geht, wenn man merkt das Kraft nicht mehr reicht, kommt das nicht überraschend. Man hat Möglichkeit sich auf den Boden zu setzten. Es kommt nicht überaschend. Merkt das Muskeln es nicht mehr schaffen. Auch braucht man dann erst eine Pause bis es weiter gehen kann. Nichts mit Balance ausgleichen. Wenn Muskeln schlapp machen, erschöpft sind, es zu weit getrieben hat, geht erst mal gar nichts mehr.


    Sorry ich kann das nicht besser ehrklären.


    Sparo, wie machst du das Eigentlich mit dein Kind? Traust du dich mit dein Kind auf dem Arm zu laufen?


    Wie ist es wenn du überhaupt was trägst?


    Das bei dir Cortison zu Verschlimmerung geführt hat, kannst du Rheuma eigentlich abhacken. So besser als wenn du Wochenlang Quensyl genommen hättest um das festzustellen. Ging so schneller.


    Beruhigt es dich nicht eigentlich , das deine Mutter auch seit langen Muskelzucken hat, viel langer als du hast, aber ihr es dabei gut geht. Nichts sich entwicklt hat?


    Und wundert es sich nicht das Sie es selber als harmlos sieht. Meinst du nicht dir würde es nicht auch besser gehen wenn du genauso, wie sie damit umgehst.


    Ist so, nervt manchmal, Fertig.

    Pelztier, dich meinte ich in dem Fall nicht. Ich will nur nicht ständig diese psychosache aufs Brot geschmiert bekommen. Das mit dem auf einer Linie gehen habe ich ausprobiert und es fällt mir schwer,


    Nicht zur Seite zu Wanken. Wenn ich mit meinem Kind auf dem Arm Laufe, dann konzentriere ich mich sehr aufs Laufen und die Treppe runter muss ich mich arg festhalten.


    Meine Mutter hat das ja noch nicht so lange wie ich und sie hat ja jetzt auch Probleme mit dem Arm zum Beispiel. Sie kann die die Outline nicht mehr auswringen und bekommt den Arm nur unter Schmerzen hoch, hat Probleme beim Auto fahren und ist letztens die Treppe hoch gefallen. Ihr Freund hat gestern mitgeteilt bekomme, dass er ne metastase im Rücken hat. Der sind jetzt andere Dinge wichtiger.