Finde hier ist ein sehr ungesunde Dynamik - gegenseitig hochputschen.


    Keine behauptet, dass ihr die Symptomen einbilden. Ich behandele Neuro sowie psychosomatische Patienten.


    Psychosomatik: Software und nicht Hardware Fehler.


    www.neurosymptoms.org

    Ich sagte doch jemand der es nicht hat kann es nicht verstehen das ist und bleibt meine meinung.


    Wenn er nichts findet um so besser für mich.


    Ich mache eben Fehler liegt in der Natur des Menschen es sind Momente da fühle ich mich bombe richtig gut und dann Boom f... es meinen Kopf.Ja mag sein das meine denkweise einfach falsch ist will ich auch nicht abstreiten.


    Denkst du mir macht das alles spass das ich mich so hängen lasse und das alles mich fertig macht?Ne bestimmt nicht.


    Wie gesagt ich hatte nie was Bis zu jenem Tag wo alles anfing und sich mein leben einfach auf den kopf gestellt hat das ist mit Sicherheit nicht lustig.Ich kenne mich so selbst nicht hatte immer über die Lebensfreude war immer gut drauf und jetzt bin ich ein Frack im Gegensatz zu damals.


    Und jetzt sag mir das dass schön ist

    Ist nicht schön. Du hast vermutlich mehr Angst als ich. Und ich habe gerade viel für den nächsten OP.


    Schreibe gerade meine Patientenverfügung. Hirnstamm ist heikel. 1mm zu weit links beim OP bin ich tot.


    Allerdings kann ein Therapie dir helfen diese Ängste und Symptomen zu besiegen.


    Psychosomatische Symptomen werden schnell chronisch und ich habe psychosomatische Patienten die im Rollstuhl sitzen. Glaub mir, so willst du nicht enden. Diese Patienten machen weniger körperliche Fortschritte als meine Neuropatienten.

    @ alldaswasgeht

    Ich habe selber mehrer psychiatrische Diagnosen.


    Ich habe - auf eigene Faust - nach einer gewissen Zeit danach gegoogelt, warum ich xy mache.


    Ich stieß auf verschiedene Seiten mit einem gewissen Krankheitsbild und fand mich darin NULL wieder. In Therapie (ein paar Jahre später) bekam ich dann von einem Fachmann die Diagnose für dieses Krankheitsbild und wieder fühlte ich mich im ersten Moment üüüüüberhaupt nicht so. Das war aber mein Selbstbild.


    Erst später - nach und nach - konnte ich dieses Krankheitsbild für mich in Betracht ziehen. Gleichzeitig fielen mir auch nach und nach gewisse Krankheitsanzeichen wie Schuppen vor den Augen. Heute weiß ich, dass ich an dieser (und anderer) Störung leide. Heute kann ich die Anzeichen dieser psychischen Erkrankung meist (nicht immer!) erkennen. Heute weiß ich, dass ich definitiv an xy leide, auch wenn mir die Symptome nicht immer so stark ins Auge springen, wie einem Fachmann / Beobachter.

    PS: Der genaue Wortlaut meines Psychiaters war: Emotional-instabile Persönlichkeditsstörung.


    Und ich war dahin immer so rational, so überzeugt von meiner Emotionslosigkeit, meiner Rationalität, meiner Stabiltät. Das hat für einige Zeit so ziemlich alles weggerissen, was ich glaubte, über mich selber zu wissen (rational, kühl, emotional distanziert-kalt usw. usw.)=.

    Symptome:


    Selbstverletzung, gestörtes Essverhalten, gestörte Sozialbeziehungen, Selbsthass / Selbstablehnung, Schwierigkeiten mit sozialen Beziehungen, traumatische Erlebnisse in der Kindheit / im Elternhaus, extreme Dysmorphophobie, gestörtes Körper- und Essverhalten usw. usw..


    Als erstes habe ich nach Selbstverletzung / Schneiden gegoogled.

    Im Vergleich zu vorher (und das bezieht sich auf den Zeitraum ab 6 Jahren) wirklich gut. Natürlich immer noch mit Um- und Abwegen. Aber z.B. keine Suizidgedanken zu haben (die hatte ich nachweislich ab dem Alter von 9 Jahren) fühlt sich schon toll an.


    :-)

    Ja, ich habe auch eine Schwäche in Arm und Bein.


    Ich finde es sehr gut dass du offen mit deiner Persönlichkeitsstörung umgehst. Wenn man das erst mal akzeptiert und angenommen hat, geht es aufwärts.

    Ja das nicht aber man merkt ja wenn da was ist also um Gottes Willen ich will hier wircklich nichts bei beschwören.


    Ich sage ja auch nicht das es da oder davon kommen muss.


    Aber irgendwo kommt es halt her.