Ja ich weiß das verspannungen einiges anrichten können.


    Aber siehst du wad ich meine lässt dich mal kurz massieren und Schwups wird es besser und so ist es bei mir eben nicht und ich bin schon seid 6 Monat beim Physiotherapeuten in Behandlung.


    Ja es gibt Tage an denen ich das am arm kaum merke auch die Zuckungen sind mal mehr mal weniger aber nicht weg nie seid nem jahr.

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    TIA? Schlaganfall? Nö, dachte ich mir. Blutdruck war in Ordnung. Kopfweh hatte ich auch nicht,

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    Ein Hypo wäre durchgedreht und ein psychisch Gesunder denkt halt rational und bleibt ruhig.

    Genau! Ich denke bei merkwürdigen Symptomen auch mal für eine Sekunde an was ernstes, dann fokussiere ich mich auf die vielen harmlosen Auslöser und bisher war es immer was harmloses. :-)


    Ich hatte kürzlich meine erste Migräne-Aura (Sehstörungen, Flimmerskoton) und das war schon ziemlich, ziemlich schräg. Nach einiger Zeit war dann alles wieder weg, also totale Entwarnung. Deshalb bin ich auch gegen die Zwangs-These einer Angststörung. Ich kann mich negativen Gedanken hingeben, sie mir in allen Farben ausmalen, bis zur Beerdigung, oder man kann sich für Ablenkung, Beruhigung und gegen Googelei entscheiden. Ein Zwangsgestörter kann das eben nicht tun.

    PS: Meine Ängste sind / waren nie auf die Gesundheit gerichtet, sondern eher auf das Leben im Allgemeinen (schaffe ich einen Job, werde ich je wieder annähernd normal, kann ich meine Wohnung weiter finanzieren oder stehe ich auf der Straße) und allgemeine Überforderung (und das fing bei Sachen wie E-Mails checken, den Postkasten leeren, mit Öffis fahren an und hörte bei Dingen wie mich selber regelmäßig waschen auf).


    Es hat sehr lange gedauert, bis ich eingestehen konnte, dass ich mich oft in die Depression bzw. die Ängste "fallen" ließ, mir also die dunkelsten und schwärzesten Albtraum-Szenarien im Kopf erlaubt habe, zu entstehen. Ich habe immer noch Angst, aber ich gehe die Dinge jetzt in winzigen Schrittchen nacheinander an, anstatt mich dem Gedankenhorror hinzugeben und nur noch in Angststarre zu verharren.


    Ich bin nach wie vor nicht psychisch gesund, ich habe nach wie vor kein durchschnittliches Leben. Trotzdem bin ich ganz zufrieden - und Zufriedenheit erfordert auch Disziplin. Also dahin gucken, was man hat, was man kann, anstatt immer nur auf die zerschlagenen Träume zu schauen.

    alldaswasgeht, der Unterschied zwischen Dir und mir ist aber auch, bei Dir bestehen diese Verspannungen schon seit Jahren.


    Bei mir nicht, da ich sie ständig lösen lasse und mich auch entsprechend bewege. Bin ja schon alleine mit meinen Hunden pro Tag 3 Stunden Gassi. Aber nicht in gemütlichem Spaziertempo, sondern sehr zügig. Dann hab ich Mittags noch zwei Gassihunde mit denen lauf ich auch ne Stunde bis 1,5. Ebenfalls sehr zügig. Das war das erste Mal seit Jahren, dass meine Verspannungen soooooo heftig waren. Normalerweise gehe ich da viel schneller gegen an. Hab nen gescheiten Physio wo ich dann 2x/Woche hingehe und mache halt auch mehrmals täglich viel zu Hause.