ALS und Hypochondrie

    Hallo, ich bin 26 und leide generell an Hypochondrie. Ende Juli fing mein neuer Leidensweg an. Ich bin aufgewacht und meine Waden schmerzten, obwohl ich wußte das es nichts hab ich im Internet gesucht und bin halt auf ALS gestoßen.

    Wenige Stunden später hatte viele der Symptome die ich gelesen hatte. Angefangen von Schmerzen im rechten Bein über dem Knie am Oberschenkelmuskel und Muskelzuckungen.

    Danach war mein linker Arm dran, dieser zuckte auch und mein kleiner Finger fühlte sich irgendwie komisch an. Diese Symptome waren aber nicht immer da, es gab mal Tage wo sie ganz verschwunden waren.

    Naja und seit neuestem hat sich das mit dem Bein eigentlich erledigt aber ich habe manchmal so ein brummen im Arm an der Innenseite am Ellenbogen. Auch schmerzt mein Zeigefinger und der Daumen bei bestimmten Bewegungen und der Daumenballen hat auch paar Mal gezuckt.

    Nun hab ich halt tierisch Angst, dass es vielleicht ALS sein kann, weshalb ich mich auch hier an das Forum wende.

  • 14 Antworten
    Hanca schrieb:
    Paok1926 schrieb:

    Hallo, ich bin 26 und leide generell an Hypochondrie.

    Machst du eine Therapie um deine Ängste zu überwinden?

    Nein mache ich nicht. Ich meinte das ich mir öfters einbilde, dass ich irgendeine tödliche Krankheit habe

    Paok1926 schrieb:

    Ich meinte das ich mir öfters einbilde, dass ich irgendeine tödliche Krankheit habe

    Das ist mir schon klar.

    Aber warum machst du keine Therapie?

    Ist die Hypochondrie ein Hobby von dir?

    Mir würden mit 26 Jahren viele bessere Dinge einfallen als sich mit Krankheiten zu befassen.


    Deine Krankheit sind nicht irgendwelche Muskelzuckungen, sondern deine Krankheitsängste.

    Und die sind behandelbar.

    Zitat

    und seit neuestem hat sich das mit dem Bein eigentlich erledigt aber ich habe manchmal so ein brummen im Arm an der Innenseite am Ellenbogen. Auch schmerzt mein Zeigefinger und der Daumen bei bestimmten Bewegungen und der Daumenballen hat auch paar Mal gezuckt.

    Die Antwort zu deinen Symptomen hast du dir schon selbst gegeben.


    Die Angst bzw deine Psyche löst die Symptome aus.


    Da du noch nicht in einer psychologischen Behandlung bist, solltest du dir dringend psychologische Hilfe/Beratung suchen. Entweder als ambulante Therapie oder in einer Klinik.

    Zitat

    Komme ich an psychologischen Behandlung nicht vorbei?

    Die brauchst du dringend, denn sonst bekommst du die Angst nicht in den Griff und die verstärkt sich zunehmend. Das wirkt sich auch auf deine Arbeit, Alltag, Familie aus.

    Die Angst/Hypochndrie macht dich mit der Zeit immer kränker, wenn du dir da keine Hilfe holst.

    Man kann das ja behandeln und lernen damit umzugehen, die Angst zu kontrollieren und kleiner werden zu lassen.

    Paok1926 schrieb:

    Ihr meint also dass das keine ALS Symptome sind?

    Nein, das sind keine

    Paok1926 schrieb:

    Komme ich an psychologischen Behandlung nicht vorbei?

    Nein kommst du nicht.

    Wie du selbst schreibst:

    Paok1926 schrieb:

    Ich meinte das ich mir öfters einbilde, dass ich irgendeine tödliche Krankheit habe

    Das wird nicht besser werden, sondern schlimmer.

    Nur mit einer Psychotherapie kommst du aus diesen Ängsten raus.

    Jetzt ist es noch leichter. Je länger du wartest, umso schwieriger wird es.

    Dr. Google ist das schlimmste für die Psyche. Diesen Fehler habe ich auch gemacht und bin auch auf diese und diverse andere Krankheiten gestoßen. Ich bin dann auch in diesen Teufelskreis gekommen und es ist sehr schwer, da alleine herauszufinden. Es klappte einige male für ein bis zwei Monate, aber danach fing es wieder an. Google ist sehr hilfreich, aber nicht in Bezug auf Symptome und Krankheiten. Wenn Du "Husten" googlest, wirst du auch auf tödliche Krankheiten stoßen. Bei mir wurden sämtliche Untersuchungen durchgeführt, die alle ohne Befund waren.


    Geh am besten mal zum Hausarzt, lass dich einmal richtig durchchecken und wenn du dann wirklich noch beunruhigt bist, kann ich dir eine Verhaltenstherapie empfehlen. Die mache ich zurzeit auch und sie hilft mir, meine Ängste richtig einzuordnen. Die Psyche kann einen fertig machen und Auslöser für richtige Krankheiten, wie z.B. Magengeschwüre sein. Sie schränkt den Alltag ennorm ein und das muss nicht sein. Eine Verhaltenstherapie ist nichts schlimmes, es gehen sehr viele Menschen zum Psychologen. Psychologe bedeutet nicht (wie viele denken), dass du krank bist, sondern sie helfen dir aus dem Problem zu finden, bevor du dich am Ende da wirklich reinsteigerst. Aber wie gesagt: Geh einmal zum Hausarzt, lass dich bzw. dein Blut durchchecken und wenn alles ok ist und du dir Sorgen machst, dann probier es mal mit einer Verhaltenstherapie und sprech mit deinem Hausarzt darüber.

    Zitat

    Ich kann nur nicht verstehen wie zb meine Ängste heute mit dem pochenden etwas schmerzenden Bein zu tun haben

    Hattest du schon mal Prüfungsangst?


    Wie oft warst du da auf dem Klo? ;-)


    Wenn man von Läusen spricht, dann juckt es einem auch gleich auf dem Kopf ]:D


    Das macht die Psyche.

    Die kann körperliche Reaktionen auslösen.

    Ja als ich kleiner war schon. Musste da immer eigentlich aufs klo stimmt. Ich habe da noch eine Frage tut mir leid wenn ich nervig werde. Diese Muskelzuckungen über dem Knie oder dieses pochen oder vibrieren an der Innenseite der Ellenbogen können das Benigne Faszikulationen die durch die Angst ausgelöst wurden? Es kommt halt zb heute obwohl ich gestern und vorgestern ganz ok wahr und ich mich ganz normal fühlte