• Bandscheibe - Welche Schmerzmedikamente kann man nehmen?

    Hallo Leute Ich schreibe euch im Namen meiner besten Freundin. Bei ihr wurde kürzlich ein Bandscheibenvorfall festgestellt zwischen L3 und L4. Sie hat wahnsinnige Schmerzen und hat mit ihrer Ärztin vereinbart, dass sie am 22.11. eine Kortisonspritze bekommt. Die Ärztin hat ihr aber gesagt, dass sie bis dahin keine Schmerzmittel mehr nehmen darf. Jetzt…
  • 37 Antworten

    jaa, ich bin normalerweise auch sicher keiner der panik schiebt, und ich glaube nicht irgendwas unsachliches geschrieben zu haben.


    nennt es sich etwa nicht "tiefe querschnittlähmung", wenn im schlimmstenfall der rückenmark in höhe der LWS gequetscht wird?


    ich habe diesen begriff irgendwie im kopf, aber selbst wenn der begriff nicht korrekt wäre stelle ich es mir genauso unangenehm vor, im rollstuhl mit windeln zu sitzen.


    und das ist mir "angedroht" worden, obwohl die bandscheibe die bei mir ärger mit den fussheber machte sogar lombo-sakral war, also die zwischen L5 und S1...

    Tja die Ärzte verbreiten eben manchmal auch Panik. Obwohl die OP Empfehlung bei dir schon richtig war und du eben Glück hattest, dass sich die Lähmung zurückgebildet hat. Ob dies geschieht, kann aber keiner Vorhersagen und daher wird zur OP geaten. Fakt ist eben, dass man ein hohes Risiko eingeht, dass es so bleibt.


    Dafür, dass es schlimmer wird und zu Cauda Syndrom führt ( Verlust Blasen oder Darmfunktion) , dafür gibt es aber auch keinerlei Veranlassung... das ist dem Patienten Angst machen.


    Das Rückenmark endet bei L1.... ;-)

    ops, ja, das ist mir jetzt tatsächlich peinlich, manchmal sollte man doch eine sekunde länger überlegen, bevor man tippt... |-o


    also, ja, eigentlich weiss ich (normalerweise... ":/ ) auch das der rückenmark früher endet, hab' mich von diesen blöden begriff der "tiefe querschnittlähmung" treiben lassen...


    ...aber ich hab' keine ahnung ob dieser querschnitt der vom rückenmark ist, oder ob auch der vom schweif darunter sein kann, von einzelnen nerven oder -bündeln, oder ob der körperquerschnitt gemeint sein kann, ich weiss nicht ob es ein korrekter medizinischer begriff ist, oder eine vereinfachung zur verdeutlichung, oder eben panikmache, usw.


    das tut aber eigentlich alles nicht zur sache, ich hab' es so erklärt wie ich es verstanden habe, anhand der aussagen der ärzte und der infos die ich damals gesammelt hatte, also, ich habe nicht den anspruch 100%ig medizinisch korrekte erklärungen zu geben, ich habe nur meine meinung als selbstbetroffener geäussert.


    und ich selbst kann glaube ich schlecht als panikmachender aus prinzip gelten, ich hab' doch selbst die OP ausgeschlagen, obwohl die wahrscheinlichkeiten völlig gegen mich waren, und alle fachleute mich dazu geraten haben.


    naja, ok, schon die idee von eine WS-OP versetzte mich im panik, also hätte ich viel lieber den gelähmten fuss akzeptiert, als die risiken von eine OP, so unwahrscheinlich es sein möge das was passiert.


    also, ich sage immer noch nicht das ein BSV an sich folgen haben muss, ich schrieb' doch selbst auch von leute die nach den 5ten BSV immer noch weiter arbeiten, nur mit leichte schmerzen, wenn überhaupt.


    und noch weniger sage ich das die eventuelle folgen unbedingt lähmungen, kaudalsyndrom oder noch schlimmeres sein müssen.


    ich sage nur das einen BSV weiter zu belasten und nur den schmerz zu unterdrücken der allerbeste weg ist um die wahrscheinlichkeit von folgen und komplikationen (die AUCH zu lähmungen usw nicht führen MÜSSEN, aber KÖNNEN), drastisch und unberechenbar zu steigen.


    und wenn auch einen BSV sich teils zurückbilden kann, das kann nur passieren wenn man die fehlbelastung aufhebt oder zumindest verringert, das risiko von irreparable schäden steigert sich, so niedrig er sein möge, kontinuierlich auch während (noch) nichts passiert.


    nur den schmerz zu unterdrücken ist wie die kontrollampen im auto auszuschalten, das nur eventuelle problem wird nur vielleicht schlimmer, aber mit absolutste sicherheit bessert sich dadurch nichts.


    also, in diesen bestimmten fall, wo eindeutig nichts gegen das problem an sich unternommen wird, wo die belastung aufrecht erhalten wird (oder eher verschlimmert wird, durch schonhaltung, unterdrückte warnungen usw, selbst die psychosomatische wirkung von starkem leiden ist nicht zu unterschätzen), halte ich es für sehr unverantwortlich die eventuelle risiken wegen eine irgendwelche wahrscheinlichkeitsrechnung zu unterschätzen.


    also, eine heilung oder besserung kann unter solche umstände so gut wie überhaupt nicht erfolgen, punkt, das kann jede wahrscheinlichkeitsrechnung bestätigen.


    aber eine verschlechterung ist sogar gut möglich, wenn ich es auch weder beziffern kann noch will, der schmerz kommt nicht per zufall, eine schonhaltung bringt immer weitere fehlbelastungen mit sich, entzündungen können chronisch werden, osteochondrosen entstehen und verschlimmern sich bei fehlbelastung, bessern sich aber nie wieder, die bandscheiben an sich heilen oder regenerieren sich auch nicht, können aber der ursprüngliche funktion immer weniger erfüllen, und anhaltender fehlbelastung immer weniger standhalten, bis die eventuell komplett abkacken, und das ist alles nur was mir als völliger laie einfällt.


    also, ich bleibe dabei, hier ist mMn jeglicher versuch die eventuellen risiken auch nur ein winziges bisschen herunter zu spielen, oder auf wahrscheinlichkeiten hinzuweisen, viel unverantwortlicher als die grösste panikmache, bei solche ernsthafte und schwerstwiegende, keineswegs sichere aber mögliche folgen.

    Bei mir haben die Ärzte auch erst richtig reagiert als ich ein taubes gefühl im zeh bekam...


    Vorher wurde ich immer heim geschickt mit "Ist nurn Hexenschuss"...ja ne 6 Wochen lang? Ich konnte vor Schmerzen nicht aufstehen...brauchte trotz großem Harndrang 3 Stunden um mich erst von Rücken auf Bauch zu drehen...irgendwie drehte ich mich dabei auch um 180°C auf dem Sofa...bloß aufstehen...das ging nicht.


    Es ist wichtig den Bandscheibenvorfall zu behandeln und nicht nur Schmerzlinderung zu verschaffen.


    Rückenschule und Muskelaufbau haben mir sehr geholfen.


    Eingerenkt wurde ich auch.


    Schlingentischaufhängung ist auch sehr hilfreich.


    Übrigens sieht man einen Bandscheibenvorfall eher schwerlich beim reinen Röntgen...oder die Assistenzärztin von der Notaufnahme wollte mich verarschen.


    "Deutliche Höhenminderung an der untersten Bandscheibe" aber es war angeblich kein Bandscheibenvorfall zu sehen...so eine Höhenminderung könne durch vieles verursacht sein. Und heim geschickt.


    Als dann 3 Wochen später der Rückenspezialist sich die Röntgenbilder ansah, meinte er "Vermutlich Bandscheibe". :=o


    Die genaue Diagnose bekommt man wohl nur im CT oder MRT.

    Zitat

    Eingerenkt wurde ich auch.

    :-o


    davon sollte man tunlichst Abstand halten, da dadurch noch mehr vom BS Material austreten kann

    ":/ Hmmm also mir hat es gut getan, aber das war auch schon in meiner Reha.


    Also nicht mehr bei den schlimmsten Symptomen.


    Ich war danach das erste mal schmerzfrei, wenn auch nur für ein paar Stunden, ehe es knackte und wieder wehtat wie zuvor.


    Bin mir auch nicht sicher, ob es richtiges einrenken wär...der Physiotherapeut hat mich irgendwie so verdreht und...hin und her gedreht dann...

    Was ich nur empfehlen kann ist Wärme! In der Apotheke gibt es Termacare Wärmepflaster. Die gibt es extra auch für die Lws . Soll sie sich mal holen. Damit kann sie den ganzen Tag beweglich sein , soweit möglich.

    Da der Arzt ausdrücklich sagt, dass sie keine Schmerzmittel nehmen soll, solltest du hier keinen Rat von uns einholen, sondern deine Freundin zum Arzt schicken und mit ihm das ganze besprechen.


    Hier kannst du unten über die Behandlungsmethoden bei Bandscheibenvorfällen nachlesen.


    Die dort beschriebenen Spritzen enthalten schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkstoffe, sodass evtl. bei Einnahme von anderen Schmerzmittel, die Wirkung sich nicht vollständig entfalten kann (wäre mein Gedanke, aber ich bin kein Arzt :) )