• Benommenheitsschwindel

    Hallo zusammen, da die meisten Ärzte doch nur auf "ihr" Fach schauen, das sich in der Regel auf ein Organ beschränkt, bin ich langsam am Verzweifeln. Alles fing im Frühjahr 2014 an. Aus heiterem Himmel. Ich hatte Urlaub, saß rum. Merkte im Sitzen, dass er mir nicht sonderlich ging.. wollte aufstehen und hatte einen massiven Schwindel. Dazu…
  • 64 Antworten
    Zitat

    Was sich über Jahre entwickelt hat, geht halt auch nicht in 2 Wochen weg. Das braucht Geduld.. viel Geduld. Und auch die muss(te) ich jetzt lernen.

    Einerseits eine bittere-, aber auch eine sehr wichtige Erkenntnis :)^


    Wenn die Richtung stimmt, führen auch kleine Schritte zum "Erfolg". :)*


    Alles Gute weiterhin :)* und ja, bitte lass uns weiter an Deiner "Erfolgsgeschichte" teilnehmen.

    Update..


    Der März ist nun der erste Monat, in dem ich mich als "stabil" bezeichnen würde.


    Psychotherapie, Sport und Sertralin sind mein wöchentlich festes Programm.


    Psychoth. allerdings nur noch alle 6 Wochen mal.


    Ich finde es schade, dass kein Arzt meine Schilderungen damals richtig gedeutet hat. "Derealisationserleben" deutet doch sehr auf eine Erschöpfung hin. Die Zeichen weiß ich nun zu deuten. Allerdings seit 4 Wochen völlig verschont geblieben.


    LG

    Ich war schon lange nicht mehr hier.


    Viel Arbeit - und auch einen schönen Urlaub hinter mich gebracht.


    Ich nehme jetzt 150mg Sertralin. Mir geht es richtig gut damit.


    Wie gesagt, ich weiß jetzt, wie es sich anfühlt, wenn mein Körper Signale aussendet.


    Sport mache ich konsequent 3mal die Woche.


    Psychotherapie war ich schon lang nicht mehr. Ist im März mal ausgefallen und dann habe ich keinen Termin mehr ausgemacht.


    Es hat insgesamt nun doch gut 10 Monate gedauert bis ich ohne zusätzliche Akutmedikamente klar kam, weil Entspannung alleine nicht reichte. Es hatte sich halt auch über Jahre angebahnt.


    Die ersten Wochen mit Sertralin sind aber wirklich kein Zuckerlecken gewesen...


    LG *:)

    Einige Monate später.

    Eigentlich alles gut. Sertralin läuft weiter.

    Ich muss doch mal wieder zur Psychotherapie, um zu klären, wie es mit der Medikation weiter geht.


    Mein Kernproblem habe ich erkannt. "Redeangst". Völlig irre für meinen Job. So hat sich von einem zum nächsten Termin bei mir ein riesiger Druck aufgebaut... Mit Medikation ist das jetzt weg.. und das Sportprogramm tut sicherlich das seinige positiv dazu.


    Dann werde ich hier mal einen Punkt setzen.

    Nicht alles, was sich wie Schwindel und Herzinfarkt anfühlt, ist einer. Und wenn man sich selbst noch für so psychisch stabil und gesund hält. Und soll ich was sagen: Ich bin heilfroh, dass es nichts organisches war und die Therapie so gut anschlug.


    Macht's gut hier.