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    Grisu ist in psychiatrischer und auch psychotherapeutscher Behandlung. Folglich ist er einsichtig und arbeitet an seiner Heilung.

    In diesem Thread schreibt er mehrfach, daß er nicht an eine psychische Ursache glaubt.


    Generell ist das Beanspruchen von professioneller medizinischer Hilfe nicht beweisend dafür, daß jemand an seiner Genesung arbeitet. Hintergrund kann auch sein, daß man dazu gedrängt wird oder Atteste benötigt.

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    Ich stimme dir in soweit zu, das es Menschen und Krankheitsbilder gibt, bei denen keine Krankheitseinsicht zu erwarten ist.

    In diesem Passus ging es mir nicht so sher um Krankheitseinsicht sondern um Verantwortung. Und deine allgemein gehaltene Aussage, Kranke könnten nur Verantwortung für ihre eigene Genesung tragen, halte ich für verkehrt. Denn das würde bedeuten, daß eine bloße Erkältung einen schon von sämtlichen anderen Verantwortungen entheben würde. Und das wäre verheerend.

    Hallo Grisu


    Ich hab Dein Posting gelesen.Magnesium 800mg ist viel zu viel,du vergiftest Dich ja.Mehr wie 300 mg sind echt zuviel.


    Vitamin B mangel kann eher sowas auslösen.Borrilien ausgeschlossen??


    Zecke gehabt?


    Wurde eine Lumbalpuntion gemacht?


    Weil nur Blut das reicht nicht 100 %.


    Ansonsten lass dich nicht verrückt machen,wenn Ärzte nie weiterwissen schieben sie es immer auf die Psyche.

    Zitat

    Kranke könnten nur Verantwortung für ihre eigene Genesung tragen, halte ich für verkehrt. Denn das würde bedeuten, daß eine bloße Erkältung einen schon von sämtlichen anderen Verantwortungen entheben würde.

    Stimmt Citystar, es hängt vom Ausmaß der Beeinträchtigung ab. Ein Mensch mit einer simplen Erklätung ist kaum beeinträchtigt, Aber eine simple Erkältung gilt im allgemeinen noch nicht als Krankheit . Stellt sich aber Fieber zur Erklätung ein, ist meine Aussage schon wieder zutreffend.

    Zitat

    In diesem Thread schreibt er mehrfach, daß er nicht an eine psychische Ursache glaubt.

    Und trotzdem hat er sich dann doch in psychotherapeutische Behandlung begeben. Sowas nennt man Ambivalenz und die ist zu Beginn einer Psychotherapie sehr häufig vorhanden. Die Zusammenhänge von physicher und psychischer Symptomatik werden in einer tiefenpsychologischen fundierte Psychotherapie durch den Patienten selber erarbeitet und nicht vom Psychotherapeuten vorgegeben.

    Oh Löckchen....


    Ärtze und Diagnosen,da habe ich viel mist erlebt,gerade wenn es um solche sachen geht wie bei Grisu,muss man selber mitdenken und alles versuchen,um den ursachen auf die spur zu kommen.


    Heute geht alles nur noch hopp hopp und keine Zeit,gerade bei ärtzen.


    Nach einer LP kann er borreliose sicher ausschließen und andere Erkrankungen wie MS auch.


    Ich denke immernoch das er was im Nervenwasser hat,was ihn so krank macht.

    Zitat

    Stellt sich aber Fieber zur Erklätung ein, ist meine Aussage schon wieder zutreffend.

    Das heißt also, wenn ich ein fiebrigen Infekt habe, brauche ich meine Kinder nicht zu versorgen, kann meinen Kumpel die Treppe herunterschubsen, ... sind jetzt natürlich bewußt dramatisierte Beispiele. Und grundsätzlich gebe ich dir ja recht, daß akut Kranke meist krankheitsbedingt kaum handlungsfähig sind.


    Ich halte allerdings gar nichts davon, Kranke von so vielen Verantwortungen zu entheben, daß es von einer Entmündigung kaum mehr zu unterscheiden ist. Auch wenn das vorübergehend durchaus mal sinnvoll sein kann, etwa in arbeitsrechtlicher Hinsicht, daß sich jemand im Krankheitsfall von seinen Verpflichtungen per Attest vorübergehend befreit werden kann.


    Um das nun nicht ganz vom Thema abzukoppeln, greife ich das nochmal weiter unten auf, um am Threadthema selbst festzumachen, wo ich da Probleme sehe.

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    Und trotzdem hat er sich dann doch in psychotherapeutische Behandlung begeben. Sowas nennt man Ambivalenz und die ist zu Beginn einer Psychotherapie sehr häufig vorhanden.

    Es kann sich um Ambivalenz handeln. Es können aber auch, wie schon erwähnt, ganz andere Beweggründe dahinterstehen, die mit Krankheitseinsicht und Genesungswunsch überhaupt nichts zu tun haben.


    Und selbst, wenn man jetzt diese Ambivalenz einfach mal als gegeben voraussetzen würde: der Eröffnungsbeitrag ist vom 03.05.2010. Grisu2010 hat zu der Zeit laut eigener Aussage seit 4 Monaten keine Antidepressivea mehr genommen, mit denen er vor diesen vier Monaten laut eigener Aussage ein Jahr lang behandelt wurde. Da die ja irgendjemand verschrieben haben muß, kann man daraus schlußfolgern, daß er seit über 20 Monaten (also bald 2 Jahren) seiner Therapie ambivalent gegenübersteht.


    Mir ist schleierhaft, wie du angesichts dieses Verlaufs behaupten kannst, er sei einsichtig und würde an seiner Heilung arbeiten.


    Und um jetzt auf das Thema Verantwortung zurückzukommen – sofern die gelieferten Informationen hier authentisch sind, ist Grisu2010 zweifellos krank, denn er ist signifikant in seinem Wohlbefinden und seinem Sozialleben eingeschränkt. Da dieser Zustand ja nun knapp 2 Jahre anhält, müßte man folgerichtig auch mal Konsequenzen daraus ziehen, wenn er nur Verantwortung für seine Genesung trüge. Denn es sind Kinder im Spiel und als Erwachsener wird er wohl vermutlich auch Verantwortungen haben, was Mietzahlungen, Beruf u.ä. betrifft. Wenn er für all das keine Verantwortung mehr übernehmen kann, müßte man sich zwangsläufig um eine Betreuung kümmern und mal das Jugendamt nach den Kindern gucken lassen. Wäre ja kein adäquater Zustand, daß jemand, der seit knapp 2 Jahren für nichts außer seine Genesung Verantwortung tragen kann, erziehungsberechtigt ist oder Verträge unterscheiben darf.

    @ City...

    Zitat

    Mir ist schleierhaft, wie du angesichts dieses Verlaufs behaupten kannst, er sei einsichtig und würde an seiner Heilung arbeiten

    .


    Warum meinst Du, dass ich sonnst so aufsäsig wäre, nicht nur hier sondern auch bei den ärzten???


    Ich würde alles für geben diesen Zustand hier zu beenden !!!

    Zitat

    Denn es sind Kinder im Spiel und als Erwachsener wird er wohl vermutlich auch Verantwortungen haben, was Mietzahlungen, Beruf u.ä. betrifft

    Ich glaub mei Sau pfeift.... >:( wenn Du mir hier unterstellen willst, dass ich mich mehr um meine Krankheit kümmer, wie um meine Fam.,denn muss ich Dir sagen dass Du kein Plan hast