• Brennende Fußsohlen

    Hallo, nachdem ich schon einige Ärzte hinter mir habe und mir keiner wirklich helfen konnte, komm ich mit diesem Problem auch mal ins Forum. Seit einigen Jahren! habe ich Probleme mit den Füßen. Wenn ich einschlafen will (und nicht kann) oder wenn ich morgens aufwachen (und eigentlich weiter liegen bleibe), habe ich das Gefühl, dass meine Füße…
  • 47 Antworten

    Hi jakki,


    laß mal die arteriele Durchblutung deiner Beine untersuchen. Das geht durch einfaches Pulsmessen.


    Das kann auch der Hausarzt. Und laß dich auf Diabetis testen.

    Hi Rosa-linde

    Zitat

    Phlebologie


    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


    Die Phlebologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen, insbesondere von Venenerkrankungen, wie Krampfadern (auch Varizen genannt) und Hämorrhoiden befasst.

    Hi jakki

    Zitat

    jedoch vermute ich eher noch neuropathische Beschwerden (metabolische und orthopädische Ursachen bitte ausschließen, z.B. B12, aber auch LWS-Bandscheibe).

    Bist Du schon beim Neurologen und Orthopäden gewesen?


    Jemand der psychische Probleme hat, hat in der Regel eine Vielzahl von Symptomen.


    Du hast nur ein Symptom, das spricht gegen eine psychosomatische Geschichte.


    Übrigens tritt mein Restlesslegs-Syndrom nicht jede Nacht auf.

    Wie bereits auf der ersten Seite erwähnt:


    Neurologe war ich schon, Diabetis wurde ausgeschlossen, Puls hat der Neurologe auch gemessen ebenso die Nervenleitbahnen. Beim Orthopäden war ich länger nicht, dafür aber beim Osteopathen.


    Im Prinzip ist es aber nicht ein Symptom, derzeit habe ich noch


    - Müdigkeit und Antriebslosigkeit (was aber noch von der Autoimmunerkrankung beeinflusst werden kann),


    - Verspannungen im Schulter-/Halsbereich


    - ab und an Kopfschmerzen


    - sehr bewegliche Lendenwirbel, die gern mal aus ihrer ursprünglichen Position springen


    Und ich denke mal, zwischen psychosomatischen PRoblemen und psychischen Problemen liegt noch ein ganz weiter Weg :=o


    Gestern Nacht z.B. war alles auch vollkommen normal. Heute morgen hatte ich dann wieder dieses heiße Gefühl in den Füßen - weil, wie gesagt, meine Beine sind nicht unruhig und ich muss sie auch nicht bewegen, sie sind nur heiß und fühlen sich dick und geschwollen an, obwohl sie es nicht sind.

    Hi Jakki

    Zitat

    Und ich denke mal, zwischen psychosomatischen PRoblemen und psychischen Problemen liegt noch ein ganz weiter Weg :=o

    Nein Jakki das ist eins. Psychosomatisch bedeutet, das sich Spannungen (Konflikte) der Psyche/Seele in körperlichen Symptomen ausdrücken, das können solche Symptome sein wie:


    erhöhter Herzschlag Übelkeit / Übergeben Durchfall


    starker Herzschlag Sod- / Magenbrennen Schlafstörungen


    aussetzen von Herzschlägen Appetitlosigkeit überhöhtes Schwitzen in der Nacht


    Herzrasen


    dissoziative Symptome


    Das Gefühl, als ob ein Stromschlag durch den Körper geht


    Atmung Das Gefühl, vom Körper getrennt zu sein


    Schwächegefühl im der linken Hand oder im Arm


    Atemschwierigkeiten Das Gefühl , als ob die Umwelt nicht real ist


    Hyperventilation Das Gefühl, durch Nebel zu sehen


    Konzentrations-störungen


    Enge im Hals Sensibilität gegenüber Licht und Geräuschen


    Müdigkeit


    Erstickungsgefühle Objekte scheinen sich zu bewegen Potenzstörungen


    Spannungen


    Schwindelgefühl Gedächtnis-störungen


    Brustschmerzen


    Kopfschmerzen Kribbeln in Armen oder Beinen Angst zu sterben / - Herzinfarkt


    Kreuzschmerzen Hitze- und Kältewallungen Angst durchzudrehen / die Kontrolle zu verlieren


    Nackenschmerzen Zittern Angst sich zu blamieren


    Muskelschmerzen übermäßiges Schwitzen


    Gebißschmerzen schwitzige Hände


    Geballte Fäuste überhöhtes Wasserlassen


    welche die Symptome einer Angststörung sind. Denn bei eine Aangststörung hat man immer eine Auswahl dieser Symptome.


    http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html


    Kommen noch Verlangsamung der Bewegungen, totale Erschöpfung, Antriebsschwäche, die Unfähigkeit seine Gefühle war zunehmen und auszudrücken, oder ständige Traurigkeit hinzu, sowie Lebensüberdruss usw liegt eine Depression vor.

    Für mich ist das ein Unterschied. Psychosomatisch ist, wenn ich z.B. viel emotionalen, positiven oder negativen Stress habe, aber darauf keine Rücksicht nehme ... dann sendet mein Körper mir Signale und wenn ich die ignoriere, wird der Körper krank - wie z.B. mit undefinierten Kopf- oder Rückenschmerzen oder Müdigkeit. Da hilft dann meist eine Auszeit, Kürzertreten, Nachdenken was zu ändern ist etc.


    ... wenn ich z.B. in einer beschissenen Beziehung stecke und ich in der Phase des Lösens bin, dann ist man oft müde, antriebslos, fühlt sich krank ... aber man ist definitiv nicht psychisch krank ... Trennt man sich, fühlt man sich von hier auf jetzt besser ... *g*


    Psychische Probleme habe ich in meinen Augen, wenn ich mit mir und der Welt (oder bestimmten Teilen davon) nicht mehr zurecht komme und professionelle Hilfe benötige. Klar, dass das dann auch körperliche Auswirkungen hat, aber vermehrt ist es doch das allgemeine Verhalten, welches bei psychisch Kranken auffällig ist.


    Aber ich glaube nicht, dass das hier jetzt zur Sache tut :-)


    Es geht um meine Füße, meine Seele ist ganz in Ordnung, nur mein Arbeitsstress geht mir auf die Nerven. Aber der hat erst die letzten Monate angefangen und kann demzufolge nichts mit meinen Füßen zu tun haben, die das schon einige Jahre haben ...

    Hi jakki

    Zitat

    Psychosomatisch ist, wenn ich z.B. viel emotionalen, positiven oder negativen Stress habe, aber darauf keine Rücksicht nehme ... dann sendet mein Körper mir Signale und wenn ich die ignoriere, wird der Körper krank - wie z.B. mit undefinierten Kopf- oder Rückenschmerzen oder Müdigkeit.

    Absolut richtig, und wenn das ganze länger dauert heißen diese psychosomatischen Beschwerden Angststörung, Somatisierungsstörung, Depression, Hypochondrie, Burnout usw. (bei manchen Menschen auch Schizophrenie)

    Zitat

    Da hilft dann meist eine Auszeit, Kürzertreten, Nachdenken was zu ändern ist etc.

    Nein nicht immer. Wenn der Proßess schon zu weit vorgeschritten ist, kann man alleine nicht mehr aus der Krankheit/Störung finden.


    .

    Zitat

    .. wenn ich z.B. in einer beschissenen Beziehung stecke und ich in der Phase des Lösens bin, dann ist man oft müde, antriebslos, fühlt sich krank ...

    Das ist wohl einer der häufigsten Auslöser für psychische Störungen.

    Zitat

    aber man ist definitiv nicht psychisch krank ...

    das hängt von den Symptomen und deren Intensität und Dauer ab, die ein Mensch dann entwickelt.

    Zitat

    Trennt man sich, fühlt man sich von hier auf jetzt besser ... *g*

    Entwickelt er aber Panikattacken und kann das Haus auf Wochen, Monate, Jahre nicht mehr verlassen, ist er krank.

    Zitat

    Es geht um meine Füße, meine Seele ist ganz in Ordnung, nur mein Arbeitsstress geht mir auf die Nerven. Aber der hat erst die letzten Monate angefangen und kann demzufolge nichts mit meinen Füßen zu tun haben, die das schon einige Jahre haben ...

    Du selber hast die Psychosomatik ins Spiel gebracht.


    Wenn Du willst, laß das bennen der Füsse, - Müdigkeit und Antriebslosigkeit, - Verspannungen im Schulter-/Halsbereich , - ab und an Kopfschmerzen, - Rückenschmerz durch einen Facharzt für seelische Leiden = Psychiater abklären. Adressen findest Du im Telefonbuch unter Ärzte.


    Gegebenfalls kann er dir helfen.

    Meiner Meinung nach verallgemeinerst du etwas ... aus einem Schnupfen kann auch eine Lungenentzündung werden, wird es aber in den meisten Fällen nicht.


    Ebenso wie aus einer psychosomatisch bzw. stressbedingten "Krankheit" in den wenigsten Fällen eine psychische Erkrankung wird. Wenn der Stress weg ist, ist auch in den meisten Fällen die Krankheit weg und wenn nicht, ist man sowieso davor schon psychisch labil gewesen. Ich rede hier nicht von beschissenen Beziehungen im Sinne von Vergewaltigungen und/oder Schläge ... sondern einfach einer unbefriedigenden Beziehung.


    Ich habe psychosomatik ins Spiel gebracht, weil ich für alles offen sein will und auch weiß, dass mein Körper manchmal so reagiert, weil ich nicht der Typ bin, der so leicht aufgibt. Genau wie beim Sport, anstatt langsam anzufangen, will ich gleich alles. Das tut meinem Körper dann nicht gut und mein Körper gibt mir dann eindeutige Signale. Bei der Arbeit ist es ähnlich, da verbeiße ich mich manchmal rein und merke nicht, wenn ich nicht mehr kann. Das sagt mir dann mein Körper, dann mache ich mal wieder langsamer und gut ist.


    Und durch die Diagnose und Behandlung meiner Autoimmunerkrankung ist mein Gefühlsleben auch wieder auf den richtigen Weg gebracht worden 8-)

    Zitat

    Das tut meinem Körper dann nicht gut und mein Körper gibt mir dann eindeutige Signale. Bei der Arbeit ist es ähnlich, da verbeiße ich mich manchmal rein und merke nicht, wenn ich nicht mehr kann. Das sagt mir dann mein Körper, dann mache ich mal wieder langsamer und gut ist

    Das machst Du absolut richtig.


    Und es stimmt, die Mehrheit der Bevölkerung ist psychisch stabiel


    aber 30% aller Deutschen leiden z.Zt. an einer psychischen Krankheit/Störung. Und die verhielten sich eben nicht unbedingt so vernüpftig wie Du und wurden dann ernsthaft krank.

    Zitat

    Theorien über die Entstehung von Angst


    1. Psychoanalytische Theorien


    Dieser Ansatz geht davon aus, dass die Bildung von Symptomen fast immer den Zweck hat, konflikthafte Bestrebungen und Einstellungen im Individuum durch einen Kompromiss miteinander zu versöhnen und so das psychische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Misslingt eine solche Konfliktlösung tritt Angst auf. Auch wird angenommen, dass die betroffene Person in ihrer Entwicklung nicht die Fähigkeit entwickeln konnte, mit normaler Angst umzugehen. In konflikthaften Situationen erlebt die Person deshalb eine Überforderung, und es können alte kindliche Ängste in ihr aufsteigen. Auch treten besonders bei drohendem Verlust einer nahestehenden Bezugsperson oder sozialen Anerkennungsverlusten akute Ängste wie z.B. Trennungsangst auf. Was die Entstehung von Phobien angeht, so vermutet die psychoanalytische Theorie folgenden Mechanismus: Treten innerhalb eines Individuums Konflikte auf (z.B. verdrängte sexuelle Phantasien) werden diese durch Abwehrmechanismen nach außen verlagert. Bei einer Phobie hat der Betroffene dann nicht eigentlich Angst vor dem wirklichen Objekt, auf das er phobisch reagiert, sondern er fürchtet in Wahrheit die unbewusste Phantasie, die mit diesem Objekt in Verbindung steht. Die äußere steht also für eine innere Angst.

    mensch, löckchen! jetzt hör doch endlich mal auf, jedem hier eine angsterkrankung anhängen zu wollen. das ist ja mittlerweile schon nicht mehr schön. egal, in welchem faden man dich findet, du kommst immer mit den gleichen schlagwörtern. da haben andere dich auch schon drauf aufmerksam gemacht. nicht jeder, der irgendwas hat, das sich erstmal nicht erklären lässt, ist angsterkrankt bzw. somatisierungsgestört.

    @ Löckchen,

    Wie heißt es so schön, man sollte nicht von sich auf andere schließen ...


    Um mal wieder auf's Thema zu kommen. Ich werde mich auf die Suche nach einem guten Orthopäden und Orthopädietechniker machen und melde mich, wenn ich was passendes gefunden habe oder neue Resultate gefunden worden sind ... oder im schlechtesten Fall, wenn das auch nicht geholfen hat ...

    mach das. wäre mal ganz interessant. mein freund leidet nämlich auch an brennenden füßen und keiner weiß, woher es kommt.

    Hi rosa_linde,


    ich habe jakki keine Angststörung anhängen wollen. Ich habe lediglich erklären wollen, wie es zu sowas kommen kann, da jakki das nicht klar war.


    Vergleiche mal meine Texte hier, mit Texten an Personen mit warscheinlicher Angststörung.