Citalopram zu schnell hochdosiert?

    ich habe 3 tage lang 10 mg citalopram genommen und bin dann heute auf 20 mg umgestiegen. seitdem geht es mir richtig dreckig. ich schwitze ohne ende, mir ist noch schwindeliger als vorher und ich bin totmüde.


    war das "einscheichen" wohl zu schnell?

  • 16 Antworten

    ja, ich weiß. ich habe das citalopram vor ein paar jahren auch schon einmal genommen und war mir nicht mehr sicher, wie ich es da dosiert habe.


    wenn ich jetzt lese, daß das medikament eine halbwertszeit von 1,5 tagen hat, dann ist der tag morgen ja wahrscheinlich auch noch zur hälfte vermurkst. :-/

    Hallo rosa_linde, also 20 mg/Tag scheinen ja auf den ersten Blick eine angemessene Einstiegsdosis zu sein, bei älteren Patienten und bei Panikstörung eher 10 mg/Tag. Hinterher ist man immer schlauer; vielleicht bist Du für diesen Wirkstoff am Anfang auch sehr empfindlich. Die gegenwärtige Hitze mag auch einen Beitrag zum Schwitzen liefern. Mit einer Halbwertszeit von 33 h müßte es doch ganz gut hinkommen, wenn Du morgen nichts nimmst und ab übermorgen dann wieder 10 mg, das vielleicht 3 Wochen lang und dann 15 oder 20 mg. Du mußt auf diese Weise wahrscheinlich länger auf den Wirkungseintritt warten (20 mg = niedrigste wirksame Dosis und Erhaltungsdosis), aber es ist vielleicht weniger qualvoll. Nach einer Anfangsphase verschwinden die meisten Nebenwirkungen, und es geht Dir dann hoffentlich bald besser.

    Hallo zusammen,


    ich wollte mich hier auch mal in die Diskussion einmischen, da ich aktuell ja auch Citalopram nehme (zwack44 kennt meine Geschichte ja). Für alle anderen: In der Zeit von März bis Mitte Mitte/Ende Juni habe ich Fluvoxamin 100mg genommen, was bei mir aber ziemliche Nebenwirkungen hatte. Darauf hin hat mir mein Doc Citalopram verschrieben. Ich sollte Fluvoxamin einfach durch Citalopram ersetzen und gleich 20mg nehmen. Die ersten Tage kamen mir besser vor. Mir war zwar leicht schwummrig aber generell habe ich mich ziemlich ausgeglichen gefühlt. Nach ein paar Tagen hat aber die Unruhe wieder eingesetzt mit Zittern usw. Grundsätzlich vertrage ich Citalopram aber besser als alle anderen bisher ausprobierten ADs (Opipramol, Fluoxetin und Fluvoxamin), da ich deutlich weniger Nebenwirkungen verspüre. Aber mir ist dennoch oft schwindlig, ich bin leichter vergesslich als früher und ich habe eben oft diese quälende Unruhe. Heute nehme Citalopram 20mg seit genau 3 Wochen. Kann es sein, dass sich die Wirkung noch nicht ganz entfaltet hat oder sollte ich die Dosis erhöhen. Laut meinem Doc nehmen die meisten seiner Patienten zwischen 30 und 40mg davon. Einer sogar 60. Kann es sein, dass das Medikament bei mir noch nicht richtig wirkt und ich vielleicht langsam höher dosieren müsste? Oder soll ich den 20mg noch eine Chance geben und noch warten ob sich doch noch eine positivere Wirkung einstellt?


    Vielen Dank für Eure Antworten!

    @ rosa_linde

    Wie geht es dir jetzt? Bist du noch bei den 15mg oder hast du schon hochdosiert auf 20mg?

    wie du weißt nehme ich es auch xD


    und eigtl müsste dir dein arzt doch vorgschrieben haben wie du damit anzufangen hast?


    naja also soweit ich mich erinnern kann habe ich auch nur 3 tage 10mg genommen und nehme ab dann bist heute 20mg...


    Die ersten 2 Wochen ahtte ich nebenwirkungen die aber zum größten teil weg sind... AUSSER verändertes träumen... (merwürdige träume (aber keine alpträume)), dann nächtliches schwitzen (ganz doll (und auch schon bevor es warm wurde)) und verzögerung der ejakulation... (sprich man kann länger) sonst gibts da nix

    Hi *:) *:)


    Sorry, ich kann leider zum eigentlichen Thema nichts beitragen, ich nehm das Medikament nicht, aber mein Freund.


    Ich wollte einfach nur kurz fragen, ob ihr zusätzlich zu dem Medikament noch eine Gesprächstherapie oder ähnliches macht. Wenn ihr die Antwort hier nicht reinschreiben wollt (auch um den Faden des TE nicht zu zerschießen, sorry noch mal), könnt ihr mir auch eine PN schreiben. :-)


    Danke für die Antworten. *:) *:)

    Hi AnnaJoy,


    ja, ich habe zusätzlich zur AD-Einnahme einige Jahre Psychotherapie gemacht. Das waren 21 Monate tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bei einem Analytiker/Psychiater und 22 Monate Verhaltenstherapie bei einer psychologischen Psychotherapeutin.


    Eine reine Gesprächstherapie nach Rogers wird übrigens von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland nicht finanziert.