Dauerschwindel- wie geht ihr damit um?

    Hallo, seit 2,5 Jahren leide ich unter Dauerschwindel mit Gleichgewichtsstörungen und Benommenheit.

    Dazu mittlerweile eine unglaubliche physische der Erschöpfung.

    Wer hat auch damit zu tun und wie geht ihr damit um?

  • 20 Antworten

    Ja.

    Zuletzt war ich dieses Jahr in Essen und dort wurde eine vestibuläre Migräne diagnostiziert.

    Leider hatte ich aber davor einige Fehl behandlungen und Fehldiagnosen erhalten, die mich zeitweilig bettlägerig gemacht haben.

    Dazu ein Aufenthalt in der Psychiatrie, jetzt weiß ich, dass ich den dortigen Aufenthalt einem Kortisonstoß und der Gabe von Virusstatica zu verdanken habe.

    Weitere Aufenthalte in der Psychosomatik, insgesamt 6 Monate....

    Ich habe viel Mist und für mich schlimme Sachen erlebt, und jetzt vermengt sich alles mit Angst/Panik, Dauerunruhe,Depression, dem zentralen Schwindel, dazu Eisenmangel und Nahrungsintolleranzen, die ich davor nie hatte.

    Nachdem ein HNO Arzt mir sagte, dass ich eine partielle Hirnhautentzündung habe und die Viren bei mir auf dem Hirnstamm sitzen würden und dort an allen Schrauben drehen würden, war ich geschockt. Der Virenwert für den Herpesvirus war auch das 50 fache über dem Grenzwert.

    Dann bekam ich von ihm hochdosiert über 3 Tage Cortisoninfusionen , parallel dazu ein Mittel, das man bei Mb.Meniere nimmt - allerdings sofort in der Enddosierung- und Virusstatica.

    Das Ganze hat mich in kurzer Zeit körperlich wie psychisch zerstört.

    Ab da hatte ich schlimmste Muskel und Knochenschmerzen, Krämpfe, hörte auf zu atmen (ich vergaß einfach einzuatmen), hatte Schmerzen im Kopf wie ich sie niemanden wünschte, war völlig unruhig, ,schlaflos, desorientiert und depersonalisiert und rannte panisch und schreiend durchs Haus. Seit dem habe ich auch eine rechts/links Spaltung im Kopf, also alles, was ich mit links sehe und empfinde fühlt sich normal an, alles von der rechten Seite incl Augeneindrücke als nicht richtig.

    Zu dem Zeitpunkt war mein Kind 7 Jahre....

    Als ein Bekannter mich besuchte und ich nach der Tabletteneinnahme würgend und mich übergebend über der Toilettenschüssel zusammenbrach, fuhr er mich im rasenden Tempo 100 km weit in eine medizinische Hochschule.

    Dort war ich dann 7 Nächte auf der Neurologie, in einem verdreckten 4 Mann Zimmer mit ALS Patienten und komatösen Schlaganfallpatienten.

    Irgendwann wurde dann eine Lumbalpunktion gemacht.Beim ersten Versuch wurde daneben gestochen

    Beim zweiten Versuch hatten sie eine zu dünne Nadel erwischt.

    Der 3 Versuch war dann erfolgreich.

    Ich war durch mit allem und hatte einfach nur noch panische Angst, v.a. da mich keiner der Ärzte ernst nahm

    Mehr will ich für heute gar nicht weiter schreiben, das ist so mega belastend, denn die Katastrophen hörten nicht auf und gerade dort, wo ich dachte, dass mir geholfen wird, haben sie das schlimmste Trauma gesetzt.

    Hallo

    Das klingt alles sehr heftig.

    Ich leide seit dem ich 16 war unter Panikattacken und Ängsten.

    Habe es damals stationär behandelt ohne Medikamente.

    War in den letzten Jahren immer ein auf und ab.

    Seit Oktober 2017 brach dann alles zusammen und es war nicht vergleichbar zu den sonst bekannten Ängsten.

    Nein es fühlt sich VIEL schlimmer an als je zuvor.

    Es ist eine plötzlich Ohnmacht eine Panik vor alles und sämtliche Symptome kommen hinzu.

    War 6 Wochen in einer Tagesklinik da ich schnell wieder zur Arbeit musste da ich noch befristet bin.

    Jeder Tag ist ein Kampf und ich habe das Gefühl mein Kopf platzt.

    Hallo

    Nein leider noch nicht so ganz.

    Ich muss gestehen ich habe großen Respekt vor Medikamenten und möchte einfach ich sein und nicht durch einen Schleier gucken.

    Ich hätte Angst das mich die Medikamente verändern zum negativen.

    Mein Arzt sagt aber auch das es ohne nicht mehr gehen wird

    Da können wir uns die Hände reichen.

    Ich habe auch mega Sch..... vor Medikamenteneinnahme.

    Allerdings ist mein jetziger Zustand auch dadurch ausgebrochen. Den Beweis habe ich dadurch, weil ich

    vor 2 Monaten nochmals einen Kortisonstoß für 3 Tage bekommen habe.

    Ich war skeptisch und erzählte der Neurologin (Uniklinik) von meinen Erfahrungen von vor 2 Jahren, aber sie meinte nein, total sicher, verordne sie unzählige Male am Tag, MSPatienten bekämen viel höhere Dosen....

    Ende vom Lied: ca 30 Stunden nach der letzten Einnahme Panikattacken ohne Ende, war völlig irre, konnte nicht mehr aus dem Haus, Unruhe, Schmerzen usw.

    Also wieder das volle Programm incl. Megaschwindel und Benommenheit.

    Der Hausarzt, zu dem ich dann irgendwie hinkrabbelte, gab mir Lorazepam.

    Ich habe insgesamt nur 3 Tabletten genommen und die auch halbiert, z.T. geviertelt, so konnte ich den Entzug und das hormonelle Chaos irgendwie aushalten, aber selbst jetzt nach den 2 Monaten ist es noch nicht wieder der Stand, den ich mir zuvor so mühsam erarbeitet hatte..

    .X-\X-\