p.s.


    was amalgam angeht denk ich auch nicht, daß es sooooo der auslöser bei dir sein könnte, da du keine amalgamfüllungen hast.


    höchstens wenn deiner mutter sehr viele amalgamfüllungen WÄHREND der schwangerschaft mit dir, entfernt worden sind, dann nur dann würde ich da vielleicht einen ansatzpunkt setzen, aber die umweltklinik neukirchen wird das schon rausfinden bei dir, wo du ja demnächst hingehst, die sind sehr gründlich bei der ursachenforschung.


    was allgemein geld und ausleitung angeht:


    dafür brauchst du nicht viel geld, kannst du ganz alleine machen erstmal ohne geldgierigen therapeuten.


    leider vertrage ich nicht mehr hömöopathie und diese ganzen sachen, führt bei mir nur zur dauerverschlimmerung, aber wie ich schon erwähnte, machte ich auch eine amalgamentgiftung (alles in diesem anderen faden bei diversen erkrankungen beschrieben) mit hömöopathischen komplexmitteln von phönix, 4 flaschen, eine für magen/darm, eine für leber, eine für niere und eine für die lymphe.


    dann noch bärlauchgranulat, chrorella algen und zur ausleitung ringelblumentee, nierentee, gallentee. dmps spritze machte ich nur 1 mal, und zwar beim kassenarzt.


    lg an alle sofi

    Liebe Jasmina2006


    Ich finde die Hinweise von Shepp und Halloleute abklärenswert.


    Wenn kein Vitamin M 12 Mangel vorliegt und die Schilddrüse normal arbeitet, bleibt im Grunde nur noch ein Möglichkeit der Erkrankungursache und das ist die Psyche.


    Das was Deine Tochter an Beschwerden schildert, liest sich deutlich nach einer Schweren Depressiven Störung. Wenn Dir das Leben deiner Tochter lieb ist, bringe sie zu einem niedergelassenen Psychiater. Adressen findest Du im Telefonbuch unter Ärzte.


    Diese Facharzt wird entscheiden, ob eine ambulante Behandlung noch sinnvoll oder eine stationäre Aufnahme in einem psychiatrischen Krankenhaus erforderlich ist. Da deine Tochter mittlerweile nicht mehr in der Lage ist hier zu schreiben, vermute ich, das ihr nur noch in einem Krankenhaus geholfen werden kann.

    ich lese mir die beiträge nochmal durch deiner tochter


    asonsten:

    Zitat

    Diess schrieb meine Tochter damals heute muss ich ihre Mutter schreiben da sie es nicht mehr kann und die Symptome sehr viel schlimmer wurden. Sind auf der Suche ener guten Klinik die sie wirklich "auf dn Kopf stellt"


    Jasmina2006

    hast du den beitrag von mir vom 17.1.09 gelesen?


    empfehlenswert auch die umweltklinik neukirchen, patienten kommen aus ganz europa dahin.


    http://www.umweltklinik.de/

    wie ich gerade las, hatte ich deiner tochter diese klinik damals schon mal in einem anderen faden empfohlen, vor fast 2 jahren


    auch noch ein beitrag von mir:

    ich würde die klinik neukirchen anrufen, wenn die da nicht weiterkommen, die untersuchen alles, schadstoffe, amalgam (auf belastungen durch die schwangerschaft der mutter usw., massive überbeziedlung von candida usw.)


    wenn die nicht weiterkommen sollten,


    bleibt nur ein professionelles sehr gutes tropeninstitut, wo sie total auf den kopf gesteckt wird, bandwürmer, egel, alles nach fahnden


    und auch nicht zu vergessen:


    jemand ins haus holen der ihr zimmer nach schadstoffen unnd evtl. elektromagnetischer strahlung hin untersucht keine ahnung er soll mit einem messgerät die ganze wohnung untersuchen


    wie geht es ihr im moment wie ist ihr zustand?


    was war den vor 5 jahren? also bevor ihre beschwerden begannen?


    auslandsreise oder wohnungswechsel vorher?


    lg sofi

    Hallo Jasmin 2006,


    nicht schlecht, da hast Du ja eine lange Liste.


    Allerdings habe ich zu einem Punkt, eine kleine Bemerkung. Du beschreibst Deine Herzrhythmusstörungen als extrem, da Du einen Puls von bis zu 120 hast. Von Extrem kann man dort aber noch nicht sprechen. Ich habe öfters einen Ruhepuls von 270. Des Weiteren kann auch ein Puls von bis zu ca. 120 Schlägen noch durch die Psyche hervorgerufen werden.


    Gute Besserung :)


    LG


    Heiko

    Hallo Jasmina,


    ich habe seid einem Jahr ähnliche Symthome wie du


    Gelenk und Muskelschmerzen, Schwindel, starke Vergesslichkeit, öfters mal etwa 30 Sekunden bis 2 Minuten lang anhaltendes Stechen im Brustbereich und seidlich an den Rippen..


    .. und ich habe auch eine Vermutung..


    ... zu wenig trinken und Vitaminmangel könnte der Auslöser hierführ sein,


    - zu wenig trinken kann Kopfschmerzen, Schwindel, plötzlich auftretendes stechen und auch Gelenkschmerzen sowie Vergesslickeit verursachen.


    °Zu wenig trinken kann Kopfschmerzen sowie Schwindel verursachen da dein Gehirn nicht gut genug durchblutet wird.


    °Gelenkschmerzen weil dein Körper täglich 1.5 Liter Wasser braucht wenn es kein Wasser bekommt entzieht der Körper dort Wasser wo es am wenigsten gebraucht wird und das sind zum Beispiel die Knochen.


    ° Da man ohne Wasser auch dickes Blut bekommt kann es zu Blutstau in den Adern und Aterien führen das wiederum kurzzeitiges stechen ausslösen kann.


    ° Vitaminmangel ist schlecht denn dein Körper braucht Vitamine um gesund zu bleiben. Schlecht ist das dann vor allem für die Knochen und für das Gehirn (Vergesslichkeit).


    All diese Symthome könnte man auf Grund länger anhaltender Vitamin und Wasserzufuhr sinvoll erklären.


    -

    den letzten Satz möchte ich noch verbessern


    All diese Symthome könnte man auf Grund länger anhaltender fehlender Vitamin und Wasserzufuhr sinnvoll erklären.


    gesünder ernähren und 1.5 Liter am Tag helfen gesund zu bleiben.


    Die 1.5 Liter sollte man aber nicht auf einmal trinken, sondern immer mal wieder verstreut über den ganzen Tag etwas trinken.

    Hallo Jasmina 2006,


    Deine Schilderung ist nun schon 3 Jahre alt und ich bin mir bewusst, dass Dein Problem schon längst gelöst sein kann. Nur ist das von Dir Geschilderte Symptomcluster zum einen ungewöhnlich - und gleichzeitig auch sehr verbreitet, mit leider zunehmender Tendenz. Warum, erkläre ich Dir später.


    Eines vorneweg: ich bin kein Mediziner aber seitdem meine Frau und ich das gleiche Krankheitsbild zeigen, habe ich mich ziemlich tief in die Fachliteratur eingearbeitet. Das meiste kommt aus dem englischen Sprachraum und findet hierzulande bislang wenig Beachtung - was erstaunlich ist, da die Symptome in dieser Konstellation bereits in den 70ern und 80ern dokumentiert wurden. Aber der Reihe nach.


    Nochmals: Ich bin kein Mediziner - kann also nicht ausschließen, dass es neben dem von mir dargelegten Zusammenhang weitere Gründe gibt, die diese Symptome hervorrufen. Ich kann nur von einem Grund berichten - der aber passt frappierend genau. Auch meine Vorredner hier haben schon in diese Richtung gewiesen. Aber letztendlich musst Du selbst beurteilen, ob die dargelegte Hypothese auf Dich zutrifft. Bitte sieh' Dir dazu auch meine Links an.


    Unter Umständen trifft auch nur ein Teil des Beschriebenen zu - aber auch das könnte ein Ansatz zu einer Eingrenzung möglicher Ursachen sein.


    Aber jetzt zum Wesentlichen: Wie gesagt, haben meine Frau und ich die gleichen Symptome, wenngleich auch nicht ganz so stark ausgeprägt - wir haben eine Ursache gefunden und gleichzeitig auch noch 28 Fälle, die Deinem und unseren bis auf's Haar gleichen.


    Kurz gesagt, es ist sehr wahrscheinlich, dass Dein Fall in den Bereich der "Umwelterkrankungen" fällt. Wie schon von anderen vermutet, nehme ich an, dass Du auf eine externe "Noxe" (schädliche Einwirkung) reagierst. Da bist Du vermutlich aber schon selbst drauf gekommen. Wenn das so wäre, müssten Deine Beschwerden bei Ortsveränderung nachlassen / anders werden. Natürlich aber nur, wenn der neue Aufenthaltsort nicht die gleichen Probleme hat.


    Dein Problem (oder zumindest ein sehr ähnliches) wurde in den 70ern und den 80ern in Großbritannien, Schweden und den USA gehäuft beobachtet: Dort hatte man die ersten vollklimatisierten Bürogebäude errichtet und die nun wurde in manchen Gebäuden eine Epidemie von Erkrankungen verzeichnet: Kopfschmerzen, Übelkeit, Reizbarkeit, rote Augen, Durchfallerkrankungen, Herzrasen, Schwindel... nachdem man die Fälle von Schadstoffen/Erregern/Allergien und zu geringem Luftaustausch aussortiert hatte, blieben aber immer noch eindeutige Fälle übrig, bei denen Aufenthaltsort (Büro) und Symptome in eindeutigen Zusammenhang standen. Hier wurde (vor allem durch Forschung in Schweden) niederfrequenter Schall (und zwar UNTER der Wahrnehmungsgrenze des Menschen) als eindeutiger Verursacher ausgemacht. Heute werben sogar einiger Hersteller von Lüftungsanlagen / Ventilatoren mit Versprechungen, dass ihre Produkte diese Probleme NICHT verursachen.


    Alles zusammen nannten man das Phänomen SBS (sick building syndrome) - für den Teil der Erkrankung, der durch niederfrequenten Schall hervorgerufen wird, hat die amerikanische Ärztin Dr. Nina Pierpont den Begriff "WTS", also Wind Turbinen Syndrom geprägt, sagt aber dazu, dass auch Klima-, Lüftungs-, Heizungsanlagen, Pumpen und Industrieanlagen die gleichen Probleme hervorrufen können. Es gibt einen bekannten Fall in Südafrika, bei der eine Umspannstation, deren Transformatoren durch große Ventilatoren gekühlt wurde, noch in 2km Entfernung bei mehreren Familien die genannten Symptome hervorgerufen hat. Gleiches gab's in Australien, als die Klimaanlage (Abluft der sog. Rückkühler) einer Universität Anwohner mit Deinen Symptome krank gemacht hat. Rückkühler finden sich oft bei Krankenhäusern oder Supermärkten oder Industrie.


    2008 wurde Infraschall / niederfrequenter Schall offiziell als Verursacher des SBS durch den US Verband der Facility Manager genannt.


    Nacht Einschätzung von Frau Dr. Sarah Laurie (AU, Waubra Foundation), werden die Symptome besonders schlimm, wenn man in belasteten Räumen auch schläft. Das kann ich aus Sicht unseres Falls nur bestätigen.


    Die Wirkungshypothese sieht im Moment in etwa so aus: Niederfrequenter Schall / Infraschall und zwar UNTERHALB der normalen Wahrnehmungsgrenze wirkt über einen Zeitraum von mehreren Tagen bis Wochen auf das Ohr ein. Zunächst gibt es weder eine Hörwahrnehmung noch Beschwerden. Nach einem Zeitraum x (abhängig von Signalform, spektraler Verteilung, Pegel, Pegel über Hintergrund) finden neurologische Veränderungen in Innenohr und in den Wegen der Signalverarbeitung statt. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass davon auch der Gleichgewichtssinn betroffen ist: Niederfrequenter Schall auch geringer Pegel, der beim unbelasteten Menschen "ausgefiltert" wird, wird bei der nun sensibilisierten Person an mehrere Stellen im Gehirn weitergeleitet - und zwar über die Bahnen der Hörwahrnehmung und des Gleichgewichtssinnes. Sieht man sich an, wo diese Signalwege enden, passen auch die Symptome ins Bild: Atmung, Herzschlag, Blutdruck, Verdauung ... wenn man das Stammhirn ärgert, reagiert der ganze Körper mit Deinen Symptomen.


    Psychosomatische Probleme folgen und dann auch bald das Immunsystem, das sich vor Stresshormonen nicht retten kann. Stimmt der Schalf nicht mehr, folgen Depression und ein gestörter Insulinhaushalt...


    Es gibt aber auch noch einen spezifischeren Hinweis: Übelkeit, Schwindel, Nackenschmerzen, Sehstörungen weisen sehr deutlich auf eine Störung vestibularer Funktionen hin: akustische Reize aber auch Reize durch Vibrationen führen über Stimulation von Sacculus und Utriculus zu einer "Kinetose" - also einer durch Schall hervorgerufenen Form von Reisekrankheit. Dass Augenmuskulatur (Sehstörungen) und Halsmuskulatur durch Schall/Vibrationsreize der Gleichgewichtsorgane (insbes. Sacculus) aus UNTERHALB der Wahrnehmungsschwelle durch Reflexe (also unter AUSSCHLUSS des Bewusstseins) reagieren ist bekannt: Stichworte Sacculo-Collic-Reflex, VEMP. Auch der "Kloß im Hals" ist als Reaktion auf eine akustische Stimulation mit LFN (low frequency noise) bekannt.


    Fälle ähnlich Deinem sind bekannt und dokumentiert und werden vor allem ausgelöst durch: Windkraftanlagen (bis zu 10 Km Entfernung), Kühlanlagen (Ventilatoren der Rückkühler), Rüttelsiebe, Verdichteranlagen, Kompressoren, Pumpstationen, Lüftungen, Absaugungen, Ventilatoren (Mastbetriebe), Biogasanlagen (Auspuff bei Kolbenmotoren), Heizanlagen (Brenner), Mini-Blockheizkraftwerken und zunehmend in Wohngebieten durch schlecht konstruierte, schlecht dimensionierte Luft-Wärmepumpen.


    Schnelle Hilfe bestünde in einem Schlafplatzwechsel (couch-surfing) bei Freunden und im Tragen von sog. Otoplastiken (spezielle Ohrstöpsel) nachts - nur um zu sehen, ob damit eine Veränderung / Verbesserung erreicht wird. Urlaub ist auch gut - vielleicht einer, bei dem man alle 3-4 Tage weiterzieht. Bei uns verschwinden dann die Symptome nach ca. 2 Wochen.


    Parallel dazu sollte man sich die akustische Belastung des Schlafplatzes ansehen: ein normales Schallpegelmessgerät reicht dazu aber NICHT aus. Es sollte "Lc-minus-La" "können": selbst wenn hier nur eine Pegelspitze im Bereich unter 200Hz auftaucht, kann das der Auslöser sein (muss aber nicht). Es übrigens auch nicht notwendig, dass man einen "Höreindruck" hat - auch bei vermeintlich perfekter Stille kann ein schmalbandiges tonales Signal mit ggf. auch noch hohem Dynamikumfang den Gleichgewichtssinn komplett durcheinanderbringen - und das ZNS obendrein, vor allem wenn Peaks (Spitzen) des Spektrums in Bereiche unter 30Hz fallen: dann nämlich werden zeitkodierte neurale Prozesse des Gehirns (also quasi alle) gestört.


    Gute Links dazu: Robert-Koch-Institut zu IS: http:edoc.rki.de/documents/rki_ab/re67flHRghoUo/PDF/22wFEQ7q9U2VE.pdf die Website von Nina Pierpont: http:www.windturbinesyndrome.com/wind-turbine-syndrome/foreign-translation/ ... dieser Artikel befasst sich mit der Wirkung von niederfrequentem Schall auf den Körper: http://www.windturbinesyndrome.com/wp-content/uploads/2012/01/Final_%C3%9Cbersetzung_WTS-Brain-a.pdf


    Vielleicht postest Du ja mal feedback, und auch wie es Dir seit 2009 ergangen ist. Das wäre hilfreich auch für alle jene, die noch am Anfang ihrer Suche nach den Ursachen ihrer Beschwerden stehen. Sieht man sich an, wie Luft-Wärmepumpen und Windkraftanlagen in die Nähe von besiedelten Gebieten gestellt werden, wird klar weshalb dieses Symptomcluster so massiv zunimmt.

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