@erolenna

    Ja, das ist schlimm, und so habe ich das damals auch empfunden.


    Deshalb meine ich, man sollte neben all den anderen Maßnahmen unbedingt an einer körperlichen Stabilisierung arbeiten. D.h.:


    1. Leichtes körperliches Training, ggf. zu Hause für sich, möglichst eher in Bodennähe, um den Kreislauf anzuregen und um zu vermeiden, dass man hinschlägt. Wenn man sicherer wird, dann steigern.


    2. Eine stabilisierende Ernährung. Eher so essen, wie Rambo das tun würde als wie ein zartes Model. D. h. Eher Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, insbesondere Lecithin-haltige Speisen (Eier, Fleisch), die günstig auf die Nervenfunktionen wirken. Speisen die den Blutzuckerspiegel zu stark schwanken lassen (Zucker, Weißmehl, alle gezuckerten Getränke) sind ungünstig. Also hauptsächlich Speisen essen, die einen niedrigen glykämischen Index haben. Nicht am Fett sparen (Lecithin ist Fett).


    3. Ggf. mehr Salz, um den Blutdruck zu stabilisieren


    4. Nach meiner Erfahrung sollte man sich mit Milchprodukten zurückhalten.


    5. Die Vitamin-B-Zufuhr sicherstellen. Entweder durch Vitamin-Pillen oder (besser) über die obigen Lebensmittel. Fleisch, inkl. Schweinefleisch und ganz besonders Leber enthalten Unmengen an Vitamin-B. Bei allen nervlichen Störungen können B-Vitamne eine Rolle spielen. Zucker und Weißmehl sind dagegen Vitamin-B-Räuber, da zu ihrer Verarbeitung diverse B-Vitamine benötigt werden, die sie aber nicht liefern.


    Speziell die erwähnten Maßnahmen rund um den glykämischen Index halte ich für wichtig. Denn sehr kohlenhydratreiche Speisen führen bei vielen Menschen zu einer sog. postprandialen Hypoglykämie und Hypoglykämien können direkt Angst- und Panikattacken auslösen. Außerdem hinterlassen sie oft einen ungünstigen Eindruck der Blutleere im Hirn und verstärken dann den Schwindel.


    Viele Grüße Peter

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    Melde mich zurück!

    Hallo an alle,


    ich möchte mich nur kurz zurückmelden. Für die Neuen: Ich habe vor über einem Jahr diese Diskussion eröffnet, lese ab und zu interessiert mit und ärgere mich mittlerweile schon, was daraus geworden ist.


    Es gibt nun mal tatsächlich das Krankheitsbild des "phobischen Dauerschwankschwindels" und "phobisch" bedeutet, dass dieser Schwindel etwas mit Angst zu tun hat. Was nun zuerst da war, Angst oder Schwindel, und wie jeder einzelne die Angst und damit den Schwindel überwindet, ist sicher nicht leicht zu klären. Mir ging es ursprünglich darum, Menschen mit ähnlichem Leidensweg und ähnlicher Diagnose zu unterstützen.


    @ Peter:


    Natürlich ist das hier ein neurologisches Thema: Mir zumindest wurde meine Krankheit in der Münchner Schwindelambulanz von einem Neurologen erklärt. Psychische Stressoren können Stoffwechselstörungen im Gehirn verursachen, Angst ist ein solcher Stressor. Antidepressive können (!) helfen, die Disbalance zu beheben, die Angst nimmt ab, damit die dauernde ängstliche Selbstbeobachtung, die den Schwindel am Leben erhält, irgendwann ist einem der Schwindel egal und dann verschwindet er auch...


    Natürlich braucht man einige Monate nach Schwindelbeginn, bis man bei allen Ärzten und möglichst auch in einer Schwindelambulanz war, dann benötigt es sicher auch noch einige Wochen, bis man die negativen körperlichen Befunde akzeptiert und auf weitere Untersuchungen verzichtet (die nur Zeit und Nerven rauben), aber dann findet mancher vielleicht diese Diskussion und fühlt sich zum ersten Mal verstanden und unter "Seinesgleichen". Und er kann lesen, dass er nicht ein Leben lang unter Schwindel leiden muss. Dafür war diese Diskussion gedacht und ich danke vor allem Lupo dafür, dass er bereit ist, für diese ursprüngliche Idee zu kämpfen.


    Herzliche Grüße an alle ehemaligen und aktuellen Schwindler. Weiterhin gilt: Alles wird gut, niemals den Mut verlieren, Schwindel ist heilbar!

    @lucylein

    Wie schon öfter beschrieben, ich will gar nicht bestreiten, dass es das gibt was Du schreibst.


    Ich bin lediglich gegen eine zu schnelle Diagnose der Art: Ärzte haben nichts gefunden, also ist es psychisch bedingt.


    Ferner: Auch ich litt unter phobischem Schwankschwindel (insbesondere bei größeren Menschenmengen). Bei mir war die Ursache ausschließlich organischer Art, obwohl auch kein Arzt etwas gefunden hat. Insoweit ist phobisch nur eine Beschreibung der Symptome, nicht aber der Ursache.


    Schließlich: Wie ich schon häufiger hier geschrieben habe: Ich halte die Tatsache, dass Psychopharmaka oder Betablocker zu einer Besserung führen, für keinen Beleg einer psychosomatischen Erkrankung. Auch Migräne wird häufig mit Betablockern behandelt und dies ist nach einhelliger Auffassung der Medizin eine organische Erkrankung.


    Nach meiner Meinung werden viele dieser Symptome auch durch falsche Ernährung begünstigt bzw. sogar herbeigeführt.


    [am Thema völlig vorbeigehende Erörterungen durch die Moderation gelöscht]


    Ich erwähne das deshalb, weil ich zwar jahrzehntelang unter schwerster Migräne litt, sich bei mir aber der Schwindel erst einstellte, als ich mich entschloss, die Psychotherapie gegen Migräne wegen Erfolgslosigkeit einzustellen und es stattdessen mit Diäten zu versuchen. Da man damals insbesondere fettarme und fleischarme Diäten mit viel Vollkorn für gesund hielt, ging mein erster Versuch (über 3 Jahre) in diese Richtung. Während der Durchführung der Diät stellte sich dann vielleicht nach einem Jahr der Schwindel ein, zunächst nicht besonders gravierend, mit der Zeit aber kritisch, so dass ich befürchtete, bald nicht mehr arbeitsfähig zu sein.


    Ich denke deshalb, das ganze Geschehen rund um den Schwindel ist so komplex, dass ich immer nur darauf hinweisen kann, nicht zu einseitig irgendetwas zu vermuten. Es können ganz einfach körperliche Vorgänge eine Rolle spielen, an die man im Leben nie gedacht hätte. Gerade die direkte Verschlimmerung bei Stress und belastenden Situationen führt oft zu der vorschnellen Annahme, dass es sich um eine psychisch bedingte Erkrankung handelt, obwohl bekannt ist, dass auch jede organische Erkrankung (selbst Schnupfen) ungünstig auf Stress reagiert.


    Ich musste halt in meinem Leben die wundersame Erfahrung machen, dass meine Psyche doch nicht so autonom und wichtig ist, wie ich das mal gedacht hatte, sondern dass sie eigentlich maßgeblich von körperlichen Vorgängen, die mir nicht transparent waren, regiert wird.


    Eigentlich hätte mir das klar sein müssen, denn starker Alkoholkonsum oder gar Drogen (aber auch Psychopharmaka) zeigen ja ganz klar, wie stark der Körper die Psyche regiert. Dass Zucker und zum großen Teil eben auch Stärke ähnlich fatale Wirkungen mit Suchtcharakter, Depressionen und Unmengen von Folgesymptomen haben können, war mir aber damals absolut nicht bewusst.


    Viele Grüße Peter

    MKPS

    Leider wurden Teile eines Beitrags von mir, in welchem ich auf das Mitralklappenprolaps-Syndrom (MKPS) hinwies wegen nicht zum Thema gehörend gelöscht.


    Hier noch einmal der Link, damit sich interessierte Leser/Leserinnen selbst ein Bild machen können, ob diese Symptome in irgendeiner Weise auf sie zutreffen oder nicht:


    http://www.mitral.de

    @ lucylein

    Ich habe mir alles sehr aufmerksam durchgelesen. Bin noch nicht solange Mitglied im Schwindelverein. Am liebsten lese ich den Satz "Schwindel ist heilbar".


    Bist Du denn wieder ganz fit ?


    Ich hoffe, dass sich hier noch ein paar Betroffene melden. Einfach, um mal zu hören, wie es anderen so ergeht. Ich denke auch, dass es zum Teil mit dem Erleben von Stress erzeugenden und Angst machenden Dingen zu tun hat. Wenn ich zu Hause in meiner vertrauten Umgebung bin, geht alles so halbwegs. Gestern war kein guter Tag. Gegen Abend wurde es dann immer schlimmer. Als dann noch ein Anruf von einer Freundin aus dem Ausland kam, war's aus. Schwindel, Übelkeit, Schweissausbrüche. Habe mich gefühlt wie beim meiner mündlichen Abi Prüfung. Es kam so richtig in Wallungen über mich. Fies.


    Nach ein paar Entspannungsübungen wurde es besser.


    Habe mir dann noch die fette Tüte Chips gegönnt;) Also ganz im Widerspruch zu Peters Ernährungstheorie. Nichts für Ungut. Aber Leute mit erhobenem Zeigefinger, die nur ihre Meinung gelten lassen, habe ich schon genung um mich rum.


    Heute war es eigentlich ganz okay. Nachdem ich heute morgen erst einmal ne kräftige Runde geheult habe. Gelegentlich übermannt einen doch das Selbstmitleid ;-)


    Ich wünsche allen einen entspannten Abend.

    @ester

    zunächst einmal bin ich auch der Meinung, dass Schwindel heilbar ist. Denn ich bin ja selbst geheilt. Und zwar vollständig mit 0 Schwindel.


    Dein Beitrag beschreibt die Abläufe eigentlich sehr schön: Es kommt ein Ereignis, welches zu vermehrter Aufregung führt (obwohl es nur ein Anruf der Freundin war), das führt zu vermehrtem Schwindel und hinterher werden zur Beruhigung die Kohlenhydrate reingestopft. Bei Dir wird das fast trotzig formuliert. Auf diesen Ablauf weise ich die ganze Zeit hin. Irgendwann kommt es auf Grund dieser Ernährung zu verstärkten Unterzuckerungen (das ist fast zwangsläufig so) und dann geht es mit dem Schwindel und den nervösen Reaktionen erst recht wieder los.


    Ich bin der Meinung, wenn man schon so krank ist, dass man eigentlich fast regelrecht behindert ist, dann sollte man versuchen, etwas wirklich Wesentliches in seinem Leben zu ändern.


    Vielleicht sind regelmäßige Entspannungs- oder Atemübungen eine gewisse Änderung, vielleicht eine Psychotherapie, vielleicht kann so etws helfen, aber es nichts, was den Körper massiv umstimmt, was den Körperstoffwechsel deutlich ändert. Das tun eher die Psychopharmaka, da sie direkt in den Serotonin-Stoffwechsel und andere Gehirntätigkeiten eingreifen.


    Also mein Vorschlag wäre es, in so einer Situation mit Atkins oder LOGI anzufangen. Und besser noch, erst einmal das Buch von Wolfgang Lutz: Leben ohne Brot zu lesen. Dann versteht man, worum es überhaupt geht. Aber ich würde an Deiner Stelle die Krankheit auch als Chance, als Pause nutzen, einmal etwas ganz anders zum machen.


    Das mag sich jetzt wie erhobener Zeigefinger anhören, ist aus meiner Lebenserfahrung aber eher Sorge, ist wie, wenn ich auf mich selbst schaue und mich die Schokolade oder die Chips nach einer Anspannung aus lauter Verzweiflung fressen sehe.


    Viele Grüße


    Peter

    @ester

    Liebe ester,


    mir geht es tatsächlich gut! Ich verspüre den Schwindel eigentlich nur noch, wenn ich intensiv daran denke oder wenn ich sehr unausgeruht oder gestresst bin. Aber auch dann macht er mir keine Angst mehr, ist nach wenigen Stunden wieder weg oder durch ein Nickerchen oder einen Spaziergang behebbar.


    Wichtig ist vor allem, dass der Schwindel für mich keine Rolle mehr spielt. Er ist genauso wenig bedrohtlich wie ein Mückenstich, auch wenn man es manchmal juckt.


    Das Angstgefühl, das du beschreibst, kenne ich auch. Man fühlt sich unruhig und nervös wie "vor einer Prüfung". Dieses Bild habe ich auch oft verwendet, um zu erklären, wie es mir geht. Und das Absurde ist natürlich, dass man dieses Gefühl hat, ohne sich in einer realen Angstsituation zu befinden (ich hatte zum Beispiel einmal Angst "vor dem Frühling" oder bei einer gemütlichen Ruderboottour, aber nicht Angst, dass wir kentern oder ertrinken o.ä., sondern einfach nur ein diffuses Gefühl der Angst, so als hätte man in einer halben Stunde eben eine Prüfung oder ein Vorstellungsgespräch, etc.).


    Ganz zu Beginn der Schwindels hatte ich zwar auch große Angst, dachte aber immer ,dass das daher kommt, dass ich so Angst habe, eine schlimme Krankheit zu haben, die den Schwindel auslöst. Mittlerweile weiß ich, dass die Angst meinen Schwindel am Leben erhalten hat, wenn nicht sogar ausgelöst hat.


    Was tust du gegen deine Krankheit?


    Ich war dankbar, dass mir ein Antidepressivum aus der schlimmsten Phase meines Lebens heraus geholfen hat. 1,5 Jahre Psychotherapie und keinerlei Vermeidungsverhalten haben mir - denke ich - letztendlich geholfen.


    Paroxetinfrei bin ich seit Januar. Natürlich bleibt die Sorge, dass die Angststörung wiederkommen kann, aber jetzt weiß ich zumindest, was mir hilft und dass es nicht das Ende der Welt ist.

    @ Peter

    Du beklagst, dass hier auch Leute seien, die keinen phobischen, sondern einen permanenten Schwindel hätten. Zur Info: Phobischer Schwindel bedeutet nicht, dass man Panikattacken hat. Das kann zwar so sein, aber der phobische Schwindel kann auch völlig ohne Attacken ablaufen und auch ohne Angstgefühl. Er ist ständig da und wird von den Medzinern durch eine "gestörte Efferenzkopie" erklärt, was bedeutet, dass ein normalerweise unbewusst gut funktionierende Gehirnvorgang durch ängstliche Selbstbeobachtung oder eine Angsterkrankung gestört wird.


    Also vertreibe hier bitte nicht die Dauerschwindler!!


    Die Diskussion heißt "phobischer Dauer(!)schwankschwindel"!!


    Gruß


    Lucylein

    @lucy

    Zitat

    Du beklagst, dass hier auch Leute seien, die keinen phobischen, sondern einen permanenten Schwindel hätten.

    Wo konntest Du das herauslesen? Ich habe mich niemals darüber beklagt. Ich beklage mich nur darüber, dass man hier sehr schnell mit der Diagnose "psychisch" kommt (und in anderen Threads wird das von z. T. gleichen Personen gar auf Akne und Zahnverfall ausgeweitet). Ich selbst habe ja unter einem phobischen Schwankschwindel gelitten, der dauerhaft vorhanden war, meist aber erträglich und in bestimmten Situationen (meistens große Menschenmengen) geradezu unerträglich. Ich wäre der letzte, der diese Menschen hier vertreiben wollte. Im Gegenteil, ich bin ja der Meinung, dass die Ursache eher organisch ist und deshalb sind alle diese Personen hier im Forum Neurologie richtig. Wäre die Ursache sowieso ganz sonnenklar rein psychisch, dann wäre das m. E. eher etwas für das Forum Psychologie.


    Ich habe aber mittlerweile auch den Eindruck, dass im Prinzip alle Beteiligten das Gleiche meinen, lediglich die Begriffe anders verwendet werden. Also wenn z. B. jemand ein Psychopharmaka einnimmt, dann ist das für mich ein direkter Eingriff in den Gehirnstoffwechsel und fällt deshalb unter "körperlich". Ein Glas Wein zur Entspannung ist auch ein direkter Eingriff in den Gehirnstoffwechsel, also auch körperlich. Eine Psychotherapie, die sich mit Ängsten, Neurosen, Erlebnissen usw. des Betroffenen auseinandersetzt, ist dagegen anders einzuordnen. Bei manchen lese ich so etwas heraus wie: Es hat nur was mit den Nerven zu tun, also ist es psychisch. Ich denke das sieht die Neurologie wirklich total anders.


    Viele Grüße


    Peter

    Hi Lucy


    danke für Deine Antwort.


    Tja, was tu ich dagegen? Wahrscheinlich der klassische Weg. Der Reihe nach alle organischen Ursachen abklären und dann mal schauen, was übrig bleibt. HNO habe ich schon hinter mir, morgen ist der Neurologe dran.


    Ansonsten versuche ich mit meinem neuen Begleiter klar zu kommen. Gott sei Dank kann ich die nächsten 14 Tage von zu Hause aus arbeiten. Ich versuche alles ein wenig langsamer angehen zu lassen, mir keinen Druck zu machen usw. Mache auch jeden Tag etwas ausser Haus. In die Eisdiele laufen, spazieren gehen, so Zeug halt.


    Gestern war ein ganz guter Tag. Heute gehts schon wieder nicht so toll. Leider bin ich ein sehr ungeduldiger Mensch, da nervt so ein undefinierbares Etwas im Kopf schon ganz schön.


    Aber ich bleib am Ball ;-)

    Bericht

    Guten Morgen Zusammen,


    ich habe aber auch etwas konstruktives mitzuteilen:


    Gestern habe ich bei einem Golfturnier mitgemacht (Golf bereitet mir wie Ihr wißt viel Freude). Ich bin um 8:00 Uhr aufgestanden, habe wie immer gefrühstückt und habe dann von 11:00 Uhr bis 17:30 Uhr auf dem Platz gestanden. Ich habe gut gespielt, hatte viel Spaß dabei, habe das schöne Wetter genossen........und meinen Schwindel und alle anderen Symptome dabei vergessen! Aufgefallen ist mir dies mal wieder als ich nach dem Turnier im Auto saß und nach Hause gafahren bin.


    Heute sitze ich wieder in meinem Büro (oder auch "Gefängnis", wie ich es bezeichne) und die Symptome machen sich wieder bemerkbar.


    Gruß und einen nicht zu heißen Tag,


    S&P.

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    @ Schwindel und Panik,

    wie kommst du mit deinem Schwindel an der Arbeit klar? Ich muß am kommenden Freitag wieder an die Arbeit (nach 14 Wochen krank) unh habe große Angst davor. Weil bei mir der Schwindel schon mit Kopfdrehen beginnt.


    Ich hoffe, daß wir alle den Schwindel besiegen werden.


    Gruß


    Sannie

    Hallo Sannie,


    ich gehöre auch zu denjenigen, welche schon lange in diesem Schwindelforum dabei sind (ca. 2 Jahre).


    Wenn Du Dir einige meiner Beiträge aus der Vergangenheit ansiehst kannst Du daraus schon einige Schlüsse ziehen.


    Übrigens: Wenn ich von Golfspielen rede; vor 1,5 Jahren wäre allein das völlig unmöglich für mich gewesen.


    Was ich aber in den letzten Monaten getan habe und was mir geholfen hat, kannst Du in den Beiträgen von lucylein, lupo und mir genau nachlesen. Was ich aber glaube Dir jetzt schon sagen zu können (auch wenn Du es nicht gerne hören wollen wirst), der Schwindel wird nicht von heute auf morgen weggehen, obwohl ich es Dir wünschen würde. Ließ hierzu einmal die älteren Beiträge.


    Zur Arbeit:


    Ich habe lange Zeit als Unternehmensberater gearbeitet und arbeite jetzt im Management.


    Besser ist es bei mir dadurch geworden die Arbeit nicht als sooooooo wichtig anzusehen.


    Rechtzeitig Feierabend machen, wenn möglich.


    Während der Mittagspause versuche ich 20-30 min. zu schlafen. Alle 2-3 Stunden gehe ich durch das Werk um mal frische Luft zu schnappen, mal was anderes als die Büros und Meetingräume zu sehen.


    Mittagspause mache ich nicht mehr in unserem Casino mit den anderen Managementmitgliedern, sondern hole mir einen kleinen Imbiss an der Ecke mit einigen meiner Mitarbeiter, da hier auch "normale, unkomplizierte" Gespräche stattfinden.


    Ist es dennoch mal so richtig schlimm (was Gott sei Dank) nur noch sehr selten der Fall ist, versuche ich mich irgendwie zurückzuziehen oder abzulenken.


    Das was als Fazit aus meiner Sicht am besten hilft: Versuche Dinge in Dein Leben zu bringen welche Dir richtig Spaß machen und Dir einen Sinn geben. Und versuche Dich diesen so häufig wie möglich zu widmen.


    So geht es mir mit dem Golfspielen. Neben meiner Freundin habe ich dies zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens gemacht. Es macht mit Spaß, ich möchte dort richtig gut werden (habe also ein Ziel) und kann dabei richtig entspannen, obwohl ich dabei angespannt bin (positiver Stress).


    Hoffe ich konnte Dir ein paar Anhaltspunkte geben.


    Gruß,


    S&P.