@ erolenna

    wie blöd, dass das Schwindelmonster wieder zugeschlagen hat. Komisch, aber ich habe vor und während Ostern auch die ultimative Schwindelkrise gehabt.


    Aber vielleicht hat das bei Dir auch ein bisschen mit Deinem Jahrestag zu tun. Ich persönlich werde meine erste Schwindelattacke auch im Leben nicht vergessen. Ich weiss das alles noch wie heute und denke zugegebenermassen oft wehmütig an den Moment, als mein Leben innerhalb einer Sekunde nicht mehr so war wie vorher. Da keimt dann doch auch die sinnlose Frage nach dem "wieso passiert ausgerechnet mir so'n Scheiß" wieder in mir auf.


    Und gelegentlich ein wenig Selbstmitleid steht uns ja wohl zu ;-)


    Und wenn Dir die Antidepressiva helfen und Du damit zurecht kommst... warum nicht. Und so Teufelszeug wie noch vor 20 Jahren ist das ja auch nicht mehr. Hast Du eigentlich schon mal therapeutische Massnahmen gemacht, geplant? Gehören ja zu Antidepressiva irgendwie dazu. Ich lerne in meiner Verhaltenstherapie ja auch immer so schicke Sachen wie Atemtechniken, Entlastung des Nackens usw. Das bekämpft zwar nicht die Ursache und ich habe nicht wirklich das Gefühl, die Probleme, die mir das Leben schwer machen, anzugehen. Aber in Krisensitutationen sind diese Krücken doch sehr hilfreich. Ich komme mit dem Schwindel einfach besser zurecht. Hauptziel ist natürlich nach wie vor die ewige Verdammnis von dem Monster.


    Lass Dich nicht unterkriegen.

    Wie schwindle ich besser?

    Wie schwindle ich besser? ???


    Habe seit ca 14 Tagen diesen sogenannten Schwankschwindel.Habe mich auch schon ein wenig eingelesen in dieser Diskussion und viele Sachen laufen genauso ab wie bei mir.Mich würde interessieren,ob sich der Schwindel bei euch auch verstärkt wenn ihr euch über etwas aufregt (wütend seid), ihr unter Stress steht, ihr Wärme ausgesetzt seid (Bsp.Sonnenbank) oder ihr lange auf einem Fleck steht.


    Ich arbeite in einem Call-Center und rege mich mindestens 10 x am Tag über irgendwelche ignoranten,cholerischen oder arroganten Leute auf,die bei uns anrufen!Bin halt auch leicht auf die Palme zu bringen.Wünschte ich könnte auch mal mit dieser Scheiss-Egal-Haltung durchs Leben gehen.So,dass mich nichts aus der Ruhe bringen lässt.


    Da ich noch in der Anfangsphase bin (hoffentlich gibt es keine Langphase :-p )beschäftige ich mich natürlich noch damit,ob nun wirklich nichts Körperliches vorliegt (war bisher beim Augenarzt und Neurologen).Der Neurologe hat bei mir diesen Schachbretttest,Gleichgewichtsprüfung und EEG gemacht.Alles bestens...seine Diagnose: Phobischer Schwankschwindel.Das klang auch erst einleuchtend,da ich ein sehr ängstlicher,perfektionistischer,sensibler,grüblischer Mensch bin,der es jedem recht machen will und schlecht "Nein" sagen kann.Zwei Tage nach der Untersuchung ging es auch ganz gut...den Schwindel zu ignorieren.Aber jetzt...grübel ich wieder und der Schwindel ist wieder da.


    WIE KANN ICH DAGEGEN ANGEHEN? Mein Freund dreht schon durch und wenn mein Leben so weitergeht drehe ich mit durch!

    @scarlett26

    Hallo!


    mir geht es genauso! bei mir hat es mit diesem fiesen schwankschwindel angefangen 1996, als ich aufgehört habe zu rauchen. das ganze habe ich dann ca. 2 jahre lang durchgemacht und dann ging es schlagartig besser nach einem krankenhausaufenthalt (wegen etwas ganz anderem allerdings...). dann hate ich 8 jahre lang ruhe und letztes jahr hat es dann wieder angefangen. es ist auch bei mir besonders schlimm, wenn ich nervös und aufgeregt bin, wenn mir warm ist, ich Angst habe oder auch einfach total unter druck stehe und mir selbst stress beim arbeiten mache. immer dann schwankt der boden besonders stark. ich habe auch bis jetzt noch nichts gefunden, was mir wirklich helfen könnte! im urlaub geht es meistens nach ein paar tagen besser und im weiteren verlauf geht es mir so gut wie "früher", bevor dieser schwindel angefangen hat. kaum bin ich allerdings wieder zu hause und habe erstmal einige tage wieder gearbeitet, ist alles wieder wie vorher...meine arbeit belastet mich schon genug und dieser schwindel noch mehr..d.h. ich bin nach der arbeit total fertig und zu nichts mehr in der lage. anscheinend geht es dir ja ähnlich...ich hoffe, dass ich irgendwann mal einen weg finde, aus diesem teufelskreis von stress-angst-schwindel...auszubrechen...das wünsche ich dir auch!!! aber WIE kann ich dir leider nicht sagen!


    alles gute und liebe grüße

    @scarlett26

    Hallo,


    obwohl dich auch dieser fiese Schwankschwindel erwischt hat, bist du - glaube ich - einer der Glückspilze hier:


    Nach 14 Tagen schon eine tragfähige Diagnose und schon dieses Forum gefunden zu haben!


    Vielleicht bist du noch in der Phase, in der du zur Beruhigung noch weitere Ärzte aufsuchen möchtest. Tu das ruhig! Es bringt nichts, wenn du ständig Angst vor Krankheiten hast und sich der Schwindel allein dadurch noch verstärkt.


    Aber danach wirst du wie wir alle hier den "Weg zurück" gehen müssen:


    Sport. Entspannung, vielleicht eine Gesprächstherapie, alte Verhaltensweisen überdenken und erneuern, viel Geduld und Hoffnung, den Schwindel vergessen lernen, ihn niemals gewinnen lassen (keine Situationen meiden!!!!!!!!!!), also quasi "tapfer durch den Mist gehen".


    Und zur Not gibt's auch Medikamente...


    (mit denen ich übrigens schon recht bald nach (einer zum Glück auch frühzeitigen) Diagnose begonnen habe).


    Mein einschneidendes Erlebnis war das Zusammentreffen mit einer anderen Patientin in der Schwindelambulanz MÜnchen: Sie litt schon viele Jahre unter diesem Schwindel und hat sich ihm derart hingegeben, dass er ihr ganzes Leben bestimmt hat.


    Sie brauchte ihn quasi, damit ihr Leben weiterhin einen Inhalt hat.


    So wollte ich nie werden und es hat geklappt!


    Alles Gute,


    Lucylein

    schwindel

    Ich war gestern beim Psycho, wegen meines Schwindels .Ist das normal das er einem gleich in die klinik einweist ,weil ich nicht in der schule war weil mir immer schwarz vor augen wierd. Er hat mich noch nicht eimal ausreden lassen .Mein neurologe hatte mich überwiesen zu ihm. Ich habe zwei sachen gesagt und da hat er schon gemeint ,ich muss in die physatrie auf unbekannte zeit .Habe gesagt das ich in den letzten 2 monaten net in der schule war,wegen des schwindels und das ich ne anzeige bekommen habe .wo ich im kranken haus war kernspin gemacht bekommen habe und das ich probleme habe in der schule mit den lehrer das ganze gestern hatte noch nicht mal zwei minuten gedauert dann war das gespräch schon fertig soll. Ich mich da zu einem anderen physchologe begeben oder muss, ich da wirklich nach klingen münster in die klinik und danach müsste ich in ein jugenddorf immoment bin ich sau vertig nach dem gespräch gestern weil ich nicht verstehe das man wegen schwindel in eine klinik muss. Ich bin als kleiner jungen missbraucht worden weis noch nicht mal mehr ob das nur einbildung war oder nicht . und von meinem bruder seinem vater seelisch missbrauch worden er hat nicht mit mir geredet habe meinen bruder nicht anlangen dürfen musste nach dem essen ins zimmer . das wollte ich eigentlich gestern reden aber habe noch nicht mal angefangen mit ihrgend etwas davon .


    Der arzt hat noch nicht mal meine mutter ausreden lassen.


    währe nett wenn ihr mir helfen könnt ´


    lg sebi

    Hallöchen :-)


    Ich habe genau das selbe Problem!


    Ich bekomme immer einen Schwindel, das kann man nicht beschreiben als ob ich von einer Seite zur anderen Schwanken würde! Vorallem ist es wenn ich unter stress,druck angst usw stehe!


    Ich weiss nicht was man dagegen tun könnte.


    Wäre echt sehr lieb und nett wenn ihr mir Tipps geben könntet!!!


    bye bye

    @ LaLaDy

    Du hast in einem anderen Thread geschrieben, dass Du Dich in professionelle psychologische Behandlung begeben möchtest.


    Das ist tatsächlich die einzige Alternative, um dauerhaft etwas dagegen zu tun.


    Ansonsten eben so wenig Stress, Druck und Angst wie möglich, aber das ist natürlich leichter gesagt als getan.


    Entspannungstraining und evtl. Sport/Bewegung können zumindest lindern.


    Alles Gute.


    Lupo

    Hallo an Alle !


    Bin derzeit ziemlich am Boden und habe jetzt ab Montag einen Platz in einer Klinik für psychische Erkrankungen bekommen.


    Kennt ihr das auch, das ihr rund um die Uhr Angststörungen habt, der Schwindel 24 Std. am Tag so stark da ist, das ihr nicht mehr ein noch aus wißt? Ich dachte in den letzten Jahren habe ich schon viel ertragen müssen, aber was die letzten Wochen abgeht treibt mich fast in den Wahnsinn. Ich muß also weg in eine Klinik, weil ich selber Angst vor mir habe, das ich mir was antue, so dermaßen heftig ist alles.


    Ich weiß nicht recht wie ich es schaffen soll Montag in die KLinik zu kommen, mir ist soooo schwindelig, alles schwankt und hebt und senkt sich, ich kippe nach rechts, dann links, dann vor ...alles durcheinander. Kann kaum noch gucken so wirr ist alles. Und schon suche ich wieder was körperliches, weil ich nicht verstehen kann, das der Kopf sowas machen kann. Meist liest man hier von Attacken, aber ich habs ja immer und es wird schlimmer statt besser.


    Hoffentlich hab ich nicht zu wirr geschrieben, aber bei der Schwankerei gehts nicht besser...sorry.

    @ Jaim72

    Hallo Jaim,


    Du hast in Deiner Situation die einzig richtige Entscheidung getroffen. Und Hut ab, dass Du sie selbst und aus freien Stücken treffen konntest, das ist bei der ganzen Misere noch ein positives Zeichen. Irgendwann ist das Rad überdreht und man ist nur noch von Angst gezeichnet und der Schwindel, die Unsicherheit wird immer schlimmer und davon wieder die Angst usw.usw. Man weiss in diesem Moment nicht, was von was kommt, nur, dass es immer schlimmer wird.


    Ich kenne das und als ich an diesem Punkt war (...und mir kein Arzt/Krankenhaus mehr einfiel, wo ich noch hätte hingehen können), bin ich freiwillig in eine Angst-Ambulanz gerannt, die mir zumindest für diesen Abend helfen konnten. Einige Tage später wirkten dann die AD und mir ging es schon deutlich besser, d.h. ich konnte immerhin wieder klare Gedanken fassen und - der Schwindel wurde plötzlich weniger. Dann eine psychosomatische Reha, regelmässig Psychotherapie, Entspannung, Sport usw. und langsam aber sicher drehte sich das Rad in die andere Richtung, auch, weil durch die deutliche Verbesserung der Symptome endlich auch ich zu der Überzeugung kam, nicht körperlich krank zu sein.


    Ich will Dir damit nur zeigen, dass es einen Weg gibt und dass Du Hoffnung haben kannst, wieder gesund zu werden.


    Du hast jetzt selbst die Notbremse gezogen und ich bin mir sicher, dass man Dir dort helfen wird.


    Lass es auf Dich zukommen und versuche, für alles offen zu sein.


    Alles Gute & viele Grüsse


    Lupo

    Hallo Jaim,


    sieh's mal so. Alles ist besser als nichts tun und sich dem quälenden Schwindel ergeben. Du sagst jetzt zu dem Schwindel "STOPP, so gehts nicht weiter" Ein Schritt in die richtige Richtung. Und wieder ein Schritt, der Dich dem Ende des Schwindels näher bringt. Ich glaube daran, dass man das Monster besiegen kann und gebe Dir einfach ein bisschen von meinem Glauben ab, bis Du selber wieder soweit bist. Ganz ehrlich - das Leben hat noch mehr auf Lage als Schwindel.


    Und Du schaffst das auch, auch wenn's zwischendrin hart wird. Aber wer hat je behauptet, das Leben sei einfach ;-)


    Ich drück Dir die Daumen, dass alles gut geht *:)

    Guten Morgen !


    Vielen Dank für eure lieben Worte.


    Momentan sitzt ich hier wieder und vergeh bald vor Angst, hoffe das das Frühstück doch drinne bleibt obwohl der Magen vor Angst ein dicker rumpelnder Klumpen ist.


    Wenn doch schon Montag wäre und ich den ersten schweren Schritt hinter mir hätte, wenn ich doch schon die schlimmen Tage hinter mir hätte und es mir wenigstens etwas besser ginge....


    ....derzeit hab ich sogar Angst vor den Tagen, diese rumkriegen, immer wieder hoffen das sie schnell vorbei sind damit es abends ist und ich ins Bett kann. Es ist wie verhext und macht mich nervlich täglich fertiger.


    Ich versuche sehr dran zu glauben das man mir in der KLinik helfen kann, nur fällt mir das nach 5 Jahren der ewigen Versuche irgendwo Hilfe zu bekommen sehr sehr schwer.

    Hallo Jaim,


    versuchs doch mal so zu sehen. Den schwersten Schritt bist Du schon gegangen. Du hast Dich entschieden, etwas zu tun. Dich nicht in Dein vermeintliches Schwindel Schicksal zu fügen.


    Wer kennt ihn nicht, den heissen, stets köchelnden Klumpen im Magen ;-) Der geht auch wieder weg.


    Und wenn wir hier glauben, dass Du das packst, kannst Du Dir ruhig auch ein bisschen selber vertrauen. Du bist stärker als Du glaubst. Mach's Dir einfach noch ein bisschen nett bis Montag. Setz Dich in die Sonne, atme tief durch und denk an was schönes.


    Geh in die Klinik und nimm für Dich mit was geht. Lerne, Dir selbst zu helfen. Denn nur so gehts.

    @LUPO

    Hallo LUPO,


    ich lese schon seit einer geraumen Zeit in diesem Forum, da ich auch seit November letzten Jahres an Schwindel leide. Alles fing an mit Verspannungen und Blockaden in der Halswirbelsäule. Inzwischen hat sich das Ganze in eine Angststörung gewandelt (Du weisst, der ewige Kreislauf der Gefühle und negativen Gedanken!).


    Nach Osteopathiebehandlung und Einrenken der Wirbelsäule nach Dorn bei einer Heilpraktikerin, musste ich jedoch lernen, dass mir nichts helfen konnte und ich somit den Strudel noch weiter hinabstürzte. Seit letzter Woche habe ich nun auch richtige Panikattacken, die mir noch mehr Angst machen. Typisch eben!


    Ich weiß, dass der einzige Ausweg das positive Denken und Nichtwichtignehmen des Schwindels ist. Habe mich auch in den letzten Monaten ganz wacker geschlagen. Aber nun ist die Luft raus, die negativen Gedanken nehmen inzwischen mehr Raum ein und es geht mir schlechter. Habe mir gestern eine Überweisung zum Psychologen geben lassen und habe am Mittwoch den ersten Termin. Meine Frage nun an Dich: Welches AD hat Dir denn geholfen, wie lange dauerte es, bis die Wirkung eingesetzt hat und wie lange musstest Du es nehmen? Bist Du heute vollkommen beschwerdefrei? Wie sieht es eigentlich aus mit der Arbeit? Ich war bisher nur 2 x 2 Tage krankgeschrieben, fühle mich aber momentan nicht in der Lage, am Montag wieder arbeiten gehen zu können. Wie reagieren Eure Arbeitgeber auf Eure Krankheit?


    Viele Grüße


    Krissi

    Hallo Krissi !


    Deine Geschichte gleicht meiner. Ich war auch die letzten Wochen mehrmals beim Osteopathen, da ich Blockaden an der HWS, BWS und LWS hatte, auch mir konnte dort nicht geholfen werden und fiel in ein Angstloch welches mich derzeit rund um die Uhr beherscht.


    Gestern sprach ich die Osteopathin auf das nicht-wirken der Behandlung an und sie sagt das mein vegetatives Nervensystem absolut ausser kehr geraten ist, daher ewig Blockaden, nicht nur an den Wirbeln auch die Organe sind dann irgendwann betroffen, der Körper steht "innerlich still", der Kopf ist total verspannt.


    Sie riet mir auch zu einer stationären Aufnahme(hatte mich bereits Dienstag in einer angemeldet) in einer Psychischen Klinik um erstmal der Ursache für die ewigen Blockaden auf den Grund zu gehen und die Angst somit in den Griff zu bekommen.


    Logisch eigentlich :die Psyche hat den Körper total im Griff und macht ihn "kaputt". Also werde ich erstmal die Sache mit der Psyche in Angriff nehmen und später dann die Probleme mit dem Rücken, d.h. Rückentraining, falls sich das dann nicht schon von selber erledigt hat.


    Mit der Arbeit das seh ich inzwischen etwas anders, was hilft es sich dort hin zu schleppen, die Zähne zusammen zu beissen und noch mehr Blockaden aufzubauen...lieber erstmal etwas für sich tun, dann ist man später auch wieder richtig einsatzfähig...aber ist halt nur meine Einstellung....ich hab jahrelang die Zähne zusammen gebissen und mich nicht unterkriegen lassen und nun hat mir die Psyche entgültig die Freundschaft gekündigt...tja, wer nicht hören will muß fühlen ;-)


    *Ganz-feste-Drück*


    Lieben Gruß

    Schwindel immer noch da!

    Ich weiss ich zweifle...aber wahrscheinlich tun dies alle anderen in diesem Forum auch.Möchte gerne noch ein paar Fragen stellen.Bin ein wirklich ängstlicher Mensch und sehe in allem und jedem etwas Böses...selbst zu den Halbgöttern in Weiss kann ich kein rechtes Vertrauen finden.mein Schwindel fing vor ca.einem Monat an.War auf einmal da...die Welt schien zu schwanken.Bin gleich zum Augenarzt gegangen,weil ich dachte meine Sehstärke hätte wieder nachgelassen (Habe minus 11 Diop.).Mein Augenarzt stellte Ausfälle im Gesichtsfeld fest und bat mich dies über einen Neurologen abzuklären.Ich habe sofort an das schlimmste gedacht,da meine Augenärztin mir keine weiteren Infos gab was das bedeuten könnte.Die Zeit der Grübeleien begann und meine Angst wurde immer grösser.


    Als ich dann beim Neurologen war stellte dieser anhand meiner Erzählungen,Gleichgewichtstest,Reflexuntersuchung,EEG und irgendsoein Schachbrett was sich bewegt die Diagnose "phobischer" Schwankschwindel und die Gesichtsfeldausfälle wären entweder Konzentrationsstörungen oder einfach aufgrund meiner Kurzsichtigkeit normal.Gut ich habe mich erst damit abgefunden erst recht nachdem ich auf dieses Forum gestossen bin und gesehen habe dass ganz viele Leute schwindeln.Jetzt aber habe ich Zweifel.Denn


    a)bin ich nicht phobisch (ausser bei Spinnen),sondern nur ängstlich und misstrauisch


    b)Hat mein Hausarzt mich noch gar nicht durchgecheckt(Blutbild etc.)


    c)weiss ich nicht ob man anhand den paar Untersuchungen gänzlich eine Hirnhautentzündung,Gehirntumor,MS etc.tatsächlich ausschliessen kann


    Bitte helft mir,was meint ihr dazu?Soll ich nochmal zu einem zweiten Neurologen gehen?Was mir neuerdings auffällt,dass ich grundsätzlich 2x im Monat starke Kopfschmerzen hatte,die jetzt diesem täglichen Schwindel gewichen sind,aber ich bekomme manchmal so Schläge im Hinterkopf.Oder bin ich vielleicht nur verspannt?Ich mache Bildschirmarbeit!Ich will das das bescheuerte Schwindelgefühl und diese Gedanken aufhören!

    Hallo Scarlett !


    Genau wie du dachte ich auch : "ich bin nicht phobisch", dachte immer es wäre doch organisch, suchte und suchte, rannte von Arzt zu Arzt und das 5 !!! Jahre, habe somit 5 Jahre meines Lebens verschwendet.


    Das mit dem eingeschränkten Gesichtsfeld habe ich auch, je doller der Schwindel desto "tunneliger" schaue ich.


    Nun wo dus erwähnst..hm...früher hatte ich auch oft kopfschmerzen, seit der Schwindel da ist, nur noch sehr selten. Die Schläge am Kopf oder auch manchmal ein Ziehen alsob jemand an nem Nerv zieht und ihn dann wieder los läßt kommen mir ebenfalls bekannt vor, das ist immer wenn ich arg verspannt im Schulterbereich bin.


    Wenn du so unsicher bist, dann hol dir ne Meinung von nem zweiten Neurologen ein, bitte um ein MRT, wichtig ist auch, das du beruhigt wirst das es nichts gefährliches ist, aber mach bitte rasch und laß nicht zu das du so wie ich Jahre verschwendest.


    Aber..bitte mach begleitend einen Termin bei einem Psychotherapeuten, denn oftmals haben die eine lange Warteliste und schaden kann ein Besuch dort nicht.


    Alles Liebe

    Hallo liebe "Schwindler" !


    Morgen ist nun der "große" Tag für mich, der Tag des Einzugs in der Klinik. Wie erwartet hab ich schon letzte Nacht ziemlich bescheiden geschlafen und gestern mir den Kopf zermartert ob da nicht doch was organisches ist (Schiet Zweifel).


    Taschen sind schon gepackt und nun die Angst (blöd sowas), das ich bloß nix wichtiges vergesse einzupacken, wahrscheinlich werd ich alles noch zig mal auspacken, nachschauen und wieder einpacken.


    Mit allem steigt auch wieder die Unruhe, ich flieg innerlich weg, die Angst wird größer, der Schwindel unerträglich sodas ich nicht mal mehr sagen kann, wanns schwankt, kippt, dreht oder nur das Ohnmachts-Gefühl da ist, meine Beine sind so zitterig und schwach, das ich mich ewig festhalten muß.


    Dann die Angst das meine Hoffnungen zu groß sind, das man mir da auch nicht helfen kann, schließlich ist das mein letzte Chance, weiter weiß ich dann ebenfalls nicht mehr, dann der Schiss das man mir unbedingt Medikamente geben will die erstmal schlimme Nebenwirkungen haben, denn sowas halt ich net aus, bin viel zu ausgepowert.


    Leider bin ich die letzten Tage fast nur alleine daheim, was die "Tage davor" nicht einfacher gemacht hat.


    Gestern abend gings mir sehr schlecht, trotzdem habe ich mir den Mut genommen und bin mit Mann und Hunden spazieren gegangen. Man denkt immer wenn man sich der Situation stellt, dann wirds besser, aber es war schlimm, mir war so schwindelig, konnte garnicht richtig gucken......ach, alles ein Grauen.


    Selbst das fernsehen ist derzeit Mist, viel zu viel Gewackele in der Kiste, das auch noch Übelkeit bei mir erregt.


    Nun schau ich mal wie ich den Tag noch rumkriege und hoffe das ganz schnell morgen ist und ich bereits eingecheckt habe, die Fahrt dahin geht leider über viele kurvige Straßen und das wird nochmal richtig hart.


    So....ich wollt mir halt das mal von der Seele schreiben, vorallem an Menschen die mich verstehen.


    Lieben Gruß