@ rdb

    ich bin in der ausbildung. was soll ich als azubine denn schon tun? ich kann die firma nicht retten. ich bin da ausnahmsweise mal echt positiv eingestellt, dass ich ne neue firma finde. und bis dahin lass ich es mir gut gehen.


    das mit deinem arm. also wenn die natürlich direkt ins gelenk oder nahe des gelenks gespritzt haben ist das normal. ich hab nach normalem blut abnehmen mindestens 3 tage lang schmerzen. ich würde erstmal abwarten. ich glaube nicht dass die das eine weg gekriegt haben, dafür an ner anderen stelle was kaputt gemacht haben.

    danke für eure antworten! nee, ich verschwinde nicht, wenn sich was bessern sollte. sollen ja auch andere evtl. von profitieren können ;-)


    also schwindel hab ich ja schon seit 16 jahren. dachte ich zumindest immer. seit samstag bin ich schlauer. da fing das ganze dilemma an. ich stand in der küche, hab mir eine geraucht und mich unterhalten, als ich das gefühl hatte, alles fängt an zu wackeln. hab mich dann sofort hingelegt und nach ein paar minuten war dieser starke schwindel dann auch weg. eine abgeschwächte form ist allerdings geblieben. ich kann nicht stehen, dann geht es sofort wieder los. hatte schon den gedanken an einen schlaganfall im kopf, aber ich denke, dann würde man mir das anmerken oder ansehen.


    hm...irgendwie alles zermürbend. ich kann auch nichts anvisieren bzw. gegenstände mit dem blick fixieren. sofort fängt alles an zu wackeln. kennt das von euch auch jemand?


    schön, daß man in eurem faden so nett aufgenommen wird. freut mich :)z

    madameanti

    Zitat

    haste denn auch schon den berühmten ärztemarathon hinter dir? :)

    ja |-o


    insgesamt waren es so um die 40 stück. davon 15 neurologen. in meiner stadt gab es keinen mehr, wo ich hätte hingehen können.


    der verschleiß war einfach immens.


    ich hatte ja bisher immer das glück, daß ich nach einigen monaten auch mal wieder gute phasen zwischendurch hatte. dann war es, als hätte ich vorher nie was gehabt. aber die lassen jetzt schon lange auf sich warten.

    a psycho

    Zitat

    mir geht es ähnlich, warte schon seit 3 wochen auf die "gute" phase....

    ähm...dann lass uns doch zusammen warten. ist dann nicht so langweilig :)D;-)


    war heute morgen nochmal beim neurologen. prima! jetzt hab ich ein antidepressivum in der tasche.


    angeblich eine angststörung. ich kann mich damit nicht so recht abfinden. warum läuft meine angststörung monatelang auf hochtouren und steigert sich von tag zu tag mit lauter neuen symptomen und hört dann ganz urplötzlich wieder auf, um für 1 jahr zu verschwinden???


    naja...wünsche euch allen jedenfalls einen supersonnigen und schönen tag mit hoffentlich ganz wenig krankheitskram :)**:)

    Sagt mal .... warum bekommt ihr alle ein Antidepressivum und ich, die gern eins hätte um zu testen was Sache ist, bekomme keins von meinen Neurologen :=o??? Irgendwie alles seltsam.


    Naja andere tolle Sache, hatte im Dermatologie Forum grad ne Frage gestellt, glaub aber ich hab sie mir schon selbst beantwortet.


    Das Kortison was ich in den Arm bekommen habe hat ja ne Depot-Wirkung - nach einigen Tagen soll es die voll Wirkung entfaltet haben, nun habe ich seit gestern Abend ein fieses rotes Gesicht und sieheda ... in den Nebenwirkungen steht "Gesichtsrötung" drin ":/


    Wenn die volle Wirkung erst nach einigen Tagen eintritt, treten dann die vollen Nebenwirkungen auch erst nach einigen Tagen auf , will sagen, krieg ich jetzt noch andere Sachen, ein "roteres" Gesicht oder ähnliches?

    rdb

    was sagt denn dein neurologe, warum er dir keins geben will? und hast du eine diagnose? ist vielleicht einfacher, wenn du es mir kurz schreibst, bevor ich den ganzen faden hier durchforsten muß ;-)


    meiner meinung nach sind die neuros viel zu schnell mit dem verschreiben von ad's dabei. und nicht nur die. hausärzte auch. sobald sie auf dem schlauch stehen und die symptomatik in ihre klassische denkweise nicht passt, ist man ein fall für den psychologen. so geht es mir seit 16 jahren. selbst der hno hat mir diese empfehlung schon gegeben :-D


    also hab ich mich entschlossen eine therapie zu machen. das war vor 2 jahren. einziges ergebnis: ich konnte die entspannungs-cd in- und auswendig nach der 20 sitzung. mehr ist da nicht passiert. jedes mal dasselbe...hinlegen, zuhören, entspannen, aufstehen, fertig. so hatte ich mir das nicht vorgestellt.


    jetzt habe ich nochmal eine therapie beantragt, von der ich mir mehr erhoffe. mal sehen, was dabei rauskommt.

    Tach zusammen,


    wie war euer Wochenende? Ich war shoppen und bin gaaaaaaanz höchst selbst und ohne wackeln von 10 bis 14 Uhr durch alle Läden dieser Welt gelaufen 8-):-):p>


    hab noch schön was gefuttert mit meinen Eltern zusammen und nichtmal beim ruhig sitzen iss mir schummrig geworden. Das war richtig toll.


    Naja beim zurückfahren bin ich dann wieder irgendwie bissle "bräsig" geworden aber nun ja , man kann nicht alles haben.


    Heute schwankt dafür grad wieder alles , aber egal, einfach weiter machen!

    @ rosa_linde

    nun, ich habe keine wirkliche Diagnose. Ein Arzt sagte mir mal, er würde depressive Episode auf meine AU schreiben, damit ich länger daheim bleiben kann nach meiner Lumbalpunktion (hatte alle nebenwirkungen, konnte nicht laufen, nicht aufstehen nur übergeben) ... er sagte aber nicht, ich hätte das wirklich ... nun ja.


    ich bin auch nicht depressiv ?! Zumindest nicht das ich wüsste.


    Ein Neurologe sagte mal zu mir, sie haben nichts neurologisches, gehen sie mal zu den anderen Ärzten - die "anderen" Ärzte sagen, gehen sie mal zum Neurologen sie haben von allem nur ein bisschen aber nichts richtig.


    Keiner fühlt sich zuständig für mich aber nach sovielen Untersuchungen, die alle zwar nicht 100% in Ordnung waren aber nicht so pathologisch, dass man sagen könnte, dieses und jenes ist es.


    im Prinzip ist meine letzte Hoffnung der Neurologe, der mir irgendwas verschreibt um dann zu gucken , (für mich selbst) okay es kommt von der Psyche oder es kommt nicht daher ...

    @ rdb

    die sache ist... mein neurologe hat mal gesagt das depressionen sich ganz unterschiedlich äußern können. es gibt ja einmal die depressionen, die sich aufgrund der psyche entwickeln, wenn man ne scheiß zeit hat und so. und dann gibt es einmal die depressionen, die an den transmittern im kopf liegen. da ist dann irgendwas falsch eingestellt und es werden zu wenig neurotransmitter ausgeschüttet. da muss man nicht mal ne scheiß zeit für haben. hat er denn tests mit dir gemacht oder hat er einfach nur ausgefragt und dann so ne diagnose gestellt?


    also ich damals beim neurologen war hat der mich erstmal ausgefragt. als ich ihm dann meine momentane lebenssituation beschrieben habe (scheiß arbeit, beste freundin war mit meinem freund im bett, mitm vater nur probleme) sagte er "ohhh... genug nährboden. das is evtl. ne depression."


    ich fühlte mich auch nicht wirklich depressiv. es war halt alles scheiße, aber ich bin in solchen momenten dann so, dass ich erst recht auf die barrikaden gehe und sage "so... euch zeig ichs allen." aber evtl. wars halt einfach zu viel. deshalb denke ich dass es jetzt mal besser wird. arbeit erstmal weg, mit meinem vater mehr oder weniger entspanntes verhältnis und mein exfreund... über den kann ich aus tiefstem herzen nur noch lachen.

    @ MadameAnti

    man hat mich weder ausgefragt, noch Tests mit mir gemacht.


    Die Aussage war : Ich schreibe hier mal depressive Episode hin, damit wir sie noch 2 Wochen zu Hause lassen können und sie sich noch erholen können nach der Lumbalpunktion.


    (ich war 3 Tage im KH, konnte eine Woche nicht aufstehen, 2 Wochen nicht weiter als in der Wohnung irgendwohin laufen, hatte ca. 3 Wochen stärkste Rückenschmerzen und Seh- bzw. Hörschwierigkeiten).


    NIEMAND fragte mich in den 2 Jahren meiner Ärzteodysee nach meinen Familienverhältnissen, nach Problemen, nach meiner derzeitigen Situation.


    Wenn ich sage "ich kann nicht mehr" dann bezieht man das ausschließlich auf den Schwindel und sagt "das ist normal, wenn man sowas hat -das vergeht wieder".


    Aber davon mal abgesehen HATTE ich evtl. mal schlechtere Zeiten in meinem Leben aber keine, die ich nicht verarbeitet hätte und wie gesagt, das einzige was mich ja wirklich nervt, ist meine Arbeit aber DARÜBER will niemand mit mir sprechen. Ganz davon ab, blende ich die Arbeit auch aus, wenn ich aus dem Laden hier raus bin und habe dann zu Hause einen lieben Mann, 2 süße Haustiere, eine tolle Familie, ein Haus, ein Garten, ein Auto und Freunde, gehe genug weg usw.


    Kein Plan, woher ich depressiv , ängstlich etc. sein sollte ":/

    rbd

    na toll! das, was du da schreibst, kenn ich alles zur genüge. man wird von einem arzt zum anderen geschickt, weil keiner was finden kann und irgendwann kommt man dann in diese tretmühle, daß man sich eine zweite meinung holen will usw.


    hab das alles jahrelang durch. ich kann mir auch nicht im geringsten vorstellen, woher das alles bei mir kommt. es gibt null anhaltspunkte dafür.


    vorhin hab ich mir in der schwindelambulanz in essen einen termin gemacht. leider erst für mitte juni :-/ so lange kann ich jetzt noch mit diesem fiesen schwindel rumlaufen. teilweise hab ich das gefühl, daß ich mich kaum noch auf den beinen halten kann. mensch, wie gerne würde ich auch mal wieder ausgiebig shoppen gehen ohne diese verfluchte angst, daß man umkippen könnte. mittlerweile hat sich das schon so in meinem kopf festgesetzt, daß der schwindel unweigerlich kommen muß. ich warte förmlich drauf %-| wenn man diesen gedanken wenigstens abstellen könnte.

    @ rosa_linde

    naja das gestaltet sich bei mir ja alles bissle anders, ich bin ja so gar nicht ängstlich und auch nicht hypochondrisch veranlagt, demnach interessiert mich im Prinzip auch ne Zweitmeinung nicht wirklich, ich möchte nur einfach mal wissen, was ich habe und nicht von jedem Arzt hören "keine Ahnung, gehn sie mal da und da hin" oder "ach kam von allein, geht auch von allein"


    Das mit dem shoppen - mal gehts und mal gehts nicht, ich bin ja auch der Meinung, wenn ich umfalle - dann ists eben so - werd wohl im Krankenhaus wieder aufwachen ;-)


    Aber ich warte auch drauf, dass mir wieder schwindelig wird aber wie gesagt, wenns dann so ist dann nehme ich es hin allerdings ist natürlich dadurch die Lebenqualität deutlich gemindert und ich laufe ziemlich wenig zu Fuß irgendwohin.


    Ich gehe zwar weg aber fahre bis vor die Tür usw. und guck, dass ich net so lang stehen muss, damit es mir nicht wieder so elendig geht :-/

    hypochondrisch veranlagt bin ich eigentlich auch nicht. ängstlich schon, aber ich denke, daß das nach so langer zeit auch nicht ausbleibt, daß man dann sensibler reagiert, wenn im körper was anders ist als sonst. vor allem, wenn man dann immer wieder, wie bei dir auch, hört "sie haben nichts". der gedanke, daß das ganze doch irgendwo her kommen muß, lässt einen dann nicht mehr los. vor allem, weil es bei mir ja einen schubweisen verlauf angenommen hat. es gibt durchaus zeitspannen von mehr als einem jahr, wo ich völlig beschwerdefrei bin und mir gar nicht mehr vorstellen kann, daß es mir mal so schlecht gegangen ist. das ist der grund, warum ich mich mit der psychosomatischen variante nicht anfreunden kann. die seele kann doch nicht monatelang rebellieren und dann auf einmal absolute ruhe geben und sich über ein jahr lang gar nicht mehr bemerkbar machen ":/


    lach...auch das kenne ich. am besten noch mit dem auto bis an die wursttheke fahren, damit man bloß nicht laufen muß :-D;-) so hab ich es eine zeitlang auch gemacht. mittlerweile versuche ich diese vermeidungstaktik abzulegen und zwinge mich, zu fuß zu gehen und auch spaziergänge zu machen. komischerweise funktioniert das auch ganz gut. beim laufen geht es mir meistens besser. ich kann eben nur nicht lange stehen. so erst heute wieder im supermarkt an der kasse. ich suche mir natürlich immer die aus, wo am wenigsten los ist, damit die wartezeit nicht so lang ist. schon auf dem weg dorthin macht sich der gedanke breit "hoffentlich kippst du da gleich nicht um". kaum stehe ich (hab natürlich die kasse mit der lahmsten kassiererin erwischt), geht es schon los. mir wird mulmig, ich krieg schweißnasse hände, hab das gefühl ich schwanke und werde innerlich total unruhig. zwischendurch, wenn die zeit es zulässt, verfluche ich innerlich die kasssiererin bzw.den kunden, der erst noch sein ganzes kleingeld zusammenkramen muß und versuche, in bewegung zu bleiben, weil ich immer das gefühl habe, daß mir das hilft.


    sobald ich bezahlt habe und rausgehe, ist schon wieder alles weg. ich denke, das hat auch viel mit einbildung zu tun. wenn man schon mit dem gedanken die sache angeht, dann muß der schwindel ja unweigerlich kommen.


    am schlimmsten finde ich diese unberechenbarkeit der geschichte. geht es mir jetzt im moment noch gut, kann es sein, daß ich mich in 5 minuten hundeelend fühle und mich nicht im stande sehe, irgendwas zu machen. das nervt ganz schön.


    hast du denn auch noch andere symptome außer den schwindel?