@ Jaim72

    Hallo Jaim,


    Du hast in Deiner Situation die einzig richtige Entscheidung getroffen. Und Hut ab, dass Du sie selbst und aus freien Stücken treffen konntest, das ist bei der ganzen Misere noch ein positives Zeichen. Irgendwann ist das Rad überdreht und man ist nur noch von Angst gezeichnet und der Schwindel, die Unsicherheit wird immer schlimmer und davon wieder die Angst usw.usw. Man weiss in diesem Moment nicht, was von was kommt, nur, dass es immer schlimmer wird.


    Ich kenne das und als ich an diesem Punkt war (...und mir kein Arzt/Krankenhaus mehr einfiel, wo ich noch hätte hingehen können), bin ich freiwillig in eine Angst-Ambulanz gerannt, die mir zumindest für diesen Abend helfen konnten. Einige Tage später wirkten dann die AD und mir ging es schon deutlich besser, d.h. ich konnte immerhin wieder klare Gedanken fassen und - der Schwindel wurde plötzlich weniger. Dann eine psychosomatische Reha, regelmässig Psychotherapie, Entspannung, Sport usw. und langsam aber sicher drehte sich das Rad in die andere Richtung, auch, weil durch die deutliche Verbesserung der Symptome endlich auch ich zu der Überzeugung kam, nicht körperlich krank zu sein.


    Ich will Dir damit nur zeigen, dass es einen Weg gibt und dass Du Hoffnung haben kannst, wieder gesund zu werden.


    Du hast jetzt selbst die Notbremse gezogen und ich bin mir sicher, dass man Dir dort helfen wird.


    Lass es auf Dich zukommen und versuche, für alles offen zu sein.


    Alles Gute & viele Grüsse


    Lupo

    Hallo Jaim,


    sieh's mal so. Alles ist besser als nichts tun und sich dem quälenden Schwindel ergeben. Du sagst jetzt zu dem Schwindel "STOPP, so gehts nicht weiter" Ein Schritt in die richtige Richtung. Und wieder ein Schritt, der Dich dem Ende des Schwindels näher bringt. Ich glaube daran, dass man das Monster besiegen kann und gebe Dir einfach ein bisschen von meinem Glauben ab, bis Du selber wieder soweit bist. Ganz ehrlich - das Leben hat noch mehr auf Lage als Schwindel.


    Und Du schaffst das auch, auch wenn's zwischendrin hart wird. Aber wer hat je behauptet, das Leben sei einfach ;-)


    Ich drück Dir die Daumen, dass alles gut geht *:)

    Guten Morgen !


    Vielen Dank für eure lieben Worte.


    Momentan sitzt ich hier wieder und vergeh bald vor Angst, hoffe das das Frühstück doch drinne bleibt obwohl der Magen vor Angst ein dicker rumpelnder Klumpen ist.


    Wenn doch schon Montag wäre und ich den ersten schweren Schritt hinter mir hätte, wenn ich doch schon die schlimmen Tage hinter mir hätte und es mir wenigstens etwas besser ginge....


    ....derzeit hab ich sogar Angst vor den Tagen, diese rumkriegen, immer wieder hoffen das sie schnell vorbei sind damit es abends ist und ich ins Bett kann. Es ist wie verhext und macht mich nervlich täglich fertiger.


    Ich versuche sehr dran zu glauben das man mir in der KLinik helfen kann, nur fällt mir das nach 5 Jahren der ewigen Versuche irgendwo Hilfe zu bekommen sehr sehr schwer.

    Hallo Jaim,


    versuchs doch mal so zu sehen. Den schwersten Schritt bist Du schon gegangen. Du hast Dich entschieden, etwas zu tun. Dich nicht in Dein vermeintliches Schwindel Schicksal zu fügen.


    Wer kennt ihn nicht, den heissen, stets köchelnden Klumpen im Magen ;-) Der geht auch wieder weg.


    Und wenn wir hier glauben, dass Du das packst, kannst Du Dir ruhig auch ein bisschen selber vertrauen. Du bist stärker als Du glaubst. Mach's Dir einfach noch ein bisschen nett bis Montag. Setz Dich in die Sonne, atme tief durch und denk an was schönes.


    Geh in die Klinik und nimm für Dich mit was geht. Lerne, Dir selbst zu helfen. Denn nur so gehts.

    @LUPO

    Hallo LUPO,


    ich lese schon seit einer geraumen Zeit in diesem Forum, da ich auch seit November letzten Jahres an Schwindel leide. Alles fing an mit Verspannungen und Blockaden in der Halswirbelsäule. Inzwischen hat sich das Ganze in eine Angststörung gewandelt (Du weisst, der ewige Kreislauf der Gefühle und negativen Gedanken!).


    Nach Osteopathiebehandlung und Einrenken der Wirbelsäule nach Dorn bei einer Heilpraktikerin, musste ich jedoch lernen, dass mir nichts helfen konnte und ich somit den Strudel noch weiter hinabstürzte. Seit letzter Woche habe ich nun auch richtige Panikattacken, die mir noch mehr Angst machen. Typisch eben!


    Ich weiß, dass der einzige Ausweg das positive Denken und Nichtwichtignehmen des Schwindels ist. Habe mich auch in den letzten Monaten ganz wacker geschlagen. Aber nun ist die Luft raus, die negativen Gedanken nehmen inzwischen mehr Raum ein und es geht mir schlechter. Habe mir gestern eine Überweisung zum Psychologen geben lassen und habe am Mittwoch den ersten Termin. Meine Frage nun an Dich: Welches AD hat Dir denn geholfen, wie lange dauerte es, bis die Wirkung eingesetzt hat und wie lange musstest Du es nehmen? Bist Du heute vollkommen beschwerdefrei? Wie sieht es eigentlich aus mit der Arbeit? Ich war bisher nur 2 x 2 Tage krankgeschrieben, fühle mich aber momentan nicht in der Lage, am Montag wieder arbeiten gehen zu können. Wie reagieren Eure Arbeitgeber auf Eure Krankheit?


    Viele Grüße


    Krissi

    Hallo Krissi !


    Deine Geschichte gleicht meiner. Ich war auch die letzten Wochen mehrmals beim Osteopathen, da ich Blockaden an der HWS, BWS und LWS hatte, auch mir konnte dort nicht geholfen werden und fiel in ein Angstloch welches mich derzeit rund um die Uhr beherscht.


    Gestern sprach ich die Osteopathin auf das nicht-wirken der Behandlung an und sie sagt das mein vegetatives Nervensystem absolut ausser kehr geraten ist, daher ewig Blockaden, nicht nur an den Wirbeln auch die Organe sind dann irgendwann betroffen, der Körper steht "innerlich still", der Kopf ist total verspannt.


    Sie riet mir auch zu einer stationären Aufnahme(hatte mich bereits Dienstag in einer angemeldet) in einer Psychischen Klinik um erstmal der Ursache für die ewigen Blockaden auf den Grund zu gehen und die Angst somit in den Griff zu bekommen.


    Logisch eigentlich :die Psyche hat den Körper total im Griff und macht ihn "kaputt". Also werde ich erstmal die Sache mit der Psyche in Angriff nehmen und später dann die Probleme mit dem Rücken, d.h. Rückentraining, falls sich das dann nicht schon von selber erledigt hat.


    Mit der Arbeit das seh ich inzwischen etwas anders, was hilft es sich dort hin zu schleppen, die Zähne zusammen zu beissen und noch mehr Blockaden aufzubauen...lieber erstmal etwas für sich tun, dann ist man später auch wieder richtig einsatzfähig...aber ist halt nur meine Einstellung....ich hab jahrelang die Zähne zusammen gebissen und mich nicht unterkriegen lassen und nun hat mir die Psyche entgültig die Freundschaft gekündigt...tja, wer nicht hören will muß fühlen ;-)


    *Ganz-feste-Drück*


    Lieben Gruß

    Schwindel immer noch da!

    Ich weiss ich zweifle...aber wahrscheinlich tun dies alle anderen in diesem Forum auch.Möchte gerne noch ein paar Fragen stellen.Bin ein wirklich ängstlicher Mensch und sehe in allem und jedem etwas Böses...selbst zu den Halbgöttern in Weiss kann ich kein rechtes Vertrauen finden.mein Schwindel fing vor ca.einem Monat an.War auf einmal da...die Welt schien zu schwanken.Bin gleich zum Augenarzt gegangen,weil ich dachte meine Sehstärke hätte wieder nachgelassen (Habe minus 11 Diop.).Mein Augenarzt stellte Ausfälle im Gesichtsfeld fest und bat mich dies über einen Neurologen abzuklären.Ich habe sofort an das schlimmste gedacht,da meine Augenärztin mir keine weiteren Infos gab was das bedeuten könnte.Die Zeit der Grübeleien begann und meine Angst wurde immer grösser.


    Als ich dann beim Neurologen war stellte dieser anhand meiner Erzählungen,Gleichgewichtstest,Reflexuntersuchung,EEG und irgendsoein Schachbrett was sich bewegt die Diagnose "phobischer" Schwankschwindel und die Gesichtsfeldausfälle wären entweder Konzentrationsstörungen oder einfach aufgrund meiner Kurzsichtigkeit normal.Gut ich habe mich erst damit abgefunden erst recht nachdem ich auf dieses Forum gestossen bin und gesehen habe dass ganz viele Leute schwindeln.Jetzt aber habe ich Zweifel.Denn


    a)bin ich nicht phobisch (ausser bei Spinnen),sondern nur ängstlich und misstrauisch


    b)Hat mein Hausarzt mich noch gar nicht durchgecheckt(Blutbild etc.)


    c)weiss ich nicht ob man anhand den paar Untersuchungen gänzlich eine Hirnhautentzündung,Gehirntumor,MS etc.tatsächlich ausschliessen kann


    Bitte helft mir,was meint ihr dazu?Soll ich nochmal zu einem zweiten Neurologen gehen?Was mir neuerdings auffällt,dass ich grundsätzlich 2x im Monat starke Kopfschmerzen hatte,die jetzt diesem täglichen Schwindel gewichen sind,aber ich bekomme manchmal so Schläge im Hinterkopf.Oder bin ich vielleicht nur verspannt?Ich mache Bildschirmarbeit!Ich will das das bescheuerte Schwindelgefühl und diese Gedanken aufhören!

    Hallo Scarlett !


    Genau wie du dachte ich auch : "ich bin nicht phobisch", dachte immer es wäre doch organisch, suchte und suchte, rannte von Arzt zu Arzt und das 5 !!! Jahre, habe somit 5 Jahre meines Lebens verschwendet.


    Das mit dem eingeschränkten Gesichtsfeld habe ich auch, je doller der Schwindel desto "tunneliger" schaue ich.


    Nun wo dus erwähnst..hm...früher hatte ich auch oft kopfschmerzen, seit der Schwindel da ist, nur noch sehr selten. Die Schläge am Kopf oder auch manchmal ein Ziehen alsob jemand an nem Nerv zieht und ihn dann wieder los läßt kommen mir ebenfalls bekannt vor, das ist immer wenn ich arg verspannt im Schulterbereich bin.


    Wenn du so unsicher bist, dann hol dir ne Meinung von nem zweiten Neurologen ein, bitte um ein MRT, wichtig ist auch, das du beruhigt wirst das es nichts gefährliches ist, aber mach bitte rasch und laß nicht zu das du so wie ich Jahre verschwendest.


    Aber..bitte mach begleitend einen Termin bei einem Psychotherapeuten, denn oftmals haben die eine lange Warteliste und schaden kann ein Besuch dort nicht.


    Alles Liebe

    Hallo liebe "Schwindler" !


    Morgen ist nun der "große" Tag für mich, der Tag des Einzugs in der Klinik. Wie erwartet hab ich schon letzte Nacht ziemlich bescheiden geschlafen und gestern mir den Kopf zermartert ob da nicht doch was organisches ist (Schiet Zweifel).


    Taschen sind schon gepackt und nun die Angst (blöd sowas), das ich bloß nix wichtiges vergesse einzupacken, wahrscheinlich werd ich alles noch zig mal auspacken, nachschauen und wieder einpacken.


    Mit allem steigt auch wieder die Unruhe, ich flieg innerlich weg, die Angst wird größer, der Schwindel unerträglich sodas ich nicht mal mehr sagen kann, wanns schwankt, kippt, dreht oder nur das Ohnmachts-Gefühl da ist, meine Beine sind so zitterig und schwach, das ich mich ewig festhalten muß.


    Dann die Angst das meine Hoffnungen zu groß sind, das man mir da auch nicht helfen kann, schließlich ist das mein letzte Chance, weiter weiß ich dann ebenfalls nicht mehr, dann der Schiss das man mir unbedingt Medikamente geben will die erstmal schlimme Nebenwirkungen haben, denn sowas halt ich net aus, bin viel zu ausgepowert.


    Leider bin ich die letzten Tage fast nur alleine daheim, was die "Tage davor" nicht einfacher gemacht hat.


    Gestern abend gings mir sehr schlecht, trotzdem habe ich mir den Mut genommen und bin mit Mann und Hunden spazieren gegangen. Man denkt immer wenn man sich der Situation stellt, dann wirds besser, aber es war schlimm, mir war so schwindelig, konnte garnicht richtig gucken......ach, alles ein Grauen.


    Selbst das fernsehen ist derzeit Mist, viel zu viel Gewackele in der Kiste, das auch noch Übelkeit bei mir erregt.


    Nun schau ich mal wie ich den Tag noch rumkriege und hoffe das ganz schnell morgen ist und ich bereits eingecheckt habe, die Fahrt dahin geht leider über viele kurvige Straßen und das wird nochmal richtig hart.


    So....ich wollt mir halt das mal von der Seele schreiben, vorallem an Menschen die mich verstehen.


    Lieben Gruß

    @ Krissi

    Hallo Krissi,


    Dein Beitrag an mich ist mir leider durchgegangen, hab ich eben erst entdeckt, sorry….


    Tja, leider erleben das viele "Schwindler" im Laufe ihrer "Odysee", dass jemand eine Therapie parat hat, die neue Hoffnung weckt, auf die man dann in seiner Verzweiflung alles setzt und wenn sich nichts ändert, fällt man erst recht in ein tiefes Loch der Angst. Bei mir waren das z.B. Massagen ("Kaufen Sie sich ne 10er-Karte und wir massieren den Schwindel weg"), Akkupunktur ("Ihr Kopfweh kriegen wir in den Griff" - "Hab aber Schwindel" - "Ja, das auch…"), sowie eine einmalige osteopathie-ähnliche Behandlung.


    Trotzdem, gerade wenn Du sehr mit Verspannungen und der HWS zu tun hast hast (was übrigens auch eine Folge von Schwindel und Angst sein kann), ist es hilfreich, in Richtung Entspannung regelmässig etwas zu tun (z.B. progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga etc.). Das heilt zwar nicht den Schwindel über Nacht, aber es kann ein Baustein - als Ergänzung zu einer Psychotherapie - sein, genauso wie Sport oder einfach alles, was Dir körperlich oder psychisch guttut.


    Bzgl. Deiner Frage wegen Antidepressiva, ich habe Paroxetin (ein SSRI) genommen, als gar nichts mehr ging, als ich mich nur noch zwischen Angst, Schwindel und weiteren Symptomen bewegte und kaum noch einen klaren Gedanken fassen konnte. Die Wirkung hat nach ca. 10 Tagen eingesetzt (kann aber auch 3-4 Wochen dauern), ich habe es fast 2 Jahre genommen (inkl. Absetzzeit 8 Mo.), wobei es mir schon recht schnell nach Einsetzen der Wirkung viel besser ging und ich dann erst an eine psychosomatische Herkunft glauben konnte. Am Anfang der Einnahme kann es zu verstärkten Nebenwirkungen kommen (sollte man darauf vorbereitet sein) und mit dem irgendwann mal wieder Absetzen kann es auch ziemliche Probleme geben…


    Also, diese Entscheidung solltest Du selbst - gemeinsam mit Deinem Arzt oder Psychologen treffen - und es sollte schon eine Rolle spielen, ob man momentan wirklich keinen anderen Ausweg sieht.


    Was Schwindel betrifft, bin ich heute tatsächlich vollkommen beschwerdefrei, wobei, körperlich sensibel für psychische Einflüsse bin ich immer noch etwas, aber ich habe gelernt, damit umzugehen.


    Also, nicht aufgeben, es gibt einen Weg !


    Bzgl. Arbeit, das ist natürlich individuell verschieden, aber als irgendwann nix mehr ging, war ich 4 Monate (inkl. Reha) nicht arbeiten und wenn mal so am A…. war, dann ist auch nur noch die eigene Genesung wichtig.


    Alles Gute erstmal & Grüsse


    Lupo

    Hallo, an alle die an Schwindelattacken leiden,


    habe vor mittlerweile 8 Jahren meinen ersten Drehschwindel mit Ausfall eines Gleichgewichtsorganes erlebt. Wer schon mal in einer solchen Situation war, der weiß, das dies für alle Zeit prägend ist. Man lebt mit der ständigen Angst, dies könnte noch einmal passieren. Was dann letztendlich im vorigen Jahr auch der Fall war. Ich lebe seit 8 Jahren mit Höhen und Tiefen. Machmal lebe ich wochenlang wie ein "gesunder Mensch" und dann kommen Tage oder Wochen, in denen ich mit allen möglichen Arten des Schwindels konfrontiert werde. Ich bin froh, dass es ein Forum gibt, in dem man sich austauschen kann. Natürlich habe ich viel zu erzählen, da man in so einer langen Zeit auch Erfahrungen gesammelt hat, von denen, falls es den einen oder anderen interessiert, ich gerne berichten werde :-)


    So, das wars mal fürs erste!!

    *:) Hallo liebe Schwindler!

    Habe mich immer noch nicht ganz abgefunden einen phobischen Schwankschwindel zu haben und beobachte mich...wie jeder zweite hier...sehr genau.Habe mittlerweile immer mal so ein Ziehen im Kopf wie so kleine Schläge auf beiden Seiten hinter den Ohren,dann manchmal ein Ohrensausen und Pfiepen (vergeht aber beides rasch wieder).Und manchmal sehe ich wie durch einen weissen Schleier.Kann auch bei einer Schwindelattacke kleinere objektive Punkte nicht anvisieren...es schwimmt immer wieder weg.Desweiteren zittern meine Hände manchmal,wie bei einer alten Frau.Habt ihr phobischen Schwindler (die,die sich sicher sind :)^ ) das auch?Könnt ihr Parallelen erkennen?Augenarzt (Komplettuntersuchung) war okay und der Neurologe hat ein EEG mit mir gemacht + Gleichgewichtstest und Reflexe getestet.Alles i.O.Ich frage euch hier im Forum,weil ich mich durch eure Hilfe selbst aus dem Teufelskreis retten will und nicht wieder von Arzt zu Arzt rennen will,wo ich die Diagnose hinterher eh nicht glaube %-|


    Eher aber von Menschen die unter dem gleichen Scheiss leiden und damit leben! Ganz liebe Grüsse und vielen Dank für eure


    (geduldige!)Hilfe!


    P.S. Habe mir jetzt mal Vertigoheel aus der Apo geholt.Hat jemand Erfahrung damit?

    @scarlett 26

    Hallo,


    Ziepen an allen möglichen Stellen am Kopf, Zittern, Schleiersehen, schlechtes Fixieren...


    wie ich das kenne...


    Mittlerweile weiß ich, dass es


    a) wie der Schwindel Angstsymptome und


    b) Zeichen gesteigerter Selbstbeobachtung sind.


    Bei mir kamen noch Verdauungsprobleme und Herzrasen hinzu.


    Alles spricht dafür, dass du körperlich gesund bist und die Ärzte bestätigen dies mit ihren Befunden ja auch.


    Ich weiß noch selbst, wie ich "damals" im absoluten Arztstress war, weil ich fast jeden Tag einen Termin hatte - immer verbunden mit der Sorge, es könnte etwas Schlimmes herauskommen.


    Letztendlich kam nie (!) etwas (Körperliches) heraus und ich hätte die Zeit, die ich in allen möglichen Arzt- und Krankengymnastikpraxen verbracht habe, wohl besser genutzt, um mich abzulenken, zu entspannen...


    Aber das war mir damals einfach nicht möglich und auch nicht so klar.


    Du bist da offensichtlich schon einen Schritt weiter.


    Vertigoheel habe ich auch ausprobiert, ist homöopathisch.


    Geholfen hat es mir leider nicht.


    Allerdings leidet meine Mutter ab und zu auch an Schwindel (Lagerungsschwindel allerdings) und ihr hilft es recht gut.


    Du kannst es bedenkenlos ausprobieren.


    Ich bin ja weiterhin noch der Meinung, dass man sich nicht zu lange quälen sollte, bevor man den Schritt zum Antidepressivum macht.


    Diese Medikamente machen keinen "anderen Menschen" aus dir, sondern sie helfen dir zurück in die Normalität. Und nur in dieser Normalität konnte ich meine Probleme effektiv angehen.


    Im Zustand der Krankheit hatte ich dafür weder Zeit (siehe oben) noch Motivation.


    Ich wünsche dir alles Gute


    Lucylein

    Mal-de-débarquement-Syndrom

    Hallo zusammen,


    im Sommer 2004 erwischte mich der Schwindel. Auslöser waren drei Tage Meeresangeln. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, denn schwankender Boden nach Rückkehr vom Meer ist nichts ungewöhnliches. Doch das Schwanken hörte nicht auf. Danach begann eine Odysee vom Hausarzt, über Orthopädie und Massagen, HNO bis zum Neurologen. Begleitet wurde die Odysee von Medikament hömopathischer Art bis zu Psychopharmakas. Nichts half. Im Februar 05 war ich dann in der Schwindelambulanz München, Befund: "Mal-de-débarquement-Syndrom". Gestern bekam ich den Befund nun schriftlich und nächste Woche bin ich wieder bei meinem Neurologen und Psychater um die weitere Behandlung zu besprechen.


    Im Internet habe ich nicht allzu viel Informationen dazu gefunden. Gibt es unter den phobischen Dauerschwankschwindel-Patienten jemand mit diesem Befund? Für ein paar Informationen über Behandlungsmöglichkeiten, so sie sich denn überhaupt von den zuvor in diesem Thread schon beschriebenen unterscheiden, und eventuelle Heilungserfolge wäre ich sehr dankbar.


    Es grüßt


    Salue