So, ich hab mich nun entschieden, bis Dienstag das Opi zu nehmen, dann bis Freitag nix und ab Samstag dann das Cymbalta.


    Sagt mal – kann ich das Opi einfach so weglassen? Mein Arzt hat jetzt gar nix gesagt diesbezüglich aber so ein Absetzsyndrom soll es da ja nicht geben?


    LG

    @ 2010Sternchen

    ne 1/4 davon kann man nicht nehmen, das sind Kapsel (würg) ... entweder 30mg oder nix ;-)

    @ a-psycho ja glaub auch,

    wobei "angesetzt" hab ich die auch schnell – werd denk mal erst die halbe Mittags weglassen, dann die halbe Morgens und am 3. Tag die ganze Abends ...


    Morgen gehts los, ist schööööön Regen angesagt grummel :-|


    Liebe Grüße

    Hallo liebe Leidensgenossen,


    ich habe jetzt nach vielen Jahren den phobischen Dauerschwindel bald überwunden.


    Bei mir lags (wie wohl bei vielen von uns) am zu niedrigen Kreislauf..der Schwindel ist morgens meist heftiger...Autofahren wird zur Seefahrt...vom Balkon konnte ich nicht runterblicken ohne den Sturz fast wie real mir vorzustellen..Drehschwindel...am schlimmstne war es beim Rodeln mit der Firma |-o ..nun ja das hat sich auch "verwachsen"..denn in diesem Zustand konnte ich irgendwann nicht merh arbeiten geschweige denn allein schon zur arbeit fahren. Ich kann mich nur noch zu fuß versorgen.


    Doch ich darf hoffentlich langsam wieder in der Vergangenheit davon sprechen.


    Die Kreislauf/Blutdruck/Schilldrüsensache die meinen Körper so aus den Fiugen bringen kann..die ist natürlich im warmen sonnigen Sommer soundso begünstigt..die Symptome gehen etwas zurück..der Körper kann ein bischen Vitamin D auffüllen mit der stärkeren Sonnenexposition, die Tage sind länger, man bewegt sich mehr, man muß nicht soviel heizen (Körpertemperatur aufrechterhalten) wie im Winter und hat Energie frei für Körperertüchtigung. Wegen der Hitze ißt man weniger und Trinkt mehr...viel Wasser trinken ist bei Schwindel gaaaaanz wichtig. Mit zunehmendem alter verlieren wir unser Durstgefühl..wir müssen mit Verstand trinken lernen. Die meisten Erkrnakungen des Alters kommen durch Wassermangel im Körper. Auch die Inkontinenz kommt eigentlich auch immer stärker je weniger man seinen Harntrakt arbeiten läßt.


    Ich habe eine Schilldrüsenunterfunktio,. Ab 45 hat jeder 2. eine Schilldrüsenunterfunktion..meist unentdeckt...seit 2003 veraltete Normwerte verhindert dass auch ein aufmerksamer Arzt, die Hypothyreose entdeckt.


    Der Laie kann sich auch gar nicht vorstellen dass die Schildlrüse soviele Symptome an allen Enden des Körpers verschulden könnte. Leider habe ich festgestellt dass es auch wenige Ärzte wirklich wissen.


    Ab einem TSH von 2,0 kann ein Arzt Thyroxin verordnen...doch die meisten wollen nicht, kennen sich nicht aus. Dabei wäre alles klar würde man sich fortbilden, z.B. auf der Website fürs TSH = Thyreotropin bei wikipedia...da steht das meiste beschreiben...auch für Ärzte lesenswert.


    Frau Dr. Brakebusch, eine Ärztin die Schilddrüsenkrank ist und daher am eigenen Leib erfahren mußte dass die Schilldrüse 30-40 seltsam diffuse Symptome macht...sie hat auch einen Ärztemarathon hinter sich bringen müssen ..bis sie die Diagnose bekam. goggelt mal Brakebusch und standard..oder schaut mal hier im Forum unter der Rubrik "Schilddrüse".

    Zitat

    Ab 45 hat jeder 2. eine Schilldrüsenunterfunktion..meist unentdeckt..

    Bitte mal eine Quelle hierzu.


    Diese Zahl entspricht nach meinem Kenntnisstand der gesamten Anzahl von Schilddrüsenauffälligkeiten einschließlich Strumen (Schilddrüsenvergrößerungen), Knoten, Autonomien (eigenständig arbeitende Bereiche), Hyperthyreosen (Überfunktionen) und eben auch der Hypothyreosen (Unterfunktionen), letztere bei Frauen > 45 Jahren, einschließlich der latenten Hypothyreosen (TSH hoch, freie Werte im Normbereich) so bei etwa bis zu 10 % der Bevölkerung, Männer weniger.


    Quelle z.B.:


    http://resources.metapress.com/pdf-preview.axd?code=kn67q1j642636876&size=largest

    Stimmt..ich hatte es auch leider zu spät gemerkt, ich meinte SD-Erkrankungen in Gänze..ich habe das nicht mehr korrigieren können. Danke für dei Korrektur.


    Meine Intention ist gewesen, dass es sich für jeden lohnt seine Schilldrüse untersuchen zu lassen unter zugrundelegung neuer TSH-Normwerte. Und bei den hier besprochenen Symptomen sollte selbst bei idealem TSH von 1,0 noch ein genaue Schilldrüsendiagnostik erfolgen bevor man alles der Psyche zuschreibt.

    Das war ein Professor für Endokrinologie in seiner Praxis. Ich habe es aber auch auf der website der Schilddrüsenliga.


    Aber es heißt insgesamt hat ab 45 jeder zweite eine Schilddrüsenerkrankung. Ein Arzt/Rheumatologe sagte mir von Frauen ab 50 hat jede 2. eine Schilddrüsenunterfunktion.


    Ich habe Konzentrationstörungen seit ich in der Unterfunktrion bin....da bin ich froh wenn nicht zuviele solcher "Leichtsinnsfehler" sich einschleichen.

    Zitat

    Ein Arzt/Rheumatologe sagte mir von Frauen ab 50 hat jede 2. eine Schilddrüsenunterfunktion.

    Mögliches Mißverständnis, wie oben? Entspricht der Gesamtzahl von Schilddrüsenerkrankungen.


    Oder nur bezogen auf sein Patientengut?


    Zahl der Unterfunktionen etwa 1% der Gesamtbevölkerung, mit dem Alter steigend, bei der Altersgruppe der Frauen nach den Wechseljahren etwa 10% (einschließlich der latenten Hypothyreosen).

    Ich habe mir sehr viel Quellen angeschaut. Wenn man davon ausgeht dass zum Thema Hashimoto (häufigste Form der Hypothyreose) immer noch Bücher zitiert werden,m die damals mal annahmen es handelt sich um eine seltene Erkrankung..und das vieleicht der Grund ist dafür dass man im Medizinstudium bei seltemnen Erkrankungen gern auf Lücke lernt....muß man davon ausgehen dass es riesige Dunkelziffern gibt bei der Schilddrüsenunterfunktion.


    Seit 2003 sind neue Normwerte bekannt, die in Deutschland nur von Teilen der Ärzteschaft angewendet werden. Man ist auch deshalb so zögerlich diese neuen Normwerte insgesamt anzuerkennen, weil dann wirklich offensichtlich würde dass soviel Menschen an Hypothyreose leiden. Man hat also eine Norm (Gaußglockenkurve) die offensichtlich seltsam nach hinten verlängert ist..und darunter jede Menge Hypothyreose begräbt.


    Da eine kranke Schilldrüse noch ewig türkt und mögelt (=kompensiert) sind noch ziemlich lange euthyreote TSH-Werte zu vermerken, obwohl der Patient schon länger unter Symptomen leidet.


    Also ich fasse zusammen...die Daten, die bisher vorhanden sind sind eher skeptisch niedrig bzw gehen gar von der wirklich SELTEN (diagnostizierten!) Hashitoxikose aus. Die Wahrheit liegt ziemlich weit oben.


    Nur eine kleine Rechnung...Frau Brakebusch meint, dass mittlerweile 14% der Bevölkerung an Hashimoto erkrankt sind. Ich nehme nun nur die Frauen (90% der Hashimotokranken sind Frauen) und runde etwas..wegen der Dunkelziffer also keineswegs übertrieben...somit hätten 30% aller Frauen Hashimoto ...also da es ein Erkrankung ist die mit zunehemendem Alter häufiger auftritt...können es 40-45% der Frauen sein ab 50, 10% ALLES Pubertierenden sollen Hashimotokrank sein heutzutage...und wenn ein Rheuma-Arzt nur seine eigenenKlientel sieht, da sind die nochmal konzentrierter..da kann das schon jede 2. seiner Patientinnen mindestens sein...das Hashimoto die Schmerzschwelle erniedrigt..und viele deshalb noch Neuralgien und Fibromyalgie abgeklärt bekommen und deshalb zum Rheumatologen geschickt werden.

    @ Rosaglück

    Sorry, aber dies ist nun eine sehr krude Rechnung.


    Natürlich gehört zu einer rheumatologischen Abklärung u.a. auch die Schilddrüsenwerte, aber ein Anteil von Hashimotopatientinnen von fast 50% unter den >50 jährigen Frauen scheint mir zu hoch gegriffen, auch im rheumatologischen Patientengut.


    Sicher wird je nach Strickung des Arztes und seiner Aus- und Weiterbildung der Einfluß der Schilddrüse auf diverse Organsysteme manchmal übersehen oder unterschätzt; aus deiner hier im Forum geschilderten Vorgeschichte ist dein Ressentiment gegen Ärzte auch teilweise verständlich.


    Nicht jeder Beschwerdekomplex ist jedoch schilddrüsenabhängig, nicht jede somatoforme Störung Folge einer nicht erkannten Hashimotothyreoiditis und nicht jeder nicht radiologisch tätige Arzt eine Pfeife auf dem Gebiet der Schilddrüsendiagnostik und -therapie. ;-)

    Ja, ich denke weil solche Quellen immer noch als datenmäßig "seriös" eingestuft werden, können auch die meisten Ärzte das Problem nicht wirklich erkennen. Es wäre schön, wenn man sich mehr des drastischen Zuwachses an Hashimotoerkrankungen allein im letzten Jahrzehnt bewußt wird.


    Jemand der selber an dieser Erkrankung leidet wird sehr aufmerksam. Ich meine damit Frau Brakebusch. Prof Heufelder und Professor Hotze sind/waren da ganz ihrer Meinung obwohl nicht selber erkrankt daran.


    Ca. 30% der Bevölkerung haben und vererben die genetische Prädisposition für Autoimmunerkankungen. Hashimoto ist die häufigste Manifestation von Schilddrüsenerkrankungen, sie treten gerne vergesellschaftet auf.


    http://www.forum-schilddruese.de/Schilddruesenwochen.htm?ID=29


    http://derstandard.at/1233586884999/Schilddruese-Es-ist-eine-Puzzleteil-Diagnose


    Hier schreibt Frau Dr. Brakebusch (Autorin des Buches_ Leben mit Hashimoto Thyreoiditis) dass vor 2,5 Jahren (Anfang 2009) 13% der Bevölkerung an Hashimoto erkankt seien.

    @RbD

    Oh, wusste nicht, dass es Kapseln sind...dann ist das mit dem Aufteilen natürlich schlecht :-o Wie gehts dir nach der Einnahme? Konntest du deinen Urlaub genießen?

    a-psycho

    ja auf der Arbeit ist es natürlich schlecht mit dem Spazierengehen. Aber was meinst du wie dein Chef erst guckt, wenn du mit dem Kopf aufn Schreibtisch knallst ;-D .


    Ist bei dir die Müdigkeit auf der Arbeit schlimmer oder zu Hause. Bei mir gehts auf der Arbeit, aber wenn ich daheim bin überkommt mich die Erschöpfung manchmal schon nach dem Aufstehen. Auch hab ich oft ein Gefühl, als wär mein Kopf wahnsinnig schwer und ich muss ihn immer irgendwie abstützen. Kennst du das auch?


    Und zu den anderen:


    meine Schildi wurde getestet und für gut befunden.


    Schönen Wochenstart und lg @:)

    @ 2010Sternchen

    ja, diese "Kopfschwere" kenne ich auch. Wobei ich eigentlich zum Abend hin wieder wacher werde.


    Bei mir ist eher Vormittags die Müdigkeit da. Aber ich merke gerade heute, dass das alles mit dem Wetter zusammenhängen muss – bin heute lange nicht so müde wie an den letzten heissen Tagen.