@ TSophiaU

    Als es damals bei mir anfing mit dem ganzen Mist, hatte ich ganz starke Übelkeit. Konnte garnichts essen, habe rapide abgenommen. Und der Schwindel war extrem....... Wusste damals nicht was mit fehlte, hatte echt gedacht richtig krank zu sein. Lies mich freiwillig ins Krankenhaus einweisen, und wurde nach 3 Tagen als gesund entlassen.


    Es ist schon heftig was die Psyche alles kann und mit einem macht.

    Hi,


    ich hatte gerade Gestern mal wieder so ne Stunde für mich und meine Gedanken... dabei musste ich feststellen, dass ich praktisch vor fast allem Angst habe....


    Das fängt beim Schwimmbad an, und hört beim Autofahren auf....


    Immer Angst und Schwindel... liegt das am Wetter ?

    @ Gizim

    Momentan steht bei mir gerade die Übelkeit im Vordergrund kann rein gar nichts machen von Trinkwn und Essen ganz zu schweigen....und nun bin ich erstmal in Krankenhaus weil ich so nicht weiter machen kann ob was dabei rauskommt sei dahin gestellt aber ohne Schlaf, Essen und Trinken ist schon heftig.

    Zitat

    Soweit ich weiß ist psychischer Schwindel doch so gut wie immer heilbar?

    Nicht immer, aber man kann die Schwindel/Angstsituation bessern, durch Medikamente, Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie und Physiotherapie inform eines Schwindeltrainigs ( Vestibulartraining) und einem Propriozeptivem Training.


    http://www.springermedizin.at/…141-psychogener-schwindel


    http://flexikon.doccheck.com/de/Phobischer_Schwankschwindel


    Aus dem Link:

    Zitat

    Prognose


    Wenn bereits eine Chronifizierung erfolgt ist, ist die Prognose eher ungünstig. Ansonsten ist jedoch ein vollständiges Verschwinden der Beschwerden möglich, wenn die Patienten krankheitseinsichtig sind und die Therapie adäquat ist.

    http://www.schwindel-ratgeber.…her-schwankschwindel.html


    Aus dem Link

    Zitat

    Zunächst kann eine Empfehlung für regelmäßige sportliche Aktivitäten zum "Training" des Gleichgewichts gegeben werden. Das regelmäßige Training führt zu einer schrittweisen Desensibilisierung und wird unterstützend auch zur Linderung der Schwindelsymptomatik eingesetzt....

    Zitat

    Mit einer kombinierten medikamentös-gesprächstherapeutischen Therapie lässt sich bei 70 % der Patienten eine Rückbildung der Beschwerden oder zumindest eine deutliche Besserung erzielen....

    Schon irgendwie ironisch oder?


    Wenn es körperlich nicht heilbar scheint, soll es psychisch sein.


    Wenn es jedoch psychisch nicht heilbar ist kommt keiner auf die Idee eine weitere körperliche Diagnostik in Betracht zu ziehen, sondern dann hat man halt Pech gehabt.


    Ach herrlich, wir leben in einem Zeitalter, wo moderne AD gerade ihren Siegeszug halten und jede bis dato nicht behandel- und diagnostizierbare Erkrankung automatisch psychisch wird.


    Und seitdem ich in der Apotheke mal das AD selbst bezahlt habe, weiß ich auch warum. Ein super Deal für die Krankenkasse, wenn der Patient damit Ruhe gibt.


    Sry aber ich muss meiner Unmut ein wenig Luft machen, dass die wohl mächtigsten Medikamente überhaupt von Ärzten nach mangelhafter Diagnostik wie Bonbons verschrieben werden. Darf es ja gerade am eigenen Körper erfahren...

    @ muhkuh

    Zitat

    Wenn es körperlich nicht heilbar scheint, soll es psychisch sein

    :|N So ein Quatsch, sorry...


    Eine Diagnose wird - zumindest von Fachärzten - nicht als Umkehrschluss einer erfolglosen Therapie gestellt (das war von Anfang an Deine eigene Theorie).


    Eine Diagnose wird vom Facharzt nach gründlicher körperlicher und psychischer Untersuchung gestellt und erst dann werden mögliche Therapieformen vorgeschlagen.


    All dies war auch bei Dir der Fall:


    Diagnose = Zwangsstörung


    körperliche Symptome = psychogener Schwindel (Leitsymptom) + andere klassisch psychogene Symptome)


    Therapie = Psychotherapie & Antidepressiva


    Die Diagnose (im 1. Schritt) zu akzeptieren und sich auf die vorgeschlagenen therapeutischen Maßnahmen (im 2. Schritt) einzulassen, sind zwingend Voraussetzung für eine (im 3. Schritt) mögliche Heilung der Krankheit und damit (im 4. Schritt) mögliche Besserung der Symptome.


    Deine Entscheidung, auf Schritt 4 zu hoffen, ohne die Schritte 1 bis 3 ernsthaft zu gehen.

    Zitat

    Sry aber ich muss meiner Unmut ein wenig Luft machen, dass die wohl mächtigsten Medikamente überhaupt von Ärzten nach mangelhafter Diagnostik wie Bonbons verschrieben werden.

    Auch sorry, dass ich in Deinem Fall etwas deutlicher werde, aber auch hier hast DU die Entscheidung getroffen, das AD "wie ein Bonbon" zu nehmen, nämlich nach dem Motto "ich habe keine psychische Störung und wenn das AD keine Spontanheilung erwirkt, dann ist das der Beweis dafür".


    Nichts für ungut, @muhkuh, aber Du triffst Deine Entscheidungen ziemlich (selbst)bewusst, deshalb steht Dir die Opferrolle dabei nicht besonders gut. ;-)


    Noch zur Info: Meine akuten therapeutischen Maßnahmen haben 2 Jahre gedauert, obwohl ich "nur" ein halbes Jahr akuten Schwindel hatte.


    Professionelle psychotherapeutische Unterstützung zielt langfristig auch auf Selbsthilfe ab, d.h. langfristig "heilt" man sich ohnehin nur selbst (= Schritt 5 ;-)).


    Viele Grüsse & Alles Gute !

    @ Lupo

    Super Beitrag! :)^

    @ MuhKuh

    Ich bin der Pharmaindustrie sooo dankbar, dass sie das Escitalopram entwickelt hat! Dadurch wurde mein Leben erst wieder lebenswert und all die positiven Veränderungen konnten ins Rollen kommen (Job, Ehe, Selbstwertgefühl, Sport). Aber es war genauso wichtig, an meinen Einstellungen und Denk-/Verhaltensmustern zu arbeiten, mit einer Psychotherapie, viel Selbstbeobachtung, viel Alleine sein, viel Lesen, usw.


    Aber das hat gedauert! 3 Jahre Dauerschwindel, 1 Jahr bis zur 90%igen Heilung...


    Bei dir lese ich immer wieder zwischen den Zeilen, dass du die "psychische" Erklärung ablehnst, als "Verlegenheitsdiagnose" abtust, gegen ADs wetterst, usw. Aber wenn du das ganze mal "objektiv" betrachtest:


    Diesen Faden gibt es seit mehr als 10 Jahren, ich habe ihn fast komplett gelesen und auch in anderen Schwindelforen herumgestöbert. Diejenigen, die berichtet haben, dass es ihnen endlich wieder besser geht, haben ein AD genommen (und zwar das richtige in der richtigen Dosierung und ausreichend lange), dazu häufig noch eine Therapie gemacht.


    Ansonsten hat es fast niemand weg bekommen (ich habe noch einmal von Histaminintoleranz gelesen und einmal von Winkelfehlsichtigkeit, da wurde es dann auch mit der entsprechenden Behandlung besser)


    Diejenigen, die noch immer unter den bekannten Symptomen leiden, nehmen entweder kein AD oder setzen es zu früh wieder ab (nichts für ungut, liebe Schwindelliese) oder nehmen eine zu geringe Dosis.


    Edie, Maleena, Laura, Tiana, Sun (wie läuft es denn bei dir?), Lucylein (am Anfang des Fadens), Lupo und ich haben es damit weg bekommen oder doch eine deutliche Verbesserung erlebt. :)_ Ich habe bestimmt noch viel vergessen.

    Hey Lupo,


    danke für deine Rückmeldung- ich weiß deine Antworten hier sehr zu schätzen, vor allem, weil du trotz Heilung hier noch unterwegs bist. Aber ein paar Sachen möchte ich hier nicht so stehen lassen:

    Zitat

    Eine Diagnose wird - zumindest von Fachärzten - nicht als Umkehrschluss einer erfolglosen Therapie gestellt (das war von Anfang an Deine eigene Theorie).

    Doch, genau so ist es passiert (von meinem Hausarzt).

    Zitat

    Eine Diagnose wird vom Facharzt nach gründlicher körperlicher und psychischer Untersuchung gestellt und erst dann werden mögliche Therapieformen vorgeschlagen.

    Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Mehrfach.

    Zitat

    All dies war auch bei Dir der Fall:


    Diagnose = Zwangsstörung

    Das war meine eigene Diagnose. Hat mit dem Schwindel aber nicht besonders viel zu tun. Ich habe mit der Zwangsstörung einfach so aufgehört, auf den Schwindel hatte es keinen Einfluss. Nach Aussage des Psychiaters ist es bei einer richtigen Zwangsstörung übrigens nicht möglich, damit mal eben so aufzuhören.

    Zitat

    Therapie = Psychotherapie & Antidepressiva

    Nein, Neurologe hat mir nur AD verschrieben und eine Psychotherapie als nicht notwendig angesehen. Die Heilung sollte alleine durch die 2-4 wöchige Einnahme des AD erfolgen. Zum Psychiater bin ich auf eigene Faust gegangen.


    Auch beim Psychiater erfolgt genauso wie beim Neurologen die Diagnose psychogener/somatoformer Schwindel als Ausschlussdiagnose: "Da bei Ihnen bei der bisherigen gründlichen körperlichen Untersuchung nichts rausgekommen ist, ist es ziemlich sicher psychisch". Eine Begründung, warum es denn psychisch sein könnte oder was ein möglicher Hintergrund ist, aheb ich nie erfahren. Außer so einen Spruch wie: Ingenieure haben ohnehin nur wenig Gefühle, also wird das der Ansatzpunkt sein.

    Zitat

    Auch sorry, dass ich in Deinem Fall etwas deutlicher werde, aber auch hier hast DU die Entscheidung getroffen, das AD "wie ein Bonbon" zu nehmen, nämlich nach dem Motto "ich habe keine psychische Störung und wenn das AD keine Spontanheilung erwirkt, dann ist das der Beweis dafür".

    Ne, eher andersrum. "Ich glaube, dass ich keine psychische Störung habe, aber wenn das AD hilft, wäre das ein Zeichen dafür, dass ich mich irre".


    Bisher habe ich (erst nach mehreren Wochen der Einnahme) Nebenwirkungen bekommen (niedriger Blutdruck, Übelkeit), die nach meiner Recherche Vorboten eines Serotonin-Syndroms sind. Also wenn man quasi zu viel Serotonin im Körper hat. Seitdem ich bei der halben Dosis (10 mg) angekommen bin, ist es wieder deutlich besser geworden. Dafür habe ich jetzt das Gefühl eine depressive Verstimmung zu haben. Hatte ich aber auch beim Absetzen des Amitriptylin, da aber etwas stärker (habe es aber auch schneller abgesetzt).


    Lupo ich habe das Gefühl, dass die ärztliche Abklärung bei mir nicht so läuft/gelaufen ist, wie es eigentlich der Fall sein sollte. Insbesondere wenn ich deine Beiträge lese. Und ich denke, dass ich mich erst auf eine psychische Therapie einlassen könnte, wenn die körperliche Diagnostik abgeschlossen ist. Und da rede ich nicht davon, dass irgendwelche Prüfungen doppelt gemacht werden sollen, oder dass ich irgendwelchen Schmetterlingskrankheiten hinterherlaufe.


    Im Wesentlichen bin ich hier unterwegs, weil ich glaube, dass ich mittlerweile einen sekundären psychogenen Schwindel habe. Und ich freue mich schon darauf, wenn ich mich nur noch um den kümmern muss. Den "Luxus", dass ich zwischenzeitlich schwindelfrei bin, hatte ich in den letzten Monaten ja gar nicht. Ich habe höchstens ein Schwindel-Grundlevel von dem ausgehend es immer mal wieder deutlich schlechter wird.


    Und wenn ich hier lese, wie manche Leute über ihren Zustand meckern, wie schlimm er doch sei, aber gleichzeitig in der Lage sind in den Urlaub zu fliegen oder andauernd Alkohol gegen den Schwindel zu trinken... Davon bin ich ziemlich weit entfernt...


    Ich traue mich derzeit nicht mal zwei Tomaten zu essen, weil ich dadurch eine massive Verschlechterung erwarte. Und nein, ich habe keine Angststörung vor Tomaten :D

    @ Christina

    Ja du hast recht, ich pauschalisiere immer gerne, wenn ich verärgert bin und tue damit vermutlich sehr vielen Leuten unrecht.


    Du hast vollkommen recht, auch ich sehe die Gemeinsamkeit, dass viele Leute, die sich weigern auf die Psyche einzugehen, ihn dann auch nicht loswerden. Deswegen würde ich es auch bei mir noch nicht komplett ausschließen.


    Aber das bisherige auftreten entsprechender Fachärzte mir gegenüber war ehrlich gesagt unter aller...


    Vielleicht kommt auch daher meine Einstellung gegenüber der Diagnose Psyche. Offenbar ist das was ich erlebt habe, ja nicht der gängige Alltag (Gott sei Dank)

    hallo ihr lieben,


    melde mich auch mal kurz. versuche grad alles nachzulesen.


    mir ging es die erste woche nach entbindung noch recht gut, zur zeit ist es wirklich von stunde zu stunde unterschiedlich. mein schwindel ist permanent da, manchmal wieder so extrem, dass ich dieselben probleme habe wie einsam. traue mich nicht die kleine auf den arm zu nehmen, wenn dann nur im sitzen.


    dann habe ich wieder situationen, wo ich 1 stunde mit meinem mann spatzieren gehe und alles klappt ganz prima.


    morgens und vormittags ist es ganz bescheiden, heute wieder extrem.


    habe allerdings mein sertralin seit 2 tagen auf 75 mg erhöht..vielleicht macht das auch was aus.


    gestern hatten wir kinderarzttermin und dort erlitt ich einen kreislaufkollaps, der natürlich panik mit sich brachte..das hat mich ganz schön fertig gemacht.


    ich habe auch wirklich vor allem angst, kann also viele hier wirklich gut verstehen..und das schlimme ist, ich hatte jahrelang alles so bombig im griff und bin jetzt wieder bei 0...das ist megahart.


    weiß auch nicht ob die sertralin noch wirken, nehme sie über 10 jahre.


    an arztbesuch kann ich im moment noch nicht mal denken.


    die wetterumschwünge sind heftig, ich denke, dass wir da auch recht empfindlich sind.


    liebe grüße

    @ muhkuh2k

    Zitat

    Bisher habe ich (erst nach mehreren Wochen der Einnahme) Nebenwirkungen bekommen (niedriger Blutdruck, Übelkeit), die nach meiner Recherche Vorboten eines Serotonin-Syndroms sind. Also wenn man quasi zu viel Serotonin im Körper hat. Seitdem ich bei der halben Dosis (10 mg) angekommen bin, ist es wieder deutlich besser geworden. Dafür habe ich jetzt das Gefühl eine depressive Verstimmung zu haben. Hatte ich aber auch beim Absetzen des Amitriptylin, da aber etwas stärker (habe es aber auch schneller abgesetzt).

    Du ergooglst Dir dein Diagnose selbst, änderst von dir aus deine Medikamentaion und beschwerst dich dann über dii unfähigen und unwilligen Ärzte?


    Ehrlich gesagt habe ich auch schon eigenständig meine Medikamention geändert, aber sobald ich das tue, ist es ganz allein meine Verantwortung. Selbst wenn der Arzt tatsächlich falsch lag, sobald ich ihm ins Handwerk pfusche, ist das allein mein Problem.


    Und Medikamnete sollen Krankheiten heilen, dazu müssen sie teilweise massiv ins Körpergeschen eingreifen, das ist kein Spaß, aber manchmal leider notwendig.

    @ Gucky

    Nein, das habe ich nicht getan. Durch Google habe ich dem Kind nur einen Namen gegeben, eigtl. ist es vollkommen egal. Ich hatte sehr niedrigen Blutdruck und Übelkeit. Ob man das nun Serotonin-Syndrom nennt oder nicht ist mir vollkommen egal.


    Die Dosis habe ich nach anraten mehrerer Ärzte reduziert. Dabei habe ich so lange durchgehalten, bis auch der Neurologe, der es mir verschrieben hat, ebenfalls gesagt hat, ich solle reduzieren.


    Die einzige Abweichung, die ich gemacht habe, ist, dass ich nicht direkt von 20 auf 10 mg gegangen bin, sondern vorher erst auf 15. Glaube kaum, dass man das als "ins Handwerk pfuschen" werten kann, wenn ich keinen Bock auf so heftige Absetzsymptome haben, die schon fast an eine Psychose rankommen...

    @ muhuh

    Zitat

    Lupo ich habe das Gefühl, dass die ärztliche Abklärung bei mir nicht so läuft/gelaufen ist, wie es eigentlich der Fall sein sollte. Insbesondere wenn ich deine Beiträge lese.

    Da täuschst Du Dich. Im nachhinein gesehen, haben auch bei mir Ärzte schon ziemlich früh die richtige Diagnose gestellt und es lag alleine an mir (bzw. an der Störung selbst), den Fachleuten nicht zu vertrauen und so verging eben noch ein halbes Jahr, in der ich panisch und ohne Navi durch die Gegend geirrt bin - Richtung Abgrund...


    Du hast das Navi eingeschaltet, entscheidest Dich bewusst, immer genau den anderen Weg zu fahren und gehst davon aus, das sowohl Auto als auch Navi kaputt sind.


    Zu Deinem heutigen 1-Jährigen Forumsjubiläum @:) kann ich Dir nur raten:


    "Wenn möglich - bitte wenden"