Moin,


    ich muss mich heute leider mit einem Rückschlag melden. Seit heute morgen hat die Benommenheit deutlich zugenommen. Der Schwindel ist bis jetzt noch auf dem Niveau, wie die letzten Tage auch, hat sich also nicht verstärkt. Ich weiß nicht wirklich woran es liegt, habe aber ein paar Vermutungen:


    - Habe seit mehreren Tagen einen sehr niedrigen Blutdruck. In Ruhe unter 100/60. Mir wird häufiger schwarz vor Augen, wenn ich nach längerem Sitzen oder liegen aufstehe. Evtl. eine Nebenwirkung des Citalopram?


    - Habe seit ein paar Tagen das Pantoprazol 40 mg (Magensäurehemmer) abgesetzt. Benommenheit als Nebenwirkung beim Absetzen wäre mir aber nicht bekannt.


    - Achte seit ein paar Tagen auf eine leberfreundliche Ernährung (also im wesentlichen fettarm, bzw. keine schlechten Fette)


    - Versuche seit gestern mich Fructosefrei zu ernähren (hat sich dann gerade auch wieder erledigt, da ich aus der Not ein Snickers gegessen habe)


    - Mein Gewicht ist (aufgrund der Nahrungsumstellung und der Magenverstimmung in den letzten Tagen) runter auf 68 kg. Das ist so langsam an der Grenze zu dem, was mir Sorgen macht.

    Ja das kann gut sein. Irritiert mich nur etwas, dass es die gleiche Benommenheit ist, wie die, die durch den Schwindel kommt.


    184 cm. Körperfett bei 12%, sollte also noch im grünen Bereich sein. Das ironische ist, dass es meinem Magen momentan eigtl. recht gut geht.


    Und dass der Schwindel (bisher) dadurch nicht stärker wurde. Auch nicht als ich vorhin im Auto saß und auf einmal nen 120er Puls hatte (sonst so um die 60) und Gänsehaut bekommen habe, weil mein Körper gemerkt hat, dass irgendetwas nicht stimmt.


    Naja schon ein wenig doof. Ich schaffe es eigentlich nur mein Gewicht zu halten, wenn ich Süßigkeiten esse, da ich durch normales Essen schon sehr schnell und lange satt werde. Wenn ich jetzt probiere auf Fructose zu verzichte fallen auch die Süßigkeiten raus. Scheint ja irgendwie nicht so gut zu klappen.

    Ja das ist das Problem. Je weniger Termine man hat, desto mehr "Respekt" hat man davor... ;-), bzw. insbesondere wenn es ein einzelner wichtiger ist.


    Ich habe gerade nochmal beim Neurologen angerufen, der mir das Citalopram empfohlen hat. Ich soll die Dosis auf die Hälfte (also 10 mg) reduzieren. Ich wollte aber heute nochmal den Psychiater fragen, was er dazu meint.


    Falls nicht das Citalopram am niedrigen Blutdruck Schuld ist, sondern das Absetzen des Protonenpumpenhemmers würde ich ja auch noch die Absetzsymptome vom Citalopram oben drauf bekommen. Dann wäre auch ich mit dem was ich ertragen kann so langsam am Ende...

    Mir ist heute morgen eingefallen, dass kurz bevor ich den niedrigen Blutdruck bekommen habe, ich die Firma des Citaloprams wechseln musst (von Milan auf A1). Das Milan hatte ich damals vom Arzt selbst bekommen und das A1 ist das, was meine Krankenkasse eigtl. verschreibt.


    Habe jetzt den Arzt bzw. die Helferen darum gebeten wieder das Milan aufzuschreiben. War schon ein wenig Überzeugungsarbeit notwendig. Schon echt lächerlich, komme mir vor wie ein besch... Junkie und das obwohl das Medikament bisher nahezu gar nicht geholfen hat sondern nur Nebenwirkungen hatte.


    Naja, der Mensch hält ja einiges an Arzt aus. Und dass man sich wegen so ein paar Euros so anstellt, obwohl ich monatlich >400€ Krankenversicherung zahle (die mir bis jetzt nahezu gar nicht geholfen hat, im Gegenteil) ist da mehr als ironisch.

    Muhkuh, ich hab mich da auch so albern mit der Firma. Bei mir muss es auch immer dieselbe sonst nehme ich es nicht. Meine Freundin ist Apothekerin und hat mir bestätigt, dass man Nebenwirkungen von den unterschiedlichen zugaben der Firmen bekommen kann. Also vielleicht liegst du sogar richtig in deiner Annahme.


    Wie geht es dir heute?


    Ich bin Grad aufgewacht, mal schauen wie der tag wird.

    Ja den Effekt kenne ich auch von meinem Vater, der hat das bei seinem Betablocker auch.


    Mir gehts noch immer ziemlich bescheiden. Hoffe, dass es durch die Umstellung auf das Dura jetzt schnell wieder besser wird, ansonsten reduziere ich die Dosis bzw. setze es komplett ab.


    Bin mir echt nicht sicher, ob der Schwindel in den letzten Tagen wegen oder trotz des AD besser war. Momentan tendiere ich zu letzterem, vor allem weil sich der Schwindel momentan in Grenzen hält, mein Gesamtzustand allerdings sehr besch... ist.


    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es bei dem Amitriptylin Anfang des Jahres fast das gleiche war. Da wurden mir plötzlich versehentlich magensaftresistente Kapseln verschrieben und es war psychisch die Hölle. Ich war echt verdammt froh als ich das Zeug abgesetzt hatte und hatte mir danach eigtl. geschworen nie wieder ein AD zu nehmen. Hat ja super funktioniert... %-|

    Hallo,


    ich möchte mich gerne hier auch mit einreihen.


    Ich habe das erste mal vor guten 9 Jahren einen Schwankschwindel gehabt, das ganze hielt gute 6 Monate an. Dabei war es egal ob ich draußen oder in der Wohnung war. Es fühlte sich schwankend, wankend zugleich an, unsicher auf den Beinen, mal ein Gefühl als wenn mich etwas zur Seite zieht, mal als wenn ich wie hochgezogen werde. Es ist eigentlich immer bewegungsabhängig. In dieser Zeit kam meine Hypochondrie und Somatisierungsstörung so richtig zum Ausbruch. Irgendwann habe ich mir gesagt, ach das gibt es doch gar nicht, lass es schwindeln und es vergingen nur wenige Tage und es war weg, für viele Jahre, ich denke weil ich dem ganzen keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt hatte. Jahre vergingen und dann fing das ganze wieder an, allerdings auch drehend und schwankend, in der Zeit war ich auch in Psychotherapie wegen der Hypochondrie durch das Drehgefühl wurde der Schwankschwindel wieder ausgelöst, mal mehr mal weniger. Ich habe Monate oder Wochen auch mal Ruhe und dann habe ich schlechte Tage und zach ist es wieder da. Zuhause etwas weniger muss ich sagen, mehr wenn ich mit Menschen zb auch zusammen bin, oder aber auch wenn ich unterwegs bin, geradeaus laufe durch eine Straße und auf einmal kommt mir jemand entgegen und der Weg ist dabei noch eng, das ist auch Hölle. Zum Arzt bin ich übrigens erst nach acht Jahren damit gegangen, weil ich jahrelang Angst vor einem Hirntumor hatte. Meine Hausärztin und auch Orthopädin sagte sofort das sei stressbedingt und komme von starken Verspannungen. Ich muss sagen wenn es anfängt zu schwanken greife ich mir reflexartig sofort in den Nacken weil es sich da verspannt anfühlt, auch ziehe ich die Schultern eigentlich den ganzen Tag nach oben..... Naja und so laufe ich nun damit rum....


    Liebe Grüße :-)