Die Vermutung, dass komplexe Krankheiten, wie bspw. psychogener Schwindel, monokausal psychisch/körperlich angeordnet sind, ist einfach nur naiv. Es gibt keine klare Grenze.


    So, ich werde hier nicht weiter auf deine Antworten eingehen, offenbar bist du nur der Aufmerksamkeit halber hier. Sry aber die wirst du von mir nicht mehr bekommen, kannst dir aber mit dem Problem gerne einen eigenen Faden eröffnen :)*

    @ Einsam

    Zitat

    Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht bei einem solchen Therapeuten!

    Na also, wenn Dir das geholfen hat, dann scheint das für Dich der richtige Ansatz zu sein. Kann ich im übrigen nur bestätigen - bei Krankheitsangst hat eine Verhaltenstherapie - ggflls. kombiniert mit AD - die besten Aussichten auf Heilung.

    Zitat

    Nenn mich blöd aber die Frage was mir geholfen hat kann ich dir nicht beantworten !

    Das ist doch im ersten Moment gar nicht so wichtig. Es hat Dir geholfen, also kümmere Dich um eine neue Therapie - notfalls sogar beim gleichen Therapeuten. Wenn ich selbst heute wieder Probleme hätte, würde ich das als erstes versuchen.

    Zitat

    Es muss doch auch eine Ursache für die körperliche Problematik geben auch wenn die auslösende Ursache psychisch ist!?

    Die Ursache für die körperliche "Problematik" - also Deine Symptome - ist eine psychische Störung, in deinem Fall eine Angststörung.

    Zitat

    Und wenn ich die wüsste ist es doch vorbei für immer oder nicht? So habe zumindest ich immer gedacht!

    Das ist falsch. Wenn man die Ursachen für seine Störung kennt, ist sie damit ja nicht vorbei. Das erleichtert evtl. die eigene Umgangsweise bzw. ermöglicht bessere Therapieansätze.


    Gerade bei einer Verhaltenstherapie musst Du nicht unbedingt bis in die Tiefe alle Ursachen erforschen. Du bist auch nicht "selbst schuld" an Deiner Misere, aber nur Du selbst (mit professioneller Hilfe) kannst Dich letztendlich da raus ziehen.

    @ gizim

    ich hatte das AD immer von der gleichen Firma, insofern hab ich diesen Wechsel nicht gehabt. Wenn es bei mir so bleibt, werde ich die 16 mg beibehalten. Aber es ist bei mir auch so, dass ich immer mal wieder Phasen, auch mal eine ganze Woche habe, in der es mir wieder schlechter geht. An was das liegt, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es wieder besser wird. Hab auch wieder meine alte Lebensfreude wieder und kann mich z. B. auf eine Geburtstagsfeier freuen. Das war vor einem Jahr noch ein Grauen. Kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich das ausgehalten habe. Wenn du erst bei 10 mg bist, hast du ja auch noch die Option, dass du um ein paar mg erhöhen könntest. Die NW sind dann bei dieser Dosierung auch nicht mehr so arg. Liebe Grüße


    Seid mir nicht böse, aber meine "Wettertheorie" hat noch mehr mit Schwindel zu tun als eure Diskussionen.

    @ Lupo

    Schade, dass du das so verstanden hast - Nein, so war das nicht gemeint. Ich meine den Beitrag durchaus ernst.


    Ich merke das auch bei mir selbst: seitdem ich die AD nehme habe ich manchmal kurze Schwindelattacken. Ich gehe davon aus, dass diese rein psychisch und eine Nebenwirkung des AD sind. Sie dauern nur ganz kurz, die Folgen davon können aber Stunden/Tage andauern. Die Herausforderung ist es dann sich wieder zu beruhigen und aus der automatischen Fehlhaltung wieder rauszukommen. Sprich aufrecht zu stehen. Verdammt schwer als Schwindel-Patient.

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    [...] (editiert, Bezug auf gelöschte Inhalte)

    @ Muhkuh

    Dass du das mit dem Gluten versuchst, kann ich verstehen (Ich hatte übrigens auch diese Entzugssymptome und super schlechte Laune, das weiß ich noch). Aber parallel dazu würde ich trotzdem noch bis 10 bis 15 mg Citalopram weiter nehmen und das noch mal ein paar Wochen ausprobieren. Falls dein Schwindel doch was mit dem Gehirnstoffwechsel zu tun hat, bist du da auf der sicheren Seite ;-) . Und ich glaube wirklich, dass sie schnelle und radikale Dosissteigerung auf 20mg dich erst mal "ausgeknockt" hat...

    @ Christina

    Danke für die Rückmeldung. Ja genau, das ist derzeit auch mein Plan :-). Jetzt in den ersten Tagen mit 15 mg geht es mir zumindest wieder deutlich besser als mit den 20 mg. Also nicht auf den Schwindel bezogen sondern insgesamt. Ich denke 10 mg werde ich dann auch noch probieren und dann entscheiden, ob ich auf 10 oder 15 bleibe.


    Denke auch die schnelle Steigerung hat ne Rolle gespielt, aber ich hätte auch gedacht, dass sich das nach 6 Wochen einpendelt, naja offensichtlich ja nicht...

    Achso die "Entzugssysmptome" durch den Glutenverzicht (ggf. aber auch Fructoseverzicht, lasse beides gleichzeitig weg) waren interessanterweise genau die gleiche Benommenheit und gesteigerte Unruhe, die ich auch in Zusammenhang mit dem Schwindel habe. Am letzten Wochenende habe ich allerdings nicht geschafft sie durchzustehen, sondern habe dann etwas entsprechendes dagegen gegessen. Wusste ja auch nicht, dass es so etwas wie ein Entzug ist.


    Naja seit gestern Mittag habe ich jetzt wieder kein Gluten zu mir genommen und ich glaube es fängt schon wieder an. Echt komisch... ":/ . Mal schauen, ob ich heute mal durchhalte, dummerweise ist heute Abend eine große Feier von der Abteilung, wo ich zumindest kurz anwesend sein sollte %-|

    @ muhkuh

    bei mir ist der Schwindel bzw. Benommenheit auch noch trotz des AD vorhanden, aber es geht mir allgemein viel besser und der Schwindel tritt in den Hintergrund. Das alles dauerte aber viele Wochen, besonders wenn du deine Dosis aenderst, musst du dir schon ein paar Wochen Zeit geben. :)^

    @ laura

    Habe ich ja probiert (ca. 6 Wochen), doof wurde es halt, als ich auf den anderen Citalopram-Hersteller wechseln sollte. Selbst nach dem Zurückwechseln hatte ich noch sehr häufig Übelkeit und niedrigen Blutdruck. Und da hört der Spaß für mich dann auf (ok, ehrlich gesagt hat er schon vor sehr langer Zeit aufgehört ;-)).


    Ich habe das Gefühl, dass ich mit dem AD besser entspannen konnte. Geholfen hat es aber nichts, bei mir wird der Schwindel durch Entspannung nur ein bisschen besser, ein ziemlich unangenehmes Grundlevel bleibt. Andererseits wird er durch Anspannung aber auch nicht deutlich stärker.


    Es fühlt sich jedenfalls auch so an, als würde das AD nicht gezielt gegen den Schwindel wirken, sondern einfach so. Und das ist eigentlich nicht das was ich will. Dafür ist mir das Zeug und der Eingriff in meinen Gehirnstoffwechsel viel zu heftig, von den Nebenwirkungen mal abgesehen.


    Ich weiß mittlerweile, dass mein Schwindel äußerst unangenehm ist, mir aber nichts passieren kann. Durch die gleichzeitige Einnahme vom AD (Stichwort Kreislauf) kann ich das allerdings nicht behaupten. Und auf das Gefühl auf Droge zu sein kann ich auch gerne verzichten. Mir reicht es schon, mich die ganze Zeit wie betrunken zu fühlen ;-)