@ Lupo749

    Danke. Leider macht es mir jedoch immense Sorgen....


    Ich weiß auch das Benzodiazepine nicht zur Dauereinnahme geeignet sind, jedoch haben wir nun auch Tavor ausprobiert und auch das hilft gegen den Schwindel nicht im geringsten ???


    Ich bin verzweifelt und so wird natürlich auch die Angst das nie mehr wegzubekommen immer schlimmer :(


    Was habe ich bloß..

    Hallo Maria.


    Also ich kann dir nur von mir berichten ;-) meine Leidensgenossen hier haben mich ziemlich lang hochgehalten und ich habe trotz vieler Zweifel die Citalopram weitergenommen. Auch ich hatte keine sichtlich erkennbaren Ängste. Die hatte ich Jahre zuvor aber nicht aktuell. Dafür den grausigen Dauerschwankschwindel.


    Ich kann dir eins sagen : bei mir hat es Monate gedauert, bis das Medikament voll gegriffen hat. Aber jetzt habe ich es :) ich fühle mich wie neu geboren. Habe seitdem keinen Schwindel mehr.


    Halte durch! Es gibt Hilfe. Wenn vielleicht auch mit einem anderen Medikament


    Alles Liebe für dich @:)

    Hallo Sun2009,


    danke dass du dir die Zeit genommen hast :)


    Wirklich Monate? Wie gibt's denn das? Oder hast du immer wieder die Dosis neu steigern müssen? ???


    Kannst du mir noch sagen wie sich der Schwindel genau bei dir geäußert hat?


    Also immer, auch zu Hause in ruhe anwesend?


    In der Intensität unterschiedlich?


    Keine nennenswerte Verbesserung unter Alkohol oder während Autofahren?


    Bei Körperbewegungen wie z.B. Aufstehen auch teilweise schlechter?


    Ich bin guter Dinge das ich das Medikament hoffentlich nicht wechseln muss :)


    Danke nochmal :)

    Gerade auch noch seit Monaten etwas Alkohol ausprobiert. Gerade so viel das ich etwas lockerer wurde und der Benommenheitsschwindel? Blieb wieder total gleich.....


    * Sport


    * Alkohol


    * Benzodiazepine


    Alles was angeblich unmittelbar gegen psychologischen Schwindel helfen soll, schlägt bei mir überhaupt nicht an :-| %:|

    Hallo Leute! Ich brauche euren Rat..


    Auch ich leide unter dem Dauerschwindel (genaue Story hier: http://www.med1.de/Forum/Neurologie/727463/)


    Jedoch gehts mir in letzter Zeit besser :)


    Ich nehm seit einem Jahr das Medikament Sertralin. Angefangen mit 25mg bis hin zu 125mg, nun setze ich das Medikament ab und bin jetzt wieder bei 25mg.


    Heute war ich wieder mal bei meinem Psychiater und sagte ihm, dass ich das Medikament nun gerne ganz absetzen will. Dieser riet mir aber erst einmal nur jeden zweiten Tag 25mg zu nehmen anstatt ganz abzusetzen. Zudem meinte er, dass sich mein Zustand auch verschlechter könnte und hm.. ich mein ich nehm das Medikament nun aber schon mehr als ein Jahr!


    Ich war von sozialen Ängsten geplagt, vor allem die ständige Anspannung, Herzrasen und auch Übelkeit äußerten sich bei mir.


    Diese Symptome sind aber nun seit der Therapie komplett verschwunden! Jedoch hab ich auch so einen Dauerschwindel, der sich zwar "irgendwie" gebessert hat (gefühlt 70% Schwindelfrei), aber so irgendwie immer noch da ist. Er war auch noch bei den 125mg da. Nun bin ich mir auch nicht sicher, ob ich überhaupt komplett das Medikament absetzen soll, oder vielleicht doch sogar zum Erhöhen beginne und experimentiere, ob sich der Schwindel bis max zu den 200mg vielleicht doch noch komplett verabschiedet. Jedoch muss ich aber auch sagen, dass ich seit ca. einem Monat komplett rauchfrei bin und deswegen denke, dass das auch irgendwie den SChwindel begünstigt hatte (Nikotin Entzug).


    Meine ursprüngliche Idee war eigentlich, dass ich das Medikament komplett einmal abbaue, denn es steht ja auch beim Medikament selber wieder bei den Nebenwirkungen, dass es Schwindel verursachen kann ???


    Und, dass ich dann bis 21 einmal abwarte, weil mein Hausarzt meinte immer oft, dass dieser Schwindel beim "Übergang" passiert also im Alter (bei mir Pubertät - alter 17-21 bzw. auch wenn man ins "Seniorenalter" kommt) - er meinte selber, er habe es so erlebt in meinem Alter. Dieser Theorie steh ich aber sehr kritisch gegenüber.


    Auf jeden Fall sollte ich dann mit 21 noch immer keine Besserung erfahren, würde ich dann in eine Schwindelambulanz fahren, ob die vielleicht etwas finden? Also das wäre der eigentliche Plan nur mein Psychiater hat mich heute irgendwie wieder "verunsichert" was ich machen soll..


    Ich weiß nicht, ich bin im allgemeinen unsicher, ob der Schwindel wirklich psychisch bedingt ist? Meine anderen Symptome sind irgendwie futsch aber nicht der Dauerschwindel, dieser hat sich höchstens gebessert. Jedoch kommt mir manchmal vor, dass der Schwindel oft am Abend besser wird aber nicht weggeht.


    Wie seht ihr das? Soll ich die Therapie wieder "aufrollen" und die Dosis steigern? Oder soll ich absetzen und probieren wie es sich dann verhält? Oder soll ich gar gleich in eine Schwindelambulanz gehen? (Dazu muss ich sagen, dass ich mich sonst schon komplett aber abchecken lassen hab --> Neurologie, HNO, Blutbild, Wirbelsäule..)


    Amalgamfüllungen habe ich noch in meinen Plomben, kann es vielleicht sogar davon kommen? (hab sie im gleichen Jahr bekommen als der Schwindel kam).


    So tut mir Leid für den ganzen Text, ich bin nur sehr verunsichert, was das beste ist. :-|


    LG

    Hallo Leeder,


    Medikament auf 0 ? - Medikament auf Höchstdosis ? - ... oder doch wieder zurück in die Diagnostik ?


    Du bist da extrem verunsichert, obwohl Du eigentlich auf einem guten Weg bist.


    Nun hast Du Dich jetzt erst mal entschieden, das Medikament abzusetzen. Das ist nach 1 Jahr legitim, wenn man so wie Du eine deutliche und nachhaltige Verbesserung der Symptome erreicht hat.


    Dein Psychiater hat allerdings recht, wenn er Dir zu einem langsamen ausschleichen rät und es ist ebenfalls richtig, Dich darauf hinzuweisen, dass es Dir dadurch wieder schlechter gehen könnte, da so ein Medikament nicht die Grunderkrankung heilt.


    Das musst Du jetzt halt genau beobachten und gemeinsam mit dem Facharzt herausfinden, ob der Zeitpunkt, die therapeutischen Maßnahmen (Medikament & Therapie?) zu beenden, der richtige war.


    Weitere Diagnostik macht meines Erachtens bei Dir keinen Sinn - Du hast doch alles schon durch.


    Eine seriöse Schwindelambulanz wird Dir das bestätigen können, aber ob Dich das weiter bringt ?


    Ich hoffe mit Dir, dass es Dir nach dem absetzen des AD weiterhin gut geht, dann wir mit etwas Geduld irgendwann auch noch der "Restschwindel" verschwinden.


    :)*

    Hallo,ich habe das auch nun schon seit 3 Monaten.Auch von Arzt zu Arzt alles ohne Befund.Habe gestern ein sehr interessantes Video dazu auf y tube gesehen,es heißt 'Schwindel ohne Befund'.


    Als ich gehört habe was die Patienten so erzählen konnte ich mich da 100% hinein versetzten. Mir geht es genau so.Ich hoffe das dies nun die richtige Richtung ist und ich den mist wieder los werde.mfg

    Ich bin auch eine Leidensgenossin. Hatte es letztes Jahr schon mal sehr schlimm. Hatte bereits CT und MRT HWS, HNO Arzt mit mehreren Untersuchungen. Auch bereits CT Kopf durch ständige Polypen in Nasennebenhöhle. Ich leide unter Panikattacken und einer Angststörung. Ich hatte Monatelang ruhe und jetzt ist der Schwindel seit ca. 2 Wochen wieder da. Nicht immer. Mal mehr und mal weniger. Arzt meint ich bin gesund.

    PiMa0509 schrieb:

    Mir geht es so, dass plötzlich ein unwirkliches Gefühl auftritt und dann habe ich das Gefühl gleich umzukippen. Kein richtiger Schwindel.


    Wenn ich dann panisch flüchte dann fühle ich mich nach links gezogen. Beine werden wackelig und im Kopf so ein wattegefühl als wäre ich gleich weg. Ekelhaft.

    Genauso geht es mir auch. Du hast es prima beschrieben! Was machst du dagegen?

    HFC83 schrieb:
    PiMa0509 schrieb:

    Mir geht es so, dass plötzlich ein unwirkliches Gefühl auftritt und dann habe ich das Gefühl gleich umzukippen. Kein richtiger Schwindel.


    Wenn ich dann panisch flüchte dann fühle ich mich nach links gezogen. Beine werden wackelig und im Kopf so ein wattegefühl als wäre ich gleich weg. Ekelhaft.

    Genauso geht es mir auch. Du hast es prima beschrieben! Was machst du dagegen?

    Nichts. Bzw. ich habe noch keine Lösung gefunden.

    Ich hatte nun lange nichts und heute morgen hat es mich mal wieder erwischt. Ich habe dann mir bewusst das fliehen verboten und beim laufen darauf geachtet, achtsam zu laufen. So war dieses Linksgefühl nicht so stark da.

    PiMa0509 schrieb:

    Nichts. Bzw. ich habe noch keine Lösung gefunden.

    Es kann bei psychogenem Schwindel hifreich sein wenn du dir psychologische Hilfe holst z.B. als ambulante Therapie oder stationär für mehrere Wochen.