Hallo Leute,


    ich liege gerade wach weil ich Panik hab.bin abrupt wach geworden und spüre schon wieder meinen Atem nicht. dadurch hab ich das Gefühl gleich zu ersticken. Traue mich auch nicht eine tavor zu nehmen, da ich doch venlafaxin angefangen hab.


    kann das venla die Symptome verstärken. Wann wirkt es endlich. Merke nichts auch keinerlei Nebenwirkungen was mich.Schon sehr verwundert.

    @ muhkuh

    Du bist ein Zweifler, oder? Und willst immer das letzte Wort haben ;-) Das ist nicht bös gemeint, mein älterer Bruder ist auch so - Physikprofessor und will immer recht haben...


    Warum wird es dir vom Citalopram natürlich wieder schwindelig? (Oder so ähnlich hast du es geschrieben) 10mg sind zu wenig, um langfristig eine Wirkung erzielen zu können. Dosier doch mal LANGSAM hoch auf 20 mg und halt das mal sechs Wochen durch.


    Das mit der Ernährung hatte ich ja auch probiert: Mal Histamin weggelassen, mal Gluten, mal Fructose und Lactose. Das ganze hatte mich aber irgendwie so gestresst ("Oh je, jetzt kann ich das vielleicht nicht mehr essen." - "Was kann ich denn dann noch essen?" - "Jetzt werde ich noch dünner" , usw.), dass es mir zum Teil noch schwindeliger wurde. Also hab ich wieder normal gegessen. Meine Ärztin meinte auch, es gebe eigentlich keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten NUR mit Schwindel/Benommenheit, da stünden immer starke Bauchschmerzen und Übelkeit im Vordergrund. Das hatte ich ja nie.


    Liebe Grüße

    @ Schwindelliese

    Ist doch toll, dann hast du wegen das Nebenwirkungsproblem nicht :)^ . Vielleicht kommt jetzt bei dir auch endlich der Durchbruch...

    @ Noch mal MuhKuh

    Ich lese gerade ein interessantes Buch von einem amerikanischen Biologen, Physiker und Psychologen über Traumata und Traumatherapie. Der hat herausgefunden, dass jedes Trauma (das können psychische Erschütterungen sein, wie Verlusterlebnisse, Gewalterfahrungen, usw., aber auch Unfälle, Stürze, Infektionskrankheiten mit hohem Fieber, Operationen) im Körper gespeichert bleibt, die Gehirnaktivität (in der Amygdala) und das parasympathische Nervensystem verändern kann, so dass der Körper in einer Daueranspannung/-erregung und auf "Flucht" programmiert bleibt. Tiere können nach einem Trauma schnell wieder "runterfahren", die Spannung und Erregung lösen sich, alles ist wieder in "Homöostase", bei Menschen gelingt das häufig nicht. Ich finde, das ist ein sehr interessanter und plausibler Ansatz und würde erklären, warum das AD bei so vielen von uns hilft. Stellt die "Homöostase" des Nervensystems wieder her :)z .


    Es kann sich übrigens auch um ein lang zurückliegendes Trauma handeln. Bei mir würde es erklären, warum meine erste Dauerschwindelepisode direkt im Anschluss an eine Virusgrippe mit hohem Fieber auftrat.


    Also überleg doch mal: Hattest du irgendwann einen Unfall/Sturz/OP/hohes Fieber - müssen ja tatsächlich nicht immer die großen "Psychokrisen" sein...

    @ liese

    ich kenne die Dosierung von deinem AD nicht. Aber sei doch froh, wenn du keine NW hast. Ein paar Tage oder Wochen wird es bestimmt dauern, bis du eine Besserung spürst, auch kann es sein, dass sich deine Beschwerden nochmal verschlimmern. Ist aber ganz normal. Halte doch bitte dieses Mal durch, damit du auch wieder normal leben kannst. Bei mir war es ein langer und mühevoller Weg, aber es hat sich gelohnt. Hätte vor einem Jahr nicht geglaubt, dass ich wieder alles schaffe und vor allem , was noch wichtiger ist, dass ich auch die schönen Dinge wieder genießen kann und ich mich auf den Tag freue. Momentan nehme ich 16mg Escitalopram


    (Hoechstdosis ist 20 mg). Schwindelgefühl ist zwar noch vorhanden, aber bestimmt nicht mehr mein Leben. Auch meine anderen gefühlten hundert Bechwerden sind weg.


    Ich wünsch dir viel Durchhaltekraft. Du schaffst das!!! :)^ :)* :)_


    Allen anderen alles Gute und liebe Gruesse .

    @ :)

    @ christina

    Ich hoffe so dass endlich der Durchbruch kommt. Manchmal wünsche ich mir die Symptome die ich noch am Anfang dieses Fadens hatte. Das keine Luft kriegen ist echt sowas von schlimm.

    @ Laura

    Ich bin nur total verwirrt weil keine Nebenwirkungen bisher aufgetreten sind, aber es ist natürlich super. Leider konnte ich das Escitalopram ja nicht weiter nehmen. Es ging mir damit ja zeitweise schon gut. Hab ich zumindest so empfunden.


    Danke euch. @:)

    @ Christina

    Ja ein Zweifler bin ich definitiv, bzw. ich fahre da eher nach dem Motto "Wer nicht hilft hat auch nicht recht" ;-). Der Schwindel wird stärker, weil ich nicht mehr so stark neben mir stehe und somit alles wieder ungefiltert mitbekomme.


    Ich hatte jetzt gut 10 Wochen lang 20 mg Citalopram. Selbst wenn ich es zu schnell hochdosiert hätte, hätte sich das irgendwann einpendeln sollen. Hat es jedoch nicht. Jetzt nochmal hochdosieren wäre gegen die ärztliche Empfehlung auf 10 mg runterzuegehen (von Hausarzt und Psychiater). Die 20 mg kamen ja auch vom Neurologen, mit dem ich seit Monaten nicht gesprochen habe und wo ich jetzt wieder Monate auf den nächsten Termin warten muss...


    Bauchschmerzen habe ich ja. Seit 7 Jahren. Mir wurde gesagt es kommt vom Zwerchfellbruch. Dem ist nach neuesten Erkenntnissen offenbar nicht so, sondern es spielt eine sehr große Rolle was ich esse. Und das wirkt sich dann wiederum stark auf den Schwindel aus. Also nicht die Schmerzen sondern ein extrem starkes Völlegefühl.


    Und ich merke bei mir eine massive Abhängigkeit des Schwindels davon was ich esse. Ich weiß nur leider bisher nicht sicher, was mir gut tut. Aber am stärksten verschlechtert wird es bei mir durch Kartoffeln. Und durch die bekomme ich keine Magenschmerzen!


    Klar, ein lange zurückliegendes Trauma kann es natürlich sein. Und natürlich habe auch ich davon ein paar Stück. Aber nichts was mich nachts wach halten würde oder so. Die mit großem Abstand stärksten traumatischen Erlebnisse in den letzten Jahren hatte ich übrigens durch unbeabsichtigte Dosisschwankungen bei den AD und den damit verbundenen Entzugserscheinungen. Sowohl beim Amitriptylin, als auch beim Citalopram.


    Die Nebenwirkungen in den letzten Wochen, wie bspw. sehr häufige Übelkeit, sprechen sowohl für eine NMU, als auch für eine schwache Form des Serotoninsyndroms, also dass ich zu viel Serotonin habe und darauf entsprechend reagiere.


    Hast du eigentlich bei deiner Virusgrippe oder kurz davor/danach ein Antibiotikum genommen? ;-)

    Habe seit gestern Nachmittag verstärkte Probleme mit der Atmung und verstärktem Schwindel mit kurzen Schwindelattacken. Geht teilweise so weit, dass ich kurz vor einer Panikattacke stehe. Es fühlt sich so an, als könnte ich nicht komplett einatmen, es schmerzt stark im Magenbereich, wenn ich es versuche. Zudem muss ich ziemlich häufig gähnen.


    Dazu ein sehr schmerzhaftes Völlegefühl in der Magengegend. Habe gestern Mittag das erste Mal seit langen wieder Salat gegessen.... :=o

    Also ich habe es seit gestern Abend, werde davon aber nachts nicht wach. Es wird besser, wenn ich etwas gegessen habe (was die Probleme nicht noch weiter verstärkt) und/oder wenn ich gut zu tun habe. Könnte die Ablenkung sein die da hilft und/oder, dass ich in solchen Situationen verstärkt die Brustatmung benutze.

    @ Muhkuh

    Hmm, keine Ahnung, was bei dir los ist ":/ Aber beobachte das doch mal weiter mit der Ernährung... Sonst wechsel doch parallel mal zu Escitalopram, vielleicht verträgst du das Citalopram nicht. Ist ja nicht der Sinn der Sache, dass man sich unter AD-Einnahme langfristig benommen und seltsam fühlt.


    Aber irgendwie klingen deine Symptome doch auch alle irgendwie nach einem Sympathikus-Parasympathikus-Ungleichgewicht -> also wieder das Nervensystem (Psyche ;-D ).


    Ja, ich hatte Antibiotikum genommen, aber das hatte ich auch oft genommen, ohne dass dadurch Schwindel-Episoden ausgelöst wurden...

    Huhu... wie gehts denn allen hier?


    Hoffe gut bei dem Wetter! 8-)


    Mir gehts ganz ok. Schaffe immer mehr und finde immer besser in meinen Alltag zurück. Kleine Rückfälle habe ich mind. 1 x die Woche, aber die nehme ich hin und schone mich an diesen Tagen. Lege einfach die Beine hoch... und lasse selbst Bomben einschlagen ;-D :)z


    Momentan habe ich zwar viel Kopfschmerzen und auch den Drehschwindel spüre ich wieder verstärkt (vor allem wenns Dunkel wird...) - aber ich nehme es hin - als ob es schon immer zu mir gehört hat. Momentan stört es mich kaum. ich hoffe es bleibt so!


    Fakt ist:


    Durch das AD habe ich wieder gelernt mich selbst zu spüren!


    Ich habe wieder gelernt, dass man Angst (z. B. vor dem Schwindel...) wahrnehmen kann und darf aber sich nicht in die Spirale der Angst begeben soll!


    Ich habe gelernt, dass ich mich mehr plump gesagt über offene Zahnpastatuben aufrege oder über die unfreundliche Verkäuferin an der Kasse - sondern meine Laune standhaft ist und kein Fähnchen mehr im Winde...


    Ich kann wieder "ehrlich" lachen ohne es nur "vorzuspielen".


    Ich habe dieses Leben in mir!


    Das einzige was ich noch nicht so drauf hab ist... ich gehe viel zu spät ins Bett! Dadurch bin ich oft noch sehr gerädert. Das muss ich unbedingt noch richtig machen! Dann könnte ich wieder diesen tollen Zustand erreichen den ich früher mal hatte... :)z

    @ muhkuh

    ich habe eigentlich auch schon immer Probleme mit Verdauung und Magen und Darm und Völlegefühl und Blähbauch usw... in der Früh ist mein Bauch flach - sobald ich was esse... plupp... dicker Bauch... ist halt einfach so bei mir...


    Es passiert mir auch manchmal (auch schon seit dem Kindesalter) dass ich wenn ich bestimmte Sachen zuviel esse (z. B. Würstchen oder sowas fettiges...) dass ich mich dann sogar übergeben muss weil es wieder "raus will" :-D :-D :-D


    Also ich kann auch ein Lied von Magen-Darm-Beschwerden singen...


    Und mir wird auch manchmal nach dem Essen schwindliger... aber ich verbinde es eher damit, dass nach dem Essen der Körper auf Schonung und Verdauung umstellt und dadurch alles Unwichtige runterfährt, sprich in den Ruhemodus kommt... und da der Kopf ja aber nicht (wie abends) auch langsam runterfährt, sonder noch voll dabei ist - verspürt man das Schwindelgefühl stärker als vorher. Obwohl es vorher genauso stark war. Man spürt es nur durch den Ruhemodus intensiver.


    Das ist meine naive Erklärung des ganzen... ;-D


    Nahrungsmittelunverträglichkeiten verbinde ich eher mit Durchfall, Blähungen und Völlegefühl - auch Übelkeit. Aber nicht mit Schwindel... :)* :)*