@ Gucky

    Wenn deine SD nicht ziemlich enorm gewachsen ist, würde ich stark bezweifeln, dass sie dir Probleme beim Atmen macht. Was du beschreibst ist wohl eher ein Problem schlechter Körperhaltung zusammen mit ineffizienter Bauchatmung, weil du dein Zwerchfell nicht mehr benutzt. Daher dann auch die Verspannung im Hals/Nacken bei den Atemhilfsmuskeln.


    Ich hoffe mal du schläfst nicht auf dem Bauch.


    Probier es doch mal mit Qigong. Oder geh zum Logopäden oder zum Gesangstrainer oder sonst irgendwem, der sich mit dem Zwerchfell beschäftigt.

    Zitat

    Man kann nun natürlich versuchen, der Ursache genaustens auf dem Grund zu gehen, aber ich denke, damit macht man sich das Leben schwer und ist, höchst selten erfolgreich.


    Daher drehe ich die Fragestellung etwas um. Ich akzeptiere die Symptome und suche nicht weiter nach der Ursache und frage, was kann ich tun, um die Symptome anzumildern.

    Das ist aus therapeutischer Perspektive - bei psychosomatischen Beschwerden - problematisch. Die Symptome bestehen ja gerade, weil sie keinen Platz im Bewusstsein finden und die ursächlichen Probleme/Konflikte nicht angegangen werden. Akzeptanz wäre damit kontraproduktiv, weil es sich nicht mit Problembewusstsein verträgt.


    Das Leben macht man sich vorübergehend sicherlich schwer. Weil das, was angegangen wird, meist mit fundamentalen Verhaltensweisen, Einstellungen und dem eigenen Selbst zutun hat. In diesen Bereichen, die einen selbst ausmachen, Dinge zu finden die belastend sind, löst (unbewusst) Angst aus. Deshalb suchen viele Menschen auch ewig nach irgendwelchen organischen Ursachen, weil alles angenehmer erscheint, als die Auseinandersetzung mit Teilen des Inneren, des Selbsts, die man nie für möglichen gehalten hätte.


    Die Symptome werden aber nicht verschwinden, wenn man versucht, sich mit ihnen zu arrangieren. Sie sind so gesehen ein Hilferuf der Seele, gehört zu werden und endlich auf der Tagesordnung zu stehen.

    Zitat

    Also die Atem-Enge, kommt wahrscheinlich von der zu großen SD, denke ich.

    Nee, @Gucky, Atem-Enge ist eines der klassischen Angstsymptome. Es war mit das erste Symptom, das ich neben dem Dauerschwindel hatte - einfach so, als hätte ich in der Hälfte der Lunge einen Schieber eingebaut, der verhindert, dass ich ganz durchatmen kann. Es war übrigens auch das Symptom, das am schnellsten verschwand, als es mir wieder besser ging.


    Zu Deinen "Therapietips" - die sind vielleicht hilfreich, wenn man noch keine Störung hat. Im fortgeschrittenen Stadium einer Angstneurose reicht das leider nicht mehr aus.

    @ Badebär

    :)^ Tolle Erklärung


    Ergänzend dazu - es kann irgendwann auch Spaß machen, sich (endlich mal) mit sich selbst zu beschäftigen sich besser kennenzulernen. Das muss auch nicht grundsätzlich diesen "negativen Touch" haben. Wenn man durch bestimmte Umstände psychische (und psychosomatische) Probleme hat, bedeutet das nicht per se eine eigene negative Wertung oder gar, eine Schuld zu tragen.


    Die Erkenntnis muss nicht sein, "Ich bin selbst schuld", sondern "So bin ich" und nur ich kann mir letztendlich helfen, wieder da rauszukommen.

    @ gucky

    Das klingt schon wirklich logisch was du schreibst. Es ist aber wirklich nicht so einfach mit dem akzeptieren und mit dem glücklich sein. :-)


    Ich frage mich auch die ganze Zeit wo kommt es her. Es gab nichts in meiner Kindheit und auch sonst nichts dramatisches im Leben.


    LG

    @ mnef

    Will mir ein Kissen mir Nackenunterstützung besorgen.

    @ muhkuh2k,

    Auf dem Bauch schlafe ich so gut wie nie. Die SD verursacht, das Gefühl der Halsenge.

    @ Lupo749

    Nun bei mir ist es, eins der zuletzt aufgetretenen Symptome und hält sich seit 2 Jahren hartnäckig, wärend alle andern fast vollständig verschwunden sind.

    @ Badebär

    @ Schwindelliese

    Zitat

    Ich frage mich auch die ganze Zeit wo kommt es her. Es gab nichts in meiner Kindheit und auch sonst nichts dramatisches im Leben.

    Deutet aber schon ein wenig darauf hin, das Du, nicht glücklich bist. Vllt. ist es ja auch etwas, was Du nicht macht machst?


    Also bei mir gibt es schon 2 Baustellen im Leben, die mich bedrücken und deren Lösung, mir auch unendlich schwer erscheinen.


    Bei mir war es aber eine zeitlang so, das das Beschäftigen, mit den Symptomen, alles Andere, verdrängt hatt, normales Leben war nicht mehr möglich und die Symptome wurden immer intensiver und mehr.


    Dazu kommt, dieses Recht haben wollen, ich habe Herzsymptome, also will ich gefälligst auch eine Herzkrankheit oder Borreliose oder Lebensmittelallergie .. .


    Kann ich von hier aus, natürlich nicht ausschließen, das es tatsächlich so ist, zunächst muß das schon ärztlich überprüft werden (und auch die machen Fehler).


    Der Punkt ist nur, das Recht behalten, bringt mir gar nix, interessiert keine Sau, außer mir selbst.

    Ja, deshalb sollte ich auch L-Thyroxin mit Jod nehmen.


    Habe ich aber abgesetzt, für das L-Throxin, gibt es keinen med. Grund, meien SD-Wert sin i.O. und Jod-Mangel haben wir auch nicht.


    Seitdem ist mein Puls auch besser, mit L-Thyroxin hatte ich einen Ruhepuls von 40-45, teilweise darunter, ohne 45-50.

    K.A. woher das kommt.


    Die Atemprobleme werden bei Anstrengung, manchmal schlimmer, z.B. Treppensteigen, Liegstütze.


    Beim joggen aber auch teilweise. Beim Spazieren, wird es eher besser.


    Insbesondere, was mit vorgebeugten Oberkörper macht mit Probleme, daher denke ich Rücken.


    Ich bin ja auch schwer, so daß Beine und Rücken, auch beim joggen belastet werden.


    Ich weiß aber nicht, ob die Halsenge, mit der Atemnproblematik zusammenhängt.


    Das ist eher so, wie Lupo schrieb, das es sich anfühlt, als würden die Lungen nicht richtig mitziehen.