Hallo zusammen ich bin neu hier und weiß auch gerade nicht, ob ich in der Antwort funktion richtig bin...wenn nicht endschuldige ich mich schonmal im Voraus dafür.


    Nun zu mir. Habe den Schwindel seit ca 2 Jahren. Es fing mit heftigen Panikattacken an. Nach einem traumatischen Erlebnis, kam der Schwindel dazu. Bin auch seit fast 2 Jahren in psychologischer Behandlung. Habe auch die Angstzustände und das komplette Programm was dazu gehört. Da eine Reha abgelent wurde, war ich für 8 Wochen in einer Tagesklinik. Antidepressiva nehme ich nicht, da ich Angst vor den Nebenwirkungen habe. Halte mich mit Lasea, Neurexan und Rescue Tropfen über Wasser. Der Schwindel ist mal gut auszuhalten, aber je nachdem wie viel Stress ich um die Ohren habe, geht es manchmal garnicht. Mit dem arbeiten klappt mal gut, mal garnicht. Mich würde mal interessieren, wie ihr euren Alltag bewältigt, wenn es so heftig ist. Und wie kommt euer Umfeld damit klar? Mein Mann empfindet es oft als sehr anstrengend, da man nie weiß wie es mir gerade geht. Also wenn es schlimm ist, kann ich gerade mal die Zähne putzen ( und das ist echt anstrengend, da ich mein Körper die ganze Zeit auf Spannung halte), Duschen ist auch ein schwieriges Unterfangen....ja und das Sexual Leben leidet auch darunter..zumindest bei mir. Ich bin zwar Selbstständig, aber es nervt mich total, dass ich nicht mehr so einsatzfähig bin, wie ich mal war. Lasst ihr euch wegen dem Schwindel krank schreiben? Und habt ihr das auch, je nachdem wie gestresst ihr seit, dass der Schwindel auch dementsprechend stark oder leicht ist?? Fragen über Fragen...Leider war ich schon immer ein ängstlicher Mensch, aber es wird immer schlimmer mit der Angst.


    Ich freue mich hier zu sein :-)

    @ muhkuh

    Ein guter Therapeut kann einem auf jeden Fall helfen, den Rest muss man schon selbst hinbekommen.


    Als Unterstützung helfen auch AD - so wars zumindest bei mir.

    @ lenny

    ganz am Anfang war ich oft krank geschrieben. Aber jetzt kämpf ich mich halt durch den Tag.


    Und ja, auch bei mir sind Aktivitäten von der Tagesform abhängig.


    Dazu kommt bei mir die Angst vor Menschenansammlungen, z.B. Konzerte sind eigentlich nicht mehr möglich.


    Auch bei mir wird es schlimmer, wenn ich Stress habe.

    Hallo an alle und alle Neuschwindler,


    ich schließe mich a-psycho und lupo an. Auch muhkuh, du hast recht, ein AD ist kein Allheilmittel. Aber es läßt dich wieder in deinen Alltag und dein Leben zurückzufinden.


    Ich möchte meine ganze Geschichte nicht noch mal schreiben, in diesem Forum bin ich dabei seit 20. Okt. 2014. Die Neuschwindler können ja nachschauen bei Interesse. Nur so viel möchte ich sagen, ich habe den Schwindel bzw. "hatte" seit 20 Jahren. Ich war bei allen Ärzten, hab alles ausprobiert. Es hat mich viel Zeit und Geld gekostet. Wobei ich immer noch damit hadere, dass es von der Psyche kommt, aber egal, das AD hat mich wieder zurück ins Leben geholt. Wie a-psycho auch sagt, ich hätte letztes Jahr kein Konzert besuchen können. Alles, was schön war, war eine Herausforderung für mich. Arbeiten konnte ich nur noch das allernötigste. Jetzt hab ich keine Angst mehr vor dem Tag und kann mich über alles wieder freuen. Zusammen mit der VT, meiner Akupunktur und Yoga bin ich glaube ich auf dem richtigen Weg. Nur ohne AD hätte ich es nie geschafft. Da bin ich zu 100 % sicher. Ich fühle mich wieder so gut wie seit 20 Jahren nicht mehr. :)^ :)_

    @ laura

    Ja da hast du absolut Recht. Aber es gibt halt auch Leute wie mich, denen sehr viel positives zur Wirkung des AD versprochen wurde (auch von einem Arzt!) und es ist das Gegenteil eingetreten.


    Ich meine mich hat das AD auch in eine "scheißegal"-Stimmung versetzt, in der man ganz toll entspannen kann und gleichzeitig war es auch leicht antriebssteigernd. Nur leider hatte das auf meinen Schwindel überhaupt keinen Einfluss. Es hat mir letztendlich nur einen Sommer voll auf Droge beschert... Und über Langzeitschäden bzgl. des falschen Einsatzes von AD will ich gar nicht nachdenken...

    Hallo ihr lieben


    Das freut mich sehr das ihr mir hilft eine Lösung zu finden...


    Ich seh mich genau in der Geschichte von Lenny


    Mir geht es wirklich sehr Schlecht...


    Ja und Alkohol trinke ich nie


    Ich ertrage und mag geschmacklich kein Alkohol...


    Ich mach mich selbst sehr fertig nur mit den Gedanken...


    Ich beobachte mich selbst und nehme meine Symptome sehr schnell war..


    Ich habe mal ne weille Paroxetin genommen und war keine Besserung zu sehn..


    Dann hab ich Venlafaxin genommen genau das selbe


    Aber muss auch sagen hab beide selbst aufgehört zu nehmen..


    Und das war auch vielleicht ein Fehler

    @ a-psycho

    ich nehm seit einem Jahr 15 mg Escitalopram. Yoga war das einzige, das ich letztes Jahr noch machen konnte. Da bin ich dann ruhig geworden. Sonst war ich die Unruhe in Person. Die Akupunktur bekomme ich wegen meines Nackens, meines Herzstolpern und gegen den Schwindel. Kostet mich alle 4 Wochen 25 Euro. Das ist es mir wert.

    @ coccinella

    Mit der Einnahme der AD ging es mir auch Jahre so. Ich habe entweder zu wenig genommen oder zu früh wieder aufgehört. Auch die NW konnte ich nicht ertragen. Es hat auch dieses Mal fast 10 Wochen gedauert, bis ich eine positive Wirkung gespürt habe, habe aber auch sehr gering hochdosiert. Du mußt schon eine bestimmte Menge und eine gewisse Zeit den AD-Spiegel im Blut haben.

    @ muhkuh

    Wegen der Langzeitschäden. Wenn mal jeder Tag so eine Qual wird, ihn zu überstehen, dann glaub ich, braucht man sich


    über Langzeitschäden keine Gedanken zu machen. Ich nehm dieses Medi auf alle Fälle noch über den Winter, nächstes Jahr werd ich dann weitersehen.


    liebe Grüße an alle


    wo sind denn die anderen alle. Meldet euch doch mal wieder.

    Ich habe lange darüber nach gedacht


    Ob Sport der beste weg ist gegen Depression Angststörung


    ECC.


    Yoga wäre auch interessant...


    Ich kämpfe mich auch jeden Tag durch den tag...


    Bin froh wenn ich im.Bett liege


    Dank denke ich


    OK ich habe es auch heute überstanden..


    Ich weiß es ist ein blöder Gedanke...


    Aber bin echt total.fertig


    Jeden Tag kostet es mich sehr viel kraft

    Zitat

    "scheißegal"-Stimmung versetzt, in der man ganz toll entspannen kann und gleichzeitig war es auch leicht antriebssteigernd.

    Damit hat das AD seinen Nutzen doch bewiesen. Viele Menschen brauchen genau das, um überhaupt therapierbar zu sein und einen Einstieg in die Therapie zu finden.


    Dass das AD nicht alle Symptome heilen kann, ohne dass man den "Drive" nutzt und selbst an sich arbeitet, verspricht niemand.

    Das Problem ist das ich versucht habe AD zu nehmen und habe die 1 mit trommelwirbel eingenommen und nur gewartet, dass was passiert...und dann kam die panik, also hab ich sie nicht weiter genommen. Vor 7 Jahren bin ich auch schonmal erkrankt an burn out und depressionen und habe citalopram genommen. das klappte ganz gut aber da hatte ich diese Ängste noch nicht

    @ Lenny

    also nach der 1.Tablette wirst du keine Besserung verspüren. Ich habe mich 12 Jahre gegen AD gewehrt.


    Seit ca. 2,5 Jahren nehm ich 20mg Citalopram, und es wurde besser. Aber: erst nach 3-4 Wochen.


    Dazu kam eine Verhaltenstherapie.


    Nur sollte ich täglich üben: in die Situationen rein gehen, die mir Angst machen. Und das mach ich nicht konsequent.


    Und ich glaube, dass ich auch ab und zu leicht depri bin... auf jeden Fall ist es besser als am Anfang.

    @ Coccinella

    versuche Sport zu machen, ich merke das es mir gut tut. Ich war immer im Fitnesstudio, aber seit dieser


    Angst (unter anderem vor vielen Leuten) mach ich meinen Sport zuhause.


    Oder fahr Rad, oder geh spazieren.


    (aber immer mit Notfallpaket :-) )