Zitat

    Richtig ?

    Ja, genau :)z


    Wenn ich das alles so zusammen nehme, hast Du ja schon einiges an Medikamenten (verschiedener Wirkweisen) durch. ":/

    Zitat

    ... Mirtazapin und Perazin gegeben (nehme ich immer noch)

    Das bedeutet auch, Du nimmst jetzt mit dem Escitalopram ein 3. Medikament ?


    Wichtig ist, dass Dein Arzt das ganze etwas koordiniert und ihr zusammen herausfindet, was Dir dauerhaft hilft, damit der ständige Wechsel (inkl. Eingewöhnung / Ausschleichen etc.) aufhört.


    :)*

    Naja, aber wenn jetzt das Escitalopram "anschlägt", kann es auch mit der Kombination der anderen Medis zusammenhängen - also dann einfach die anderen wieder ausschleichen ... :-/ ?


    Also bitte da grundsätzlich sehr vorsichtig vorgehen und immer den Arzt involvieren.


    Viele Grüße !

    Hallo,


    ich nehme jetzt den 7. Tag 10mg Escitalopram. Davor 3 Tage 5mg.


    Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Aber eine Besserung des Schwindels und der Angst kann ich noch nicht feststellen... :-(


    Ich hoffe da tut sich bald mal was. Meine Symptome sind nur sehr schwer zu ertragen.


    Viele Grüße

    Ich hab dazu nur gehört: einer meinte 10-14 Tage bis die Wirkung eintritt. Ein anderer 4-6 Wochen und wenn man nach 2 Monaten keine Änderung/Verbesserung merkt, dann bringts wahrscheinlich nichts. Wie immer, viele Meinungen. Geduldig ist gefragt.

    Hallo Tintifax,


    ja das habe ich auch so rausgelesen von den anderen Berichten. Hoffe es dauert nicht so lange...


    Ich war übrigens am Mittwoch auch in der Schwindelambulanz in Sinsheim. Die Diagnostik zeigte leichte Abweichungen von "normalen" Ergebnissen. Leider war die CD mit den aktuellen MRT Bildern vom Kopf defekt. Ich hatte nur MRT-Bilder von einer Angio-Hals Aufnahme dabei. Auf dieser Aufnahme sei etwas "verdächtiges" in Bezug auf Gefäßschlinge zu sehen, aber man kann es an Hand der Bilder nicht genau sagen. Ich habe mir jetzt eine neue CD mit den aktuellen Aufnahmen vom Juli in der Radiologie nachmachen lassen und diese CD nach Sinsheim geschickt. Mal abwarten was darauf zu sehen ist... Eine Antwort erwarte ich Monatag oder Dienstag... ich werde berichten...


    Viele Grüße

    Hallo,


    nein, mein Zustand hat sich nicht verändert.


    Ad Gefäßschlingen: Wenn's wirklich in die Richtung Vestibularisparoxysmie geht, dann ist ein Versuch mit Carbamazepin möglich. Und nein, das ist keine Erfindung von Sinsheim, sondern steht so in den Leitlinien der DGN:


    http://www.dgn.org/leitlinien/2330-ll-49-2012-schwindel-therapie#vestibularisparoxysmie


    Die Frage ist, ob sich das Carba mit deinen anderen Medis überhaupt verträgt, aber dafür ist dein Neurologe zuständig.


    Für die skeptischen: Einer aus der VP-Gruppe, der auch in Sinsheim diagnostiziert wurde, wurde vor ein paar Wochen operiert. Siehe da, der Gefäß/Nerven-Kontakt hat sich auch intraoperativ bestätigt. Druckstelle am Nerv war ebenfalls zu sehen.


    http://www.med1.de/Forum/Neurologie/721616/?p=39


    Ich mach hier keine Werbung, nur wenn man so lange auf psychische Krankheiten therapiert wird und nichts kommt raus, dann sollte man eventuell wieder mal über den Tellerrand blicken und etwas anderes auch zulassen. Versuch macht klug :-)


    Schönes Wochenende noch!

    Wäre halt nur ein bisschen skeptisch weil ich keine kurzen d


    Drehschwindelattacken habe sondern Dauerschwindel und Dauerbenommenheit. Aber jetzt warte ich erstmal ab, ob überhaupt was zu sehen ist auf den Bildern.


    Dir auch ein schönes WE!

    Zitat

    Ich mach hier keine Werbung, nur wenn man so lange auf psychische Krankheiten therapiert wird ...

    @ Tintifax74

    Du solltest trotzdem respektieren, dass hier der Faden für phobische Schwindler ist, wo sich Betroffene mit Angststörungen und Dauerschwindel austauschen können.


    Bzgl. der VP-Epidemie im Raum Sinsheim.


    Es bezweifelt niemand, dass es diese Krankheit gibt, nur die Häufigkeit, mit der sie dort diagnostiziert wird, ist genauso auffällig wie die offensive Werbung um (Zitat) "eingebildete", psychogene Schwindel-Betroffene.


    Es bezweifelt auch niemand, dass es Gefäß-Nerven Kontakte geben kann, nur als Ursache für Schwindel -insbesondere Dauerschwindel - sind sie mehr als zweifelhaft.


    Und schlussendlich bezweifelt auch niemand, dass Carbamazepin bei VP helfen kann. Es kann aber genauso gut bei phobischem Schwindel helfen - es wird ja auch bei Psychosen gegeben.


    Eigentlich gehört das aber nicht hier her - deshalb meine erneute Bitte - das Thema in dem dafür vorgesehenen Faden zu behandeln - Danke !

    Sorry, dass ich ein paar Zeilen dieses Fadens "verschwendet" habe, um Leuten, mit diagnostizierten psychischen Beschwerden, Alternativen aufzuzeigen und vielleicht nochmal die psychische Diagnose, die offenbar nach wie vor nicht zufriedenstellend therapiert wurde, in Frage zu stellen.


    Nur für Charly noch ein paar Zeilen, dann gebe ich Ruhe: http://www.dgn.org/leitlinien/2308-ll-48-2012-schwindel-diagnose#vestibularisparoxysmie


    VPs müssen nicht zwingend Drehschwindel auslösen. Meist schon, aber eben nicht zwangsläufig. Im Übrigen sind 2 aus der VP-Gruppe bereits operiert (inkl. mir) und 2 weitere haben in den nächsten 2 - 3 Wochen den OP-Termin. Frag mich nur, warum die Neurochirurgen das so gerne operieren, wenn das so abstrus ist. Komischerweise haben diese Leute keine Drehschwindel-Attacken sondern ähnliche Symptome wie Charly.


    Im Übrigen sollte man sich im Klaren sein, dass alleine das Wort "Schwindel" für jeden eine andere Bedeutung hat und einer sehr ausführlichen Erläuterung bedarf. Jeder erlebt das anders.


    So, jetzt ist Ruhe und sollte es wirklich in Richtung VP gehen, dann kann sich Charly hier einlesen bzw. sehr gerne jederzeit Fragen stellen und mitdiskutieren:


    http://www.med1.de/Forum/Neurologie/721616/

    ok Danke Tinitifax. Ich werde bzgl. VP dann in der anderen Gruppe schreiben.


    Muss noch einmal neue MRT Bilder machen lassen (Mitte Dezember), da die alten wenig aufschlussreich sind...


    Viele Grüße

    Mittlerweile nehme ich 15 Tage das Escitalopram (3 Tage 5mg, 7 Tage 10mg, 5 Tage 15mg).


    Leider merke ich noch keine Verbesserung :-(


    Muss also weiterhin hoffen, dass in der dritten oder vierten Woche was passiert...


    Wie gehts Euch denn so? Immernoch zufrieden mit (Es)citalopram? Wäre schön ein feedback zu bekommen. Aber wenn man den Schwindel erstmal hinter sich gelassen hat, schaut man wahrscheinlich nicht mehr so oft hier rein. Kann ich verstehen :)^


    Viele Grüße

    Hey Charly - das wäre schön, wenn alle "geheilt" wären, die hier nicht mehr schreiben. ;-)


    Du musst wohl noch etwas Geduld haben - zumindest bis Du die volle Dosis wenigstens so 2-3 Wochen nimmst.


    Wenn ich Dich richtig versanden habe, hast Du ja schon die verschiedensten Medikamente ausprobiert und nur Tavor hat Dir letztendlich wirklich geholfen. Das spricht - in Zusammenhang mit Art und Dauer der Beschwerden - schon für einen psychischen Hintergrund.


    Was wurde bei Dir genau diagnostiziert ? Angststörung ? Kannst Du das inzwischen akzeptieren oder hast Du noch ernsthafte Zweifel an der Diagnose ?


    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das sein kann, hatte aber das Glück, dass sowohl Medikation und Therapien gut anschlugen und ich wohl irgendwann den richtigen Umgang mit so einer Störung finden konnte.


    Wie ist eigentlich Deine Psychotherapie angelaufen ?


    Viele Grüße :)*