Hallo Lupo,


    meine Diagnose lautet "Angst und depressive Störung" und somatoforme Beschwerden. Ich kann das immer noch nicht richtig einordnen, da ich zwar oft die Symptome von Angst habe (Nervosität, Beklemmungen in der Brust, beschleunigter Puls), aber ich kann nicht sagen warum bzw. wovor ich Angst haben sollte... Es ist eher die Angst vor dem Schwindel und der Benommenheit selbst und dass es nie aufhört. Ich geh momentan kaum aus dem Haus, da der Schwindel beim Laufen noch stärker wird. Die beschriebenen Angstsymptome sind auch schon besser geworden, aber das macht dem Schwindel gar nichts aus, er ist da ob ich die Angstsymptome nun habe oder nicht... %:|


    Psychotherapie hatte ich erst eine Sitzung. Kann dazu noch gar nicht viel sagen. Ich weiß aber, dass ich erstmal durch Medikamente auf ein besseres Niveau kommen muss, um überhaupt von einer Therapie profitieren zu können. Daher hoffe ich dass das Antidepressivum bald mal anschlägt.


    Viele Grüße

    Guten Morgen an alle,


    tut mir leid, dass auch ich mich so lange nicht gemeldet habe. Mir geht es weiterhin seeehr gut mit meinem Escitalopram.

    @ charly

    Halte noch eine Weile durch. Bei mir hat es damals bestimmt 6 Wochen gedauert, bis ich endlich eine positive Wirkung gemerkt habe.


    Wobei ich mit einer sehr geringen Dosis angefangen habe, 1 Tropfen bis 12 Tropfen die ersten 3 - 4 Wochen. Deine Symptome hatte ich auch (Herz, Beklemmung, Angst, Unruhe). Aber es ist alles weg. Meine Geschichte findest du ungefähr Oktober 2014 bis Mitte des Jahres 2015. Seitdem hab ich wieder Spaß am Leben. Kann alles erledigen, keine Angst mehr vorm Einkaufen, vor Einladungen usw......


    Ich hätte es damals niemals für möglich gehalten, dass es mir wieder sooooo gut geht. Ich weiß bis heute nicht, woher diese Angst und die ganzen Beschwerden kamen, aber es ist mir jetzt auch egal. Ich habe noch ein paar Verhaltenstherapie-Sitzungen.


    Natürlich hab ich auch mal Tage, an denen ich den Schwindel etwas merke, aber es zieht mich nicht mehr runter und weiß genau, der nächste Tag wird wieder besser. Derzeit nehme ich 15 mg, bleibe auch den ganzen Winter noch dabei. Vielleicht werde ich nächstes Jahr im Frühjahr mal versuchen, etwas runter zu dosieren.


    Ich möchte dich noch mal ermutigen, weiterzumachen. Ich glaube ganz bestimmt, dass es bei dir auch besser wird. Der Körper braucht einfach ein paar Wochen, um sich darauf einzustellen.


    Würde mich auch freuen, wenn noch ein paar von den damaligen Leidensgenossen berichten würden, wie es ihnen derzeit geht.


    Liebe Grüße an alle und eine schöne, staade und schwindelfreie Adventszeit :)_ :)*

    Ja ich muss wohl noch etwas Geduld haben. Habe mir einige Erfolgs-Berichte hier angesehen. War scheinbar oft so, dass es nach dem Einschleichen ab einer Dosis von 10mg Escitalopram (bzw. 20mg Citalopram) noch ca. 2-4 Wochen gedauert hat bis eine Verbesserung eintrat. 2 Wochen hab ich jetzt rum. Mindestens 2 Wochen geb ich dem Medikament noch...


    Kennt ihr das auch, dass der Schwindel gleich nach dem Aufwachen sofort da ist und ihr mit einem Nystagmus reagiert. Ich merke dann wie sich meine Augen im ganz dunklen Schlafzimmer hin-und herbewegen (um einen fixen Punkt als Orientierung zu suchen). Fast so wie bei der kalorischen Testung beim HNO. Ich werd noch wahnsinnig... %-|

    Hallo,


    ich bin jetzt seit 3 Wochen auf 10 bzw. mehr (derzeit 17mg) Escitalopram. Habe leider bisher nicht den erhofften Erfolg. Ich versuche es noch knapp 2 Wochen, dann habe ich wieder Termin beim Neurologen und werde weitersehen...


    Euch ein schönes WE. Viele Grüße!

    @ Laura

    @ Lupo

    @ Edie

    @ Christina

    und natürlich auch alle anderen @:)


    ich melde mich auch nach langer Zeit mal wieder. Schön, dass noch immer "alte Hasen" hier immer wieder reinschauen und sich melden.


    Mir ging es nach unserem Umzug wirklich besch.... Hatte ich hier ja auch kurz mal geschrieben. Hatte wirklich lang mit den Nachwehen zu kämpfen. Bestimmt 1 Monat lang. Jetzt seit 3 Wochen ca geht es wieder. Der Schwindel hat sich wieder auf sein normales Pensum eingestielt.


    Die nächsten 2 Wochen ist mein Kalender super voll. Da merke ich schon wieder, wie sich mein Zustand etwas verschlimmert. Schon krass oder? Dass selbst das ausreicht. Nur wenn man schon weiß, was alles ansteht.


    Ansonsten habe ich in 2 Wochen einen Termin bei einem neuen Psychiater, mal sehen wie der so ist und was er sagen wird. Meine alte Psychiaterin hat aufgehört.


    Ich bin weiterhin bei 15 mg Citalopram. Ist zwar nicht sonderlich viel aber ich halte mir so immer noch eine Steigerung im Hintertörchen.


    Wie geht es euch allen?


    Wünsche euch eine schöne Adventszeit!!!! @:)

    Hallo Sun !


    Schön, dass Du Dich meldest.


    Bei Dir habe ich wirklich das Gefühl, dass Du bei allen "auf" und "abs" Dich selbst und Deine Krankheit ziemlich gut einschätzen kannst und dadurch auch Erklärungen bekommst, woran es gerade liegt und evtl. auch entsprechend reagieren kannst. :)^


    Im Prinzip ist das schon "die halbe Miete" für eine dauerhafte Besserung.


    :)* Weiterhin alles Gute !

    Hallo, wollte mal wieder schreiben wie es mir mit dem Escitalopram geht. Ich nehme es jetzt seit 4 1/2 Wochen (in der Zeit habe ich langsam von 10mg auf 20mg gesteigert) und muss sagen, dass es mir seit ca. 3 Tagen irgendwie besser geht (weniger Schwindel). Ich hoffe, dass dies dem Medikament zuzuschreiben ist und dass die positive Tendenz weiteranhält. Ich traue dem Braten noch nicht so richtig und will noch nicht zu euphorisch sein ... :-)


    Viele Grüße

    Hey Charly - das klingt doch jetzt erst mal gut.


    Interessant, aber auch ein Stück weit normal, dass Du die Besserung alleine mit "weniger Schwindel" definierst.


    Das Medikament wirkt nämlich nicht gegen Schwindel, sondern sollte in erster Linie eine Besserung des psychischen Wohlbefindens erwirken, aufgrund dessen dann das Symptom Schwindel zurück geht.


    Es ist aber wie gesagt normal und ein Teil dieser Störung, dass man als Betroffener das vordergründig genau umgekehrt empfindet, nach dem Motto - "Endlich ist mein Schwindel weniger - deshalb geht es mir auch psychisch wieder besser." Ähnlich wie "Seit ich den Schwindel habe, bin ich ängstlich und depressiv".


    Natürlich ist es irgendwann ein Teufelskreis, wo Angst und körperliche Symptome sich gegenseitig hoch schaukeln. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, muss man aber an dem Punkt ansetzen, wo er begann und das ist bei dauerhaftem Schwindel fast immer die Psyche und nicht der Körper.


    Dies zu akzeptieren fällt schwer - weiß ich aus eigener Erfahrung - aber das ist ein ganz entscheidender Punkt, um auf den richtigen Weg zu kommen.


    :)*

    Hallo Lupo,


    mir gings jetzt eine Woche deutlich besser. Konnte wieder so viele Sachen machen (Auto fahren, Spazieren gehen, etc). Leider ist es seit gestern wieder schlechter (mehr Schwindel) und ich verstehe nicht warum...


    Mich würde interessieren wie es bei Dir (und den anderen) war damals. Habt ihr auch schlechte Tage gehabt nach dem es euch aufgrund des ADs eigentlich schon tagelang besser ging?


    Frohe Weihnachten und Grüße!

    Hallo


    Zunächst allen noch frohe Tage im alten Jahr

    @ Charly

    Bei mir wars auch die erste Zeit ein ständiges Auf und Ab. Aber glaube mir, die guten Tage werden immer mehr. Sogar jetzt nach 2 Jahren gibt es manchmal schlechte Tage. Aber ich weiß, der nächste Tag wird wieder gut.Ich könnte mir vorstellen, dass Weihnachten so ein Auslöser war für deinen vermehrten Schwindel war. Aber es freut mich sehr, dass du eigentlich nach kurzer Einnahmezeit schon eine Besserung verspürst. Gib dir und deinem Körper einfach etwas mehr Zeit. Und du darfst nicht vergessen, dass andere Menschen auch nicht nur gute Tage haben.


    Weiterhin alles Gute und lass wieder von dir hören.


    Liebe Grüße :)^

    Hallo Charly,


    Du solltest jetzt erst mal das Positive annehmen, nämlich, dass es Dir grundsätzlich besser geht und das Medikament zu wirken scheint.


    Selbstverständlich gibt es immer wieder schlechte Tage oder sogar Phasen. Wie Laura geschildert hat - die Rückschläge werden aber mit der Zeit immer weniger und mit der Zeit findest Du evtl. auch Erklärungen dafür, was der Auslöser für die phasenweise Verschlechterung sein könnte und kannst daran arbeiten bzw. Dich besser darauf einstellen.


    Bitte berücksichtige auch, wie lange Du schon mit diesen Problemen zu kämpfen hast - da gibt es leider nichts, was von jetzt auf gleich "alles gut macht".


    Natürlich würde gerade in der jetzigen Phase helfen, wenn Du nicht so sehr auf Deinen Körper achtest und damit das positive Grundgefühl stärker in den Vordergrund kommt.


    Aber OK, ich weiß natürlich selbst, wie schwer das ist. ":/


    Aber weiter so - die Richtung stimmt :)*

    Ihr hab wohl recht. Ich muss geduldiger sein. Es ist halt schwer die schlechten Tage wegzustecken, wenn man eigentlich schon dachte es geht jetzt nur noch bergauf nach einer relativ stabilen Woche. Wahrscheinlich brauch ich noch viel Zeit um endlich wieder meinen alten Zustand von Juni diesen Jahres zu erlangen. Ich würde so gerne wieder arbeiten. Ist zwar nur ein 450 EUR Job, aber ich hab das immer gerne gemacht. Momentan ist da aber noch nicht dran zu denken... :-(

    @ Charly

    >:( Du hast mir den 10.000ten Beitrag geklaut ;-)

    Zitat

    bist Du Deinen Schwindel eigentlich komplett losgeworden? Oder macht er sich noch ab und zu bemerkbar?

    Ich bin meinen Schwindel komplett losgeworden. (*Welt-umarm*)


    Was nicht bedeutet, dass ich gar nicht mehr "psychosomatisch" reagiere, aber das weiß ich dann richtig einzuschätzen. Es ist eher eine Art "Seismograph", der mich rechtzeitig warnt, wenn's zu viel wird.


    Vielleicht hatte ich einfach nur Glück, rechtzeitig an die richtigen Menschen zu kommen und dadurch das richtige zu tun. Rückblickend hatte ich "nur" 9 Monate Dauerschwindel und insgesamt 2 Jahre therapeutische Maßnahmen (Verhaltenstherapie und AD).


    Diese Erfahrung hat mein Leben verändert - deshalb bin ich heute noch hier.


    :)*