Hier mal der CK Verlauf:


    09.11.2012 = CK = 465


    19.11.2012 = CK = 823


    14.12.2012 = CK = 707


    06.02.2013 = CK = 850; CK-mb = 23


    13.02.2013 = CK = 692; CK-mb = 23


    07.03.2013 = CK = 1300; CK-mb = 29 ( vortag erstmals Sport nach Monaten + Muskelkater)


    18.03.2013 = CK = 352; CK-mb = 27


    03.04.2013 = CK 351; ck-mb= 21


    31.05.2013 = CK = 283; ck-mb= 21


    18.07.2013 = CK = 406; CK-mb = 24


    05.08.2013 = ck = 213; ck-mb = 22


    15.10.2013 = CK = 600; ck-mb = 42


    06.11.2013 = ck = 405

    Ausschließen lassen sich krankhafte prozesse mit sicherheit nicht. Auffällig ist dass sie nie im normbereich liegen. Wenn sie sich vor der blutabnahme 3 tage körperlich geschont haben sind die werte schon etwas zu hoch. Es könnte aber auch sein dass ihr energiestoffwechsel allgemein etwas erhöht ist. Ich würde das noch mal mit dem hausarzt/internisten besprechen und die möglichen ursachen mal durchgehen ... autoimmunerkrankungen etc.

    Zitat

    Welcher Arzt wäre denn da der beste Ansprechpartner. Mein Hausarzt ist mit seinem Latein am Ende.

    Vielleicht kann dir dein Hausarzt eine Empfehlung geben, wo du dich als nächstes hinwenden kannst. Ich denke, da wird man auch mehrere Fachärzte verschiedener Fachrichtungen zu Rate ziehen müssen.

    Es wurden ja schon viele Untersuchungen bei div. Fachärzten gemacht:


    - FA Allgemeinmedizin (diverse Laboruntersuchungen und EKG)


    - FA für Gastroenterologie (Magen und Darmspiegelung und Sonographie)


    - Radiologie (Bauch CT)


    - Nuklearmedizin (Schilddrüsenuntersuchung inkl Sonographie)


    - FA für Endokrinologie (komplette Hormonuntersuchung Labor + Sonographie)


    - FA Radiologie (MRT Schädel +CT Schädel)


    - FA Neurologie EMG 4 x + EEG 2 x


    Die Frage für mich ist jetzt, was jetzt nich übrig bleibt?


    Vielleicht noch ein Internist, der noch Ideen hat, oder Kardiologe.

    Dann lassen sie sich an eine uniklinik zur abklärung überweisen.


    Man könnte bei ck erhöhung und verdacht auf muskelerkrankungen folgende Antikörper bestimmen:


    Anti mi-2, anti-ku, pm-scl, jo-1, pl-7, pl-12, ro-52, srp, u1-rnp, ss-a


    Zu dem got, ldh, aldolase, myoglobin


    Negative befunde schließen eine degenerative muskelerkrankung aber nicht immer aus so weit ich weiß.

    okay, ich werde versuchen, dass abklären zu lassen.


    Da das ganz spezielle Werte sind, wird das vermutlich nicht bei jedem Arzt gehen sondern wohl wirklich in speziellen Kliniken.


    Sollte da aber auch nichts bei rauskommen, werde ich das Thema wohl ruhen lassen. Bis auf die erhöhten Ck habe ich ja keine Beschwerden. (Außer das meine Ängste immer größer werden umso tiefer ich suche)

    Besten Dank! Das beruhigt....


    Man merkt, sie haben richtig große fachliche Ahnung!!


    Die Untersuchungen werde ich vorschlagen. Werde hier zu einer Uniklinik gehen. Die haben eine neurologische Muskelambulanz. Dort sollten die ja die von Ihnen aufgelisteten Werte kennen..ggf. eine Biopsie veranlassen. Danach ist dann auch Schluß. Leben mzss auch mit erhöhten nicht begründbaren Laborwerten weitergehen.


    Kann mich nur noch mal wiederholen. Besten Dank fur die Tipps!!!

    Ich würde auch ein neuromuskuläres Zentrum empfehlen und gegebenenfalls eine Muskelbiopsi. Eventuell wäre noch der Besuch bei einem Gefäßspezialisten sinnvoll, da auch Gefäß- und Bindegewebserkrankungen zu CK Erhöhungen führen können. Zumindest glaube ich, das mal gelesen zu haben.


    Im übrigen bin ich gerade in einer ähnlichen Lage wie du. Ich habe zwar keine erhöhten CK Werte aber ich habe, im Gegensatz zu dir, belastungsabhängige Schmerzen, Schwäche und Krämpfe in der Bein- und Gesäßmuskulatur und das schon seit 2 Jahren. Da weiß auch keiner, was es ist. Aber, wenn ich bedenke, was bei dir schon alles an Untersuchungen unternommen wurden, fällt mir glatt die Kinnlade runter. Bei mir ist noch nicht mal ein EMG gemacht worden, obwohl ich schon in einer neurologischen Klinik war. Ich habe das Gefühl, dass man mich nicht mehr wirklich ernst nimmt und bei mir alles auf die Psyche schiebt. Tja, anscheinend scheint man einer Ursache nur intensiv auf den Grund zu gehen, wenn in Labor- und Bildverfahren was nicht stimmt, aber, wenn man nur körperliche Beschwerden hat, aber diese durch Labor- und Bildverfahren nicht nachweisbar sind, dann wird man schnell in die Psychoecke geschoben. Verstehe das mal wer will...


    Ich hoffe zumindest für dich, dass bei dir bald die Ursache gefunden wird. abe rich kann aus leidvoller Erfahrung sagen, dass bis zur Diagnosefindung manchmal Jahre vergehen können. Ich war nämlich schon mal in einer ähnlichen Lage wie jetzt, da hats auch ganze 6-7 Jahre bis zur Diagnose gedauert %:|

    Zitat

    belastungsabhängige


    Schmerzen, Schwäche und Krämpfe in der Bein- und Gesäßmuskulatur und das schon seit 2 Jahren

    Könnte auch von der lendenwirbelsäule kommen

    Zitat

    Meinen Sie, käme diese Ambulanz für eine Kompakt-Abklärung dafür in Frage:


    neurologie.klinikum-bochum.de/neurom -


    ambulanz.html

    Ich denke ja, am besten sie rufen da an und schildern ihr problem, bzw. klären das in der sprechstunde, dann wissen sie mehr