ich kann eure Empfindungen alle super verstehen. Manchmal, wenn ich in einem grenzenlosen Schmerztief steckte, wollte ich einfach ,dass das alles ein Ende hat. Dann wäre ich meine Schmerzen los und meine Familie würde nicht ständig mit diesem Albtraum leben müssen. Zum Glück habe auch ich einen superlieben Ehemann, der immer für mich Verständnis hat und drei liebevolle Kinder, die an meiner Gestik sofort merken, wenn ich wieder einen hohen Schmerzpegel habe.


    Gestern unterzog ich mich wieder einmal einer osteopatischen Behandlung und ich merke danach immer eine Schmerzverbesserung. Ich versuche alles mögliche um eine Reduzierung meiner Schmerzen zu erreichen.


    Mein Freundeskreis ist mittlerweile sehr geschrumpft. Man kann einfach nicht glauben, dass es solche Personen gibt, die ständig sehr starke Schmerzen haben.


    An Engel kann ich einfach nicht glauben und an den besseren Platz im Himmel auch nicht. Aber wer weiss?


    Wir müssen einfach das Beste aus unserer Situation machen. Ein Tag mit weniger Schmerzen ist ein guter Tag und den müssen wir auskosten.


    Mehr solcher guten Tage wünscht Euch Helga

    freundeskreis?? was ist das ..schon längst alle verjagt ..weil ich keinen bock mehr habe zu erklären warum ich heute mal wieder nicht kann.

    Zitat

    aber ich freue mich auf den himmel denn dort wird es fair sein und dort gibt es vorallem


    keine krankheiten,

    ich habe auch schon gesagt..dass der tod nicht schlimmer sein kann als das leben!


    heute ..bläst der wind..und ich hänge wieder da mit diesen schmerzen.8-) ich kann kaum etwas sehen..da es auch die augen in mitleidenschaft zieht..ich bin müde und lustlos.>:(


    trotz allem..bitte ich um hilfe ..von oben.:)*:)*:)*:)*:)*:)*o:)o:)o:)o:)o:)o:)o:)o:)o:)

    Freundeskreis!?


    Also meine Lieben, wenn ich mich da jetzt drüber auslassen würde, dann würd mein Nerv noch mehr mit mir Schlittenfahren als er als heute sowieso schon wieder tut...


    Nee, nee, da grüß ich euch lieber nur, wünsch uns allen gute Besserung (klingt das nicht irgendwie sarkastisch?) und leg mich wieder in mein Bett und heul in meine Kissen. Oder ähnliches. Ich weiß es noch nicht.


    Lieben Gruß vom Fienchen

    OK es stimmt, einen Freundeskreis habe ich auch nicht mehr. Die Zeiten sind vorbei. Es hat niemand Verständnis wenn man ständig wegen diesen Höllenschmerzen Verabredungen absagen muss. Weil jemand, der diese Schmerzen noch nie hatte nicht nachvollziehen kann, wie man darunter leidet.


    Aber wir hier, wir wissen wie stark Schmerzen sein kann.


    Euch allen ein schmerzärmeres Wochenende wünscht euch Helga

    hallo miteinander...


    ich bin wieder von den halbtoten auferstanden, worüber ich sehr froh bin. zum glück


    war heute jemand gnädig zu mir und ich wurde geschont...phüü schwein gehabt.


    ich kann echt jeden verstehen der nicht mehr an den himmel oder engel glauben kann, vorallem wenn


    er/sie in einer situation wie wir ist. mich hält es einfach am leben und es gibt mir kraft.


    in dieser leistungorientierter oberflächlichen welt ist es echt ein privileg gute freunde zu haben.


    in unseren situation ist es noch viel schwieriger. leider nur wenige probieren sich in die situation eines menschen zu versetzten der starke schmerzen hat. denn wenn sie es tun würden, würden sie es klar


    verstehen wenn man auch schon das 3. mal hintereinander absagen muss. wenn die situation nur ein par monate so wäre, würden es die einen noch "mitmachen" (wir machen es täglich mit) aber je länger der zustand anhält umso weniger haben lust sich mit den anderen seiten des lebens zu auseinanderzusetzen.


    traurig aber war, ich denke da haben wir trotz alters unterschied und verschiedenem umfeld die ähnlichen erfahrungen gemacht.


    ich wünsche euch viel kraft und gute begegnungen


    und in 7 tagen kommt der störefried gips weg, doris..endlich gell, bist sicher froh


    grüsse alle lieb

    Einen wunderschönen, schmerzarmen Tag an alle Austherapierten wünscht Euch


    Helga


    Wenigstens wir können nachempfinden, was es heißt SCHMERZEN zu haben.


    Deshalb kosten wir die Zeit aus, indenen es uns etwas besser geht.


    Euch allen eine schöne Zeit!


    Schade, dass wir nicht näher zusammen wohnen. Ich könnte mir vorstellen einer Schmerzselbsthilfegruppe beizutreten. So könnten wir uns gegenseitig besser stützen.

    Freundeskreis


    Häh? Watt is datt denn?


    Meine Freunde haben sich auch aus dem Staub gemacht...


    Freunde? Das sind und waren keine Freunde, das ist und war ein Haufen Feiglinge!!!


    Ich war ihnen wohl zu anstrengend. Und ja auch doch schon mal zu unzuverlässig. Ist klar, ich kann die Nächte nicht mehr durchfeiern, ich kann auch nicht mit geöffneten Autofenster fahren, und nein, ich kann nicht jeden Platz auf der Terrasse einnehmen, erst recht nicht da, wo es zieht. Okay, 3 Stunden Kaffeekränzchen ist nicht mehr drin und sicherlich bin ich schon mal spontaner gewesen. Und Schande auf mein Haupt das man mich nicht mehr zu jeder Tages-und Nachtzeit wecken darf damit ich mir ihre Problemchen anhöre und der finale Todesstoß: ich kann nicht mehr auf deren Kinder aufpassen!


    Hatte ich eigentlich erwähnt, daß ICH hier die Kranke bin? Das ICH jeden Tag höllische Schmerzen leide, daß ICH kein normales Leben mehr führen kann, daß es niemanden gibt, der es schlimmer findet daß es alles so ist, als ICH selber???


    Und daß ICH der allerglücklichste Mensch auf Erden wäre, wenn ICH doch nur einen einzigen Tag schmerzfrei wäre und den wie ein normaler Mensch verbringen könnte?


    Und haben die eine Ahnung wie es ist, wenn ICH in den Spiegel schaue und MICH selber nicht mehr erkenne?


    Und haben die den blaßesten Hauch einer Ahnung, wenn ICH mich nicht mehr auf MICH verlassen kann?


    Nee, ist klar. Ich bin zu anstrengend.


    Aber am allermeisten für mich selber...leider...


    :°(

    hallo miteinander


    ja helga das finde ich auch, echt schade. ich probier ja hier in der schweiz eine auf die beine


    zu stellen aber es ist gar nicht so einfach. wie ihr ja wisst sind wir nicht so gross, schmunzel...


    jaja thema freunde - ist echt ein grosses problem für alle kranken - auch mit psychischen krankheiten


    ich höre immer wieder dass sich die leute aus dem staub machen.


    ich weiss dass es auch für angehörige und freunde eine belastung sein kann, aber ich finde wenn


    man nicht das unmögliche verlangt sondern nur einfach verständnis kann ich es absolut nicht verstehen


    dass es anstrengend ist.


    zum glück sind nicht ganz alle so. mein schwager hatt auch ne krankheit seit ca. 6 jahren. am anfang


    haben viele aus ihrem umfeld ihre hilfe angeboten. aber eingelöst hats fast niemand. fand ich echt beschämend......aber es tönt halt so gut - ihr müsst es nur sagen wenn ihr mal hilfe braucht.


    hahaha sorry aber entweder meint man es ernst oder man lässt solche sprüche.


    frage an euch:


    hasst ihr den spruch - wie gehts dir?


    - oder gehts dir wieder besser ?


    aaaah da könnt ich kotzten - ausser es interesiert jemand wirklich !!!


    das beste vom besten war als mich ein par leute gefragt haben (die wissen was ich habe)


    du warum arbeitest du eigentlich nicht mehr?? hahaha da könnt ich echt zum mörder werden.


    so eine saudoofe frage..


    mmmh leider gibt es auf diesem planeten ein haufen oberflächliche, egoistische, und einfach kreuzdumme


    menschen :|N:|N:|N:|N:|N


    mit diesen worten - einen wunderschönen tag


    von einer ganz ganz anstrengenden person........:-p

    ich glaube wir sind alle anstrengend


    wer kann schon nachvollziehen, wie es uns wirklich geht, dass die alltäglichen dinge wie essen, zähne putzen, wind usw uns das leben zur hölle machen


    dann die blöden sprüche wie du siehst aber heute gut aus oder warum bekommst du rente oder ähnliches. ich könnte dann manchesmal....


    gute sache mit diesem faden. hier wird man verstanden


    *:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)


    :)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*

    Zum Thema Freunde.


    Ich dachte vor Jahren auch, dass ich einen Freundeskreis hätte.


    Als meine Schmerzprobleme immer stärker zum Vorschein traten, merkte ich sehr schnell, dass das nicht so war. Man hatte absolut kein Verständnis, wenn ich immer öfters Termine absagen mußte. Es wurde mir so ausgelegt, dass ich launisch wäre.


    Ich kann mich an eine Geburtstagsfeier von mir selbst erinnern. Als plötzliche diese ganz starken Schmerzen auftraten,hiess es , "nimm doch eine Schmerztablette und dann geht es schon. Stell dich doch nicht so an, jeder hat doch einmal Schmerzen." Willst uns wohl weghaben.Das kannst du doch auch anders sagen."


    Ich konnte vor lauter Schmerzen garnichts mehr sagen und verkroch mich in mein Bett.


    Die gegenseitigen Besuche wurden immer weniger und hörten dann ganz auf. Ich bekam zu hören. "Du bist so schwierig geworden und mit deinen Launen können wir nicht umgehen.


    Einmal waren wir dann noch mit einem Ehepaar aus diesem Freundeskreis in Urlaub. Obwohl wir vorher ausgemacht hatten, dass jeder seinen Freiraum braucht und wir nicht ständig zusammenhängen, war dieses Ehepaar nicht fähig auch einmal etwas alleine zu unternehmen.


    Schon auf dem Hinflug bekam ich meine Schmerzattacken, was mir sehr unangenehm war.


    Mein Mann weiss, wie er sich mir gegenüber dabei verhalten kann. Am Besten mich in Ruhe lassen und keine unnötigen Fragen stellen, da jede Bewegung zuviel ,mir unnötige Schmerzen verursacht. Jede Bewegung, jeder Wimpernschlag, Spucke schlucken, Kopf schütteln, sprechen usw. derart schmerzverstärkend ist, sodass ich versuche solche Sachen zu vermeiden.


    Wenn wir bei Ausflügen aus diesem Grund (wir hatten ein Auto gemietet)sofort nach Hause wollten, hiess es dann immer, och jetzt sind wir schon einmal hier, dann reiss dich doch einmal zusammen, dass besichtigen wir gerade noch . Obwohl wir vorher alles so besprochen hatten, wurde keinerlei Rücksicht auf mich genommen und dazu kommt noch, dass wir das Auto bezahlt hatten. Die "Freunde" meinten nämlich vorher, sie brauchen so etwas nicht.


    Im Nachhinein verstehe ich mich nicht mehr, warum ich es zuliess, dass so mit mir umgegangen wurde.Nach diesem gemeinsamen Urlaub wurden wir total gemieden.


    Wir waren mehrere Ehepaare, die halt öfters etwas zusammen unternahmen. Ich versuchte noch eine zeitlang mich bei gemeinsamen Treffen ,wenn Schmerzspitzen auftraten, mich unauffällig zu entfernen, aber auch das konnte man nicht verstehen.Bestimmt geht es euch auch so, sobald diese Schmerzattacken kommen, bin ich nicht fähig zu erklären, warum ich mich jetzt zurückziehe. Zum Teil, weil ich jede Bewegung vermeide und auch, weil ich vor Schmerzen weinen muss.


    Wir haben nun keine Freunde mehr. Das macht die Probleme einfacher, weil man sich nicht ständig erklären muss. Mein Mann und meine Kinder sind mein Rückhalt un von denen bekomme ich auch die nötige Unterstützung.


    Nun zu der Frage:Wie geht es dir?


    Wenn ich diese Frage schon höre, muss ich mich sehr zusammennehmen. Meistens wollen die Leute ja nur hören, mir geht es gut. Früher beantwortette ich diese Frage wahrheitsgemäss. Mit meiner Antwort war man aber nicht einverstanden. Sehr oft hörte ich dann, aber du siehst doch so gut aus. Manchmal auch von gewiessen Leuten, das kann doch garnicht sein.


    Heute antworte ich meistens,mir geht es gut. Jemand der mich besser kennt, der fragt so etwas nicht mehr.


    Wenn ich merke, jemand will wirklich wissen, wie es mir geht, mitdem kann ich auch wahrheitsgetreu darüber sprechen. Aber wer will es schon wirklich wissen?


    Über so Sprüche wie:"du hast es gut, du bist dem Arbeitsstress nicht mehr ausgesetzt und hast deine Freiheit und kannst machen was du willst. So schön möchte ich es auch einmal haben," kann ich dann garnichts mehr sagen. Darüber bin ich dann sehr traurig und merke, wie gut sich mein Gegenüber in mich hineinversetzen kann.


    Solche Situationen kennt ihr ganz bestimmt!


    Einen schönen Feiertag von einer anstrengenden Person....................


    Helga


    Ich weiss auch, das es manchmal etwas schwierig ist, mit mir umzugehen.

    Als ich 15 Jahre alt war, mitten in der Pubertät steckte und glaubte einige auserwählte Leute müßten einfach für mich da sein (denn die Welt kann ja so furchtbar kompliziert sein mit 15), da sagte mir jemand:


    "Niermand interessiert sich wirklich für die Probleme anderer Leute!"


    Ich war damals so schockiert und böse und dieser Mensch war das oberflächlichste Ar...loch der ganzen Welt.


    Heute, 17 Jahre später, erfahre ich es täglich am eigenen Leib. Er hatte Recht...


    Aber ich bin, wie ich bin. So hat der liebe Gott mich gemacht, mit dieser Krankheit hat er mich ausstaffiert. Und ich kann es nicht ändern.


    Aber trotzdem glaube ich, einen Zweck auf dieser Welt erfüllen zu können. Ich habe diesen Faden ins Leben gerufen, habe Leute zusammengebracht, denen es etwas besser geht, wenn sie endlich auf Gleichgesinnte treffen.


    Ich erhalte auch viele PN´s und die Menschen sind so dankbar, wenn sie ein wenig Trost bekommen.


    Und so furchtbar diese Krankheit ist und ich sie täglich verfluche: So macht es doch einen kleinen Sinn, das ich sie habe.


    Clara meine Liebe, zähle die Tage, bald biste ihn los den böses Gips. Da mal ich mir doch gleich eine Strichliste an meine Tapete und zähl die Tage mit Dir ab ;-D


    Euch allen liebe Grüße, euer Fienchen