Zitat

    Einer der Ärzte war ein Spezi für Borreliose. Alles ok. Er meinte vergessen Sie es alles. Das sind zu viele verschiedenartige Symptome.

    Was um Himmels Willen war das für ein "Spezi"? Er scheint mir auf jeden Fall ÜBERHAUPT keine Ahnung von Borreliose zu haben. Gerade die Vielzahl und Verschiedenartigkeit der Symptome weist auf Borreliose hin.

    Zitat

    Eine "echte " Krankheit wird mit Sicherheit nicht so schnell hin und her wandern.

    Borreliose tut GANZ GENAU das!


    Wo hast Du diesen Spezi her? Ich würde mir auf jeden Fall einen wirklichen Spezialisten suchen, einer der weiss, dass es auch seronegative Fälle gibt und der aufgrund des klinischen Bildes behandelt.


    Informiere Dich doch auch mal hier:


    http://www.borreliose-forum.de


    Viel Glück,


    Gabrielle

    Hallo Aicha,


    wir haben hier in Kassel eine Arztkanzlei die mehrere Tausend Borreliose-Patiente haben (Dr. Kellermann und Heesch). Nachdem er meine Symptome angehört hat, meinte er, das würde nicht ganz ins Bild passen. Den 1. Test hat er sofort verworfen und meint so testet keiner mehr heutzutage (ELISA) und meinte er würde mir jetzt Blut abnehmen für den richtigen Test. Er meinte wenn der negativ ausfällt, sollte ich mir keine Gedanken machen. Natürlich weiss ich, daß viele Tests nicht so aussgaekräftig sind. Ich habe jetzt natürlich 2 hinter mir und vor allem weil das ein Spezialist ist, sollte man den Leuten doch auch Vertrauen schenken, findest du nicht? WIe lange soll man denn da noch rumstöbern. Auch er wollte mir kein Hirnwasser entnehmen, ich hatte ihn natürlich drauf hingewiesen. DIe Leute haben auch eine gewisse Erfahrung - davon gehe ich aus, wenn man bedenkt daß dort sehr viele Patienten da sind.


    ALs erstes musste ich übrigens einen Fragebogen ausfüllen, mit all meinen Beschwerden mit Dauer usw. Ich fühlte mich schon gut aufgehoben. Und je mehr Tests man macht, die negativ ausfallen umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit. Denn jeder Test hat eine gewisse Treffsicherheit.


    Was hattest du eigentlich für Borreliose-Probleme?


    Gruß


    Alex

    Achso, weisst du was nicht ganz ins Bild passt. Das ich zum Beispiel meine Kribbel und Taubheitsgefühle durch Entspannung (Musik, Ruhe, Sport) ziemlich einfach wegkriege.


    Ich hatte aber auch einen Zeckenbiss vor zwei Jahren. Das weiss der Arzt auch. Jemand hatte mir empfohlen prophylaktisch mal Antibiotikum zu nehmen. Auch das verneinte der Spezialist. Bei mir passt wohl irgendwas nicht ins typische Borreliose-Bild, so wie ich das verstanden habe. Ich habe mein bestes gegeben, aber wie gesagt dieser Arzt hat wirklich Erfahrung auf dem Gebiet.


    Gruß


    Alexander

    Von dieser Praxis habe ich noch nichts gehört. Wurde sie Dir von der SHG-Kassel empfohlen?


    Ich hatte zum Schluss (nahc Jahren Krankheit und kurz vor meiner Diagnose) aus der Borreliose-Checkliste von Dr. Bleiweiss (kannst Du googeln) alle Symptome ausser der Prostata-entzündung :-)


    Gabrielle

    Ja genau SHG-Kassel. Die haben auch ein Forum. Wenn ich jetzt noch alle Beschwerden hätte, würde ich mir ja noch mehr Gedanken machen, aber es ist insgesamt besser geworden - das muss ich zugeben. Denn anfangs war ich nach 3 Tagen so platt, dass ich dachte ich gehe zu Grunde.


    Hat es sich bei dir denn nun gebessert? Oder war es dann viel zu spät? Hast du ein vernünftiges Leben mittlerweile erreicht?


    Über was wurde es bei dir gefunden. Blut?


    Ist echt scheisse sowas.


    Bei mir ist es halt so, dass ich wie ein Wahnsinniger nach Krankheiten suche, sobald ich am Körper was bemerke. Ich vermute ich habe dadurch mein vegetatives Nervensystem völlig durcheinander gebracht. Denn all die Symptome tereten bei zig unterschiedlichen Krankheiten auf. Also habe ich geforscht und bin natürlich auf die Schlimmsten Nerven-Krankheiten gestoßen - nur eben nicht auf psychosomatische beschwerden. Das ist für mich sehr schwer nachvollziehbar, dass ein Mensch im Stande dazu ist, solche Beschwerden hervorzurufen. Man nuss aber auch akzeptieren, dass der Mensch dazu im Stande ist - da sind wir uns doch einig?

    Ich habe mal was Interessantes gefunden...

    Und bei mir trifft es glaube ich in fast allen Punkten zu...


    Und da hilft nur eins. Akzeptieren und an sich arbeiten. Vorhert auf jedenfall alle körperlichen Krankheiten abklären. Und nach dem 10. Arzt erst mal Ruhe geben:


    Zum Beschwerdebild der Angststörungen


    Welche Krankheitszeichen können nun auf eine Angststörung hinweisen?


    Die meisten Symptome seelischer Leiden sind natürlich auch seelischer Natur. Einige aber äußern sich körperlich, ohne dass der Arzt eine organische Ursache feststellen kann. Das nennt man dann psychosomatische oder auch funktionelle Störungen, weil die Organe, Gelenke usw. nicht mehr richtig zu funktionieren scheinen, obwohl sie nicht krankhaft verändert sind.


    Die nachfolgenden Symptome können mit einem Angstzustand zusammenhängen. Es kann sich aber auch um ein anderes Beschwerde- bzw. Krankheitsbild handeln. Die Diagnose ergibt sich aus einer mehr oder weniger charakteristischen Zusammenstellung der Krankheitszeichen und ist Aufgabe des Arztes. Für den Betroffenen und seine Angehörigen dient diese Aufstellung aber dazu, den belastenden gesundheitlichen Zustand rechtzeitig als Störung zu erkennen und dem Arzt gezielt zu schildern.


    Was kann also auf eine Angststörung hinweisen, sofern andere Ursachen ausgeschlossen werden konnten?


    1. Seelische, psychosomatische und psychosoziale Symptome und ihre Folgen


    Oft das Empfinden, etwas unbestimmbar Drohendem hilflos ausgeliefert zu sein. Dadurch rastlos, ruhelos, nervös, innerlich unruhig, fahrig, gespannt oder gar getrieben. Aber auch missgestimmt, reizbar, schließlich aggressiv ("reizbare Schwäche"). Ferner leicht durcheinander zubringen und schreckhaft. Unter Umständen interesselos, mit zunehmenden Merk- und Konzentrationsstörungen ("wie absorbiert") oder gar ausgeprägter Vergesslichkeit. Dazu resigniert, freudlos, gedrückt, ggf. verzweifelt und belastet durch eine wachsende Gemütslabilität bis zur Rührseligkeit.


    Auf lange Sicht besonders problematisch ist die Unfähigkeit, sich zu entspannen und zu regenerieren. Deshalb leicht ermüdbar, "eigentlich nie richtig ausgeruht", "nie erholt". Dadurch immer rascher erschöpfbar, matt, kraftlos.


    Im fortgeschrittenen Stadium droht ein zunehmendes Vermeidungs- und damit Rückzugsverhalten. Schließlich sogar ein gemütsmäßiges Erkalten im zwischenmenschlichen Bereich. Zuletzt eine wachsende Sorgenbereitschaft mit Neigung zum furchtsamen Vorausahnen zukünftigen Unglücks.


    Besonders irritierend ist das Gefühl der Unwirklichkeit, des Weit-entfernt-Seins und der Beengung und schließlich Ohnmachtsnähe. Die Betroffenen empfinden alles um sich herum so eigentümlich, sonderbar, abgerückt. Am Ende befürchten sie ständig, dass ihnen etwas Peinliches passiert, dass sie die Kontrolle über sich verlieren, hilflos ausgeliefert sind, "verrückt" werden oder gar sterben könnten.


    . Körperliche Symptome und Folgen


    Dumpfer Kopfdruck. Verminderte Speichelsekretion bis zur lästigen Mundtrockenheit. Hautblässe, insbesondere im Gesicht oder Neigung zum ständigen Erröten. Pupillenerweiterung und angstvoll aufgerissene Augen. Zähneknirschen, besonders im Schlaf. Ggf. Ohrensausen, sonstige Ohrgeräusche. Sehstörungen (z. B. Flimmern vor den Augen). Gepresste oder zitternde Stimme. Klopfen in den Gefäßen von Schläfe und Hals. Schwindel mit Drehen, Kreiseln, Schwanken, bis zur völligen Unsicherheit (Stichwort: "schwindelige Benommenheit").


    Herzbeschwerden jeglicher Art: Enge- oder Beklemmungsgefühle bzw. Schmerzen auf der Brust, Herzdruck, Herzklopfen, Herzjagen, Herzstolpern, Herzstechen usw. Atembeschwerden: Atemenge, Atemnot, "Atemsperre", Lufthunger, Atemkorsett, Gefühl, keine Luft zu bekommen oder gar zu ersticken, hechelnde Atmung. Würgegefühle im Hals ("Kloß") mit Schluckbeschwerden.


    Gänsehaut, Kälteschauer, ständige Schweißneigung oder gelegentliche (unmotivierte) Schweißausbrüche, auch örtlich begrenzt (Handflächen, Rücken, Achseln, Gesicht), feuchte und kalte Hände.


    Appetitlosigkeit, bisweilen aber auch Anfälle von Heißhunger (Süßigkeiten, Teigwaren). Magen-Darm-Störungen: Übelkeit, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen, diffuser Magendruck, Gefühl, als senke sich der Magen, als hätte man "Schmetterlinge im Bauch", Druck und Schmerzen vor bzw. nach den Mahlzeiten, Magen- und Darmkrämpfe, Verstopfung, noch häufiger aber Durchfall.


    Nachlassen von sexuellem Verlangen und Potenz. Störungen der Monatsblutung. Ständiger Harndrang mit vermehrtem und häufigem Wasserlassen. Ein- und Durchschlafstörungen, frühes Erwachen, Schreckträume. Zittern der Hände, ggf. allgemeine Zitteranfälle. Vermehrte, meist unregelmäßig verteilte Muskelspannung, ggf. Muskelschmerzen, Muskelsteife (z. B. Nacken- und Schulterbereich), dazu Muskelzuckungen (Lider, Mund, sonstige Gesichtsmuskeln, Finger, Beinmuskulatur). Bisweilen auch verminderte Muskelspannungen bis zum Tonusverlust ("weiche Knie", "wie auf Watte), damit Kollapsneigung ("Ohnmachtsnähe").


    Diffuse Missempfindungen (Kribbeln, Brennen, Reißen, Stechen) an Stamm, Armen/Beinen und im Gesicht.

    Schmerzen

    Schmerzen am ganzen Körper und keiner kann sagen woher. Muskelentspannende Mittel wirken nur für kurze Zeit, da denk man oft an das Schlimmste. Durch seelische Störungen verkrampft der ganze Körper. Mir hat meine Physiotherapeutin geholfen. In den Muskeln bilden sich "Knoten" der Muskel verkürzt sich. Mit dem


    Triggern werden diese Knoten gelöst der Muskel entspannt und wird wieder lang. Von diesen Punkten gibt es viele am Körper.


    Nach einer Knie-OP konnte ich mein Bein trotz aller Mühe nicht mehr strecken nach dem Triggern des Oberschenkels konnte ich mein Bein gleich nach der Behandlung voll strecken.

    djalex

    Ich bin keine Fachfrau aber die Knoten werden durch Druck mit den Daumen aufgelöst. Manche Knoten müssen mehrfach behandelt werden und einige nur einmal. Es ist wesentlich effektiver als Massagen und geht weiter in die Tiefenmuskulatur.


    Wenn ich mich bei der Behandlung darauf konzentriere kann ich richtig spüren wie die Triggerpunkte arbeiten und sich dann langsam auflösen. Der Muskel streckt auf seine normale Länge.


    Jeder verkürzte Muskel (laienhaft ausgedrückt) zieht am Bewegungsapperat und es entsteht eine einseitige Belastung.


    Das kann, wie bei mir, durch Stress ausgelöst werden. Der Körper verkrampft sich und es entstehen Knoten Verspannungen.

    hallo


    ich glaub ich bin hier richtig.wenn ich da so manche sachen lese dann seh ich mich.


    ich habe seid2jahren immer wieder schmerzen im bein.


    es wurden schon grosses blutbild ledenwirbel, becken,stück oberschenkel, hüftgelenk geröngt,ohne ein befund.der schmerz ist mal im oberschenkel knie wade unterschenkel ein ziehen ein druck ich kann es nicht beschreiben.


    aber immer noch denk ich das ich knochekrebs habe.


    und da geh ich nicht von weg.


    kann man sich die schmerzen so einbilden?? das sie wirklich da sind und man garnichts hat.ich kann das nicht ganz glauben.aber ich möchte mein leben in griff haben und das hab ich dadurch nicht.


    da ich immer wieder diesen gedanken habe und an die schmerzen denk .wenn es nur zieht dann beobachte ich das und der schmerz geht nicht nein der wird immer schlimmer und das über wochen tage.?


    ist das so ein krankheitsbild beim hypochonder?


    wenn einer da was mehr weiss als ich dann bitte schreibt

    Immer wieder schwer krank....

    Wenn ich das alles so lese, dann fühle ich mich z.T. erleichtert, aber dann wiederum denke ich: "Wie schön, wenn es so wäre, aber bei mir ist es sicherlich viel schlimmer."


    Ich habe phasenweise schlimme hypochondrische Anwandlungen, sicherlich durch meine Angst- und Panikattacken begünstigt, aber auf der anderen Seite denke ich, dass das nicht immer so einfach ist. Schließlich müssen auch Angst- und Panikpatienten mal irgendwann "ins Gras beißen", und dann kann ja schließlich auch nicht mehr alles nur auf die Psyche geschoben werden.


    Im Moment habe ich furchtbare Angst, weil ich eines morgens aufgewacht bin und bemerkte, dass sich bei Kopfbewegungen alles dreht. Ich bin dann aufgestanden und habe an der Bettkante gesessen und das Gefühl gehabt, gleich nach links umzufallen. Nach dem Aufstehen war alles wieder ok, aber die Angst blieb natürlich. Und mit der Angst wieder das krampfhafte Symptomsuchen im Internet. Ich war beim Internisten (Blutbild in Ordnung), beim Neurologen war alles ok (bis auf die Tatsache, dass ich eine Migräne habe), Augenarzt auch. Und trotzdem denke ich immer, dass die nicht richtig nachschauen und vielleicht das Schlimmste übersehen haben. Auf der anderen Seite habe ich Panik, alle Symptome zu schildern, weil ich befürchte, dann ins Krankenhaus zu müssen oder die Bestätigung zu bekommen, schwer krank zu sein. Dieser Zwiespalt macht mich noch wahnsinnig, denn ich selbst kann mich natürlich auch nicht beruhigen, die Halbwertzeit nach einem beruhigenden Ergebnis beim Arzt ist leider auch recht kurz. Dann geht die Spirale wieder los.


    Wie geht ihr denn mit den hypochondrischen Ängsten um?

    hi


    ich kenne das mir der psycho nur zu gut.


    mir geht es immonet auch nicht gut.ständige schmerzen im bein dazu jetzt auch noch schwindel etwas übel,schlechte laune ,müde und abgeschlagen,etwas erkältet.


    ist das die psyche ich kann es öfter garnicht glauben.


    denke ja immer wieder das ich krebs habe z.z.knochenkrebs seid ca2jahren.


    ich war schon mal 7wochen in der psychatrie wegen ständige rücken schmerzen ohne ein befund also körperlich alles ok.


    das ist jetzt 6jahre her.habe damals tagonis genommen.die habe ich dann aber ihrgentwann abgesetzt.denke daran die wieder zu nehmen,damit ich den gedanken endlich verlieren kann krank zu sein.ob die helfen??


    ich mach mir auch immer gedanken das ich wenn ich beim arzt war die was übersehen haben oder mir es nicht sagen wollen.


    ich geh schon garnicht mehr zum arzt hin in letzter zeit.


    früher habe ich doktor shopping gemacht da war ich bei jedem arzt.


    ich bin nicht mehr ich selbst.früher hatte ich spass amleben jetzt häng ich nur noch rum und versuche den tag rum zubekommen.mein mann arbeitet lang und ich habe die kinder 3jahre und 8jahre alt.heut hat meine kleine geburtstag und ich würde am liebsten im bett liege und garnichts machen heut kommen nur die omas und tanten.freitag dann die kinder.


    ich will wieder lachen und spass haben.bin nur noch zuhaus häng rum.das war nie so bei mir.


    ich könnte nur weinen.was sit los mit mir

    Ich denke, dass das ewige Beschäftigen mit dem Kranksein irgendwann dazu führt, dass man einfach depressiv wird. Ich kenne das ja allzu gut. Das eigentlich Dumme daran ist, dass es ja auch immer wieder Phasen gibt, an denen ich diese Ängste wieder verdrängen kann und mir diese ganze manische Beschäftigung damit, selbst komisch vorkommt. Nur in diesen schlimmen Phasen kann ich nicht anders, ich denke ständig an tödliche Krankheiten. Früher habe ich - genauso wie du, mattaharra - Doktor-Hopping gemacht. Dann bin ich praktisch jahrelang nicht mehr hingegangen und habe meine Symptome immer auf die Psyche geschoben (nicht alle, aber Schwindel, Übelkeit etc.). Das klappt im Moment aber nicht. Vor allen Dingen ist es ja auch schwierig, weil man niemandem wirklich erklären kann, warum man so angestrengt nach Symptomen sucht oder das Schlimmste erwartet. Damit mache ich meinen Freund, glaube ich, auch schon ganz verrückt. Was der mit mir schon alles durchleben musste. Wenn ich wieder Angst vor einer Krankheit habe, dann lasse ich mich auch gar nicht richtig beruhigen, schleiche um den PC herum und vor meinem Bücherregal mit den Gesundheitsbüchern und weiß, wenn ich mich dransetze und anfange zu lesen, wird es schlimmer, weil ich irgend etwas entdecke, was ich noch gar nicht wusste oder was ich spontan an mir selbst auch feststellen kann. Das ist dann aber wie ein Zwang und während ich lese, merke ich, wie die Angst hochkriecht, mir ganz heiß wird, weil ich befürchte, genau das zu haben, was ich da lese.


    Ich glaube, wenn es das Leben so sehr beeinflusst, wie es bei dir ja auch scheint, dann kann man überlegen, eine Psychotherapie anzufangen. Ich habe es auf jeden Fall getan und auch Arzttermine wahrgenommen, in denen ich gesagt habe, dass ich an einer Angststörung leide und vermute, das und das zu haben und ich möchte, dass das gründlich untersucht wird. Ich hoffe, dass ich irgendwann besser damit umgehen kann.


    Mattaharra, kannst du dich denn irgendwie ablenken oder geht das gar nicht?

    hallo


    das mit dem ablenken ist echt schwer.


    mir tut ja ihrgentwie immer etwas weh und schon mach ich mir wieder gedanken.ich versuche mich abzulenken aber das klappt wenig.nur wenn ich unter leuten bin und echt viel spass habe ansonsten ist immer der hintergedanke da.ich kenne das mit heiß un dkalt wenn die angst dann hoch kommt.


    ich glaub ich habe auch schon fast alle internet seiten durch.onmeda qualimedic und wie sie nicht alle heißen.


    hast du es denn auch das wenn du ein schmerz fühlst das du immer mehr ran denkst und der dir noch mehr weh tut??? ich geh wenig zum arzt weil ich schon denke ich bilde mir alles ein.denn wenn ich wenig dran denke habe ich ja auch nichts.


    oder besser gesagt so gut wie nix.vielleicht können wir ja im kontakt bleiben und uns austauschen.lemarge

    Ich verstehe dich schon, ich kenne das ja auch. Bei mir ist es aber leider auch so, dass mir immer gesagt wurde: "Nee, Sie haben nix, das ist psychisch." Ich war deshalb auch schon in einer psychosomatischen Klinik. Als ich z.B. auch in der Klinik einen Anfall hatte, bei dem ich nichts sehen konnte - außer Flimmern - und das auch dem Arzt bei der nächsten Visite gesagt habe, habe ich die Antwort bekommen: "Bei jedem flimmert es mal!" Das hat der gar nicht böse gemeint, wollte mir eben nur die Angst nehmen und mir aufzeigen, dass das alles psychosomatisch ist. Mittlerweile - nach fast drei Jahren - habe ich von einem Neurologen die definitive Diagnose, dass ich eine Migräne mit Aura (also mit neurologischen Ausfällen) habe. Das war also gar nicht eingebildet und ich hatte wirklich gelitten. Dann wurde bei mir vor 10 Jahren eine Szintigrafie der Schilddrüse gemacht und festgestellt, dass ich heiße Knoten in der Schilddrüse habe. Weil ich mich in letzter Zeit wieder damit beschäftige, habe ich herausgefunden, dass Symptome wie Angst, Herzrasen, Zittern etc. durchaus von den heißen Knoten kommen kann, weil die eben zusätzlich zu der normalen Produktion der Schilddrüse, Hormone ausschütten. Im Blutbild ist der TSH-Wert allerdings in Ordnung, aber ich bin gerade dabei zu klären, ob nicht doch ein Zusammenhang zu meinen eigentlichen Symptomen besteht.


    Ich glaube schon, dass ich ein Problem habe, mit meiner Angst umzugehen und dass Vieles davon auch psychosomatisch ist, aber immer alles darauf zu schieben geht auch nicht. Meine Angst ist, dass ich den Ärzten mittlerweile so wenig vertraue, dass ich nicht beruhigt bin, wenn mir einer ne Pillenpackung in die Hand drückt und sagt, ich soll die mal nehmen. Ich hatte so oft das Gefühl, vor derart inkompeten oder selbst völlig überarbeiteten Ärzten zu stehen, dass das Vertrauen nicht groß ist. Wenn du also einen Arzt hast, mit dem du reden kannst und der dich - egal, mit welchen Symptomen du kommst - immer ernst nimmt, obwohl er weiß, dass du Angstpatienten bist, dann hast du Glück gehabt. Das ist zumindest meine Erfahrung und die Konsequenz ist, dass ich deshalb immer mal wieder die Ärzte wechseln muss, damit nicht alles, was ich sage, in der Psychoecke abgetan wird. Denn (siehe Migräne und Knoten), das ist eben nicht immer der Fall und echt anstrengend, immer darum zu kämpfen, ernst genommen zu werden.


    Auf jeden Fall ist aber schon mal sicher: Wenn es dir in guten Phasen auch gut geht, dann kannst du nix lebensbedrohliches haben. Aber in den Phasen, in denen man immer daran denkt, mag man das gar nicht glauben. Bis jetzt habe ich leider aber auch keinen Weg gefunden, wie ich da wieder rausfinde. Mit der Zeit verliert sich die Angst wieder. Tritt das denn bei der auch immer phasenweise auf?

    hi


    ja bei mir auch immer phasenweise nur leider halten die immer lange an.


    das geht dann über tage wochen,mal mit schönen tagen dazwischen aber die sind nicht lang,leider.


    wie gesagt ich geh kaum noch zum arzt.


    ob das gut ist ich weiß nicht.:-/

    Bei mir ist es ja genauso. Wenn ich diese Angst habe, dann geht das nicht von heute auf morgen weg, das dauert.


    Wie sieht es denn mit deinen Freunden aus? Kannst du mit denen darüber sprechen oder verheimlichst du, wie schwer deine Ängste tatsächlich sind?

    hi


    meine freunde wissen das nicht.ich sag den das nicht weil ich mir voll blöd vorkomme.


    ich war ja auch schon vor ca6jahren in einer klinik aber da wussten die nicht das es wegen meiner angst vor krebs ist.


    7wochen hab ich da verbracht.damals habe ich ein kind verloren eine scheidung hinter mir und noch stress mit meinem neuen partner damals.da dachten alle das ich deswegen in der klinik bin.


    das ist psychisch so angeschlagen war.


    wie sieht es bei dir mit den freunden aus?wie alt bist du eigentlich?


    schöne liebe grüsse

    Ich bin 34 und meine einige meiner Freunde machen diesen Wahnsinn nun schon jahrelang mit mir mit. Ich war auch schon mal in einer psychosomatischen Klinik (hatte ich ja schon geschrieben) und dort habe ich sicherlich auch Hilfe bezüglich meiner Probleme bekommen, aber eben nicht bei allen. Da sich auch im Nachhinein herausgestellt hatte, dass ich tatsächlich Migräne und heiße Knoten in der Schilddrüse habe, bin ich mir eben auch nicht so sicher, inwieweit meine Symptome auch mit der Schilddrüse zusammenhängen können. Es ist wohl auch so, dass bei "normalen" Blutwerten durchaus eine Fehlfunktion vorliegen kann und überlege ich, was nun zuerst da war: Die Henne oder das Ei. Ich denke, dass das bei mir auch zusammenspielt und sehr Komplex ist, denn ich habe mir das Leben noch nie besonders leicht gemacht - auch viel Stress etc. - so dass man oft geneigt ist, alles auf die Psyche zu schieben. Ich denke, dass das sicherlich auch richtig ist, aber eben nicht nur.


    Wie gesagt, meinen Freunden erzähle ich über meine Ängste, aber dann kann ich ziemlich locker darüber erzählen, oder tue jedenfalls so. Aber es stimmt schon: Manchmal habe ich nämlich solche Angst vor Krankheiten, die ich mir gerade einrede, dass ich das noch nicht einmal aussprechen kann. Das geht sogar so weit, dass ich das noch nicht einmal den Ärzten sagen kann aus Angst, die würden mich untersuchen und sagen, das könnte ich haben oder gefährdet sein. Darum geht es vielleicht, dass ich Angst habe, gefährdet zu sein und mit diesem Umstand nicht umgehen könnte. Das würde bei mir das Gefühl auslösen, bereits erkrankt zu sein.


    Wie alt bist du denn eigentlich? Und in welcher Klinik warst du?

    ich bin 33jahre und habe zwei kinder.


    ich habe mir ein buch gekauft. DER GESUNDE KRANKE!!


    das ist echt gut.da lese ich viele sachen die bei mir zutreffen.


    musst mal lesen.wie geht es dir zurzeit?


    was sagt dein freund oder mann dazu?kommt der klar damit?mein mann hat das noch garnicht so mitbekommen das ich ein problem habe mit krebs.also die angst .er weiß wohl das ich ängstlich bin aber nicht das es schon krankhaft ist.ich muss sagen das ist mit peinlich darüber zu reden.


    ich glaube das es für menschen die nicht betroffen sind ,schwer ist zu verstehen oder vielleicht auch lächerlich. :-)


    liebe grüsse