Hypophysentumor wo OP

    Hallo liebes Forum,


    bei meinem Vater wurde ein ca. 2,5 cm großer Hypophysentumor festgestellt im MRT.


    Aufgefallen ist dies, da er eine Hemianopsie hat. Wurde letztes Jahr bereits festgestellt, aber er ist nicht zum MRT gegangen.


    Gibt es Erfahrungen, welche Kliniken dafür spezialisiert sind und gute Ergebnisse erzielen?


    Kennt vielleicht jemand zur weiteren Besprechung Neurochirurgen im Raum Bielefeld?

  • 23 Antworten

    Hey,

    was sagen denn die Ärzte? Muss der Tumor zwingend operiert werden? Hypophysentumore sind doch in der Regel gutartig und er hat ihn ja scheinbar schon mindestens ein Jahr.

    Hi,


    die Ärzte sagen noch gar nichts. Heute war MRT. Die Radiologin sagte, er wäre ca. 2,5 cm groß und würde gut für eine OP liegen.


    da mein Vater 78 ist, versuche ich nun alles in die Wege zu leiten.

    Wieso musst du was in die Wege leiten? Was will dein Vater denn? Er ist doch erwachsen und kann selbst Dinge in die Wege leiten.

    Das ist richtig, natürlich ist er erwachsen. Aber hilflos in solchen Sachen und verständlicherweise momentan völlig überfordert.


    Der Radiologe sprach von Hypophysentumor.

    totti2000 schrieb:

    Der Radiologe sprach von Hypophysentumor.

    Ja eben, er sprach .... Die weitere Vorgehensweise bzw. was jetzt erforderlich ist oder nicht, solltest Du mMn erst mal gemeinsam mit deinem Vater bei seinem HA besprechen. Dann brauchst Du dir auch nicht den Kopf zerbrechen wo die Op, wenn sie denn erforderlich ist, durchgeführt werden kann.

    totti2000 schrieb:

    Aber hilflos in solchen Sachen und verständlicherweise momentan völlig überfordert.

    Ja das ist verständlich, aber genau deswegen solltest Du ihn begleiten, unterstützen und nicht ohne ihn entscheiden.

    marblemadness schrieb:

    Um welche Art Tumor handelt es sich denn? Ein Prolaktinom wird es ja eher nicht sein.

    Soweit ich weiß, sind die meisten Hypophysentumore Prolaktinome.

    Hallo! Am besten gar nicht operieren, sondern eine einmalige, ambulante, schmerzfreie Strahlenbehandlung mit dem Gamma-Knife ohne Öffnung des Schädels.

    Fundstelle

    So eine radiochirurgische Behandlung ist oft an eine Universitätsklinik angegliedert. Wichtig: Die Behandlung erfolgt nur privat, deshalb unbedingt nach einem Vorstellungsgespräch bei der Krankenkasse anfragen, ob sie die Kosten übernimmt. Der Tumor darf nur eine Durchmessergröße von 3 cm haben, sonst ist die Strahlenstärke zu hoch. Also ist bei Deinem Vater mittlere Eile geboten! Ich hatte meine Bestrahlung 2002 und die AOK hat bezahlt, weil GK ist viel billiger als eine OP.

    Sollte dies nicht gehen, bitte die OP nur an einer größeren Uniklinik mit neurochirgischer Klinik - nicht nur Station - durchführen lassen.

    Gute Besserung Deinem Vater!