Ich kann gar nicht schlafen!

    Das Thema gab es 2005 schon einmal. Bin stark davon betroffen. Ich kann gar nicht von alleine schlafen. >Das heißt, ich werde nicht müde.


    Muß vielleicht mal ausholen. Hab nach der Geburt meiner Tochter vor 18 Jahren mit Wochenbettdepressionen zu kämpfen gehabt. Daraus hat sich eine richtige FDepression entwickelt. Damals bekam ich ca. 10 Jahre das Amitriptylin verschrieben. Innerhalb von 10 Jahren hatte ich 35 KG zugenommen. Ixch setzte es ab, und da begann es eigentlich mit der Schlafstörung. Weil ich Mihräne habe, wurde als Prophylaxe ein anderes Antidepressivum eingesetzt. Leider hat das keine schlaffördende Wirkung.


    Ich bekam den Muskelentspanner Sirdalud verschrieben. Der fördert die Schlafwirkung, und ich merke genau die Halbwertzweit. Die ist ab der Einnahme 6 Stunden. Allerdings habe ich eine Stunde, bevor das Medi wirkt. Das heißt im Umkehrschluß, dass ich genau 5 Stunden schlafe.


    Der Tag ist viel zu lang. Nehme ich das Medikament nicht ein (das habe ich mal eine ganze Woche durchgezogen), kann ich gar nicht schlafen. Schlaflabor bringt nichts, weil ich wie gesagt, nicht einschlafen kann.


    Baldrian, Hopfen und Co. bringen gar nichts. Auch autogenes Training und heiße Milch, verfehlen die Wirkung.


    Ich weiß nicht, wo ich ansetzen soll? :|N ":/

  • 9 Antworten

    Also du schläfst dann absolut NULL? Wie lange hält das an, wieviele Tage? Irgendwann müßte der Schlafdruck sich dann doch mal anmelden? ":/

    Ich les es so, dass du wenigstens 5 Stunden schläfst. Okay, da fehlen noch 1-2 Stunden, aber es ist ja nicht "garnichts". Ich würde mich an deiner Stelle bei einem Neurologen vorstellen, mit genau diesem Problem.

    @ Chi,

    aber nur mit diesen Muskelentspannern. Ohne, kann ich gar nicht schlafen. Ich werde mal zum Neurologen. Hatteb das mal dort angesprochen, aber da wurde nur gesagt, dass doch 5 Stunden Schlaf ausreichen. Ich möchte aber gern ohne Medikamente schlafen. Oder, irgendetwas nehmen, was nicht abhängig macht. Hab gerade einen Morphinentzug hinter mir. Da ist leider eine Zeit gekommen, wo ich gar nicht schlafe

    Zitat

    Ich les es so, dass du wenigstens 5 Stunden schläfst. Okay, da fehlen noch 1-2 Stunden, aber es ist ja nicht "garnichts". Ich würde mich an deiner Stelle bei einem Neurologen vorstellen, mit genau diesem Problem.

    Die TE hat deutlich geschrieben, dass sie OHNE Medikament nicht schläft. Die 5 Stunden sind nur MIT Medi. %-|

    Zitat

    Ich werde mal zum Neurologen. Hatteb das mal dort angesprochen, aber da wurde nur gesagt, dass doch 5 Stunden Schlaf ausreichen.

    Oh, der Neurologe ist aber kernig. :-o


    Der stellt ganz neue Berechnungen auf. Denn normalerweise heißt es, dass man 6-8 Stunden braucht.

    Zitat

    Die TE hat deutlich geschrieben, dass sie OHNE Medikament nicht schläft. Die 5 Stunden sind nur MIT Medi.

    Ja nu, manche Menschen brauchen halt Medikamente, um zu funktionieren. Wie gesagt, ich würde zum Neurologen gehen - muss ja nicht derselbe sein, der mit wenig Schlaf zurechtkommen würde.

    Das ist echt schwierig nach einem Morphinentzug. Da kann es zu solchen Störungen kommen. Das ist keine Kleinigkeit, die man mal so im 2. Post erwähnt!


    Sicherlich kommen "Baldrian und Hopfen" nicht gegen die Entzugserscheinungen eines Betäubungsmittels an. Dein Apotheker /-in berät Dich da gerne, was man ohne Baldrian und Hopfen oder heißer Milch da zur Schlafförderung rezeptfrei tun kann.

    Autogenes Training. Immer noch als Mittel der Wahl sehr zu empfehlen, wenn man auf Dauer von Schlafmitteln loskommen will. Entspannungstraining hilft sehr effektiv, die Muskeln zu entspannen. Man muss es allerdings üben, üben, üben!

    @ Onodisep,

    ich hab seit ca. 10 Jahren Schlafstörungen, aber den Morphinentzug, hab ich vor vier Wochen gemacht.Ich habe geschrieben, dass es seitdem noch schlechter geworden ist. Im Moment schlafe ich wie gesagt, nur 1-2 Stunden.


    So, nehmen wir mal an, ich schlafe 5-6 Stunden, wenn ich wieder mit dem Muskelentspanner schlafen kann. Was mache ich die restlichen 18 Stunden? Früjher mit dem trizyklischen Antidepressivum Amitriptylin habe ich bis zu 12 Stunden geschlafen. War auch nicht schön, weil man ständig ,müde war, und ich so viele Kilos zugenommen habe.


    Im Grunde genommen, ist der Tag nun viel zu lang. Ich bin Rentnerin, langweile mich. Ich mache täglich Kraftsport, was an meine Grenzen geht, da ich Rheuma und Osteoporose habe. Ich mache alles mit kleineren Gewichten, gehe aber an meine Belastun gsgrenzen. Ich habe ein Haus, mit Garten und koche jeden Tag frisch. Dennoch, sind mir die paar Stunden Schlaf einfach zu wenig. Ich muß dann schon immer ausrechnen, wann ich die Tabletten nehme, damit ich nicht mitten in der Nacht rumgeistere.


    Was mich wundert, dass ich keine Müdigkeit empfinde. Das könnte tagelang so gehen. Ich grübel nicht im Bett, sondern, kann nicht schlafen. Jeder Mensch, muß doch mal müde werden