Keinesfalls würde ich von dem Kind erwarten, auch nicht unbewußt, dass es sich normal verhalten soll. Das wäre mir in der Situation auch gar nicht wichtig. Es wäre wichtig, dass ich weiß, dass das Kind nicht leidet. Ich würde am Leid des Kindes zerbrechen, nicht daran, ob das Kind normal ist oder nicht.


    Bei totaler Überforderung würde ich mir dringend Hilfe suchen. Kannst du nicht mal ein paar Tage Abstand nehmen und dich erholen? Solange die Sache deinem Mann plus eine Nanny übergeben.


    Oder:wie wäre es, wenn das Kind bis zu einer sicheren Diagnose, bei der man wüßte, wie es nun weitergeht, im Krankenhaus bleibt? Dann können sie es auch direkt dauerhaft weiter beobachten. Und Du kannst es besuchen.

    Zitat

    Wir nehmen was kommt und freuen uns und sind nicht enttäuscht, wenn es nicht kommt. So versuche ich es mir zu sagen. Immer und immer wieder.

    Du darfst nicht erwarten, dass man sich da so einfach umstellen kann. Vor allem nicht jetzt in dieser aufregenden Zeit, die ihr im Ungewissen verbringt.


    Ich drücke auch ganz fest die Daumen, dass euch die Diagnosen weiterhelfen und die Ärzte einen Weg finden, dass der Kleine wieder auf die Spur kommt. Lasst nichts unversucht und habt viel Kraft für die kommenden Wochen. Niemand erwartet, dass du mit der Situation jetzt total souverän umgehen kannst. Es ist durchaus erlaubt, der Angst und der Schwäche freien Lauf zu geben und ich glaube, jeder versteht dich in dieser Lage. :°_


    Zieht dein Mann mittlerweile an einem Strang mit dir, dass ihr jetzt alle Energie in die medizinische Abklärung steckt?

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    Holli, laß dich mal knuddeln :°_


    Ich habe drei gesunde Kinder, die sich prächtig entwickeln und würde oft morgens, wenn gleich nach dem Aufstehen das Gezicke losgeht und niemand voran macht, den Job oft am liebsten hinschmeißen. Dafür mußt du in deiner ungleich schlimmeren Situation wirklich kein schlechtes Gewissen haben. Ihr braucht jetzt Zeit, euch in die neue Situation zu finden und da kommen vermutlich noch weitere Umstellungen auf euch zu. Sei nicht zu streng mit dir, du machst, so gut du kannst und mehr geht halt nicht und das ist völlig ok so.

    Hi. Uns geht es soweit ganz gut. Sein Geburtstag war echt schön und es waren viele Menschen hier. Leider hat man ihm aber auch echt angemerkt, dass es wieder etwas anderes war. Er hatte die Nacht davor ganz schlecht geschlafen und war am Tag total überdreht. Dazu kam dann noch der Zucker, den er natürlich gegessen hatte. Auf das Melatonin reagiert er leider kaum. Er schläft vielleicht etwas besser ein, aber das war es dann auch. Was mir aber Sorgen bereitet ist echt sein Essverhalten. Er kaut gefühlt noch schlechter, aber alles was breiig ist, findet er meistens elelig. Ein Teufelskreis.


    Der Kindergarten wird langsam auch echt unangenehm. Nicht die direkt Erzieherinnen, sondern eher die leitung. Setzt Pflegepläne auf, die absolut nicht erfüllbar sind und kickt ihn somit raus. Auch die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit er wieder aufgenommen worde, sind utopisch...

    Warum wechselt ihr nicht in eine sogenannte schulvorbereitende Einrichtung? Das sind Kindergärten, die meistens in Förderzentren integriert sind. Bei aller Diskussion um Inklusion (was ohnehin nicht stattfindet, allenfalls Integrationsversuche), sind diese Kindergärten mit erheblich geringerer Anzahl von Kindern pro Gruppe ganz anders aufgestellt. Kann das nur empfehlen.

    Ähm...ich habe den Faden gelesen und dachte, das Kind sei endlich im Krankenhaus und man suche nach der Diagnose dieser schweren Krankheitsstörungen. Was ist denn da nun? Was ist bei den vielen Blutuntersuchungen herausgekommen?

    @Wirrmaus Im Krankenhaus haben sie wohl die Diagnostik angestoßen, die sehr lange dauert, aber der Zustand verlangt offenbar keine stationäre Einweisung.

    @ HolliWood

    Ich würde mich an Eurer Stelle darauf einstellen, dass der kleine in dem Kindergarten nicht gut aufgehoben ist. Mit 3 kommt ein Kind frühestens in den Kindergarten. Euer Sohn ist etwa auf dem Status von 18 Monaten stehen geblieben und macht seitdem eher Rückschritte, spricht nicht. Der Kindergarten wird schlicht überfordert sein. Was da gebraucht wird ist ein Integrationsplatz, das bedeutet zumindest mal eine volle Stelle, die nur für ihn da ist. - So kenne ich das aus unserer Kita mit einem schwerstbehinderten Kind. Und die Leitung muss da mitspielen. Ich würde das mit der Leitung besprechen und ihn zur Not da rausnehmen. Hast Du den Eindruck, dass er mit sozialen Kontakten etwas anfangen kann? Genießt er z.B. den Geburtstag oder ist das alles Stress für ihn?