??Ich habe immer an die Ehe geglaubt, und das viele Dinge einfach nur Phasen sind. Ist das bei uns nur eine Phase, oder ein grundsätzliches Problem? Viele Aussagen sind nur noch verletzend. Mir gegenüber ihm auch bestimmt. Dann die ganzen wirklich wichtigen Termine, in denen ich alleine da saß und es alleine ertragen musste. Mich geschämt habe, weil ich geweint habe. Mich rechtfertigen musste, dass ich mit den Kindern einen Arzt aufgesucht habe. Dann ist er enttäuscht, weil ich derzeit keine weiteren Kinder möchte...Alles schwierig.??

    ??Hör auf dein Bauchgefühl!!! Ihr seid momentan so uneinig, da ist ein weiteres Kind echt nicht dran.??


    Eine Pflegestufe wäre unter anderem auch eine finanzielle Erleichterung, oder? Und die Anerkenntnis, dass du die ganze Zeit recht hattest. Eigentlich schlimm, aber vielleicht gibt dir das auch wieder ein bisschen Kraft?


    :°_ :)*

    Es gibt mir durchaus die Kraft, doch auch weiter zu schauen, dass man findet, woran es liegt. Zwar in einem anderen Tempo, aber dennoch in eine Richtung. Solche Gespräche beim spz helfen mir dahingehend auch, dass die dort einfach für mehr Realität sorgen. Wir haben keinen Vergleich inzwischen, der uns immer wieder zeigt, dass er anders ist. Für mich wurde das inzwischen sogar so normal, dass ich seine Sprache und unsere total vermische und nicht richtig wahrnehme, was er sagt. Ich verstehe ihn inzwischen so gut, dass es hier auch ganz gut klappt, die meiste Zeit. Aber bei fremden entstehen dann die großen Probleme.

    Bei uns war das ja das zweite Kind betroffen, daher war für mich der Vergleich natürlich mehr vorhanden. Aber mir geht es auch heute noch so, dass mir mein Sohn viel weniger auffällig vorkommt, als es anscheinend die Umwelt wahrnimmt.

    Holliwood


    Was deinen Mann und die Ehe und alles angeht würde ich erstmal warten. Gerade ist alles total viel, man hat im Eifer des Gefechts Dinge gesagt die einem Leid tun, jeder hatte iene andere Strategie mit dem unausweichlichen umzugehen und die kollidierten sehr. In dieser Stimmung würde ich gar nichts entscheiden. Erstmal ein wenig Luft holen, jetzt wo es zu Hause besser klappt und dann nochmal gucken und reden, vielleicht auch mit professioneller Hilfe.

    Zitat

    Aber ich glaube der kleine hat den großen im Verständnis eingeholt

    Mh, ist das gut oder schlecht? Also für dich, meine ich.

    Natürlich würde ich mich nicht sofort von ihm trennen und mit dem Gedanken spiele ich auch nicht, alleine schon, weil ich weiß, dass er sich Situationsbedingt so anders verhält. ich hoffe einfach wie gesagt, dass er bald wieder an meiner Seite ist und ich auch so lange durchhalte.


    Weil wir über das Wochenende doch zu wenig Melatonin haben (hab mich dummerweise verzählt) müssen wir die Dosis etwas runterfahren. Man merkt direkt einen großen Unterschied...


    An sich ist es natürlch nicht schlimm, dass der kleine ihn eingeholt hat. Es ist nur komisch, dass wir dem offensichtlich kleineren mehr vermitteln können, als dem großen.

    Das kann ich mir vorstellen, aber vielleicht ist das ja auch genau das was dein Mann braucht um zu verstehen. Immerhin kann er nun sehen das es nicht an dir liegt, dass du dir nichts einbildest und das es wirklich an normaler Entwicklung fehlt. Ich wünsche dir so sehr, dass er bald wieder oder im Zusammenhang mit den Kindern auch erstmals wirklich, an deiner Seite steht.

    Sicher, wenn es es gar nicht sehen will stehst du auf verlorenem Posten. Wenn aber irgendwann der Kleine in vollständigen Sätzen spricht und aufräumt und alleine schläft und soweiter, wenn der Kleine also irgendwann all die Dinge macht die der Große nicht kann oder nur sehr viel langsamer lernt, dann steigen die Chancen das dein Mann es nicht mehr übersehen kann schon sehr deutlich. ich würde die Hoffnung noch nicht begraben. @:)

    Zitat

    Nachdem nun zwei Wochen dieser Fortschritt war, hat er glaube ich wieder einen Schub.

    Zitat

    Weil wir über das Wochenende doch zu wenig Melatonin haben (hab mich dummerweise verzählt) müssen wir die Dosis etwas runterfahren. Man merkt direkt einen großen Unterschied...

    Verzeih mir meine schonungslose Sachlichkeit und Offenheit.


    Es ist unverantwortlich die vom Arzt verschriebene Dosis eigenmächtig zu ändern! Und natürlich hat das Auswirkungen, die Dein Kind ausbaden muss... :|N


    Als Du Dein Verzählen bemerkt hast, hättest Du umgehend mit der Klinik (bzw. dem verschreibenden Arzt) Kontakt aufnehmen müssen, um eine Lösung zu finden, auch am WE an das benötigte Medikament zu kommen.


    Und diese Lösung hätte es gegeben:


    Notfallpraxis o.ä.

    Du hast Recht, an die Notfallpraxis habe ich garnicht gedacht. Aber, der Schub hat davor schon begonnen. Heute berede ich mit dem Arzt, dass er mehr verschreibt und ich nicht alle 4 Tage hin muss.